Bildgebende Verfahren
Behandlung bildgebender Verfahren in der Medizin mit Schwerpunkt auf physikalische Grundlagen und technische Umsetzung.
Der Bachelorstudiengang Physik an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) vermittelt die klassischen Grundlagen des Fachs – von Mechanik über Elektrodynamik bis Quantenmechanik – und ergänzt diese um Module, die deutlich in Richtung Medizinphysik und Lebenswissenschaften weisen. Themen wie Bildgebende Verfahren, Einführung in die Strahlentherapie und Humangenetik zeigen, dass die HHU ihre Physikausbildung eng an den medizinischen und biowissenschaftlichen Schwerpunkten des Standorts Düsseldorf ausrichtet.
Die Nähe zur Universitätsklinik Düsseldorf und zu den dort ansässigen medizinisch-physikalischen Forschungsgruppen prägt den Studiengang spürbar. Studierende erhalten damit die Möglichkeit, physikalisches Grundlagenwissen früh mit konkreten Anwendungen in Diagnostik und Therapie zu verknüpfen, ohne den Charakter eines klassischen Physikstudiums zu verlieren.
Der Studiengang ist zulassungsfrei, richtet sich in Vollzeit an Studierende mit ausgeprägtem Interesse an Mathematik und Naturwissenschaften und schließt mit dem Bachelor of Science ab.
54 Module · 180 ECTS gesamt – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Behandlung bildgebender Verfahren in der Medizin mit Schwerpunkt auf physikalische Grundlagen und technische Umsetzung.
Grundlagen der Strahlentherapie einschließlich Dosimetrie, Strahlenarten und klinische Anwendungen.
Grundlagen der Humangenetik einschließlich Vererbung, Genomik und genetische Erkrankungen.
Behandlung radiologischer Bildgebungsverfahren mit Schwerpunkt auf physikalische Grundlagen und medizinische Anwendungen.
Vermittlung medizinischer Fachbegriffe und Terminologie zur besseren Verständigung zwischen Medizinern und Physikern.
Weiterführende Inhalte der Analysis einschließlich Integration, mehrdimensionale Funktionen und Differentialgleichungen.
Vertiefung von Analysismethoden einschließlich Vektoranalysis, Integralrechnung und Funktionenräume.
Praktische Anwendung von Computertechniken zur numerischen Lösung analytischer Probleme.
Praktische Anwendung von Computertechniken zur Lösung linearer algebraischer Probleme.
Behandlung komplexer Funktionen und deren Anwendung in der Physik.
Weiterführende Inhalte der Linearen Algebra einschließlich Eigenwerttheorie und Normalisierungen.
Grundlagen der numerischen Mathematik einschließlich Interpolation, Approximation und numerische Differentialgleichungslöser.
Grundlagen der Wahrscheinlichkeitstheorie und Statistik mit Anwendungen in der Physik.
Grundlagen elektronischer Schaltungen und Bauelemente mit praktischer Anwendung in physikalischen Experimenten.
Grundlagen der Chemie einschließlich Atombau, chemische Bindung und Reaktionen.
Grundlagen der organischen Chemie einschließlich Struktur, Nomenklatur und Reaktionsmechanismen.
Grundlagen der Informatik einschließlich Algorithmen, Datenstrukturen und deren Analyse.
Grundlagen der Computersysteme einschließlich Netzwerkarchitektur, Datenbanken und Betriebssysteme.
Grundlagen der Programmierung mit praktischen Anwendungen in der Physik und Datenauswertung.
Grundlagen des Aufbaus und der Funktionsweise von Computern und Prozessoren.
Grundlagen der Psychologie einschließlich Wahrnehmung, Gedächtnis und Lernprozesse.
Grundlagen der biologischen Grundlagen psychologischer Prozesse einschließlich Neurobiologie.
Grundlegende physikalische Phänomene der Mechanik werden anhand von Experimenten demonstriert und Gesetzmäßigkeiten daraus abgeleitet.
Grundlegende mathematische Methoden und Techniken zur Beschreibung physikalischer Phänomene, erarbeitet durch Vorlesungen und Übungsaufgaben.
Grundlegende optische Phänomene werden anhand von Experimenten demonstriert und Gesetzmäßigkeiten der geometrischen und Wellenoptik daraus abgeleitet.
Grundlegende mathematische Inhalte der Analysis erarbeitet durch Vorlesungen und Übungsaufgaben mit Schwerpunkt auf Funktionen, Grenzwerte und Differentiation.
Fundierte Kenntnis der Konzepte, Experimente und Erkenntnisse der Elektrizität und des Magnetismus, einschließlich Elektrostatik, elektrischem Strom, Magnetostatik und zeitabhängigen elektromagnetischen Feldern.
Weiterführende mathematische Methoden und Techniken zur Lösung physikalischer Probleme mit erhöhter Komplexität.
Einführung in die Methodik der theoretischen Physik anhand der Mechanik, einschließlich Lagrange- und Hamiltonformalismus sowie analytische Lösungsmethoden.
