Fachübergreifende Studienergänzung
Erwerben fehlender Sprachkenntnisse in modernen Fremdsprachen und Latein oder andere Module aus dem zentralen Katalog für Allgemeine Schlüsselqualifikationen.
Der Bachelorstudiengang Archäologie der Ur- und Frühgeschichte an der Uni Jena vermittelt die methodischen und theoretischen Grundlagen, um materielle Hinterlassenschaften vergangener Kulturen zu erschließen und einzuordnen. Jena ist als Wissenschaftsstandort mit einer langen Tradition in den Altertumswissenschaften bekannt, was dem Studiengang ein enges Umfeld aus verwandten Fachrichtungen und Forschungseinrichtungen bietet.
Da der Studiengang in Teilzeit angeboten wird, richtet er sich an Personen, die ihr Studium neben Beruf, Familie oder anderen Verpflichtungen organisieren möchten. Der Ablauf verteilt sich über einen längeren Zeitraum als im Vollzeitmodell, wodurch mehr Raum bleibt, um Lehrveranstaltungen, Lektüre und eigenständige Recherchearbeit in den Alltag zu integrieren.
Die Zulassung erfolgt zulassungsfrei, sodass der Einstieg ohne Auswahlverfahren möglich ist – ein Vorteil für alle, die sich fachlich für Ur- und Frühgeschichte begeistern, aber unsicher sind, ob eine NC-Hürde den Zugang erschwert.
12 Module · 180 ECTS gesamt – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Erwerben fehlender Sprachkenntnisse in modernen Fremdsprachen und Latein oder andere Module aus dem zentralen Katalog für Allgemeine Schlüsselqualifikationen.
Überblick über Urgeschichte, Vorgeschichte und Frühgeschichte mit Kenntnissen zu epochenbezogenen Chronologiesystemen, Fund- und Befundgattungen, Siedlungswesen und Wirtschaftsweisen.
Ausgewählte syn- und diachrone Themen zur Archäologie der römischen Kaiserzeit und des Früh- und Hochmittelalters mit Kenntnissen zu Bestattungssitten, Wirtschaftsweise und Besiedlungsgeschichte.
Betreute Erstellung einer wissenschaftlichen Bachelorarbeit zu einem Thema aus der Ur- und Frühgeschichte mit wissenschaftlicher Erfassung, konzeptioneller Differenzierung und methodischer Bearbeitung.
Vermittlung von theoretischem und methodischem Basiswissen zur Ur-, Vor- und Frühgeschichte durch selbst erarbeitete Einzelthemen sowie Materialstudien mit Zeichentechniken und Katalogbeschreibungen.
Darstellung der Epochen der Urgeschichte (Alt-, Mittel-, Jungpaläolithikum und Mesolithikum) mit spezieller Auseinandersetzung zu urgeschichtlichen Theorien und Methoden ausgewählter Zeiträume und Regionen.
Vermittlung von syn- und diachronen Themen zur Archäologie des Neolithikums, der Bronze- sowie der älteren und jüngeren Eisenzeit mit Kenntnissen zu Bestattungssitten, Siedlungsgeschichte und Gesellschaftsstruktur.
Erlernen der Auswertung von Fundgruppen, Fundkomplexen und Grabungsensembles sowie Kenntnisse über Geländedenkmäler, Topographie und Museumsbestände mit praktischer Anwendung auf Fundmaterial und Exkursionen.
Vertiefung der Kenntnisse in Ur-, Vor- oder Frühgeschichte durch eine bisher nicht besuchte Vorlesung und eigenständige Bearbeitung eines vorgegebenen Themas mit Fokus auf problemorientierte Auseinandersetzung und Präsentationskompetenz.
Vermittlung von Grundlagen naturwissenschaftlicher Verfahren zur Datierung, Prospektion und Fundanalyse sowie Grundlagen des Archiv-, Museums- und Ausstellungswesens durch Museumspraktikum.
Erlernen von Grundlagen der archäologischen Prospektion sowie der Vermessungs- und Ausgrabungstechnik mit praktischen Kompetenzen durch Ausgrabung und zusätzliches Praktikum nach eigener Wahl.
Vermittlung der gesetzlichen und theoretischen Grundlagen sowie praktischen Methoden der Bodendenkmalpflege mit Einblick in Denkmalerfassung und -erhaltung an aktuellen Beispielen.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Der Studiengang widmet sich der systematischen Erforschung menschlicher Kulturen von der Steinzeit bis in historische Epochen hinein, wobei archäologische Funde, Befunde und Kontexte im Zentrum stehen. An der Uni Jena wird dabei besonderer Wert auf eine enge Verzahnung von Theorie und praktischer Methodik gelegt.
