Biomikro- und Bionanotechnik
Vermittlung grundlegender Prinzipien mikro- und nanoskaliger biologischer Systeme, Selbstorganisationsmechanismen, biophysikalischer Methoden sowie Strategien der Nano-for-Bio und Bio-for-Nano-Ansätze.
Der duale Bachelorstudiengang Biotechnologie an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Weihenstephan-Triesdorf richtet sich an alle, die von Beginn an praktische Betriebserfahrung mit einem technisch-naturwissenschaftlichen Studium verbinden wollen. Am Studienort Freising treffen die traditionelle Ausrichtung des Standorts auf Lebenswissenschaften und angewandte Technik auf die Anforderungen eines dualen Modells, bei dem Theorie- und Praxisphasen eng verzahnt sind.
Die Zulassung ist zulassungsfrei, was den Einstieg erleichtert, gleichzeitig aber eine hohe Eigenverantwortung bei der Wahl und Organisation des Praxispartners voraussetzt. Inhaltlich bewegt sich der Studiengang an der Schnittstelle von Biologie, Verfahrenstechnik und Nanotechnologie und bereitet auf technische wie analytische Aufgaben in biotechnologisch arbeitenden Unternehmen vor.
25 Module – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Vermittlung grundlegender Prinzipien mikro- und nanoskaliger biologischer Systeme, Selbstorganisationsmechanismen, biophysikalischer Methoden sowie Strategien der Nano-for-Bio und Bio-for-Nano-Ansätze.
Vermittlung von Grenzflächen- und Kolloid-Wissenschaft mit Fokus auf Thermodynamik, Adsorption, Tenside, Emulsionen und Dispersions-Kolloide zur Herstellung und Charakterisierung mikro- und nanoskaliger Strukturen.
Vermittlung industrieller Automatisierungskomponenten, Informationsflüsse in Produktionsanlagen, Prozessleittechnik-Konzepte und deren Strukturierung in Steuerungsstrategien für verfahrenstechnische Abläufe.
Vermittlung der Programmiersprache Julia und Software-Design-Prinzipien für wissenschaftliches Programmieren mit Fokus auf Datenanalyse, Bildverarbeitung und Simulationen in biotechnologischen Anwendungen.
Vermittlung der Auslegung, Projektierung und Errichtung von Prozessanlagen mit Fokus auf biotechnologische Anlagen, einschließlich Machbarkeitsstudien, Verfahrensentwicklung, Engineering-Phasen und Sicherheitskonzepte.
Vermittlung von Methoden zur Modellbildung und Simulation komplexer multidisziplinärer Systeme mittels MATLAB/SIMULINK, numerischer Integrationsverfahren und Optimierungstechniken für biotechnische Prozesse.
Vermittlung zellbiologischer und technologischer Grundlagen des Tissue Engineering, Verfahren zur Herstellung dreidimensionaler Gewebe, Biomaterialien, Bioreaktoren und klinische Anwendungen mit ethischen und rechtlichen Aspekten.
Vermittlung wichtiger Verfahren der Mikro- und Nanotechnik mit Fokus auf Nano-for-Bio-Anwendungen einschließlich Rastersondenmikroskopie, Superresolution-Techniken, Kristallographie, Kraftspektroskopie und Nanopartikel-Herstellung.
Vermittlung der Anwendbarkeit von Biotechnologie in der Medizin mit Fokus auf Onkologie, Biologika-Entwicklung (Antikörper, RNA-Therapeutika, Gentherapie), Arzneistoffentwicklung und Diagnostika.
Vermittlung physikalischer Grundlagen optischer Verfahren in Biowissenschaften und medizinischer Anwendung, moderner Mikroskopie-Techniken, Fluoreszenzmethoden, Superresolution und klinische Lasertechniken.
Vermittlung von Finite-Elemente-Methoden zur Lösung partieller Differentialgleichungen mit COMSOL Multiphysics, angepasst an biotechnologische Anwendungen wie Reaktor-Prozesse und Mikrofluidische Systeme.
Modul zur Vermittlung von Grundlagen der Bioinformatik (weitere Details im Dokument nicht vollständig angegeben).
Vermittlung von Methoden und Grundlagen der Bioanalytik mit Fokus auf Probenaufbereitungsverfahren, Massenspektrometrie, Nukleinsäureanalytik und aktuelle Entwicklungen wie Microarray-, Microfluidics-Technologien sowie Genomics, Proteomics und Metabolomics.
Vermittlung multivariater Datenanalyseverfahren aus der statistischen Lerntheorie mit praktischer Anwendung in der Programmiersprache R, einschließlich Regressionsverfahren, Klassifikation, unüberwachter Lernmethoden und Support Vector Machines.
Vermittlung vertiefter Kenntnisse zu Proteinstrukturen, rekombinanter Proteinproduktion, Protein-Engineering-Strategien mit Schwerpunkt auf Antikörperherstellung und Impfstoffentwicklung sowie deren pharmazeutische Anwendungen.
Vermittlung zellbiologischer Arbeitstechniken, Kontaminationsprävention, Zelllinien-Etablierung, Transfektionsmethoden, Expressionsvektordesign, Zellkulturmedien-Zusammensetzung und Fermentationsprozesse.
