Einführung in die Altorientalistik
Grundlegende Einführung in die Altorientalistik mit Fokus auf Keilschrift, Geschichte, Literatur, Religion und Wissenschaft des Alten Vorderen Orients.
Der Studiengang Sprachen und Kulturen des Vorderen Orients an der Uni Jena richtet sich an alle, die sich intensiv mit den Sprachen, Schriftsystemen und Kulturen des Alten Orients auseinandersetzen wollen. Im Zentrum stehen Textarbeit an antiken Quellen, historische Kontextualisierung und die Fähigkeit, komplexe kulturelle Zusammenhänge über Jahrtausende hinweg zu erschließen.
Als zulassungsfreier B.Sc.-Studiengang in Teilzeit bietet er eine flexible Struktur, die sich mit Berufstätigkeit, familiären Verpflichtungen oder anderen Studienvorhaben kombinieren lässt. Der Standort Jena mit seiner Tradition in Orientalistik und Altertumswissenschaften schafft ein Umfeld, in dem philologische Genauigkeit und kulturwissenschaftliche Fragestellungen eng miteinander verknüpft werden.
Wer sich für Keilschrift, akkadische Texte und die Geschichte altorientalischer Zivilisationen begeistert, findet hier ein Studium, das sprachliche Präzision mit einem breiten kulturhistorischen Horizont verbindet.
32 Module · 180 ECTS gesamt – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Grundlegende Einführung in die Altorientalistik mit Fokus auf Keilschrift, Geschichte, Literatur, Religion und Wissenschaft des Alten Vorderen Orients.
Vermittlung von breitem Grundwissen über die altorientalischen Kulturen, Staaten und ihre Geschichte.
Philologische Beschäftigung mit der akkadischen Sprache, einer der wichtigsten Keilschriftsprachen.
Grundkenntnisse in der sumerischen Sprache und Kenntnis der Keilschriftzeichen in sumerischen Texten.
Indogermanistische Grundlagen der Sprachwissenschaft in Bezug auf altorientalische Sprachen.
Abschlussarbeit im Kernfach Altorientalistik.
Grundkurs in moderner arabischer Sprache für Studierende ohne Arabistik-Hintergrund.
Fortsetzungskurs in moderner arabischer Sprache für Nicht-Arabisten.
Vertiefungskurs in moderner arabischer Sprache für Nicht-Arabisten.
Grundkurs in moderner persischer Sprache.
Fortsetzungskurs in moderner persischer Sprache.
Grundkurs in moderner türkischer Sprache.
Fortsetzungskurs in moderner türkischer Sprache.
Grundkurs in georgischer Sprache.
Fortsetzungskurs in georgischer Sprache.
Grundlegende Einführung in die archäologischen Kulturen des Vorderen Orients.
Grundlegende Einführung in die ägyptische Kultur und Geschichte im Kontext des Vorderen Orients.
Historische Grundlagen der älteren arabischen Geschichte während der islamischen Periode.
Historische Grundlagen der neueren arabischen Geschichte.
Grundlagen der Sprachentwicklung und Kulturgeschichte der arabischen Welt.
Grundkurs in biblisch-hebräischer Sprache und ihre literarische Überlieferung im Kontext altorientalischer Kulturen.
Behandlung der Geschichte und Literatur des antiken Israel in seiner Beziehung zu vorderen-orientalischen Kulturen.
Methodische Grundlagen philologischer und altertumswissenschaftlicher Forschung.
Grundlegende Einführung in die Altertumswissenschaften als interdisziplinäres Fachgebiet.
Grundlegende Einführung in die Klassische Archäologie und ihre Methoden.
Grundlegende Einführung in die Alte Geschichte mit Bezügen zum Vorderen Orient.
Grundlagen der kaukasischen Sprachwissenschaft und Sprachenvielfalt in der Region.
Historische Grundlagen der Entwicklung der Kulturen und Staaten des Kaukasus.
Grundlagen der kulturellen und sozialen Lebensformen im Kaukasus.
Mindestens 6-wöchiges Praktikum in einschlägigen Einrichtungen wie Forschungsinstituten, Bibliotheken, Archiven oder Museen zur Berufsorientierung.
Erwerb von Präsentationsfähigkeiten durch Vorbereitung und Durchführung von vier Referaten in wissenschaftlichen Seminaren.
Wahlpflichtmodule zu EDV, Datenbanken und klassischen Fremdsprachen wie Latein, Altgriechisch oder modernen Sprachen.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Sprachen und Kulturen des Vorderen Orients an der Uni Jena ist ein philologisch-kulturwissenschaftlicher Studiengang, der sich der Erforschung antiker Sprachen, Schriften und Gesellschaften des Alten Orients widmet. Er verbindet sprachpraktische Übungen mit historischer und kultureller Einordnung.
