Klassiker der Kulturanthropologie/Europäischen Ethnologie
Die Studierenden kennen einflussreiche Werke des Fachs wie Monographien und Tagungsbände und verfügen über theoretisches und fachliches Wissen im internationalen und nationalen Kontext.
Der Bachelorstudiengang Ethnologie an der Georg-August-Universität Göttingen richtet sich an alle, die gesellschaftliche Ordnungen, Verwandtschaftssysteme, Rituale und kulturelle Praktiken aus vergleichender Perspektive verstehen wollen. Göttingen hat eine lange Tradition in der Kulturanthropologie und Europäischen Ethnologie, die sich im Aufbau des Studiengangs widerspiegelt: von den fachgeschichtlichen Klassikern bis zu aktuellen Theoriedebatten.
Da der Studiengang zulassungsfrei ist, entfällt die Sorge um Auswahlverfahren – wichtiger ist die eigene Bereitschaft, sich über einen längeren Zeitraum intensiv mit fremden und eigenen Kulturen auseinanderzusetzen. Das Teilzeitmodell erlaubt es, Seminare und Lektüre über einen gestreckten Zeitraum zu verteilen, was besonders für Berufstätige oder Studierende mit Betreuungsaufgaben attraktiv ist.
Inhaltlich bewegt sich das Fach zwischen ethnografischer Feldforschung, Theoriearbeit und gesellschaftskritischer Reflexion – eine Kombination, die in Göttingen durch die Nähe zu Sammlungen, Bibliotheken und einer aktiven Forschungsszene gestützt wird.
19 Module · 66 ECTS gesamt – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Die Studierenden kennen einflussreiche Werke des Fachs wie Monographien und Tagungsbände und verfügen über theoretisches und fachliches Wissen im internationalen und nationalen Kontext.
Die Studierenden orientieren sich in der Vielfalt klassischer und neuerer kulturanthropologischer Forschungsfelder und erkennen die Prozesshaftigkeit von Kultur. Das Modul ist Teil des wissenschaftlichen Fachprofils.
Die Studierenden besitzen die Fähigkeit, kulturanthropologische Perspektiven auf ausgewählte Themen weiterzuentwickeln und wenden erlernte Methoden an. Das Modul ist Teil des wissenschaftlichen Fachprofils.
Die Studierenden erarbeiten sich vertieftes Wissen in einem gewählten Forschungsfeld oder Theoriebereich und beteiligen sich an Diskussionen auf Fachtagungen. Sie besitzen eigenständige Analyse- und Beurteilungskompetenz.
Die Studierenden erarbeiten sich vertieftes Wissen in einem gewählten Forschungsfeld oder Theoriebereich und erhalten die Möglichkeit, sich thematisch zu spezialisieren. Sie erlangen eigenständige Analyse- und Beurteilungskompetenz.
Modul zur Einführung in Methoden der Bildanalyse für Studierende im fachwissenschaftlichen Profil oder Professionalisierungsbereich.
Modul zur praktischen Anwendung visueller anthropologischer Methoden, wählbar im Professionalisierungsbereich.
Modul zur Analyse von Filmen, wählbar im Professionalisierungsbereich für verschiedene Studiengänge.
Modul zur praktischen Anwendung ethnographischer Filmtechniken für Kultur- und Sozialwissenschaftler, wählbar im Professionalisierungsbereich.
Wahlmodul für Studierende der Kulturanthropologie/Europäischen Ethnologie im Professionalisierungsbereich zum Erlernen wissenschaftlicher Arbeitsmethoden.
Modul zur Vermittlung berufspraktischer Erfahrungen im fachwissenschaftlichen Profil.
Die Studierenden erlangen einen Überblick über die Grundlagen und Geschichte der Kulturanthropologie/Europäischen Ethnologie sowie exemplarische Forschungsgegenstände und Fragestellungen des Faches. Im Tutorium erwerben sie die Fähigkeit, mit Fachliteratur umzugehen.
Die Studierenden beherrschen grundlegende Methoden und hermeneutische Verfahren der kulturhistorischen Forschung und besitzen Kenntnisse im Umgang mit historischen Quellen, Archiven und Paläographie. Sie entwickeln die Fähigkeit zur Analyse kultureller Phänomene der Vergangenheit.
Die Studierenden kennen zentrale ethnographische Methoden des Faches durch selbstständige Recherche und Entwicklung eigener Fragestellungen. Sie erwerben die Fähigkeit zur Verbindung von Theorie und Praxis sowie zur wissenschaftlichen Präsentation von Forschungsergebnissen.
Die Studierenden haben einen Überblick über die historische Entwicklung exemplarischer Kulturtheorien und kennen Schlüsselbegriffe sowie zentrale kulturanalytische Konzepte. Sie entwickeln dadurch ein erstes Verständnis für kulturwissenschaftliches Fragen.
Die Studierenden orientieren sich in der Vielfalt klassischer und neuerer kulturanthropologischer Forschungsfelder sowie unterschiedlichen methodischen Zugängen zur Analyse historischer und gegenwärtiger Alltagskultur. Sie erkennen die Prozesshaftigkeit und Relationalität von Kultur.
Die Studierenden kennen aktuelle kulturanthropologische Spezialforschungen und neuere theoretische sowie methodische Zugänge. Sie können diese in Beziehung zum Grundlagenwissen setzen und kritisch reflektieren sowie unterschiedliche Zugangsformen vergleichen.
Die Studierenden besitzen die Fähigkeit, kulturanthropologische Perspektiven auf ausgewählte Themen weiterzuentwickeln und erproben die Anwendung gegenwartsorientierter und kulturhistorischer Methoden. Sie erwerben Wissen für die kritische Einordnung von Literatur in internationale Wissenschaftskontexte.
