Regionale Ethnologie
Erwerb von Regionalkenntnissen über mindestens eine Forschungsregion der Heidelberger Ethnologie (Südostasien, Südasien) mit Vertrautheit gegenüber grundlegenden ethnographischen Arbeiten und Schwerpunkten.
Der Studiengang Ethnologie an der Universität Heidelberg richtet sich an alle, die kulturelle Vielfalt, soziale Praktiken und globale Verflechtungen systematisch untersuchen möchten. Im Zentrum steht die ethnografische Methode: das genaue Beobachten, Beschreiben und Einordnen menschlichen Handelns in unterschiedlichen kulturellen Kontexten.
Die Teilzeit-Studienform ermöglicht es, das Studium neben Beruf, Familie oder anderen Verpflichtungen zu absolvieren, ohne auf die inhaltliche Tiefe eines regulären Studiengangs zu verzichten. Da die Zulassung zulassungsfrei erfolgt, steht der Studiengang grundsätzlich allen Interessierten mit Hochschulzugangsberechtigung offen.
Heidelberg als traditionsreicher Universitätsstandort bietet ein Umfeld, in dem ethnologische Fragestellungen mit anderen Kultur- und Sozialwissenschaften in Verbindung gebracht werden können – ein Vorteil für alle, die interdisziplinär denken wollen.
21 Module · 180 ECTS gesamt – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Erwerb von Regionalkenntnissen über mindestens eine Forschungsregion der Heidelberger Ethnologie (Südostasien, Südasien) mit Vertrautheit gegenüber grundlegenden ethnographischen Arbeiten und Schwerpunkten.
Vermittlung ethnographischer Forschungsmethoden und Anwendung dieser unter Anleitung in kleineren Forschungsübungen. Verfassen von Forschungsdesigns und Forschungsberichten.
Reflexive und selbstkritische Analyse eigener normativer Vorgaben und Erkenntnistraditionen. Übung in der Anfertigung von wissenschaftlichen Hausarbeiten.
Breite Grundlagenkenntnisse in einem der ethnologischen Teilgebiete mit Vorlesung und Tutorium zu Themen im Bereich Religion, Ritual und Performanz.
Breite Grundlagenkenntnisse in einem der ethnologischen Teilgebiete mit Vorlesung und Tutorium zu Themen im Bereich Politik, Wirtschaft und Globalisierung.
Breite Grundlagenkenntnisse in einem der ethnologischen Teilgebiete mit Vorlesung und Tutorium zu Themen im Bereich Medien, Ästhetik und Kunst.
Breite Grundlagenkenntnisse in einem der ethnologischen Teilgebiete mit Vorlesung und Tutorium zu Themen im Bereich Gesellschaft, Natur und Gesundheit.
Vertiefte Spezialisierung in einem der ethnologischen Teilgebiete Religion, Ritual und Performanz durch Seminare im Vertiefungsbereich.
Vertiefte Spezialisierung in einem der ethnologischen Teilgebiete Politik, Wirtschaft und Globalisierung durch Seminare im Vertiefungsbereich.
Vertiefte Spezialisierung in einem der ethnologischen Teilgebiete Medien, Ästhetik und Kunst durch Seminare im Vertiefungsbereich.
Vertiefte Spezialisierung in einem der ethnologischen Teilgebiete Gesellschaft, Natur und Gesundheit durch Seminare im Vertiefungsbereich.
Möglichkeit zur freien Wahl von zwei Seminaren aus dem Aufbaubereich I oder Vertiefungsbereich zur Erwerb weiterer Regionalkenntnisse, empirischer Forschungsmethoden oder vertieften Wissens über Teilgebiete der Ethnologie.
Mindestens vierwöchiges Berufs- oder Forschungspraktikum mit Einzelbetreuung, Vor- und Nachbereitung sowie begleitender Beratung. Kennenlernen möglicher Berufsfelder für Ethnolog:innen.
Erwerb von Sprachkenntnissen, berufspraktischen Seminaren, fachübergreifenden Methoden oder Seminaren aus anderen Fächern zur Entwicklung transdisziplinärer Dialogkompetenz und überfachlicher Qualifikationen.
Überblick über das Fach Ethnologie mit Einführung in Gegenstand, Methodik, Grundbegriffe und Geschichte des Faches. Vermittlung der Hauptrichtungen und theoretischen Schulen sowie Einblick in die Hauptthemen und Forschungsbereiche der Ethnologie.
Vertiefung von Kenntnissen zu etablierten Forschungsfeldern der Ethnologie wie Verwandtschaft, Recht oder Urbanisierung. Vermittlung von Präsentationsformen, Rede- und Moderationstechniken sowie Richtlinien für schriftliche Prüfungsleistungen.
Erarbeitung einzelner einflussreicher Vertreter:innen oder theoretischer Ansätze des Faches und Entwicklung theoretischer Positionen. Analyse ethnographischer und theoretischer Texte zur kritischen Reflexion der Fachgeschichte.
Vermittlung der Grundregeln des wissenschaftlichen Arbeitens, Lesen und Exzerpieren wissenschaftlicher Texte, Literaturrecherche und -verwaltung sowie Grundlagen des wissenschaftlichen Schreibens.
Präsentation und Diskussion der Bachelor-Arbeit im Kolloquium zum Abschluss des Studiums.
Schriftliche Beantwortung einer Forschungsfrage in Absprache mit der betreuenden Person, Umfang 25-30 Seiten, zur eigenständigen Bearbeitung eines wissenschaftlichen Themas.
