Fachspezifische Schlüsselqualifikationen
Die Studierenden erstellen und präsentieren insgesamt 5 Referate innerhalb der regulären Modulveranstaltungen, wobei Recherche-, Schreib-, Vermittlungs- und Präsentationskompetenz vermittelt werden.
Der Studiengang Literatur – Kunst – Kultur an der Friedrich-Schiller-Universität Jena richtet sich an alle, die kulturelle Phänomene nicht isoliert, sondern in ihren historischen, ästhetischen und gesellschaftlichen Zusammenhängen betrachten wollen. Literatur, bildende Kunst und Kulturgeschichte werden dabei als miteinander verwobene Felder verstanden, deren Analyse ein breites methodisches Handwerkszeug erfordert.
Die Jenaer Ausrichtung profitiert von der langen geisteswissenschaftlichen Tradition der Universität und ihrer Nähe zu kulturhistorisch bedeutenden Orten in Thüringen. Wer sich für Textanalyse, Kunstgeschichte und die Vermittlung kultureller Zusammenhänge interessiert, findet hier ein Studienumfeld, das Theorie und Praxisbezug miteinander verzahnt.
Durch das Teilzeitmodell eignet sich der Studiengang besonders für Studierende, die parallel berufliche oder familiäre Verpflichtungen wahrnehmen und ihr Studium individuell strecken möchten, ohne auf wissenschaftliche Tiefe zu verzichten.
11 Module · 110 ECTS gesamt – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Die Studierenden erstellen und präsentieren insgesamt 5 Referate innerhalb der regulären Modulveranstaltungen, wobei Recherche-, Schreib-, Vermittlungs- und Präsentationskompetenz vermittelt werden.
Die Bachelorarbeit wird entweder im Fach Volkskunde oder Kulturgeschichte erstellt und bildet den Studienabschluss mit einem Umfang von 30-40 Seiten.
Perspektiven, Fragestellungen, Methoden und Begriffe der Kulturgeschichte werden vermittelt. Qualifizierter Überblick über das Fach in Geschichte und Gegenwart.
Im Wechsel wird Orientierung über die Europäische Kulturgeschichte im Ganzen wie auch über einzelne Nationen, Konfessionen, Schichten und Epochen vermittelt.
Perspektiven und Methoden des Fachs werden vermittelt, aktuelle Forschungen gelesen und erste forschungspraktische Übungen durchgeführt, mit Einführung in Prinzipien wissenschaftlichen Arbeitens.
Thematisch wechselnde Veranstaltungen aus der Vielfalt aktueller volkskundlicher Forschungen zu Kategorien wie Raum, Region, Zeit, Status, Geschlecht, Religion, Alter und Arbeit.
An konkreten Beispielen werden Methoden und Felder der Kulturgeschichte vorgeführt und durchgespielt, mit Fokus auf Komponenten, Theorie und Geschichte.
Die komplementären Kategorien Institution (z.B. Kirche, Hof, Universität) und Medien (z.B. Brief, Bild, Radio) werden in ihrer argumentativen Reichweite ausgelotet.
Vermittlung von Methoden (archivalisch-historisch, empirisch), Instrumentarium und Feldern (Biographieforschung, Regionalkultur-, Sachkultur-, Erzähl-, Genderforschung etc.) des Faches.
Vorstellungen und Interpretationen von Regionalkulturen und Alltagswelten werden historisch wie kontemporär behandelt, z.B. Alltagskommunikation, subkulturelle Milieus, Konsumstile und Lebensweisen.
Die Studierenden absolvieren entweder ein 6-wöchiges Praktikum in einer berufsfeldrelevanten Einrichtung oder besuchen ein Seminar mit Ausstellungs- bzw. Praxisprojekt.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Literatur – Kunst – Kultur an der Uni Jena versteht sich als interdisziplinäres Studienangebot, das literatur-, kunst- und kulturwissenschaftliche Fragestellungen zusammenführt. Im Zentrum steht die Fähigkeit, kulturelle Ausdrucksformen kontextualisiert zu lesen und zu bewerten.
