FEM in der Festkörpermechanik
Anwendung der Finite-Elemente-Methode auf Probleme der Strukturmechanik und Festkörperverformung.
Der Studiengang Simulation und Test an der Hochschule Coburg richtet sich an Ingenieurinnen und Ingenieure, die technische Systeme nicht nur berechnen, sondern auch experimentell validieren wollen. Im Zentrum steht das Zusammenspiel von virtueller Simulation und physikalischem Versuch – also die Frage, wie gut ein Berechnungsmodell tatsächlich die Realität abbildet.
Als zulassungsfreier Vollzeit-Masterstudiengang mit Abschluss M.Sc. baut das Programm auf einem ingenieurwissenschaftlichen Erststudium auf und vertieft methodisches Wissen aus Mechanik, Werkstofftechnik und Simulationstechnik. Der Studienort Coburg bietet dabei die Nähe zu einer stark mittelständisch und automotive geprägten Industrieregion, in der Simulations- und Prüfkompetenz gefragt ist.
Charakteristisch ist die enge Verzahnung von rechnerischen Verfahren wie der Finite-Elemente-Methode mit realen Testaufbauten, wodurch Studierende lernen, Simulationsergebnisse kritisch zu hinterfragen und experimentell abzusichern.
15 Module · 120 ECTS gesamt – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Anwendung der Finite-Elemente-Methode auf Probleme der Strukturmechanik und Festkörperverformung.
Spezifische Behandlung der Modellierung und Simulation von Brennstoffzellensystemen mit experimenteller Charakterisierung.
Praktische Anwendung von Deep-Learning-Methoden auf technische und naturwissenschaftliche Problemstellungen.
Bearbeitung eines kleineren anwendungsbezogenen Forschungs- und Entwicklungsprojekts.
Bearbeitung eines größeren anwendungsbezogenen Forschungs- und Entwicklungsprojekts.
Vermittlung der Grundlagen der Modellbildung mit Systemdynamik, numerischen Algorithmen und der Simulationssprache OpenModelica zur Lösung gewöhnlicher Differentialgleichungen.
Vermittlung deskriptiver Statistik, Wahrscheinlichkeitstheorie und inferenzstatistischer Methoden einschließlich statistischer Tests und deren Anwendung auf experimentelle Daten.
Praktische Entwicklung von Versuchs- und Prüfständen in Kleingruppen mit Schwerpunkt auf Projektmanagement, Sensorik, Kalibrierung und automatisierte Testverfahren.
Vermittlung von Innovationsmethoden, klassischem und agilem Projektmanagement, Controlling, Portfoliomanagement, Changemanagement und Führungskompetenzen.
Behandlung numerischer Verfahren zur Lösung partieller Differentialgleichungen (Differenzenverfahren, FEM, FVM) mit praktischer Implementierung in Matlab und Nutzung von Simulationstools wie COMSOL und OpenFOAM.
Einführung in naturinspirierte Algorithmen, statistische Verfahren und künstliche neuronale Netzwerke zur Modellierung komplexer Systeme mit modernen datenwissenschaftlichen Methoden.
Vermittlung von statistischer Versuchsplanung und Datenanalyse mit Schwerpunkt auf die Verknüpfung von Versuchsauswertung und Versuchsplanung unter Verwendung der Programmiersprache R.
Grundlagen der Messtechnik, Sensoren, Hardwarekomponenten (Verstärkerschaltungen, ADC, Schnittstellen) und Messmethoden mit praktischer Anwendung zur Erfassung und Verarbeitung von Messdaten.
Anwendung numerischer Verfahren auf multiphysikalische Probleme mit gekoppelten partiellen Differentialgleichungen in Bereichen wie Strukturmechanik, Elektromagnetismus, Wärmeübertragung und Fluid-Struktur-Interaktion.
Anfertigung einer wissenschaftlichen Abschlussarbeit zu einem spannenden, anwendungsbezogenen Thema mit modernen Forschungsmethoden, optional in Kooperation mit Unternehmen oder ausländischen Forschungseinrichtungen.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Simulation und Test an der Hochschule Coburg ist ein anwendungsorientierter Masterstudiengang, der Studierende befähigt, komplexe technische Fragestellungen sowohl rechnerisch als auch experimentell zu bearbeiten. Statt sich auf reine Theorie zu beschränken, wird durchgängig der Bezug zwischen Modell und Bauteil hergestellt.
Die Ausrichtung passt zu einer Hochschule, die traditionell eng mit der regionalen Industrie zusammenarbeitet und Wert auf praxisnahe Ingenieursausbildung legt.