Die Teilzeitform erlaubt es, das Studium individuell zu takten, ohne auf die inhaltliche Tiefe zu verzichten, die für die Arbeit mit antiken Textzeugnissen notwendig ist.
Zu den zentralen Bausteinen gehören die Einführung in die Altorientalistik, die Geschichte und Kultur des Alten Orients sowie die akkadische Lektüre. Diese Module bauen aufeinander auf: Zunächst werden Grundlagen zu Schrift, Sprache und Methodik vermittelt, bevor die eigenständige Lektüre akkadischer Keilschrifttexte im Zentrum steht.
Die Auseinandersetzung mit Originalquellen schult nicht nur sprachliche Fertigkeiten, sondern auch die Fähigkeit, historische Kontexte kritisch zu rekonstruieren.
Der Studiengang eignet sich für Menschen mit ausgeprägtem Interesse an alten Sprachen, Geduld für philologische Detailarbeit und Neugier auf ferne Kulturräume. Die Teilzeitstruktur macht ihn besonders attraktiv für Studieninteressierte, die berufliche oder private Verpflichtungen mit einem anspruchsvollen geisteswissenschaftlichen Studium verbinden möchten.
Wer bereits Erfahrung mit klassischen oder semitischen Sprachen mitbringt, findet hier eine sinnvolle Vertiefung; ein Einstieg ohne Vorkenntnisse ist aber ebenso möglich.
Absolvent:innen als Sprachen und Kulturen des Vorderen Orients-Fachkräfte finden Perspektiven in Forschung, Museen, Bibliotheken, Kulturmanagement sowie in Bereichen, in denen interkulturelle und historische Expertise gefragt ist. Der Berufseinstieg führt oft über wissenschaftsnahe oder kulturvermittelnde Tätigkeiten.
Die Kombination aus Sprachkompetenz und historischem Wissen eröffnet auch Wege in angrenzende Felder wie Archivwesen, Verlagswesen oder internationale Kulturarbeit.
Die Friedrich-Schiller-Universität Jena bietet als traditionsreicher Standort der Orientalistik ein Umfeld mit enger Anbindung an altertumswissenschaftliche Nachbardisziplinen. Das Teilzeitformat in Jena erlaubt eine flexible, aber strukturierte Auseinandersetzung mit den Studieninhalten.
Kleine Lerngruppen in den Sprachmodulen ermöglichen eine intensive Betreuung, die gerade bei der Lektüre altorientalischer Texte hilfreich ist.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Dieser Studiengang hat keinen Numerus Clausus. Deine Abiturnote ist für die Zulassung nicht entscheidend, oft ist sogar ein Einstieg ohne Abitur möglich.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Weg von den ersten Sprachübungen bis zur fachlichen Leitungsposition verläuft in der Orientalistik meist über Forschung, Kulturinstitutionen oder spezialisierte Vermittlungsarbeit.
Branchenweite Marktorientierung für Sprachen und Kulturen des Vorderen Orients-Profile (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Die Arbeit mit antiken Sprachen steht im Spannungsfeld zwischen neuen digitalen Werkzeugen und unersetzbarer menschlicher Textinterpretation.
Auch in der Altorientalistik verändert künstliche Intelligenz, wie mit Textkorpora und Übersetzungen gearbeitet wird.
Die Fähigkeit zur eigenständigen Texterschließung wird direkt im Modul Akkadische Lektüre aufgebaut, während Geschichte und Kultur des Alten Orients die historische Einordnung liefert.
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Kurzprofil der Friedrich-Schiller-Universität Jena – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer sich für diesen Studiengang entscheidet, sollte Bereitschaft zu intensiver, oft kleinteiliger Sprachlernarbeit mitbringen, da die Lektüre altorientalischer Texte viel Geduld und Übung erfordert.
Nein, Sprachen und Kulturen des Vorderen Orients an der Uni Jena ist zulassungsfrei, du benötigst also keinen bestimmten Notenschnitt zur Einschreibung.
Ja, der Studiengang wird in Teilzeit angeboten und lässt sich so mit Berufstätigkeit oder anderen Verpflichtungen kombinieren.
Nein, Module wie die Einführung in die Altorientalistik führen von Grund auf in Schrift und Sprache ein, Vorkenntnisse sind hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich.
Absolvent:innen arbeiten häufig in Forschung, Museen, Bibliotheken oder im Kulturmanagement, wo Fachkenntnisse zu Sprachen und Kulturen des Vorderen Orients gefragt sind.
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