Geschichte des neuzeitlichen Ostseeraums
Vorlesungen und Übungen zur Geschichte des neuzeitlichen Ostseeraums mit Schwerpunkt auf die Frühe Neuzeit und Osteuropa.
Der Masterstudiengang Osteuropastudien an der Freien Universität Berlin richtet sich an Studierende, die die politischen, historischen und gesellschaftlichen Entwicklungen Ost- und Ostmitteleuropas vertieft verstehen wollen. Berlin bietet dafür ein besonderes Umfeld: Die Stadt war selbst Schauplatz der Teilung Europas und beherbergt zahlreiche Forschungseinrichtungen, Archive und Institutionen mit Osteuropa-Bezug, die in das Studium einfließen.
Der Studiengang ist als konsekutiver, forschungsorientierter Master angelegt und verknüpft historische Perspektiven mit aktuellen politischen und gesellschaftlichen Fragestellungen. Da die Zulassung zulassungsfrei erfolgt, steht der Studiengang grundsätzlich allen Interessierten mit passendem fachlichen Vorwissen offen.
Die Freie Universität Berlin bringt als eine der forschungsstärksten Universitäten Deutschlands im Bereich Osteuropaforschung eine lange fachliche Tradition mit, die sich in der Ausrichtung des Studiengangs widerspiegelt.
70 Module – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Vorlesungen und Übungen zur Geschichte des neuzeitlichen Ostseeraums mit Schwerpunkt auf die Frühe Neuzeit und Osteuropa.
Vorlesung zur Geschichte Russlands in Bezug auf Asien.
Proseminar zu sowjetischen internationalen Beziehungen während des Kalten Krieges, insbesondere zu sowjetisch-indischen Beziehungen 1945-1966.
Übung zu ostmitteleuropäischen Zeitwenden mit Fokus auf die Jahre 1918/19.
Übung zur Geschichte des Holocaust in Polen und der Sowjetunion.
Hauptseminar zur Geschichte der polnisch-litauischen Union 1569-1795.
Hauptseminar zur Geschichtsschreibung und Herrschaftslegitimation in Neueuropa während der Frühen Neuzeit.
Hauptseminar zum Wiener Kongress von 1814-1815 als transnationales historisches Ereignis.
Hauptseminar zur russischen Expansion und Eroberung Zentralasiens im 19. Jahrhundert.
Hauptseminar zu charismatischer Herrschaft und Personenkult während des Kalten Krieges in Ost und West.
Vorlesung zur Geschichte der Sowjetunion von 1917-1991.
Hauptseminar und Übung zu Russlands imperialer Expansion im 18. und 19. Jahrhundert.
Vorlesung zu Grundlagen der Sprachwissenschaft für Studierende der Slavistik.
Seminar zur systemlinguistischen Analyse des Russischen mit Übungen.
Seminar zur systemlinguistischen Analyse des Tschechischen und Serbokroatischen mit Übungen.
Seminar zur systemlinguistischen Analyse des Polnischen mit Übungen.
Seminar zur historischen Entwicklung des Russischen und Serbokroatischen.
Seminar zur historischen Entwicklung des Polnischen.
Seminar zur Arbeit mit slavischen Sprachkorpora und korpuslinguistischen Methoden.
Seminar zu Anrede und Höflichkeitskonventionen in ost- und westslavischen Sprachen.
Seminar zur historischen und strukturellen Entwicklung des Satzbaus im Russischen.
Vorlesung zu Leben und Werk des russischen Dichters Aleksandr Pushkin.
Vorlesung zur historischen Entwicklung slavischer Sprachen und Literaturtraditionen.
Seminar zur Analyse von Michail Bulgakovs Roman 'Der Meister und Margarita'.
Seminar zur Analyse von Turgenevs Novellen und Erzählungen.
Seminar zu Stanisław Brzozowski und der polnischen Moderne mit Fokus auf 'Płomienie' (1908).
Seminar zur tschechischen Literatur des 19. Jahrhunderts mit Fokus auf Karel Hynek Mácha.
Seminar zur Analyse der Prosawerke Alexander Pushkins.
Seminar zur Analyse von Ivo Andrić' Roman 'Die verfluchte Straße'.
Oberseminar zu Jurij Lotmans theoretischem Werk 'Kultur und Explosion'.
Kurs zur Vermittlung von Fachvokabular und fachspezifischen Strukturen im Russischen.
