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Carl von Ossietzky Universität Oldenburg · Master

Versorgungsforschung Master of Science an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Der Masterstudiengang Versorgungsforschung an der Uni Oldenburg verbindet Gesundheitswissenschaften mit empirischer Methodik, um die Versorgung von Patient:innen im deutschen Gesundheitssystem zu analysieren und zu verbessern.
M.Sc.
Master of Science
120
ECTS-Punkte
4 Sem.
Regelstudienzeit
Oldenburg
Studienort
🤝 Jobgarantie: Job in 6 Monaten nach dem Abschluss – oder wir zahlen dein Coaching.Mehr erfahren →

Über den Studiengang

Versorgungsforschung untersucht, wie medizinische und pflegerische Leistungen in der Praxis tatsächlich ankommen – jenseits kontrollierter Studienbedingungen. An der Universität Oldenburg lernst du, Versorgungsstrukturen, -prozesse und -ergebnisse systematisch zu erfassen und wissenschaftlich fundiert zu bewerten. Das Fach ist interdisziplinär angelegt und bringt Medizin, Gesundheitswissenschaften, Epidemiologie und Sozialwissenschaften zusammen.

Der Studiengang ist zulassungsfrei, richtet sich also an alle, die mit einem passenden Erststudium einsteigen möchten, ohne sich einem Auswahlverfahren stellen zu müssen. Oldenburg hat sich als Standort für Gesundheitswissenschaften einen Namen gemacht und bietet damit ein Umfeld, das eng an Forschung und Versorgungspraxis angebunden ist.

Curriculum & Module

17 Module · 120 ECTS gesamt – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.

17 Module · 120 ECTS
1. Semester6 ECTS

Gesundheits- und Versorgungssysteme

Vermittlung von Kenntnissen über die Struktur, Akteure und Funktionsweise des deutschen Gesundheitssystems im internationalen Vergleich sowie Grundlagen der Versorgung in Prävention, Kuration, Pflege, Rehabilitation und Palliation.

1. Semester6 ECTS

Grundlagen von Gesundheit und Versorgung

Vermittlung von vertieften Kenntnissen über soziologische und psychologische Modelle von Gesundheit und Krankheit sowie Grundlagen und Gegenstand der Versorgungsforschung.

1. Semester6 ECTS

Einführung in die Methoden der Versorgungsforschung

Vermittlung von Grundlagen der Versorgungsforschung, Epidemiologie, Studientypen und Evaluation komplexer Interventionen zur Analyse von Versorgungsproblemen.

1. Semester6 ECTS

Vertiefung Methoden I - Qualitative und Quantitative empirische Sozialforschung

Praktische Anwendung qualitativer und quantitativer Methoden der Versorgungsforschung mit eigenständiger Durchführung von Forschungsprojekten.

1. Semester6 ECTS

Medizintechnik in der Versorgung

Vermittlung von Grundlagen der Medizintechnik, deren Systematik und Schlüsseltechnologien wie Robotik und Telemedizin in der Gesundheitsversorgung.

1. Semester6 ECTS

Qualitäts- und Risikomanagement im Gesundheitswesen

Vermittlung von Grundlagen und Methoden des Qualitätsmanagements, Risikomanagements und Patientensicherheit im Gesundheitswesen.

2. Semester6 ECTS

Gesundheitsökonomie

Vermittlung theoretischer Grundlagen der Gesundheitsökonomie, gesundheitsökonomischer Herausforderungen und methodischer Kompetenzen zur Durchführung gesundheitsökonomischer Evaluationen.

2. Semester6 ECTS

Vertiefung Methoden II - Statistik und Datenanalyse

Vermittlung theoretischer und praktischer Aspekte der Datenanalyse, statistischer Auswertungsverfahren und verschiedener Routinedaten des Gesundheitswesens.

2. Semester6 ECTS

Digitalisierung im Gesundheitswesen

Vermittlung von Kenntnissen zu IK-Technologien, Informations- und Wissensmanagement sowie IT-gestützten Pflegeplanungs- und Dokumentationssystemen.