Die Teilzeitstruktur erlaubt es, das Studium über einen längeren Zeitraum zu strecken, ohne auf die inhaltliche Tiefe verzichten zu müssen, die für eine fundierte fachliche Ausbildung notwendig ist.
Zu den zentralen Modulen zählen Grundlagen der ur- und frühgeschichtlichen Forschung sowie ein vertiefender Themenblock zur Frühgeschichte, in dem historische Übergangsphasen und Kulturwandel analysiert werden. Ergänzt wird das Fachstudium durch eine fachübergreifende Studienergänzung, die den Blick über die Archäologie hinaus öffnet.
Methodisch reicht das Spektrum von Ausgrabungstechniken über Fundbearbeitung bis zur wissenschaftlichen Einordnung archäologischer Quellen in größere historische Zusammenhänge.
Geeignet ist der Studiengang für alle, die historisches Interesse mit einer gewissen Faszination für Feldarbeit und materielle Kultur verbinden. Da das Studium in Teilzeit läuft, passt es besonders gut zu Personen, die parallel berufstätig sind oder familiäre Verpflichtungen haben.
Wichtig ist zudem Geduld und Sorgfalt im Umgang mit Quellenmaterial, da archäologische Arbeit oft kleinteilig und detailversessen ist.
Absolvent:innen finden sich häufig in der Denkmalpflege, in Museen, bei archäologischen Grabungsfirmen oder in der wissenschaftlichen Forschung wieder. Der Berufseinstieg orientiert sich oft am Berufsbild der Archäologie der Ur- und Frühgeschichte-Fachkräfte gemäß Klassifikation der Bundesagentur für Arbeit.
Wer sich auf eine wissenschaftliche Laufbahn ausrichtet, ergänzt den Bachelor meist um einen Master und ggf. eine Promotion, während praxisorientierte Wege eher in die Grabungspraxis oder Kulturvermittlung führen.
Die Friedrich-Schiller-Universität Jena bietet als traditionsreiche Universität ein forschungsnahes Umfeld, das archäologische Lehre mit aktiver Forschungstätigkeit verknüpft. Das Teilzeitformat sorgt für einen flexibleren Studienrhythmus, der sich an individuelle Lebensumstände anpassen lässt.
Studierende profitieren von der Nähe zu weiteren altertumswissenschaftlichen Disziplinen am Standort Jena, was interdisziplinären Austausch erleichtert.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Dieser Studiengang hat keinen Numerus Clausus. Deine Abiturnote ist für die Zulassung nicht entscheidend, oft ist sogar ein Einstieg ohne Abitur möglich.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Weg vom Studienabschluss in die archäologische Praxis verläuft meist über mehrere Etappen mit wachsender Verantwortung.
Branchenweite Marktorientierung für Archäologie der Ur- und Frühgeschichte-Profile (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Wie sich der Beruf durch technologische Entwicklungen verändert, betrifft auch die archäologische Praxis zunehmend.
Auch in der Archäologie verschieben digitale Werkzeuge und KI-gestützte Analyseverfahren die Aufgabenverteilung zwischen Mensch und Maschine.
Fähigkeiten wie methodische Sorgfalt und historische Einordnung werden gezielt in den Modulen Grundlagen und Frühgeschichte aufgebaut.
Sammle schon im Studium Praxis und verdiene dazu – Werkstudentenjobs und Praktika in Jena, ideal neben dem Präsenzstudium am Campus.
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Kurzprofil der Friedrich-Schiller-Universität Jena – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer sich für den Studiengang entscheidet, sollte bedenken, dass das Teilzeitmodell einen längeren Studienzeitraum bedeutet und archäologische Feldarbeit körperlich fordernd sowie zeitlich unregelmäßig sein kann – eine realistische Selbsteinschätzung der eigenen Belastbarkeit lohnt sich vorab.
Wer wenig Interesse an handwerklich-praktischer Arbeit im Gelände hat, sollte das Studienfach vor der Einschreibung genauer prüfen, etwa durch ein Praktikum oder Gespräche mit Studierenden.
Ja, die Archäologie der Ur- und Frühgeschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena wird zulassungsfrei angeboten, ein Einstieg ist somit ohne Auswahlverfahren möglich.
Das Teilzeitmodell verteilt den Stoff über einen längeren Zeitraum als ein Vollzeitstudium, sodass sich Studieninhalte besser mit Beruf oder anderen Verpflichtungen vereinbaren lassen.
Typische Einsatzbereiche liegen in Denkmalpflege, Museumsarbeit, archäologischer Grabungspraxis und Forschung, orientiert am Berufsbild der Archäologie der Ur- und Frühgeschichte-Fachkräfte.
Zentral sind die Module Grundlagen und Frühgeschichte sowie eine fachübergreifende Studienergänzung, die den fachlichen Horizont erweitert.
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