Vermittlung grundlegender handwerklich-experimenteller Techniken wie sauberes Experimentieren, genaues Beobachten, Dokumentieren und Fehlerbetrachtungen in Kleingruppen.
Grundlegende mathematische Inhalte der Linearen Algebra erarbeitet durch Vorlesungen und Übungsaufgaben mit Schwerpunkt auf Vektorräume und Matrizen.
Theoretische Behandlung der Elektrodynamik mit Maxwellgleichungen, elektromagnetischen Wellen und relativistischen Effekten.
Studierende wählen eine Fragestellung und befassen sich in Gruppen intensiv experimentell damit, einschließlich selbständiger Aufbau eines Experiments und Posterpräsentation.
Ergänzung experimenteller Kompetenzen durch Fähigkeit zur computergestützten Datenauswertung und Ansteuerung experimenteller Komponenten.
Grundlegende Konzepte der Zell- und Molekularbiologie einschließlich Zellaufbau, Proteinstruktur, Enzymkinetik und Genexpression.
Experimentelle Untersuchung atomphysikalischer Phänomene und Prozesse mit praktischer Anwendung experimentalphysikalischer Methoden.
Experimentelle Behandlung thermodynamischer Phänomene und Prozesse einschließlich Wärmelehre, Phasenübergänge und Transportphänomene.
Umfassende Behandlung der Quantenmechanik als Grundlage der modernen Physik, einschließlich Schrödingergleichung, Operatoren und Anwendungen auf einfache Systeme.
Grundlagen der menschlichen Anatomie mit Schwerpunkt auf Organaufbau und -funktionen relevant für medizinische Anwendungen.
Experimentelle Behandlung von Festkörperphysik mit Schwerpunkt auf Kristallstruktur, elektronische Eigenschaften und experimentelle Charakterisierungsmethoden.
Studierende halten einen bewerteten ca. zwanzigminütigen Vortrag über ein vorgegebenes wissenschaftliches Thema und werden an die Vorbereitung und das mündliche Vortragen einer wissenschaftlichen Präsentation herangeführt.
Vertiefte Einarbeitung in ein vorausgewähltes Spezialgebiet der Physik unter Anleitung mit Fokus auf Literaturrecherche und Diskussion mit Spezialisten.
Behandlung der statistischen Mechanik als Brücke zwischen Mikroskopie und Makroskopie, einschließlich Ensembles, Thermodynamik und Phasenübergänge.
Anwendung physikalischer Erkenntnisse und Konzepte auf medizinisch relevante Fragestellungen und Ergänzung von medizinisch-biologischen Themen durch physikalische Beschreibung.
Studierende halten einen bewerteten ca. zwanzigminütigen Vortrag über ein vorgegebenes wissenschaftliches Thema der Medizinphysik und werden an wissenschaftliche Präsentation herangeführt.
Vertiefte Einarbeitung in ein vorausgewähltes Spezialgebiet der Medizinischen Physik mit Fokus auf Literaturrecherche und Schnittstellenkompetenz zwischen Medizin und Physik.
Erlernung moderner experimenteller Techniken und Durchführung forschungsnaher Experimente zur Anwendung physikalischer Technologien in der Medizin mit erhöhter Komplexität.
Erlernung moderner experimenteller Techniken und Durchführung forschungsnaher Experimente mit erhöhter Komplexität der Versuchsaufbauten und Interpretation der Ergebnisse.
Umfassende Behandlung der menschlichen Physiologie einschließlich Nervensystem, Kreislauf, Atmung, Verdauung und Stoffwechsel.
Vorbereitung und Abhalten eines wissenschaftlichen Vortrages über ein im Rahmen der Bachelorarbeit selbst bearbeitetes Thema mit wissenschaftlicher Diskussionsteilnahme vor einem allgemein physikalisch gebildeten Auditorium.
Umfassende Behandlung der Kernphysik und Elementarteilchenphysik, einschließlich Kernstruktur, Radioaktivität und Teilchenwechselwirkungen.
Vorbereitung und Abhalten eines wissenschaftlichen Vortrages über ein im Rahmen der Bachelorarbeit selbst bearbeitetes medizinphysikalisches Thema vor einem allgemein physikalisch gebildeten Auditorium.
Selbständiges Bearbeiten eines eigenen Forschungsprojekts oder Mitarbeit in einem größeren Forschungsprojekt mit Verfassung eines wissenschaftlichen Berichts.
Selbständiges Bearbeiten eines eigenen Forschungsprojekts oder Mitarbeit in einem größeren Forschungsprojekt mit Verfassung eines wissenschaftlichen Berichts.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Der Physik Bachelor an der HHU Düsseldorf folgt dem klassischen Aufbau eines Universitätsstudiums der Physik, setzt aber mit medizinphysikalischen Wahlbereichen einen erkennbaren eigenen Akzent. Das macht den Studiengang besonders für Interessierte spannend, die Physik nicht nur abstrakt, sondern auch im Kontext von Medizintechnik und Diagnostik erleben möchten.
