Einführung in die Medizintechnik
Überblick über Anwendungsfelder der Biomedizintechnik mit Fokus auf Modellierung, Messtechnik und künstliche Organe; Grundlagen der Medizinproduktentwicklung und Biosignalerfassung.
Der Studiengang Mikromedizintechnik an der Hochschule Furtwangen (HFU) richtet sich an Absolvent:innen ingenieur- oder naturwissenschaftlicher Bachelorstudiengänge, die sich auf die Miniaturisierung medizintechnischer Systeme spezialisieren möchten. Der Standort Furtwangen ist als Zentrum für Mikrosystemtechnik und Medizintechnik bekannt, was sich in der engen Verzahnung von Technik und klinischer Anwendung im Curriculum widerspiegelt.
Als konsekutiver, zulassungsbeschränkter Master mit Abschluss M.Sc. baut das Studium auf grundlegendem technischem Wissen auf und vertieft dieses gezielt in Richtung medizinischer Gerätetechnik, Diagnostik und Implantatentwicklung. Die Vollzeit-Struktur ermöglicht eine intensive Auseinandersetzung mit interdisziplinären Fragestellungen zwischen Ingenieurwesen und Medizin.
Wer an der Schnittstelle von Mikrotechnologie und medizinischer Versorgung forschen und entwickeln möchte, findet in Furtwangen ein Umfeld, das praxisnahe Projekte mit wissenschaftlicher Vertiefung kombiniert.
9 Module · 60 ECTS gesamt – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Überblick über Anwendungsfelder der Biomedizintechnik mit Fokus auf Modellierung, Messtechnik und künstliche Organe; Grundlagen der Medizinproduktentwicklung und Biosignalerfassung.
Intelligente Implantate und Biologisierung in der Medizintechnik; biokompatible Werkstoffe, Mikrosystemtechnik, Elektrophysiologie und klinische Beispiele wie Retina- und Cochlea-Implantate.
Medizintechnik in der Neurologie und Endoprothetik; Neuroanatomie, neurologische Erkrankungen und Übersicht von Gelenkersatzsystemen mit Schwerpunkt auf Hüftgelenksersatz.
Moderne Fertigungsverfahren der Silizium-Mikrotechnologie; Dünnschichtverfahren, Lithographie, Ätztechniken, Bulk- und Oberflächenmikromechanik sowie LIGA-Verfahren mit praktischer Anwendung in der Mikromedizin.
Einführung in wissenschaftliches Arbeiten und Manuskripterstellung; Durchführung eines eigenen Forschungsprojekts mit wissenschaftlicher Publikation im Bereich Mikromedizin.
Mikrooptik und Sensorik für biomedizinische Messsysteme; refractive und reflektive Mikrooptik, Sensortechnologie, Signalverarbeitung und optische Simulation mit praktischen Anwendungen in der klinischen Instrumentation.
Telemetrische Schnittstellen und Technologien für intelligente Implantate; Übertragungstechnologie, Datenmanagement, Energieübertragung und Biokompatibilität von Implantat-Anwendungen.
Mikro- und Nanobearbeitung sowie Innovation in der Medizintechnik; Entwicklungslebenszyklus nach V-Modell, ultrapräzise Fertigungsprozesse und Medizinproduktentwicklung mit praktischen Projektarbeiten.
Masterarbeit mit selbstgewähltem Thema aus dem ingenieurwissenschaftlichen Kontext der Mikromedizintechnik; wissenschaftliche Methodik und kritische Bewertung von Forschungsergebnissen.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Mikromedizintechnik an der HFU ist ein forschungsnaher Masterstudiengang, der technisches Ingenieurwissen mit medizinischen Anwendungsfeldern verknüpft. Im Zentrum steht die Entwicklung miniaturisierter Systeme, die in Diagnostik, Therapie und minimalinvasiven Verfahren eingesetzt werden.
Die Zulassungsbeschränkung sorgt für ein anspruchsvolles Studienniveau, das auf ein bereits vorhandenes technisches oder naturwissenschaftliches Fundament aufbaut und dieses gezielt vertieft.
Module wie Einführung in die Medizintechnik vermitteln die Grundlagen medizintechnischer Systeme und regulatorischer Rahmenbedingungen. Advanced Technical Medicine vertieft technische Konzepte für komplexe medizinische Anwendungen, während Spezielle Gebiete der Medizin den fachlichen Blick auf klinische Zusammenhänge schärft.