2. Semester6 ECTS

Organisationsforschung und -entwicklung

Behandlung von Organisationsforschung und -entwicklung im Gesundheitswesen.

2. Semester12 ECTS

Berufsfeldpraktikum

Praktische Erfahrung in einem Berufsfeld der Versorgungsforschung oder des Gesundheitswesens.

3. Semester6 ECTS

Evidenzbasierung

Auseinandersetzung mit evidenzbasierter Praxis, Methoden zur Erstellung systematischer Reviews und praktische Anwendung evidenzbasierten Wissens.

3. Semester6 ECTS

Ethik in der Versorgung

Auseinandersetzung mit ethischen Fragestellungen in der Gesundheitsversorgung.

3. Semester6 ECTS

Methoden der Evaluation und Implementierung in der Gesundheitsversorgung

Vermittlung von Methoden zur Evaluation und Implementierung von Maßnahmen in der Gesundheitsversorgung.

3. Semester12 ECTS

Forschungsprojekt

Selbstständige Durchführung eines Forschungsprojektes in der Versorgungsforschung.

3. Semester6 ECTS

General Studies

Wahlmodul zur Erweiterung des fachlichen Spektrums über die speziellen Inhalte der Versorgungsforschung hinaus.

4. Semester30 ECTS

Masterarbeit und Kolloquium

Eigenständige wissenschaftliche Arbeit zu einem Thema der Versorgungsforschung mit abschließendem Kolloquium.

Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.

Studiengang im Detail

Über den Studiengang

Der Master Versorgungsforschung an der Uni Oldenburg setzt an der Schnittstelle von Gesundheitssystemforschung und angewandter Wissenschaft an. Statt einzelner medizinischer Interventionen steht die Frage im Zentrum, wie Versorgung in der Fläche, über Sektorengrenzen und bei unterschiedlichen Patientengruppen tatsächlich funktioniert.

Damit unterscheidet sich der Studiengang deutlich von klassischen Public-Health- oder Medizinstudiengängen: Der Fokus liegt auf der wissenschaftlichen Analyse bestehender Versorgungsrealität, nicht auf der klinischen Behandlung selbst.

Studieninhalte

Zentrale Bausteine sind die Module Gesundheits- und Versorgungssysteme sowie Grundlagen von Gesundheit und Versorgung, die ein solides Fundament über Strukturen, Akteure und Steuerungsmechanismen des Gesundheitswesens legen. Ergänzt wird dies durch die Einführung in die Methoden der Versorgungsforschung, in der empirische Erhebungs- und Auswertungstechniken vermittelt werden.

Über das gesamte Studium hinweg wechseln sich theoretische Grundlagenvermittlung und methodisch-praktische Übungen ab, sodass Studierende befähigt werden, eigenständig Versorgungsfragen zu untersuchen und daraus Handlungsempfehlungen abzuleiten.

Für wen passt das?

Der Studiengang eignet sich besonders für Personen mit einem gesundheits-, sozial- oder pflegewissenschaftlichen Erststudium, die sich stärker in Richtung Forschung, Evaluation und Systemgestaltung entwickeln möchten. Auch Absolvent:innen medizinnaher Fächer, die analytisch statt klinisch arbeiten wollen, finden hier ein passendes Profil.

Wichtig ist Interesse an empirischem Arbeiten, Statistik und der Bereitschaft, sich mit komplexen Versorgungsstrukturen auseinanderzusetzen, statt reinen Praxisbezug zu suchen.

Karriere & Arbeitsmarkt

Absolvent:innen der Versorgungsforschung finden Einsatzfelder bei Krankenkassen, Forschungsinstituten, in der Gesundheitspolitik, bei Versorgungsplanungsstellen sowie in der Wissenschaft selbst. Das Berufsbild Versorgungsforschung-Fachkräfte ist noch vergleichsweise jung, wächst aber mit dem zunehmenden Bedarf an evidenzbasierter Steuerung im Gesundheitswesen.

