Volkswirtschaftslehre Bachelor of Science an der Bergische Universität Wuppertal
Der Bachelor Volkswirtschaftslehre an der Bergischen Universität Wuppertal verbindet ökonomische Theorie mit einem ungewöhnlich starken methodisch-quantitativen Fundament.Über den Studiengang
An der Bergischen Universität Wuppertal wird Volkswirtschaftslehre nicht als reines Theoriefach verstanden, sondern eng mit mathematisch-statistischen Methoden verzahnt. Wer sich für diesen B.Sc. entscheidet, beschäftigt sich von Beginn an mit den Mechanismen von Märkten, Konjunktur und Wirtschaftspolitik – gleichzeitig aber auch intensiv mit den formalen Werkzeugen, die Ökonom:innen brauchen, um diese Mechanismen zu modellieren und empirisch zu prüfen.
Das Studium ist zulassungsfrei, richtet sich also an alle mit entsprechender Hochschulzugangsberechtigung, verlangt aber Durchhaltevermögen bei den quantitativen Inhalten. Wuppertal positioniert sich damit als Standort für VWL-Studierende, die keine Berührungsängste vor Statistik und Numerik haben und ökonomische Fragestellungen lieber mit Formeln als mit reiner Deskription angehen.
Curriculum & Module
59 Module – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Weiterführung Stochastik: Maß- und Integrationstheorie
Weiterführung Numerik
Grundzüge der Betriebswirtschaftslehre I (Rechnungswesen)
Grundzüge der Betriebswirtschaftslehre II (Produktion und Absatz)
Grundzüge der Volkswirtschaftslehre I (Makroökonomie)
Grundzüge der Volkswirtschaftslehre II (Mikroökonomie)
Grundzüge der Betriebswirtschaftslehre III (Finanzierung, Investition, Organisation und Unternehmensführung)
Grundzüge der Volkswirtschaftslehre III (Wirtschaftspolitik)
Einführung in die Wirtschaftswissenschaft
Einführung in die Wirtschaftsinformatik (Grundlagen von Decision Support Systemen)
Wirtschaftsstatistik
Produktions- und Logistikmanagement
Controlling
Corporate Finance
Marketing
Wissensbasierte Systeme und Informationstechnologien
Theories and Policies of Economic Growth
Europäische Integration
Finanzwissenschaft
Grundlagen aus der Analysis III
Einführung in die Algebra
Einführung in die Funktionentheorie
Einführung in die Topologie und Geometrie
Weiterführung Algebra: Darstellungstheorie
Weiterführung Algebra: Kommutative Algebra
Weiterführung Algebra: Algebraische Geometrie
Weiterführung Analysis: Komplexe Analysis
Weiterführung Analysis: Funktionalanalysis
Weiterführung Topologie und Geometrie
Geschichte der Mathematik (Einführung)
Elementare Zahlentheorie
Grundlagen der Geometrie
Klassische Themen der Mathematik
Objektorientierte Programmierung
Internettechnologien
Softwaretechnologie
Praktikum zur Softwaretechnologie
Grundlagen der Rechnerarchitektur
Betriebssysteme
Software-Qualität und Korrektheit
Einführung in die Kryptographie
Bild- und Audioverarbeitung
Praxis des wissenschaftlichen Arbeitens
Praktika Wirtschaftsmathematik
Grundlagen der Mathematik
Mengen und Aussagenlogik, Beweismethoden, Abbildungen, Äquivalenzrelationen, Gruppen und Körper, Konstruktion der Zahlen, Polynome und trigonometrische Funktionen.
Grundlagen aus der Analysis I
Logik, Mengen, Zahlen, Funktionen, Grenzwerte, Differentialrechnung in einer Variablen, Integralrechnung in einer Variablen, Folgen und Reihen von Funktionen, Potenzreihen.
Grundlagen aus der Analysis II
Topologie des n-dimensionalen euklidischen Raumes, Differentiation in mehreren Veränderlichen, Extrema mit und ohne Nebenbedingungen, mehrfache Riemann-Integrale, Parameterintegrale, gewöhnliche Differentialgleichungen.