Die Kombination dieser Module zeigt den Anspruch des Studiengangs, Studierende sowohl technisch als auch medizinisch-fachlich sprachfähig zu machen – eine Voraussetzung für die spätere Zusammenarbeit mit klinischem Personal und Medizinprodukteherstellern.
Der Studiengang eignet sich für Personen mit einem Bachelorabschluss in Medizintechnik, Elektrotechnik, Mikrosystemtechnik oder verwandten Ingenieurwissenschaften, die ihre Kenntnisse gezielt auf medizinische Anwendungen ausrichten möchten.
Interesse an interdisziplinärer Arbeit zwischen Technik und Medizin sowie die Bereitschaft, sich in komplexe regulatorische und klinische Fragestellungen einzuarbeiten, sind hilfreich, um im Studium und späteren Berufsfeld erfolgreich zu sein.
Absolvent:innen der Mikromedizintechnik finden Einsatzmöglichkeiten in der Medizintechnikindustrie, in Forschungseinrichtungen sowie in Unternehmen, die miniaturisierte Diagnose- und Therapiesysteme entwickeln. Die inhaltliche Nähe zu klinischen Anwendungen, wie sie etwa in der Tätigkeit von Fachärzten/innen in der Inneren Medizin sichtbar wird, eröffnet auch Schnittstellenpositionen zwischen Technik und Klinik.
Die Kombination aus technischer Tiefe und medizinischem Anwendungsbezug macht Absolvent:innen für Entwicklungsabteilungen, Zulassungsstellen und Forschungsprojekte im Medizintechniksektor interessant.
Die Hochschule Furtwangen (HFU) ist für ihre Ausrichtung auf Mikrosystemtechnik und angewandte Technikfelder bekannt und bietet damit ein passendes Umfeld für diesen spezialisierten Masterstudiengang.
Das Vollzeitformat am Studienort Furtwangen ermöglicht eine fokussierte, praxisnahe Auseinandersetzung mit Laboren und Forschungsprojekten vor Ort.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Die Studienplätze sind begrenzt und die NC-Grenze schwankt je Semester. Prüfe mit deinem Schnitt, wie deine Chancen aktuell stehen.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Weg vom Berufseinstieg bis zur Leitungsposition in der Mikromedizintechnik verläuft typischerweise über wachsende fachliche und interdisziplinäre Verantwortung.
Branchenweite Marktorientierung für Fachärzte/innen in der Inneren Medizin (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Wie sich der Beruf im Umfeld der Mikromedizintechnik durch Automatisierung und KI verändert, lässt sich in zwei Perspektiven zusammenfassen.
Automatisierung und KI verändern auch die Entwicklung medizintechnischer Systeme spürbar.
Fähigkeiten wie das Verständnis medizintechnischer Systeme werden im Modul Einführung in die Medizintechnik gelegt und in Advanced Technical Medicine auf komplexere technische Anwendungen ausgeweitet.
Sammle schon im Studium Praxis und verdiene dazu – Werkstudentenjobs und Praktika in Furtwangen, ideal neben dem Präsenzstudium am Campus.
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Kurzprofil der Hochschule Furtwangen – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Da der Studiengang zulassungsbeschränkt und fachlich sehr spezialisiert ist, solltest du dir vorab sicher sein, dass deine Interessen tatsächlich in Richtung Mikrotechnik und medizinischer Anwendung gehen – ein grundlegendes technisches Interesse allein reicht für den Anspruch des Programms oft nicht aus.
Der Master ist zulassungsbeschränkt und setzt in der Regel einen einschlägigen Bachelorabschluss in Medizintechnik, Elektrotechnik, Mikrosystemtechnik oder einem verwandten Ingenieurfach voraus. Genaue Zulassungskriterien erfährst du direkt bei der Hochschule Furtwangen (HFU).
Der Studiengang ist klar ingenieurwissenschaftlich verankert, integriert aber medizinische Inhalte wie in den Modulen Spezielle Gebiete der Medizin und Advanced Technical Medicine, um die Anwendung im klinischen Kontext verständlich zu machen.
Absolvent:innen arbeiten häufig in der Medizintechnikentwicklung, in Forschungseinrichtungen oder an der Schnittstelle zwischen technischer Entwicklung und klinischer Anwendung, etwa in Zusammenarbeit mit medizinischem Fachpersonal.
Die Hochschule Furtwangen (HFU) hat einen langjährigen Schwerpunkt in der Mikrosystemtechnik, wodurch Studierende von entsprechender Laborausstattung und fachlicher Expertise vor Ort profitieren können.
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