Theorie, Empirie und Geschichte der Erwachsenenbildung
Modul zur Auseinandersetzung mit theoretischen, empirischen und historischen Aspekten der Erwachsenenbildung.
Der Studiengang Bildung, Kultur und Anthropologie an der Uni Jena richtet sich an alle, die Bildungsprozesse nicht isoliert, sondern eingebettet in kulturelle und gesellschaftliche Zusammenhänge verstehen wollen. Statt reiner Fachdidaktik oder klassischer Erziehungswissenschaft steht hier die Verschränkung von Bildungstheorie, Kulturanalyse und anthropologischer Perspektive im Zentrum – ein Ansatz, der die geisteswissenschaftliche Tradition Jenas mit aktuellen Fragen von Erwachsenenbildung und kultureller Vermittlung verbindet.
Weil der M.Sc. in Teilzeit angeboten wird, eignet er sich besonders für Berufstätige oder Personen mit familiären Verpflichtungen, die ihr Studium über einen längeren Zeitraum strecken möchten, ohne auf wissenschaftliche Tiefe zu verzichten. Die Zulassung ist frei, sodass der Zugang nicht von einer Abiturnote oder Auswahlverfahren abhängt, sondern von den formalen Voraussetzungen eines fachlich einschlägigen Erststudiums.
Der Studienort Jena bietet dabei ein überschaubares, forschungsnahes Umfeld, in dem Studierende direkten Kontakt zu Lehrenden aus Erziehungswissenschaft, Theologie und Kulturwissenschaften finden – eine Kombination, die den interdisziplinären Charakter des Programms unmittelbar erfahrbar macht.
12 Module – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Modul zur Auseinandersetzung mit theoretischen, empirischen und historischen Aspekten der Erwachsenenbildung.
Praxismodul, das an pädagogische Handlungsfelder heranführt und die Ausbildung eines eigenen Profils durch Praktika und wissenschaftliche Tagungen unterstützt.
Modul zur Verknüpfung von Bildung, historischen Perspektiven und theologischen Fragestellungen.
Kernmodul zur Auseinandersetzung mit Bildungsphilosophie und ihrer Bedeutung für das moderne Selbstverständnis.
Kernmodul zur Analyse von modernen Bildungsinstitutionen und deren Rolle in gesellschaftlichen Entwicklungsprozessen.
Modul zur Untersuchung von Bildungskonzepten in der Antike und deren historische Rezeption.
Modul zur Auseinandersetzung mit grundlegenden gesellschaftstheoretischen Ansätzen und Konzepten.
Modul zur literaturwissenschaftlichen Analyse deutscher Werke des ausgehenden 18. und frühen 19. Jahrhunderts.
Modul zur Vermittlung und Kritik verschiedener kulturtheoretischer Ansätze und Paradigmen.
Modul zur Analyse von internationalen Organisationen und Globalisierungsprozessen im Kontext von Global Governance.
Masterarbeit zur eigenständigen wissenschaftlichen Bearbeitung eines Themas aus dem Bereich Bildung, Kultur und Anthropologie.
Einführungsmodul zur Verhältnisbestimmung von Bildung, Kultur und Anthropologie in interdisziplinärer Perspektive.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Bildung, Kultur und Anthropologie ist an der Uni Jena als forschungsorientierter Masterstudiengang konzipiert, der klassische erziehungswissenschaftliche Fragestellungen um eine kulturanthropologische und theologische Perspektive erweitert. Damit unterscheidet er sich deutlich von reinen Bildungswissenschafts- oder Pädagogik-Masterstudiengängen anderer Hochschulen.
Die Teilzeitstruktur signalisiert, dass das Programm bewusst auf eine heterogene Studierendenschaft zugeschnitten ist – etwa Personen, die bereits in der Erwachsenenbildung, im Kulturmanagement oder im Bildungssektor tätig sind und sich wissenschaftlich weiterqualifizieren möchten.
Im Zentrum stehen Module wie Theorie, Empirie und Geschichte der Erwachsenenbildung, die einen soliden Grundstock an historischem und methodischem Wissen vermitteln. Ergänzt wird dies durch das Modul Bildung – Kultur – Anthropologie II: Praxisbezüge, das explizit die Anwendung theoretischer Konzepte auf reale Bildungs- und Kultursettings einübt.
