Sozialisationstheorien an der ZHAW - Zürcher Hochschule Für Angewandte Wissenschaften | Karteikarten & Zusammenfassungen

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TESTE DEIN WISSEN

Strukturkategorien Bedeutung


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- bestimmen alle Bereiche des menschlichen Lebens

- sind durch soziale Normen geprägt und teilen Menschen ein

- haben einen Einfluss auf unser Handeln und darauf, wie wir uns und andere wahrnehmen

- bestimmen den gesellschaftlichen Ein- oder Ausschluss von Menschen


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Definition des Begriffs Sozialisation nach Hurrelmann


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«Sozialisation bezeichnet [...] den Prozess, in dessen Verlauf sich der mit einer biologischen Ausstattung versehene menschliche Organismus zu einer sozial handlungsfähigen Persönlichkeit bildet, die sich über den Lebenslauf hinweg in Auseinandersetzung mit den Lebensbedingungen weiterentwickelt. Sozialisation ist eine lebenslange Aneignung von und Auseinandersetzung mit den natürlichen Anlagen, insbesondere den körperlichen und psychischen Grundmerkmalen, die für den Menschen die ‚innere Realität‘ bilden, und der soziale und physikalischen Umwelt, die für den Menschen die ‚äussere‘ Realität bilden»

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Strukturfunktionalismus

Was sind soziale Systeme?


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- Soziale Systeme sind spezifische Verbindungen und Konstellationen des sozialen Handelns von Menschen. Die Basis von sozialen Systemen ist das handelnde Individuum und die soziale Interaktion. Soziale Beziehungen sind entsprechend ein soziales System, basierend auf sozialen Handlungen.

- Soziale Systeme haben eine Struktur (statisch: wie ist System aufgebaut?) und Funktion (dynamisch: wie funktioniert und wirkt das System?).

- Das Individuum ist in verschiedene Subsysteme eingebunden (Familie, Schule, Arbeitswelt).

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Zürcher Fachhochschule

Erkenntnisse aus der Geschlechter- und Sozialisationsforschung

(Paula Villa)



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«Geschlecht ist in soziologischer Perspektive weniger eine Frage von Genen, Hirnhälften, Evolutionsprogrammen oder Hormonen, sondern eine von Strukturen, Praktiken, Identitäten, ‚Rollen’ und Sozialisationsprozessen.»

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Sozialisationsinstanzen primär

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Primäre Sozialisation ist die Ausbildung grundlegender Verhaltensweisen, der kognitiven und emotionalen Grundstrukturen


Primäre Sozialisationsinstanzen: Familien, familiales Umfeld

-> expliziter Sozialisationsauftrag (v. a. bezogen auf Erziehung)


Altersspanne: hauptsächlich bis zum Kleinkind-, Kindes- und

Jugendalter


primäre Relevanz, d. h. grösste Relevanz


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Symbolischer Interaktionismus


− Auf welche Weise findet laut Vertretern des symbolischen Interaktionismus Persönlichkeitsent- wicklung (Entwicklung von Ich-Identität) statt?


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- Das«Self»(Ich-Identität) entwickelt sich durch das Wechselspiel zwischen dem «I»bzw. der personalen Identität (das Individuelle am Menschen) und dem «Me» bzw. der sozia- len Identität (Vorstellung davon, wie jemand von anderen Menschen gesehen wird).


- Im Sozialisationsprozess wird die Fähigkeit erlernt, das «I» und das «Me» aufeinander zu beziehen.


- Grundlegen dafür ist die Verständigung durch ein gemeinsames Symbolsystem. Dadurch kann das Individuum in der Interaktion sein eigenes Handeln aus der Perspektive des Gegenübers betrachten (Perspektiven- und Rollenübernahme).