Grundlagen aus der Linearen Algebra I
Mengen und Abbildungen, Gruppen, Körper, Vektorräume, Basen und Dimension, Matrizen und lineare Gleichungssysteme, lineare Abbildungen, Determinanten, Eigenwerttheorie.
Grundlagen aus der Linearen Algebra II
Fortsetzung der Eigenwerttheorie, Normalformen für Matrizen, Faktorräume, Dualität, Bilinearformen und quadratische Formen, multilineare Algebra, Skalarprodukte und Orthonormalbasen.
Algorithmen und Datenstrukturen
Algorithmen und deren Analyse, Standardalgorithmen für Sortierung und Graphprobleme, Datenstrukturen zur Speicherung großer Datenmengen, Listen, Bäume, Heaps, Hashing.
Einführung in die Stochastik
Grundbegriffe der Wahrscheinlichkeitsrechnung, Zufallsgrößen, diskrete und stetige Verteilungen, Gesetz der großen Zahlen, Markovketten, beschreibende Statistik und Parameterschätzung.
Grundlagen aus der Informatik und Programmierung
Überblick über Bereiche der praktischen, theoretischen und technischen Informatik, Darstellung und Codierung von Information, Aussagenlogik, prozedurale Programmierung in imperativer Programmiersprache.
Einführung in Optimierung: Lineare und nichtlineare Optimierung
Kenntnisse in linearer Optimierung, Simplex-Verfahren, Dualität, Anwendung auf praxisorientierte Probleme, Überblick über nichtlineare Optimierung, KKT-Bedingungen und Abstiegsverfahren.
Einführung in die Numerik
Numerische Methoden der Linearen Algebra und Analysis, Rechnerarithmetik und Fehleranalyse, Polynominterpolation, numerische Quadratur, Splineinterpolation, lineare Gleichungssysteme, nichtlineare Gleichungen.
Weiterführung Optimierung: Netzwerk Optimierung und ganzzahlige Programmierung
Methoden und Verfahren der diskreten Optimierung, Netzwerkoptimierung, Spannende Bäume, kürzeste Wege, Maximalfluss-Probleme, ganzzahlige Optimierung, Branch and Bound, Schnittebenenverfahren.
Versicherungsmathematik
Grundlegende stochastische Modelle der Versicherungsmathematik, Sterbewahrscheinlichkeiten, Versicherungsformen, Prämienkalkulation, Deckungskapital, Krankenversicherung.
Abschlussarbeit Bachelor Wirtschaftsmathematik
Praxisorientierte Probleme aus den Bereichen Numerik, Stochastik und OR, Finanzmathematik, Versicherungsmathematik. Aufarbeitung einer tiefer liegenden Aufgabenstellung aus der Wirtschaftsmathematik.
Finanzmathematik
Mathematische Modellierung finanzmathematischer Problemstellungen, Zinsbegriff, periodische Ein- und Auszahlungen, Renten, Tilgung, Rentabilität, Portfoliotheorie, derivative Finanzprodukte.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Studiengang im Detail
Über den Studiengang
Der VWL-Bachelor der Bergischen Universität Wuppertal führt in die zentralen Teilgebiete der Volkswirtschaftslehre ein: Mikro- und Makroökonomik, Wirtschaftspolitik sowie empirische Wirtschaftsforschung. Anders als an vielen anderen Standorten liegt in Wuppertal ein spürbarer Schwerpunkt auf mathematisch-statistischen Methoden, die weit über eine Einführungsstatistik hinausgehen.
Diese methodische Tiefe zeigt sich in eigenen, aufeinander aufbauenden Modulsträngen, die gezielt auf die spätere empirische und modelltheoretische Arbeit in der VWL vorbereiten.
Studieninhalte
Neben klassischen volkswirtschaftlichen Kernmodulen prägen Module wie Weiterführung Stochastik: Angewandte Statistik, Weiterführung Stochastik: Maß- und Integrationstheorie und Weiterführung Numerik das Profil des Studiengangs. Sie vermitteln fortgeschrittene Wahrscheinlichkeitstheorie, statistische Inferenz und numerische Verfahren, die in Ökonometrie, Finanzökonomik und quantitativer Politikanalyse direkt anwendbar sind.