Die zulassungsfreie Aufnahme ermöglicht einen niedrigschwelligen Einstieg, verlangt im Studienverlauf jedoch eigenständiges wissenschaftliches Arbeiten auf hohem Niveau.
Fachspezifische Schlüsselqualifikationen bereiten auf wissenschaftliches Arbeiten, Präsentation und Projektmanagement im kulturellen Bereich vor. Die Grundlagen der Kulturgeschichte schaffen ein historisches Fundament, das literarische und künstlerische Entwicklungen einordnen hilft.
Mit der Bachelorarbeit VK/KG (Vergleichende Kulturgeschichte) schließt ein zentraler Baustein an, der eigenständige Forschung mit kulturhistorischer Methodik verbindet und exemplarisch für den forschungsorientierten Anspruch des Studiengangs steht.
Geeignet ist der Studiengang für Menschen mit ausgeprägtem Interesse an Text- und Kulturanalyse, die gerne selbstständig lesen, schreiben und reflektieren. Da das Studium in Teilzeit angelegt ist, passt es gut zu Personen, die Studium mit Beruf, Praktika oder familiären Aufgaben kombinieren.
Wer eine klar strukturierte Vollzeit-Fachausbildung sucht, sollte die reduzierte Studiengeschwindigkeit und den höheren Grad an Eigenorganisation bedenken.
Absolvent:innen richten sich beruflich häufig auf Tätigkeiten als Literatur – Kunst – Kultur-Fachkräfte aus, etwa in Kultureinrichtungen, Verlagen, Museen oder kulturvermittelnden Institutionen.
Der Arbeitsmarkt in diesem Bereich ist oft projektbasiert und verlangt neben Fachwissen auch Organisationstalent und Vernetzung – Kompetenzen, die im Studium durch Schlüsselqualifikationen gezielt gefördert werden.
Die Friedrich-Schiller-Universität Jena bietet als traditionsreiche Universität ein forschungsnahes Umfeld mit enger Anbindung an kulturhistorische Institutionen der Stadt.
Das Teilzeitformat erlaubt es, Lehrveranstaltungen und Selbststudium flexibler über einen längeren Zeitraum zu verteilen, was besonders berufsbegleitend Studierenden entgegenkommt.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Dieser Studiengang hat keinen Numerus Clausus. Deine Abiturnote ist für die Zulassung nicht entscheidend, oft ist sogar ein Einstieg ohne Abitur möglich.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Studiengang öffnet Wege in kulturvermittelnde und kulturwissenschaftliche Berufsfelder, die sich über mehrere Karrierestufen entwickeln lassen.
Branchenweite Marktorientierung für Literatur – Kunst – Kultur-Profile (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Wie sich der Beruf der Literatur – Kunst – Kultur-Fachkräfte durch KI verändert, betrifft vor allem Routineaufgaben, nicht die inhaltliche Deutungskompetenz.
Automatisierung verändert einzelne Arbeitsschritte im Kulturbetrieb, ersetzt aber nicht die kuratorische und interpretative Kernarbeit.
Kompetenzen wie kulturhistorische Einordnung und eigenständiges wissenschaftliches Arbeiten werden gezielt in den Grundlagen der Kulturgeschichte und den Fachspezifischen Schlüsselqualifikationen aufgebaut.
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Kurzprofil der Friedrich-Schiller-Universität Jena – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer schnelle, klar getaktete Studienabschlüsse bevorzugt, sollte bedenken, dass das Teilzeitstudium mehr Eigenverantwortung und einen längeren Studienverlauf mit sich bringt.
Nein, die Zulassung erfolgt zulassungsfrei, sodass kein Auswahlverfahren über die Aufnahme entscheidet.
Ja, das Teilzeitformat ist speziell darauf ausgelegt, Studium und berufliche oder familiäre Verpflichtungen zeitlich miteinander zu vereinbaren.
Absolvent:innen arbeiten häufig als Literatur – Kunst – Kultur-Fachkräfte, etwa in Museen, Verlagen oder kulturellen Bildungseinrichtungen.
Sie bildet einen zentralen Bestandteil, in dem eigenständige Forschung mit kulturhistorischer Methodik verbunden wird und der wissenschaftliche Anspruch des Studiengangs sichtbar wird.
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