Die Studierenden kennen exemplarische Praxisfelder des Faches im Kontext eines sich wandelnden Kultur- und Wissenschaftsmarktes. Durch Austausch mit Experten aus verschiedenen Berufsfeldern sind sie über infrastrukturelle Bedingungen informiert und erkennen Potenziale kulturwissenschaftlicher Kompetenzen.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Die Ethnologie in Göttingen versteht sich als Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie zugleich – ein Doppelblick auf außereuropäische wie europäische Gesellschaften. Das Teilzeitformat macht den Studiengang zu einer realistischen Option für alle, die nicht in Vollzeit studieren können, ohne fachlich Abstriche machen zu müssen.
Durch die zulassungsfreie Einschreibung ist der Zugang niedrigschwellig, was aber nicht bedeutet, dass das Studium weniger anspruchsvoll wäre: Lektürepensum und wissenschaftliches Arbeiten bleiben auf universitärem Niveau.
Im Modul „Klassiker der Kulturanthropologie/Europäischen Ethnologie“ setzen sich Studierende mit den Grundtexten und Debatten des Fachs auseinander, die bis heute die Methodik prägen. Das „Vertiefungsmodul 1: Forschungsfelder und Fachgeschichte“ öffnet den Blick auf konkrete ethnografische Regionen und die historische Entwicklung der Disziplin.
Im „Vertiefungsmodul 2: Themen- und Theorievertiefung“ werden aktuelle theoretische Ansätze – etwa zu Migration, Ritual, Verwandtschaft oder materieller Kultur – vertieft und auf eigene Forschungsfragen angewendet.
Geeignet ist der Studiengang für Menschen mit ausgeprägtem Interesse an fremden Lebenswelten, kultureller Vielfalt und gesellschaftlicher Selbstreflexion. Die Teilzeitform passt besonders zu Studierenden, die bereits berufstätig sind, Care-Arbeit leisten oder aus anderen Gründen ein gestrecktes Studientempo bevorzugen.
Wer klare, standardisierte Berufsbilder sucht, findet in der Ethnologie eher selten fertige Antworten – dafür aber ein Fach, das zum eigenständigen Denken und Forschen anregt.
Ethnologie-Fachkräfte finden sich in Kulturinstitutionen, Museen, der Entwicklungszusammenarbeit, in NGOs, der Markt- und Sozialforschung sowie zunehmend in interkulturellen Beratungsfeldern von Unternehmen und Verwaltungen wieder.
Der Berufseinstieg verläuft oft über Praktika, Projektarbeit oder eine anschließende Vertiefung im Master, da das Bachelorstudium vor allem eine breite analytische und methodische Grundlage legt.
Die Georg-August-Universität Göttingen bietet mit ihrer traditionsreichen ethnologischen Fakultät ein Umfeld, in dem Lehre und aktuelle Forschung eng verzahnt sind. Das Teilzeitformat wird organisatorisch so gestaltet, dass Seminare und Prüfungsleistungen über einen längeren Zeitraum verteilt werden können.
Damit eignet sich der Studiengang besonders für alle, die den akademischen Anspruch einer Universität mit einem flexibleren Lebensmodell verbinden wollen.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Dieser Studiengang hat keinen Numerus Clausus. Deine Abiturnote ist für die Zulassung nicht entscheidend, oft ist sogar ein Einstieg ohne Abitur möglich.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Bachelor in Ethnologie öffnet den Weg in vielfältige kulturvermittelnde und analytische Tätigkeitsfelder, die sich mit wachsender Erfahrung ausdifferenzieren.
Branchenweite Marktorientierung für Ethnologie-Profile (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Wie sich der Arbeitsalltag von Ethnologie-Fachkräften durch KI verändert, hängt stark davon ab, wie viel Routinearbeit automatisiert werden kann.
Ein Blick darauf, welche Aufgaben Maschinen zunehmend übernehmen und wo menschliche Expertise unverzichtbar bleibt.
Die im Vertiefungsmodul 2: Themen- und Theorievertiefung erworbene Fähigkeit zur theoretischen Einordnung bleibt eine Kernkompetenz, die KI nicht ersetzen kann.
Sammle schon im Studium Praxis und verdiene dazu – Werkstudentenjobs und Praktika in Göttingen, ideal neben dem Präsenzstudium am Campus.
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Kurzprofil der Georg-August-Universität Göttingen – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer sich für das Teilzeitstudium entscheidet, sollte einplanen, dass sich die Studiendauer entsprechend verlängert und eine kontinuierliche Selbstorganisation über einen längeren Zeitraum nötig ist – gerade bei forschungsintensiven Modulen mit viel Lektüre.
Nein, der Studiengang ist zulassungsfrei, sodass keine Auswahlverfahren wie ein Numerus Clausus über die Einschreibung entscheiden.
Im Teilzeitmodell werden die gleichen Module wie im Vollzeitstudium absolviert, jedoch über einen gestreckten Zeitraum verteilt, was mehr Flexibilität für Beruf oder familiäre Verpflichtungen schafft.
Zu den zentralen Modulen zählen „Klassiker der Kulturanthropologie/Europäischen Ethnologie“ sowie die beiden Vertiefungsmodule zu Forschungsfeldern und Fachgeschichte bzw. Themen und Theorie.
Absolvent:innen arbeiten häufig in Museen, Kultureinrichtungen, der Entwicklungszusammenarbeit oder der Sozialforschung, oft mit anschließender Vertiefung im Masterstudium.
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