Damit unterscheidet sich das Wuppertaler Curriculum von rein deskriptiv-verbal ausgerichteten VWL-Studiengängen: Wer hier studiert, erwirbt ein methodisches Rüstzeug, das Anschlussfähigkeit an quantitative Masterprogramme und forschungsnahe Tätigkeiten schafft.
Für wen passt das?
Geeignet ist der Studiengang für alle, die wirtschaftliche Zusammenhänge verstehen wollen, dabei aber keine Scheu vor Formeln, Statistik und Numerik haben. Ein solides Interesse an Mathematik aus der Schulzeit erleichtert den Einstieg erheblich.
Wer dagegen einen stark praxis- oder BWL-orientierten Studiengang mit wenig Theorie sucht, findet in diesem methodenlastigen VWL-Bachelor eher die falsche Passung.
Karriere & Arbeitsmarkt
Absolvent:innen finden Anschluss an Tätigkeitsfelder, die der Berufsgruppe kaufmännischer und technischer Betriebswirtschaft ohne Spezialisierung zugeordnet werden – von Unternehmensberatung über Banken und Versicherungen bis zu Wirtschaftsforschungsinstituten und öffentlichen Institutionen.
Die ausgeprägte quantitative Ausrichtung des Wuppertaler Studiengangs öffnet zusätzlich Türen zu datengetriebenen Rollen in Controlling, Risikomanagement und Ökonometrie, die klassische VWL-Absolvent:innen ohne vertiefte Statistik-Kenntnisse seltener erreichen.
Hochschule & Format
Die Bergische Universität Wuppertal bietet den Studiengang als zulassungsfreies Vollzeitstudium in deutscher Sprache an. Das Präsenzformat ermöglicht direkten Austausch mit Lehrenden, insbesondere in den anspruchsvollen mathematisch-statistischen Modulen.
Als staatliche Universität mit überschaubarer Größe im Bereich Wirtschaftswissenschaften profitieren Studierende von einer persönlicheren Betreuung als an sehr großen VWL-Fakultäten.
Zulassung & Zugangswege
Deine Zulassungschancen
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Dieser Studiengang hat keinen Numerus Clausus. Deine Abiturnote ist für die Zulassung nicht entscheidend, oft ist sogar ein Einstieg ohne Abitur möglich.
Kosten & Finanzierung
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Deine Jobgarantie mit StudySmarter
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.- Finde & wähle deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit
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Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Karriere & Gehalt
Der Berufseinstieg nach dem VWL-Bachelor in Wuppertal führt typischerweise über analytisch geprägte Einstiegspositionen, von denen aus sich je nach Interesse fachliche oder Führungslaufbahnen entwickeln.
- Junior Analyst / TraineeEinstieg in Unternehmensberatung, Bank oder Wirtschaftsforschung mit Fokus auf Datenaufbereitung und einfache Analysen · 0 bis 2 Jahre
- Volkswirt:in / Wirtschaftsanalyst:inEigenständige Konjunktur-, Markt- oder Risikoanalysen sowie Modellierung mit statistischen Methoden · 2 bis 5 Jahre
- Senior Economist / ProjektleitungVerantwortung für komplexe Studien, Steuerung von Teilprojekten und fachliche Beratung von Entscheidungsträger:innen · 5 bis 9 Jahre
- Abteilungs- oder BereichsleitungStrategische Steuerung von Analyse- oder Research-Abteilungen mit Personal- und Budgetverantwortung · 9 bis 15 Jahre
Gehaltsspanne nach Karrierephase
Branchenweite Marktorientierung für Berufe kaufm.,techn.Betriebswirtsch.(oS) (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Arbeitsmarkt & Zukunft
Wie sich der Berufsalltag von VWL-Absolvent:innen durch KI verändert, hängt stark davon ab, wie stark die eigene Rolle auf quantitativer Modellierung basiert.
Wie KI den Beruf verändert
Gerade wegen des methodischen Schwerpunkts in Wuppertal lohnt sich ein realistischer Blick darauf, was Algorithmen bereits übernehmen und wo Menschen weiterhin gefragt sind.