Module wie FEM in der Festkörpermechanik vermitteln die mathematischen und numerischen Grundlagen struktureller Simulation, während die Simulation und Charakterisierung von Brennstoffzellen zeigt, wie diese Methoden auf komplexe, multiphysikalische Systeme übertragen werden. Ergänzt wird das Curriculum durch Applied Deep Learning, das datengetriebene Ansätze für Auswertung und Modellbildung einführt.
Damit deckt der Studiengang die Bandbreite von klassischer Struktursimulation über energie- und verfahrenstechnische Anwendungen bis hin zu modernen KI-gestützten Auswertemethoden ab.
Geeignet ist der Studiengang für Absolventinnen und Absolventen ingenieurwissenschaftlicher Bachelorstudiengänge, die Freude an Berechnung, Softwaretools und experimenteller Validierung mitbringen. Wer gerne zwischen Rechner und Prüfstand wechselt, findet hier ein passendes Profil.
Auch für Berufstätige mit erstem Praxisbezug in Konstruktion oder Versuch kann der Master eine sinnvolle Vertiefung sein, um methodisches Simulationswissen strukturiert nachzuholen.
Absolventinnen und Absolventen finden Einstiegsmöglichkeiten im Berufsbild der Simulation und Test-Fachkräfte, etwa in der Automobil- und Zulieferindustrie, im Maschinenbau oder in der Energietechnik. Gefragt sind Fähigkeiten, Bauteile virtuell abzusichern und Testkonzepte zu entwickeln.
Die Nähe der Hochschule Coburg zu produzierenden Unternehmen der Region begünstigt Praxiskontakte, die häufig bereits während des Studiums entstehen.
Die Hochschule Coburg bietet den Studiengang als zulassungsfreies Vollzeitprogramm an, wodurch der Einstieg ohne Auswahlverfahren möglich ist. Der Studienort Coburg ermöglicht überschaubare Gruppengrößen und einen engen Austausch mit Lehrenden aus Simulation und Versuchstechnik.
Das Format ist konsequent auf ingenieurpraktische Anwendung ausgerichtet, mit Laboren und Prüfständen als festem Bestandteil des Studienalltags.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Dieser Studiengang hat keinen Numerus Clausus. Deine Abiturnote ist für die Zulassung nicht entscheidend, oft ist sogar ein Einstieg ohne Abitur möglich.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Master öffnet den Weg in ein Berufsfeld, in dem Berechnung und Versuch zunehmend zusammenwachsen.
Branchenweite Marktorientierung für Simulation und Test-Profile (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Wie sich der Beruf der Simulation und Test-Fachkräfte durch KI verändert, lässt sich in wiederkehrende Aufgabenbereiche gliedern.
Automatisierung verschiebt Routineaufgaben, während konzeptionelle und interpretative Kompetenzen an Bedeutung gewinnen.
Kompetenzen aus FEM in der Festkörpermechanik und Applied Deep Learning verbinden klassische Berechnungsmethoden mit datengetriebenen Auswerteansätzen, wie sie im Berufsalltag von Simulation und Test-Fachkräften zunehmend gefordert werden.
Sammle schon im Studium Praxis und verdiene dazu – Werkstudentenjobs und Praktika in Coburg, ideal neben dem Präsenzstudium am Campus.
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Kurzprofil der Hochschule Coburg – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer ausschließlich an reiner Softwarearbeit interessiert ist, sollte bedenken, dass der Studiengang bewusst auch experimentelle Testpraxis und Laborarbeit verlangt – ein gewisses Interesse an physischer Versuchstechnik ist daher hilfreich.
Nein, der Studiengang an der Hochschule Coburg ist zulassungsfrei, ein formales Auswahlverfahren mit Notengrenze entfällt somit.
Sinnvoll sind ein ingenieurwissenschaftlicher Bachelorabschluss sowie Grundkenntnisse in Mechanik, Werkstofftechnik und numerischen Methoden, da Module wie FEM in der Festkörpermechanik darauf aufbauen.
Der Studiengang verbindet rechnerische Simulation mit experimenteller Testarbeit, sodass Studierende regelmäßig in Laboren und an Prüfständen arbeiten, ergänzt durch Kontakte zur regionalen Industrie.
Absolventinnen und Absolventen können in das Berufsfeld der Simulation und Test-Fachkräfte einsteigen, etwa in der Automobil-, Zuliefer- oder Energiebranche, mit Aufgaben von der Modellerstellung bis zur Versuchsauswertung.
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