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Definition Enkulturation

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Mensch wird zu Mitglied der Gesellschaft durch kulturelle Überlieferung, durch Sprache und Interaktion


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Definition Bildung

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Förderung der Eigenständigkeit und Selbstbestimmung des Menschen durch Erwerb von Wissen

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Definition Entwicklung

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Erlangung grundlegender Eigenschaften durch Lernen und Reifung

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Entwicklung des Sozialisationskonzepts

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• 20. Jh.: Weiterentwicklung des Sozialisationsverständnisses durch Theorieentwicklung in der Psychologie und Soziologie

• 1970er-Jahre: Neudefinition des Begriffs Sozialisation als

«Prozess der Entstehung und Entwicklung der Persönlichkeit in wechselseitiger Abhängigkeit von der gesellschaftlich vermittelten sozialen und materiellen Umwelt. Vorrangig thematisch ist dabei (...), wie sich der Mensch zu einem gesellschaftlich handlungsfähigen Subjekt bildet».


Gesellschaft -> Individuum

Individuum -> Gesellschaft

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Sozialisationsinstanzen sekundär

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Sekundäre Sozialisation soll Heranwachsenden Fertigkeiten und Fähigkeiten vermitteln – und so auf das weitere Leben vorbereiten, um in der Gesellschaft zu «funktionieren»


Sekundäre Sozialisationsinstanzen: Bildungsinstitutionen

-> expliziter Sozialisationsauftrag (v. a. bezogen auf Bildung und Qualifizierung)


Altersspanne: hauptsächlich im Kindes-, Jugend- und jungen Erwachsenenalter


sekundäre Relevanz


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Sozialisationsinstanzen sind? (Zentrale Instanzen? Klassische Einteilung?)

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- Interdependenzgeflechte (Gruppen, soziale Kontexte), in die

Menschen eingebunden sind

- Vermittler, die Passung zwischen gesellschaftlichen Anforderungen und individuellen Fähigkeiten ermöglichen


Zentrale Sozialisationsinstanzen sind Familie, Schule, Arbeitswelt, Medien, Peersysteme


Klassische Einteilung: primäre, sekundäre, tertiäre Sozialisationsinstanzen – aber Achtung: historischen Wandel beachten!



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Q:

Strukturkategorien Bedeutung


A:

- bestimmen alle Bereiche des menschlichen Lebens

- sind durch soziale Normen geprägt und teilen Menschen ein

- haben einen Einfluss auf unser Handeln und darauf, wie wir uns und andere wahrnehmen

- bestimmen den gesellschaftlichen Ein- oder Ausschluss von Menschen


Q:

Definition des Begriffs Sozialisation nach Hurrelmann


A:


«Sozialisation bezeichnet [...] den Prozess, in dessen Verlauf sich der mit einer biologischen Ausstattung versehene menschliche Organismus zu einer sozial handlungsfähigen Persönlichkeit bildet, die sich über den Lebenslauf hinweg in Auseinandersetzung mit den Lebensbedingungen weiterentwickelt. Sozialisation ist eine lebenslange Aneignung von und Auseinandersetzung mit den natürlichen Anlagen, insbesondere den körperlichen und psychischen Grundmerkmalen, die für den Menschen die ‚innere Realität‘ bilden, und der soziale und physikalischen Umwelt, die für den Menschen die ‚äussere‘ Realität bilden»

Q:

Strukturfunktionalismus

Was sind soziale Systeme?


A:

- Soziale Systeme sind spezifische Verbindungen und Konstellationen des sozialen Handelns von Menschen. Die Basis von sozialen Systemen ist das handelnde Individuum und die soziale Interaktion. Soziale Beziehungen sind entsprechend ein soziales System, basierend auf sozialen Handlungen.

- Soziale Systeme haben eine Struktur (statisch: wie ist System aufgebaut?) und Funktion (dynamisch: wie funktioniert und wirkt das System?).

- Das Individuum ist in verschiedene Subsysteme eingebunden (Familie, Schule, Arbeitswelt).