Die Verbindung aus fundierter Methodenausbildung und Systemwissen macht Absolvent:innen für sehr unterschiedliche Arbeitgeber im Gesundheitssektor interessant.

Hochschule & Format

Die Universität Oldenburg bietet den Studiengang in Vollzeit am Standort Oldenburg an und ist zulassungsfrei zugänglich. Das universitäre Umfeld sorgt für eine enge Verzahnung von Lehre und aktueller Versorgungsforschung, etwa durch den Kontakt zu Forschungsprojekten und -gruppen vor Ort.

Das Format ist auf ein klassisches Präsenzstudium ausgelegt, das forschungsorientiertes Arbeiten in kleineren Gruppen ermöglicht.

Zulassung & Zugangswege

ZulassungsfreiVersorgungsforschung ist an der Uni Oldenburg in der Regel zulassungsfrei – der Einstieg ist ohne Numerus Clausus möglich.
ZugangswegeIn der Regel Abitur oder Fachhochschulreife – auch beruflich Qualifizierte können zugelassen werden; ein einschlägiges Vorpraktikum ist teils empfohlen.

Deine Zulassungschancen

Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.

Gute Nachrichten: zulassungsfrei

Dieser Studiengang hat keinen Numerus Clausus. Deine Abiturnote ist für die Zulassung nicht entscheidend, oft ist sogar ein Einstieg ohne Abitur möglich.

Kosten & Finanzierung

An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.

PositionBetrag
Studiengebühren0 €
Semesterbeitragca. 250 bis 350 € / Semester
Enthaltenu. a. Semesterticket & Studierendenwerk

Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.

Deine Jobgarantie mit StudySmarter

Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.

Jobgarantie 6 Monate

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Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.
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Alle Bedingungen findest du in den Teilnahmebedingungen.
Ohne Zusatzkosten Automatisch dabei. Mit deiner Einschreibung über StudySmarter ist die Jobgarantie inklusive – du musst nichts extra buchen. Infomaterial anfordern

Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.

Karriere & Gehalt

Der Berufsweg in der Versorgungsforschung führt meist über wissenschaftliche Projektarbeit hin zu strategischen Positionen im Gesundheitswesen.

  1. Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in / Junior-Analyst:inEinstieg in Forschungsprojekte oder bei Krankenkassen mit Fokus auf Datenauswertung und Literaturarbeit · 0 bis 2 Jahre
  2. Versorgungsforscher:in / ProjektkoordinationEigenständige Leitung von Teilprojekten, Studienplanung und Zusammenarbeit mit externen Partnern · 2 bis 5 Jahre
  3. Senior Researcher / Fachreferent:in GesundheitspolitikVerantwortung für größere Studien, Beratung von Institutionen und Mitgestaltung von Versorgungskonzepten · 5 bis 8 Jahre
  4. Leitung Forschungsabteilung / Stabsstelle VersorgungssteuerungStrategische Steuerung von Forschungs- oder Versorgungsbereichen in Institutionen des Gesundheitswesens · ab 8 Jahren

Gehaltsspanne nach Karrierephase

Branchenweite Marktorientierung für Versorgungsforschung-Profile (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.

Arbeitsmarkt & Zukunft

Die zunehmende Digitalisierung von Gesundheitsdaten verändert auch die Arbeit in der Versorgungsforschung spürbar.

Wie KI den Beruf verändert

KI-Werkzeuge übernehmen in der Versorgungsforschung zunehmend Routineaufgaben der Datenverarbeitung, während Einordnung und Entscheidung menschlich bleiben.