KI nimmt dir ab
- Automatisierte Datenaufbereitung und -bereinigung großer volkswirtschaftlicher Datensätze
- Standardisierte statistische Auswertungen und Routineprognosen
- Erstellung erster Entwürfe für Reports und Dashboards
- Automatisiertes Screening ökonomischer Indikatoren in Echtzeit
Menschlich gefragter denn je
- Interpretation von Modellergebnissen im wirtschaftspolitischen Kontext
- Entwicklung neuer theoretischer und ökonometrischer Modellansätze
- Kommunikation komplexer Analysen an Entscheidungsträger:innen
- Ethische und gesellschaftliche Einordnung wirtschaftspolitischer Empfehlungen
Die vertiefte Methodenausbildung in Weiterführung Stochastik: Angewandte Statistik und Weiterführung Numerik bildet genau jene Kompetenzen, die im Umgang mit komplexen ökonometrischen Modellen und großen Datensätzen gefragt sind.
Arbeiten neben dem Studium
Sammle schon im Studium Praxis und verdiene dazu – Werkstudentenjobs und Praktika in Wuppertal, ideal neben dem Präsenzstudium am Campus.
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Tools & Rechner
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Die Hochschule im Profil
Kurzprofil der Bergische Universität Wuppertal – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Bergische Universität Wuppertal
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Was Studierende sagen
Das wird gelobt
- Ungewöhnlich starke mathematisch-statistische Vertiefung für einen VWL-Bachelor
- Zulassungsfreier Zugang senkt die Einstiegshürde bei gleichzeitig hohem fachlichem Niveau
- Gute Anschlussfähigkeit an quantitative Masterstudiengänge und forschungsnahe Berufe
Worauf du achten solltest
Wer mit Mathematik und Statistik hadert, sollte sich bewusst sein, dass die vertiefenden Module in Stochastik und Numerik einen deutlich höheren Anspruch haben als in vielen anderen VWL-Studiengängen – ohne solide Grundlagen und Bereitschaft zu kontinuierlichem Üben wird der Studienverlauf anstrengend.
Passt Volkswirtschaftslehre zu dir?
Das solltest du mitbringen
- Du hast Freude an Mathematik und Statistik und schreckst vor formalen Modellen nicht zurück.
- Du willst wirtschaftliche Zusammenhänge nicht nur beschreiben, sondern quantitativ analysieren und modellieren.
- Du interessierst dich für Konjunktur, Wirtschaftspolitik und empirische Forschung gleichermaßen.
- Du bringst Durchhaltevermögen für anspruchsvolle Methodenmodule mit, auch wenn der Nutzen erst später sichtbar wird.
Wenn du VWL eher praxisnah und ohne tiefe Mathematik studieren möchtest, könnte dich der Wuppertaler Studiengang mit seinem methodischen Schwerpunkt überfordern – ein Blick in verwandte, weniger quantitative Studiengänge lohnt sich dann vorab.
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Häufige Fragen
Ist der VWL-Bachelor in Wuppertal zulassungsbeschränkt?
Nein, der Studiengang ist zulassungsfrei, sodass keine Zulassungsbeschränkung über eine Abiturnote erfolgt. Wichtiger als der formale Zugang ist die inhaltliche Vorbereitung auf die methodisch anspruchsvollen Module.
Wie stark unterscheidet sich der Wuppertaler VWL-Bachelor von anderen VWL-Studiengängen?
Der deutlichste Unterschied liegt im methodischen Schwerpunkt: Module wie Weiterführung Stochastik und Weiterführung Numerik gehen über das übliche Statistikniveau vieler VWL-Studiengänge hinaus und bereiten gezielt auf quantitative Anschlussstudien vor.
Brauche ich für dieses Studium besonders gute Mathematikkenntnisse?
Solide Mathematikkenntnisse aus der Schule sind sehr hilfreich, da die vertiefenden Statistik- und Numerik-Module in Wuppertal anspruchsvoller sind als in vielen vergleichbaren Studiengängen. Wer hier Lücken hat, sollte sich frühzeitig zusätzlich vorbereiten.
Welche Berufsfelder stehen nach dem Abschluss offen?
Der Abschluss öffnet Türen in kaufmännisch-technische Betriebswirtschaftsberufe ohne Spezialisierung, etwa in Beratung, Banken, Versicherungen und Wirtschaftsforschung, wobei die quantitative Ausrichtung besonders für datenintensive Rollen vorbereitet.
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