Aufbaukurs für fortgeschrittene Russischsprachschüler mit Grammatik und Hör- und Sprechübung.
Fortsetzung des Aufbaukurses mit Lese- und Schreibübung für Mutter- und Nichtmuttersprachler.
Vertiefungskurs für fortgeschrittene Russischsprachschüler mit Grammatik, Übersetzung und differenzierten Schwerpunkten.
Fortsetzung des Vertiefungskurses mit praktischer Schriftsprache und Übersetzung.
Ergänzungskurs zum Russischunterricht für BA- und Magisterstudierende mit Fokus auf mündliche Kommunikation.
Vorlesung in russischer Sprache zur Einführung in Geschichte und Kultur Russlands.
Kolloquium zur Analyse von Texten der russischen Kulturgeschichte.
Integrierter Sprachkurs für Russisch-Nebenfächler mit Aufsätzen und Übersetzung.
Fachsprachenkurs Russisch auf fortgeschrittenem Niveau B2 mit Einstufungstest.
Ferienkurs zur Fortsetzung des Polnischunterrichts.
Kurs zur Vermittlung und Vertiefung der polnischen Grammatik.
Aufbaukurs für fortgeschrittene Polnischsprachschüler.
Vertiefungskurs für fortgeschrittene Polnischsprachschüler.
Ferienkurs zur Fortsetzung des Serbokroatischunterrichts.
Aufbaukurs für fortgeschrittene Serbokroatischsprachschüler.
Vertiefungskurs für fortgeschrittene Serbokroatischsprachschüler.
Ferienkurs zur Fortsetzung des Tschechischunterrichts.
Aufbaukurs für fortgeschrittene Tschechischsprachschüler.
Vertiefungskurs für fortgeschrittene Tschechischsprachschüler.
Fortgeschrittener Kurs in der slovenischen Sprache.
Seminar zur Objektmarkierung und Objektkongruenz in uralischen Sprachen.
Sprachkurse in Ungarisch für Lernende mit Vorkenntnissen.
Sprachkurse in Finnisch für Lernende mit Vorkenntnissen.
Sprachkurse in Estnisch für Lernende mit Vorkenntnissen.
Vorlesung zu Zivil- und Wirtschaftsrecht der osteuropäischen Länder mit Möglichkeit einer Abschlussklausur.
Seminar zur Vermittlung eines Überblicks über politische Strukturen und Transformationsprozesse in Mittel- und Osteuropa sowie deren EU- und NATO-Mitgliedschaft.
Einführungsvorlesung in die Volkswirtschaftslehre für Studierenden der Wirtschaftswissenschaften und Osteuropastudien.
Seminar zur Analyse von Wirtschaftspolitik und -entwicklung in postsowjetischen Staaten.
Seminar zu geografischen Themen und Problemfeldern der EU-Mitgliedsländer Mittel- und Osteuropas.
Einführung in die Erkenntnismöglichkeiten von Historikern und theoretische sowie praktische Ansätze der Geschichtswissenschaft mit Fokus auf osteuropabezogene Themen.
Umfassender Einführungskurs in die russische Sprache mit Grammatik, Hör- und Sprechübung, Schreibübung und Phonetik.
Ferienkurs zur Fortsetzung des Russischunterrichts.
Einführungskurs in die polnische Sprache für Anfänger.
Einführungskurs in die serbokroatische Sprache für Anfänger.
Einführungskurs in die tschechische Sprache für Anfänger.
Einführungskurs in die slovenische Sprache.
Seminar zur Einführung in Methoden und Geschichte der Finnougristik sowie in die relevanten Bibliotheken und Hilfsmittel.
Seminar zur Einführung in die Hungarologie mit Schwerpunkt auf Sprachgeschichte, Geographie, Geschichte und Kulturgeschichte Ungarns.
Seminar zu Landes- und Kulturkunde von finnisch-ugrischen Völkern mit Fokus auf deren Rolle im Fremdsprachenunterricht.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Osteuropastudien an der Freien Universität Berlin verstehen sich als interdisziplinäres Studienangebot, das Geschichtswissenschaft, Politikwissenschaft und Kulturwissenschaft zusammenführt, um die Region Ost- und Ostmitteleuropa in ihrer historischen Tiefe und aktuellen Dynamik zu erfassen. Die Nähe zu einschlägigen Forschungsinstituten in Berlin prägt die inhaltliche Ausrichtung.