Detaillierte Ausarbeitung industrieller biotechnologischer Verfahren mit Fokus auf Marktanalyse, mikrobiologische und biochemische Grundlagen sowie verfahrenstechnische Aspekte ausgewählter Anwendungen.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Der duale Studiengang Biotechnologie an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Weihenstephan-Triesdorf verzahnt akademisches Lernen in Freising mit praktischer Arbeit in einem Unternehmen. Diese Struktur erlaubt es, theoretisches Wissen unmittelbar in betrieblichen Prozessen anzuwenden und umgekehrt praktische Fragestellungen ins Studium zurückzuspielen.
Da die Zulassung zulassungsfrei erfolgt, hängt der erfolgreiche Einstieg vor allem davon ab, frühzeitig einen passenden Praxispartner zu finden und die eigene Motivation für ein technisch-naturwissenschaftliches Studium mitzubringen.
Im Zentrum stehen Module wie Biomikro- und Bionanotechnik, Grenzflächen, Kolloide und Nanopartikel sowie Prozessleittechnik. Damit liegt ein klarer Schwerpunkt auf der technischen Seite der Biotechnologie: der Steuerung und Kontrolle biotechnologischer Prozesse sowie dem Verständnis von Materialien und Strukturen im Nano- und Mikrobereich.
Diese Inhalte verbinden klassische Biowissenschaften mit Verfahrenstechnik und Prozessautomatisierung, wodurch Absolventinnen und Absolventen sowohl labortechnisches als auch anlagenbezogenes Wissen mitbringen.
Geeignet ist der Studiengang für alle, die praxisnahes Arbeiten schätzen und bereit sind, Studium und betriebliche Tätigkeit über die gesamte Studienzeit zu koordinieren. Interesse an Naturwissenschaften allein reicht nicht – auch technisches Verständnis für Prozesse, Anlagen und Steuerungstechnik ist gefragt.
Wer sich für Grenzflächen- und Nanotechnologie sowie für die technische Umsetzung biotechnologischer Verfahren begeistert, findet hier ein passendes Profil.
Der Studiengang bereitet auf Tätigkeiten als Biotechnologie-Fachkraft vor, etwa in der Prozessentwicklung, Qualitätssicherung oder Anlagensteuerung biotechnologisch arbeitender Unternehmen. Die duale Struktur verschafft bereits während des Studiums Kontakte in die Branche und praktische Referenzen.
Der direkte Bezug zu einem Partnerbetrieb erleichtert häufig den Übergang in den Beruf, da praktische Erfahrung und betriebliche Netzwerke bereits vor Studienabschluss aufgebaut werden.
Die Hochschule für angewandte Wissenschaften Weihenstephan-Triesdorf ist für ihre Ausrichtung auf angewandte Lebenswissenschaften bekannt. Der Studienort Freising bietet dafür ein passendes Umfeld mit Nähe zu Agrar-, Lebensmittel- und Biotechnologiebetrieben.
Das duale Format erfordert Organisationstalent, da Theorie- und Praxisphasen eng getaktet sind und eine enge Abstimmung mit dem Praxispartner notwendig ist.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Für diesen Studiengang liegt uns keine NC-Grenze vor. Im Studiengang-Match siehst du anhand deiner Note, wie gut du passt, alternativ direkt beim Anbieter prüfen.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der duale Abschluss öffnet den Zugang zu technisch-naturwissenschaftlichen Rollen in der Biotechnologiebranche.
Branchenweite Marktorientierung für Biotechnologie-Profile (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Die technische Ausrichtung des Studiengangs trifft auf einen Arbeitsmarkt, der zunehmend von Automatisierung und Digitalisierung geprägt ist.
In biotechnologischen Berufen verändert KI zunehmend, wie Prozesse überwacht und gesteuert werden.
Kenntnisse aus Prozessleittechnik und Biomikro- und Bionanotechnik bilden die Grundlage für die technische Steuerung biotechnologischer Verfahren im Berufsalltag.
Sammle schon im Studium Praxis und verdiene dazu – Werkstudentenjobs und Praktika in Freising, ideal neben dem Präsenzstudium am Campus.
Stellen live aus der StudySmarter Jobbörse · laufend aktualisiert.
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Kurzprofil der Hochschule für angewandte Wissenschaften Weihenstephan-Triesdorf – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer sich für das duale Modell entscheidet, sollte bedenken, dass die Organisation zwischen Studium und Betrieb zeitlich anspruchsvoll ist und die Suche nach einem passenden Praxispartner selbst übernommen werden muss.
Nein, die Zulassung erfolgt zulassungsfrei. Wichtiger als ein bestimmter Notenschnitt ist, rechtzeitig einen passenden Praxispartner für das duale Modell zu finden.
Zu den zentralen Inhalten zählen Biomikro- und Bionanotechnik, Grenzflächen, Kolloide, Nanopartikel sowie Prozessleittechnik – also ein deutlicher technischer Schwerpunkt innerhalb der Biotechnologie.
Theoriephasen am Studienort Freising wechseln sich mit Praxisphasen im Partnerbetrieb ab, sodass Studieninhalte direkt in betrieblichen Zusammenhängen angewendet werden können.
Absolventinnen und Absolventen arbeiten häufig als Biotechnologie-Fachkräfte in Prozessentwicklung, Qualitätssicherung oder Anlagensteuerung, oft mit direktem Anknüpfungspunkt beim bisherigen Praxispartner.
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