Da der Studiengang zulassungsfrei ist, steht der Zugang grundsätzlich allen mit entsprechender Hochschulzugangsberechtigung offen – der Studienerfolg hängt hier stärker von Durchhaltevermögen und mathematischer Vorbildung ab als von einer Auswahlgrenze.
Neben den physikalischen Kernfächern wie Experimentalphysik, Theoretischer Physik und Mathematik für Physiker:innen begegnen Studierende an der HHU Modulen wie Bildgebende Verfahren, die den Aufbau moderner medizinischer Diagnosetechnik wie Röntgen, CT oder MRT physikalisch erklären.
Mit der Einführung in die Strahlentherapie kommt ein Anwendungsfeld hinzu, das physikalische Grundlagenkenntnisse direkt mit klinischer Relevanz verbindet, während das Modul Humangenetik einen ungewöhnlichen, aber konsequenten Blick über den Tellerrand der reinen Physik hinaus in die Lebenswissenschaften eröffnet.
Gut aufgehoben sind Studierende, die analytisches Denken mit echtem Interesse an medizinischen und biologischen Fragestellungen verbinden möchten, statt sich ausschließlich der theoretischen Physik zu widmen.
Wer sich frühzeitig auf ein enges Anwendungsfeld wie Kernphysik oder Astrophysik festlegen will, findet an der HHU zwar auch klassische Inhalte, sollte aber den deutlichen Medizinphysik-Schwerpunkt der Universität bei der Studienwahl berücksichtigen.
Physik-Absolvent:innen der HHU mit medizinphysikalischer Ausrichtung finden Anschlussmöglichkeiten in Kliniken, in der Medizintechnikbranche, in Forschungseinrichtungen sowie in klassischen Physikberufen aus Industrie und Wissenschaft.
Die Kombination aus Grundlagenphysik und angewandten Modulen zu Bildgebung und Strahlentherapie verschafft Absolvent:innen einen thematischen Vorteil beim Einstieg in medizinphysikalische oder diagnostiknahe Tätigkeitsfelder.
Als Präsenzstudium in Vollzeit am Universitätsstandort Düsseldorf profitieren Studierende von der direkten Nähe zur Universitätsklinik und den dort angesiedelten medizinisch-physikalischen Forschungsgruppen.
Die HHU bietet damit ein Umfeld, in dem physikalische Grundlagenausbildung und klinisch-medizinische Anwendung organisatorisch eng miteinander verzahnt sind.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Dieser Studiengang hat keinen Numerus Clausus. Deine Abiturnote ist für die Zulassung nicht entscheidend, oft ist sogar ein Einstieg ohne Abitur möglich.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Berufseinstieg nach dem Physik Bachelor führt meist über medizinphysikalische, technische oder forschungsnahe Tätigkeitsfelder in Richtung wachsender fachlicher und organisatorischer Verantwortung.
Branchenweite Marktorientierung für Berufe in der Physik (o.S.) (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Wie sich der Beruf rund um Physik und angewandte Medizinphysik durch KI-gestützte Werkzeuge verändert, lässt sich bereits in groben Linien erkennen.
KI-Systeme verändern schon heute, welche Aufgaben in physik- und medizinphysiknahen Berufen automatisiert ablaufen und welche weiterhin menschliches Urteilsvermögen erfordern.
Kenntnisse aus Bildgebende Verfahren und Einführung in die Strahlentherapie bilden die fachliche Grundlage für viele der genannten medizinphysikalischen Tätigkeitsfelder.
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Kurzprofil der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer ein rein grundlagenorientiertes Physikstudium ohne medizinischen Bezug sucht, sollte prüfen, ob der spürbare Medizinphysik-Schwerpunkt der HHU zu den eigenen Interessen passt, da Module wie Humangenetik oder Strahlentherapie einen deutlich anwendungsnahen Akzent setzen.
Wer ausschließlich theoretische Physik ohne jeden Anwendungsbezug studieren möchte, sollte die medizinphysikalischen Schwerpunkte der HHU vorab genau prüfen.
Nein, der Studiengang ist zulassungsfrei, was den Einstieg formal erleichtert, ohne die inhaltlichen Anforderungen des Studiums zu verringern.
Auffällig ist der klare medizinphysikalische Schwerpunkt mit Modulen wie Bildgebende Verfahren, Einführung in die Strahlentherapie und Humangenetik, der über eine klassische Grundlagenausbildung hinausgeht.
Neben klassischen Physikberufen eröffnet der Studiengang durch seine medizinphysikalische Ausrichtung Perspektiven in Kliniken, Medizintechnik und diagnostiknahen Forschungsbereichen.
Nein, medizinische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich; die entsprechenden Inhalte werden im Studienverlauf gezielt über die Module zu Bildgebung, Strahlentherapie und Humangenetik vermittelt.
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