Studierende setzen sich mit langen historischen Linien ebenso auseinander wie mit gegenwärtigen politischen Umbrüchen in der Region, wodurch ein fundiertes Verständnis für Kontinuitäten und Brüche entsteht.
Zentrale Themenfelder sind etwa die Geschichte des neuzeitlichen Ostseeraums, die Beziehungen zwischen Russland und Asien sowie die Auseinandersetzung mit dem Kalten Krieg und Prozessen der Dekolonisation. Diese Module verdeutlichen, wie eng Regionalgeschichte mit globalen Machtverschiebungen verwoben ist.
Der Studiengang legt Wert auf eigenständige Forschungsarbeit, den Umgang mit Quellen unterschiedlicher Sprachen sowie die Fähigkeit, komplexe historische und politische Zusammenhänge differenziert einzuordnen.
Geeignet ist der Studiengang für Personen mit ausgeprägtem Interesse an Geschichte, Politik und Kultur Osteuropas, die bereit sind, sich intensiv mit Sprachen und Quellenmaterial der Region auseinanderzusetzen. Ein grundständiges Studium mit regionalem oder historischem Bezug ist von Vorteil.
Da der Studiengang zulassungsfrei ist, eröffnet er auch Studierenden mit unterschiedlichen fachlichen Vorprägungen einen Zugang, sofern das inhaltliche Interesse an der Region vorhanden ist.
Absolventinnen und Absolventen der Osteuropastudien finden Einsatzfelder in Politikberatung, diplomatischen Institutionen, Medien, Forschung sowie in Organisationen mit Bezug zu Ost- und Ostmitteleuropa. Die Berufsbezeichnung Osteuropastudien-Fachkraft verweist auf die Vielseitigkeit möglicher Tätigkeitsfelder.
Gerade die Kombination aus historischem Tiefenwissen und aktueller politischer Analysefähigkeit macht Absolvent:innen für Institutionen mit internationalem oder außenpolitischem Fokus interessant.
Die Freie Universität Berlin bietet mit ihrem Vollzeit-Präsenzformat und der Einbettung in ein dichtes Berliner Forschungsnetzwerk ideale Rahmenbedingungen für ein vertiefendes Studium der Region.
Die Lage in Berlin ermöglicht zudem den direkten Austausch mit Institutionen, Think Tanks und kulturellen Einrichtungen, die sich mit Osteuropa beschäftigen.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Dieser Studiengang hat keinen Numerus Clausus. Deine Abiturnote ist für die Zulassung nicht entscheidend, oft ist sogar ein Einstieg ohne Abitur möglich.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Osteuropastudien eröffnen den Zugang zu Berufsfeldern, in denen historisches Wissen und politische Analysekompetenz zur Region gefragt sind.
Branchenweite Marktorientierung für Osteuropastudien-Profile (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Wie sich der Berufsalltag von Osteuropastudien-Fachkräften durch KI verändert, lässt sich bereits in Grundzügen abschätzen.
KI-Werkzeuge verändern zunehmend, wie Recherche, Übersetzung und Analyse im Berufsalltag ablaufen.
Kompetenzen wie regionale Einordnungsfähigkeit werden besonders durch Module wie Geschichte des neuzeitlichen Ostseeraums und Kalter Krieg und Dekolonisation aufgebaut.
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Kurzprofil der Freie Universität Berlin – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer sich für diesen Studiengang entscheidet, sollte Bereitschaft zu intensiver Sprach- und Quellenarbeit mitbringen und sich bewusst sein, dass der Berufseinstieg oft über Praktika oder Projektarbeit in einschlägigen Institutionen erfolgt.
Nein, der Studiengang ist zulassungsfrei, was jedoch nicht bedeutet, dass keine inhaltlichen Voraussetzungen für ein erfolgreiches Studium sinnvoll sind.
Da die Arbeit mit fremdsprachigen Quellen zentral ist, sind Kenntnisse einer osteuropäischen Sprache von Vorteil, auch wenn der Unterricht überwiegend auf Deutsch stattfindet.
Absolvent:innen arbeiten häufig in Politikberatung, diplomatischen Institutionen, Medien oder Forschungseinrichtungen mit Bezug zu Ost- und Ostmitteleuropa.
Berlin bietet durch seine Geschichte und die Dichte an Forschungsinstituten, Archiven und Kultureinrichtungen ein einzigartiges Umfeld für die Beschäftigung mit Osteuropa.
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