Q:


Zürcher Fachhochschule

Erkenntnisse aus der Geschlechter- und Sozialisationsforschung

(Paula Villa)



A:


«Geschlecht ist in soziologischer Perspektive weniger eine Frage von Genen, Hirnhälften, Evolutionsprogrammen oder Hormonen, sondern eine von Strukturen, Praktiken, Identitäten, ‚Rollen’ und Sozialisationsprozessen.»

Q:

Sozialisationsinstanzen primär

A:

Primäre Sozialisation ist die Ausbildung grundlegender Verhaltensweisen, der kognitiven und emotionalen Grundstrukturen


Primäre Sozialisationsinstanzen: Familien, familiales Umfeld

-> expliziter Sozialisationsauftrag (v. a. bezogen auf Erziehung)


Altersspanne: hauptsächlich bis zum Kleinkind-, Kindes- und

Jugendalter


primäre Relevanz, d. h. grösste Relevanz


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Q:

Symbolischer Interaktionismus


− Auf welche Weise findet laut Vertretern des symbolischen Interaktionismus Persönlichkeitsent- wicklung (Entwicklung von Ich-Identität) statt?


A:


- Das«Self»(Ich-Identität) entwickelt sich durch das Wechselspiel zwischen dem «I»bzw. der personalen Identität (das Individuelle am Menschen) und dem «Me» bzw. der sozia- len Identität (Vorstellung davon, wie jemand von anderen Menschen gesehen wird).


- Im Sozialisationsprozess wird die Fähigkeit erlernt, das «I» und das «Me» aufeinander zu beziehen.


- Grundlegen dafür ist die Verständigung durch ein gemeinsames Symbolsystem. Dadurch kann das Individuum in der Interaktion sein eigenes Handeln aus der Perspektive des Gegenübers betrachten (Perspektiven- und Rollenübernahme).


Q:

Definition Enkulturation

A:

Mensch wird zu Mitglied der Gesellschaft durch kulturelle Überlieferung, durch Sprache und Interaktion


Q:

Definition Bildung

A:

Förderung der Eigenständigkeit und Selbstbestimmung des Menschen durch Erwerb von Wissen

Q:

Definition Entwicklung

A:

Erlangung grundlegender Eigenschaften durch Lernen und Reifung

Q:

Entwicklung des Sozialisationskonzepts

A:


• 20. Jh.: Weiterentwicklung des Sozialisationsverständnisses durch Theorieentwicklung in der Psychologie und Soziologie

• 1970er-Jahre: Neudefinition des Begriffs Sozialisation als

«Prozess der Entstehung und Entwicklung der Persönlichkeit in wechselseitiger Abhängigkeit von der gesellschaftlich vermittelten sozialen und materiellen Umwelt. Vorrangig thematisch ist dabei (...), wie sich der Mensch zu einem gesellschaftlich handlungsfähigen Subjekt bildet».


Gesellschaft -> Individuum

Individuum -> Gesellschaft

Q:

Sozialisationsinstanzen sekundär

A:

Sekundäre Sozialisation soll Heranwachsenden Fertigkeiten und Fähigkeiten vermitteln – und so auf das weitere Leben vorbereiten, um in der Gesellschaft zu «funktionieren»


Sekundäre Sozialisationsinstanzen: Bildungsinstitutionen

-> expliziter Sozialisationsauftrag (v. a. bezogen auf Bildung und Qualifizierung)


Altersspanne: hauptsächlich im Kindes-, Jugend- und jungen Erwachsenenalter


sekundäre Relevanz


Q:

Sozialisationsinstanzen sind? (Zentrale Instanzen? Klassische Einteilung?)

A:

- Interdependenzgeflechte (Gruppen, soziale Kontexte), in die

Menschen eingebunden sind

- Vermittler, die Passung zwischen gesellschaftlichen Anforderungen und individuellen Fähigkeiten ermöglichen


Zentrale Sozialisationsinstanzen sind Familie, Schule, Arbeitswelt, Medien, Peersysteme


Klassische Einteilung: primäre, sekundäre, tertiäre Sozialisationsinstanzen – aber Achtung: historischen Wandel beachten!



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