KI nimmt dir ab

  • Automatisierte Auswertung großer Routinedatensätze aus Kassen- oder Klinikdaten
  • Vorstrukturierung von Literaturrecherchen und systematischen Reviews
  • Erstellung erster Datenvisualisierungen und deskriptiver Statistiken
  • Erkennung von Mustern in umfangreichen Versorgungsdatenbanken

Menschlich gefragter denn je

  • Entwicklung tragfähiger Forschungsfragen und Studiendesigns
  • Kritische Interpretation von Ergebnissen im Versorgungskontext
  • Kommunikation mit Praxispartnern, Politik und Krankenkassen
  • Ethische und gesellschaftliche Einordnung von Versorgungsentscheidungen

Die im Studium vermittelten Kompetenzen zur Systemanalyse werden direkt im Modul Gesundheits- und Versorgungssysteme aufgebaut, während methodische Fertigkeiten aus der Einführung in die Methoden der Versorgungsforschung stammen.

Arbeiten neben dem Studium

Sammle schon im Studium Praxis und verdiene dazu – Werkstudentenjobs und Praktika in Oldenburg, ideal neben dem Präsenzstudium am Campus.

bis 20 Std.pro Woche im Semester – das erlaubt das Werkstudentenprivileg
ab 13,90 €pro Stunde gesetzlicher Mindestlohn; technische Werkstudierende oft darüber
SV-freiWerkstudentenjobs sind weitgehend sozialversicherungsfrei – mehr netto bleibt

Stellen live aus der StudySmarter Jobbörse · laufend aktualisiert.

Die Hochschule im Profil

Kurzprofil der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.

Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Staatliche HochschulePräsenzstudiumOldenburg
StudySmarter-Score

Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.

Zum Hochschulprofil

Was Studierende sagen

Das wird gelobt

  • Klarer inhaltlicher Fokus auf reale Versorgungsprobleme statt reiner Theorie
  • Enge Verzahnung von Systemwissen und empirischer Methodik
  • Zulassungsfreier Zugang erleichtert den Einstieg für passende Erststudiengänge

Worauf du achten solltest

Wer eine stärker klinisch-praktische oder patientennahe Ausbildung sucht, sollte bedenken, dass der Schwerpunkt hier klar auf wissenschaftlicher Analyse und Systemebene liegt, nicht auf direkter Behandlung oder Beratung Einzelner.

Passt Versorgungsforschung zu dir?

Das solltest du mitbringen

  • Du interessierst dich für Gesundheitssysteme und willst verstehen, wie Versorgung in der Praxis wirklich funktioniert.
  • Empirisches Arbeiten mit Daten und Methoden reizt dich mehr als klinische Einzelfallarbeit.
  • Du bringst ein gesundheits-, sozial- oder pflegewissenschaftliches Erststudium mit oder ein vergleichbares Profil.
  • Du möchtest später an der Schnittstelle von Wissenschaft, Politik und Versorgungspraxis arbeiten.

Häufige Fragen

Ist der Master Versorgungsforschung in Oldenburg zulassungsbeschränkt?

Nein, der Studiengang ist zulassungsfrei, sodass keine Aufnahmeprüfung oder NC-Hürde den Zugang einschränkt, sofern die formalen Zugangsvoraussetzungen erfüllt sind.

Welches Vorwissen sollte ich für den Studiengang mitbringen?

Sinnvoll sind Grundkenntnisse aus einem gesundheits-, sozial- oder pflegewissenschaftlichen Erststudium sowie Interesse an empirischem, methodischem Arbeiten mit Daten.

Wie unterscheidet sich Versorgungsforschung von Public Health oder Medizin?

Anders als in klinischen oder eher präventionsorientierten Studiengängen steht hier die systematische Analyse bestehender Versorgungsstrukturen und -ergebnisse im Vordergrund, nicht die direkte Behandlung oder Prävention.

Welche Berufsfelder stehen nach dem Abschluss offen?

Typische Einsatzbereiche sind Forschungseinrichtungen, Krankenkassen, gesundheitspolitische Institutionen sowie Versorgungsplanung – passend zum Berufsbild der Versorgungsforschung-Fachkräfte.

Kostenlos & unverbindlich

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