Kolloquium zum Alten Orient
Kolloquium für Diskussion von Forschungsfragen und aktuellen Themen des Alten Orients.
Der Studiengang Altertumswissenschaften: Profilbereich Altorientalistik an der Freien Universität Berlin richtet den Blick auf die Hochkulturen Mesopotamiens, Anatoliens, Syriens und der Levante. Statt eines rein historischen Überblicks steht die philologische und archäologische Erschließung antiker Quellen im Zentrum – von Keilschrifttexten bis zu materiellen Hinterlassenschaften.
Berlin bietet für dieses Fach ein besonders dichtes Umfeld: Museumssammlungen, Forschungseinrichtungen und eine lange altorientalistische Tradition treffen auf die Möglichkeit, das Studium innerhalb eines breiter angelegten altertumswissenschaftlichen Bachelors zu profilieren. So entsteht eine Kombination aus Spezialisierung auf den Alten Orient und Anschluss an benachbarte altertumswissenschaftliche Disziplinen.
Der zulassungsfreie Zugang senkt die Einstiegshürde, verlangt aber von Studierenden ein hohes Maß an Eigenmotivation, da Sprachen wie Akkadisch oder Sumerisch nicht nebenbei erlernt werden.
18 Module – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Kolloquium für Diskussion von Forschungsfragen und aktuellen Themen des Alten Orients.
Übersicht über archäologische Hinterlassenschaften des südlichen Mittelasien bis zum Beginn des Hellenismus mit Fokus auf Siedlungsarchäologie und Subsistenzweise zwischen Spätneolithikum und Früheisenzeit.
Vorlesung über die schriftlichen Überlieferungen des Alten Orients aus Anatolien, Syrien und der Levante.
Sprachkurs zur Fortsetzung der hethitischen Sprache auf Niveau II.
Sprachkurs zur Fortsetzung der akkadischen Sprache auf Niveau II.
Sumerisch-Lektürekurs mit Lektüre sumerischer Texte über Gudea von Lagas und seine historische Welt.
Seminar zur Analyse des Gilgamesch-Epos in religionshistorischer Perspektive unter Betrachtung seiner Inhalte und historischen Kontexte.
Blockseminar zur Vermittlung von Techniken und Methoden zur Entzifferung und Rekonstruktion beschädigter Keilschrifttexte.
Hauptseminar über die mesopotamische Stadt Isin, ihre Archäologie und Geschichte auf Basis von Feldforschungsprojekten und Keilschriftquellen.
Übung zur Archäologie Jordaniens vom Neolithikum bis zur islamischen Periode mit begleitender Exkursion nach Jordanien.
Seminar über die Ubaid-Kultur (ca. 6500–4000 v. Chr.) als früheste sesshafte Bevölkerung Südmesopotamiens mit Fokus auf Siedlungsmuster, Architektur und materielle Kultur.
Übung zu älteren akkadischen Dialekten mit Lektüre akkadischer Texte.
Übung zur Analyse der Gesetze Ḫammurapis mit Lektüre akkadischer Texte.
Übung zur Analyse astronomischer Tagebücher mit Lektüre akkadischer Texte.
Seminar zur Vermittlung von Techniken und Best Practices bei der Edition und Publikation von Keilschrifttexten.
Übung zu sumerischen Gärten und Marschen mit Lektüre sumerischer Texte.
Seminar zu hethitischen Evokationsritualen mit Lektüre hethitischer Texte.
Übung zu den Annalen des hethitischen Königs Mursilis II mit Lektüre hethitischer Texte.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Der Profilbereich Altorientalistik im Studiengang Altertumswissenschaften an der Freien Universität Berlin führt in die Geschichte, Sprachen und materielle Kultur des Alten Orients ein. Anders als ein reines Geschichtsstudium verlangt er den Umgang mit Originaltexten in Keilschrift sowie ein Verständnis archäologischer Methoden.
Die Verankerung in den Altertumswissenschaften erlaubt es, altorientalistische Inhalte im Dialog mit anderen antiken Kulturen zu betrachten, was den Blick über Mesopotamien hinaus auf den gesamten Vorderen Orient weitet.
Zentrale Bausteine sind das Kolloquium zum Alten Orient, in dem aktuelle Forschungsfragen diskutiert werden, sowie die Archäologie Mittelasiens, die den geografischen Radius über Mesopotamien hinaus erweitert. Ergänzt wird dies durch das Modul Schrifttum des Alten Orients: Anatolien, Syrien und die Levante, das philologische Kompetenzen im Umgang mit Keilschrifttexten aus diesen Regionen vermittelt.
