Warum Mind-Maps deinen Lernerfolg optimieren

3 min read

By Maurice

26. November 2018

Die Bezeichnung ist modern, das Konzept alteingesessen: Mind-Maps sollen bereits im dritten Jahrhundert Dichter und Denker dabei unterstützt haben, Ideen in produktive Bahnen zu lenken. Dabei griffen die klugen Köpfe ebenso wie heute auf die zentrale Anordnung eines Wortes zurück. Von diesem ausgehend sammelten sie weitere Unterbegriffe, die in Verbindung zum Kerngedanken standen. Eine optische Gliederung in Form des bekannten Mind-Map Kreises eignete sich hierfür ideal.

Da diese Form naturgemäß flexibel ist, bietet sie bis dato zahlreiche Möglichkeiten, das Lernen zu individualisieren: Von unterschiedlichen Farben, die Begriffe je nach Wichtigkeit hervorheben, bis hin zu thematisch eingeteilten Linien oder Symbolen lenkt sie Denkprozesse gleichzeitig frei und mit Struktur. Zusammenhänge lassen sich hierdurch mit Leichtigkeit visuell erfassen, wovon deine Gedächtnisleistung nachhaltig profitieren darf.

So wirklich neu werden diese Informationen für dich vermutlich nicht sein, oder? Same here, unter uns gesagt. Da wir jedoch wissen, dass der Wald vor lauter Bäumen manchmal schwer zu erkennen ist, möchten wir dich in diesem Blogartikel an die Vorzüge des Mindmappings erinnern.

Nachfolgend verraten wir dir daher, warum in Sachen clevere Klausurvorbereitung weniger mehr ist und wie sich dein Lernerfolg dank weniger Worte optimieren lässt.

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Weshalb ist lernen mit Mind-Map so effektiv?

Es ist kein Zufall, dass sich Mindmapping seit Jahrhunderten als eine der besten Lernmethoden bewährt. Schließlich bietet diese Arbeitsweise einige Vorteile, die Freunde von Effizienz in höchsten Tönen loben.

Zunächst sei die Zeitersparnis genannt, die nicht nur während einer stressigen Prüfungsvorbereitung Gold wert ist. So dauert es länger, Gedanken in ganzen Sätzen anstatt in Stichpunkten aufzuschreiben. Dieser Mehraufwand könnte wiederum dazu verleiten, anderweitig Abkürzungen zu suchen und dabei wichtige Informationen zu übersehen. Arbeitest du hingegen mit Mind-Maps, liegt es in der Natur der Sache, ausschließlich Relevantes kurz und bündig festzuhalten.

Hast du dir einen Überblick beim Lernen verschafft, spielt das clevere Skript seine nächste Stärke aus: Gehirnfreundlichkeit.

Wie du bestimmt weißt, arbeitet unser Denkapparat am liebsten assoziativ. Das bedeutet, dass wir uns beim Wort Cuba etwa nicht nur in tropische Gefilde träumen, sondern ebenso das Aroma des gleichnamigen Getränks auf der Zunge schmecken.

Formulierst du deine Ideen in ungekürzter Form aus, ist dein Gehirn jedoch dazu gezwungen, sämtliche Informationen im Text zu filtern. Hierdurch kann es lediglich das Geschriebene im Satz davor und danach verarbeiten. Im Gegensatz dazu werden Schlüsselwörter beim Mindmapping umgehend miteinander verknüpft.

In einem lesenswerten Artikel von Zeit zu leben wird außerdem auf eine Studie von Gehirnforscher Professor Roger Sperry verwiesen, der wissenswerte Vorteile in puncto smarter lernen mit Mind-Map nachweisen konnte. So soll das Zusammenspiel beider Gehirnhälften den Ausschlag für die beachtlichen Lernfortschritte geben, die von Lieschen Müller bis Albert Einstein für jeden von uns erzielbar seien.

Doch glaub’ weder Wissenschaft, noch uns – führe am besten deine eigene Case Study in Form einer Mind-Map Challenge durch. Hierfür empfehlen wir unsere StudySmarter App, die für dich als Student kostenlos ist. Die Regeln sind folgendermaßen:

Jeder Teilnehmer erstellt über unsere Software eine Mind-Map zu einem bestimmten Begriff. Wer hierzu die meisten oder kreativsten Gedankengänge spinnen kann, gewinnt. Um ein faires Spiel zu gewährleisten, sendet ihr euch die Maps nach einer vorab abgesprochenen Zeit zu. Da die Übertragung bequem online funktioniert, könnt ihr ebenfalls Bekanntschaften aus eurem Auslandssemester herausfordern.

Ob alleine oder im Team: Trinkfreudige Zungen behaupten außerdem, unsere Challenge wäre eine willkommene Idee während einer spielfreudigen Party. Diese Angabe erfolgt jedoch ohne Gewähr, verbindlich dazu äußern möchten wir uns erst nach einem entsprechenden Meeting.

 

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Die ultimative Ideensammlung erstellen – Schritt für Schritt zum smarten Student

Hast du ein leeres Blatt Papier und ein Schreibgerät deiner Wahl zur Hand? Perfekt, dann lass’ uns die ultimative Mind-Map zur Ideenfindung kreieren!

Schreibe zunächst einen Oberbegriff in die Mitte deiner leeren Fläche. Dieses ist Dreh und Angelpunkt deiner weiteren Gedankengänge. Rahme oder kreise das Kernwort gerne ein, um es optisch hervorzuheben.

Nun lässt du deine Kreativität für dich arbeiten und hältst sämtliche Begriffe fest, die dir spontan zum Thema einfallen. Achtung: Bewerte an dieser Stelle nicht, notiere einfach. Wird’s verrückt, bist du im Flow. Und, zufrieden mit deiner Ausbeute?

Ist der erste Denkdurchgang geschafft, solltest du ins Detail gehen. Hierzu überlegst du dir für jede Idee weitere Begriffe, die thematisch relevant sein könnten. Notiere diese in Stichpunkten unter die bereits gefundenen Wörter. Das Verwenden von Symbolen, Verbindungslinien und Farben hilft dir dabei, visuelle Akzente zugunsten der Gehirnfreundlichkeit zu setzen.

Selbstverständlich eignet sich das Gestalten einer Mind-Map nicht nur für die Ideenfindung für Hausarbeiten, sondern ebenso für die Prüfungsvorbereitung. Das Prinzip, ausschließlich wichtige Informationen wie beschrieben zu verwerten, bleibt bestehen.

Arbeitest du bei deiner Klausurvorbereitung oder beim Schreiben von Hausarbeiten mit Mind-Maps? Welche Vorteile haben dich überzeugt? Wir freuen uns darauf, von deinen Erfahrungen zu lesen!

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