Mündliche Überprüfung über Zusammenhänge des Prüfungsgebietes und fachspezifisches Grundlagenwissen im 50%-Studiengang.
Keine Module gefunden. Suche anpassen oder Filter zurücksetzen.
Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Ethnologie an der Universität Heidelberg vermittelt einen wissenschaftlichen Blick auf kulturelle Praktiken weltweit – von Verwandtschaftssystemen über religiöse Rituale bis zu wirtschaftlichen Organisationsformen. Der Studiengang versteht sich als kritische Auseinandersetzung mit kultureller Differenz und deren historischen sowie gegenwärtigen Machtverhältnissen.
Durch das zulassungsfreie Verfahren ist der Einstieg niedrigschwellig, was besonders für Berufstätige oder Studierende mit familiären Verpflichtungen im Teilzeitmodell attraktiv ist.
Die Module Regionale Ethnologie, Forschendes Lernen und Methoden sowie Kritische Ethnologie bilden das Rückgrat des Studiums. In der Regionalen Ethnologie werden konkrete Weltregionen und ihre gesellschaftlichen Strukturen vertieft behandelt, während Forschendes Lernen und Methoden praxisnah in Feldforschungstechniken wie teilnehmende Beobachtung und qualitative Interviews einführt.
Kritische Ethnologie schärft den analytischen Blick für koloniale Kontinuitäten, Machtasymmetrien und die eigene Positionierung als Forschende – ein zentraler Baustein für eine reflektierte wissenschaftliche Praxis.
Der Studiengang eignet sich für Menschen mit Neugier auf fremde Lebenswelten, Freude am genauen Beobachten und der Bereitschaft, eigene kulturelle Selbstverständlichkeiten zu hinterfragen. Das Teilzeitformat kommt besonders jenen entgegen, die Studium und Berufstätigkeit oder familiäre Aufgaben verbinden müssen.
Auch wer bereits beruflich mit interkultureller Arbeit, Migration oder internationaler Zusammenarbeit zu tun hat, findet hier eine fundierte theoretische Ergänzung.
Absolvent:innen der Ethnologie arbeiten häufig in Bereichen, die interkulturelle Kompetenz und analytisches Denken erfordern: von der Entwicklungszusammenarbeit über Kulturmanagement bis zur angewandten Forschung. Der Berufseinstieg als Ethnologie-Fachkraft verläuft oft über Praktika, Projektarbeit oder wissenschaftliche Hilfstätigkeiten.
Wichtig ist, frühzeitig praktische Erfahrung zu sammeln, da der Arbeitsmarkt für Ethnolog:innen breit gefächert, aber nicht immer klar strukturiert ist.
Die Universität Heidelberg bietet als forschungsstarke Universität ein anspruchsvolles akademisches Umfeld. Das Teilzeitformat des Studiengangs erlaubt eine individuelle Zeitplanung, verlangt jedoch auch Selbstorganisation und Durchhaltevermögen über einen längeren Studienzeitraum.
Der Studienort Heidelberg mit seiner langen Universitätstradition schafft zudem gute Anknüpfungspunkte zu verwandten Fächern wie Ethnologie, Geschichte oder Religionswissenschaften.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Dieser Studiengang hat keinen Numerus Clausus. Deine Abiturnote ist für die Zulassung nicht entscheidend, oft ist sogar ein Einstieg ohne Abitur möglich.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Weg von der Studienabschlussarbeit bis zur verantwortungsvollen Position in der interkulturellen Arbeit verläuft in der Ethnologie meist schrittweise.
Branchenweite Marktorientierung für Ethnologie-Profile (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Wie sich der Beruf der Ethnologie-Fachkraft durch KI und Automatisierung verändert, lässt sich bereits in Grundzügen skizzieren.
Automatisierung verändert auch kulturwissenschaftliche Berufe, wobei der Mensch im Kern der ethnografischen Arbeit unersetzlich bleibt.
Die im Modul Forschendes Lernen und Methoden erworbenen Fähigkeiten zur teilnehmenden Beobachtung bleiben auch in einer zunehmend automatisierten Arbeitswelt der entscheidende Unterschied zwischen Datenanalyse und echtem kulturellem Verständnis.
Sammle schon im Studium Praxis und verdiene dazu – Werkstudentenjobs und Praktika in Heidelberg, ideal neben dem Präsenzstudium am Campus.
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Kurzprofil der Universität Heidelberg – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer Wert auf einen klar vorgezeichneten Berufsweg legt, sollte bedenken, dass der Arbeitsmarkt für Ethnologie-Fachkräfte vielfältig, aber wenig standardisiert ist – Eigeninitiative bei Praktika und Netzwerkaufbau ist während des gesamten Studiums empfehlenswert.
Nein, der Studiengang Ethnologie an der Universität Heidelberg ist zulassungsfrei, sodass keine Aufnahmeprüfung oder Notenhürde den Zugang beschränkt.
Im Teilzeitformat werden die Module über einen längeren Zeitraum gestreckt, sodass Studierende neben Beruf oder familiären Verpflichtungen studieren können, ohne auf die inhaltliche Tiefe zu verzichten.
Typische Einstiegsfelder liegen im Bereich Ethnologie-Fachkräfte, etwa in interkultureller Projektarbeit, Kulturmanagement, Entwicklungszusammenarbeit oder angewandter Forschung.
Zentral sind die Module Regionale Ethnologie, Forschendes Lernen und Methoden sowie Kritische Ethnologie, die Theorie, Feldforschungspraxis und kritische Reflexion miteinander verbinden.
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