Mit Bildung – Geschichte – Theologie kommt eine für viele Bildungsstudiengänge untypische Komponente hinzu: Die Auseinandersetzung mit theologischen und geistesgeschichtlichen Wurzeln von Bildungsbegriffen öffnet den Blick für normative und weltanschauliche Dimensionen von Bildungsprozessen.
Der Studiengang passt zu Menschen mit ausgeprägtem Interesse an geisteswissenschaftlicher Reflexion, die zugleich empirisch und historisch arbeiten möchten. Wer lieber praxisnahe, verschulte Programme sucht, wird hier eher wenig Struktur und viel Eigenverantwortung vorfinden.
Besonders geeignet ist das Programm für Berufstätige in Erwachsenenbildung, Kultureinrichtungen oder kirchlich-sozialen Kontexten, die ihre Praxis theoretisch fundieren wollen, ohne dafür ein Vollzeitstudium aufzunehmen.
Absolvent:innen finden sich häufig im weiten Feld der Bildungs-, Kultur- und Anthropologie-Fachkräfte wieder – etwa in der Erwachsenenbildung, in Kultureinrichtungen, Stiftungen oder in der Bildungsforschung. Der Arbeitsmarkt in diesem Bereich ist heterogen und stark von Trägerstrukturen, Projektfinanzierung und regionaler Bildungslandschaft geprägt.
Wissenschaftsnahe Wege, etwa in Richtung Promotion oder Forschungsprojekte an Universitäten, stehen ebenso offen wie Positionen in der Bildungsplanung oder kulturellen Erwachsenenbildung.
Die Friedrich-Schiller-Universität Jena bringt als traditionsreiche Volluniversität eine breite geisteswissenschaftliche Infrastruktur mit, von der ein Studiengang wie dieser unmittelbar profitiert – etwa durch die Anbindung an Theologie und Kulturwissenschaften am selben Standort.
Die zulassungsfreie, in Teilzeit studierbare Ausgestaltung macht den Zugang niedrigschwellig, verlangt von Studierenden aber ein hohes Maß an Selbstorganisation, da klassische Vollzeit-Studienrhythmen hier nicht vorgesehen sind.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Dieser Studiengang hat keinen Numerus Clausus. Deine Abiturnote ist für die Zulassung nicht entscheidend, oft ist sogar ein Einstieg ohne Abitur möglich.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Masterabschluss öffnet Wege in ein Berufsfeld, das zwischen Bildungspraxis, Kulturarbeit und Wissenschaft changiert.
Branchenweite Marktorientierung für Bildung, Kultur und Anthropologie-Profile (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Wie sich der Beruf der Bildungs-, Kultur- und Anthropologie-Fachkraft durch KI verändert, zeigt sich vor allem in der Art, wie Wissen aufbereitet und vermittelt wird.
KI-Systeme verändern schon heute, welche Aufgaben in der Bildungs- und Kulturarbeit automatisiert werden und welche menschliches Urteilsvermögen erfordern.
Kompetenzen in historisch-empirischer Analyse werden direkt im Modul Theorie, Empirie und Geschichte der Erwachsenenbildung aufgebaut, während Bildung – Kultur – Anthropologie II: Praxisbezüge den Transfer in reale Bildungssettings übt.
Sammle schon im Studium Praxis und verdiene dazu – Werkstudentenjobs und Praktika in Jena, ideal neben dem Präsenzstudium am Campus.
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Kurzprofil der Friedrich-Schiller-Universität Jena – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer ein klar verschultes, praxisnahes Programm mit engem Stundenplan erwartet, sollte bedenken, dass dieser Studiengang stark auf Eigenverantwortung, geisteswissenschaftliches Arbeiten und selbstständige Terminorganisation im Teilzeitformat setzt.
Nein, der Zugang ist zulassungsfrei, sodass keine Auswahlgrenze über die Note entscheidet, sondern die formalen Zulassungsvoraussetzungen erfüllt sein müssen.
Ja, das Teilzeitformat ist genau darauf ausgelegt, Studium und berufliche oder familiäre Verpflichtungen miteinander zu vereinbaren.
Ein grundlegendes Interesse an geisteswissenschaftlichem Arbeiten ist hilfreich, da Module wie Bildung – Geschichte – Theologie historisches und normatives Denken voraussetzen, aber im Studium selbst vertiefen.
Typische Wege führen in die Erwachsenenbildung, in Kultureinrichtungen, Bildungsforschung oder in kirchlich-soziale Bildungsarbeit, entsprechend dem Berufsbild der Bildungs-, Kultur- und Anthropologie-Fachkräfte.
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