Auf diese Weise verbinden sich Sprachvermittlung, historische Einordnung und archäologische Kontextualisierung zu einem Studium, das theoretisches Wissen und quellennahes Arbeiten eng verzahnt.
Geeignet ist der Studiengang für alle, die Freude an Sprachen, Geduld beim Entziffern alter Schriftzeugnisse und Interesse an früher Hochkultur mitbringen. Wer lieber schnelle, anwendungsnahe Ergebnisse sucht, wird mit der Kleinteiligkeit philologischer Arbeit eher fremdeln.
Auch archäologisch Interessierte, die sich nicht nur für Ausgrabungen im Mittelmeerraum, sondern für die Kulturräume Mesopotamiens und Mittelasiens begeistern, finden hier ein passendes Profil.
Der direkte Berufszugang ist im Vergleich zu stärker berufsorientierten Studiengängen schmaler, dafür aber klar konturiert: Museen, Forschungseinrichtungen, Ausgrabungsprojekte und Wissenschaftsverlage sind typische Einsatzfelder für Altorientalistik-Fachkräfte.
Wer eine wissenschaftliche Laufbahn anstrebt, baut mit dem Bachelor eine fachliche Basis für weiterführende Studien auf; wer in die Praxis wechselt, profitiert von Zusatzqualifikationen in Museumsarbeit, Digitalisierung oder Wissenschaftskommunikation.
Die Freie Universität Berlin bietet für die Altorientalistik ein Umfeld mit enger Anbindung an Berliner Sammlungen und Forschungsinstitutionen, was praxisnahe Objektarbeit neben dem Sprachunterricht ermöglicht.
Das Vollzeitstudium ist campusbasiert organisiert und setzt auf kleine Lerngruppen in Sprachkursen sowie Seminare, in denen aktuelle Forschungsdiskussionen unmittelbar einfließen.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Dieser Studiengang hat keinen Numerus Clausus. Deine Abiturnote ist für die Zulassung nicht entscheidend, oft ist sogar ein Einstieg ohne Abitur möglich.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Weg aus dem Studium der Altorientalistik führt selten geradlinig in einen Standardberuf, sondern eröffnet mehrere Spezialisierungspfade.
Branchenweite Marktorientierung für Altertumswissenschaften: Profilbereich Altorientalistik-Profile (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Auch ein Fach, das sich mit jahrtausendealten Quellen beschäftigt, verändert sich durch neue Technologien spürbar.
Digitale Werkzeuge verändern, wie mit Keilschrifttexten und archäologischen Funden gearbeitet wird, ohne die Grundfragen der Altorientalistik zu ersetzen.
Die im Modul Schrifttum des Alten Orients: Anatolien, Syrien und die Levante erworbene Lesekompetenz für Keilschrifttexte bleibt eine Fähigkeit, die kein Automatisierungswerkzeug vollständig ersetzt.
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Kurzprofil der Freie Universität Berlin – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer sich für diesen Profilbereich entscheidet, sollte sich bewusst sein, dass der Erwerb altorientalischer Sprachen zeitintensiv ist und der Berufseinstieg außerhalb von Wissenschaft und Kultursektor mehr Eigeninitiative erfordert als in stärker berufsfeldorientierten Studiengängen.
Nein, Kenntnisse in Akkadisch, Sumerisch oder verwandten Sprachen werden im Profilbereich Altorientalistik an der Freien Universität Berlin von Grund auf vermittelt; wichtig ist vor allem Freude am systematischen Sprachenlernen.
Module wie Archäologie Mittelasiens zeigen, dass materielle Kultur und Fundkontexte einen festen Platz neben der philologischen Arbeit mit Keilschrifttexten haben.
Typische Richtungen sind Museum, Forschung, Ausgrabungsprojekte oder Wissenschaftskommunikation; viele Absolvent:innen vertiefen ihr Profil zusätzlich in einem weiterführenden Studium.
Die Stadt bietet mit ihren Sammlungen und Forschungseinrichtungen ein Umfeld, das die im Studium erarbeiteten Inhalte zum Alten Orient unmittelbar mit Original-Objekten und aktueller Forschung verknüpft.
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