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Lernmaterialien für Soziale Beziehungen an der ZHAW - Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Soziale Beziehungen Kurs an der ZHAW - Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften zu.

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Zentrale Entwicklungsaufgaben im mittleren Erwachsenenalter nach Havighurst

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  • Körperliche Veränderungen des mittleren Erwachsenenalters akzeptieren und sich daran anpassen
  • Befriedigende Leistung im Beruf erreichen und aufrechterhalten
  • Eine dem hohen Alter der Eltern angemessene Beziehung zu diesen aufbauen
  • Den heranwachsenden Kindern helfen, verantwortungsbewusste und glückliche Erwachsene zu werden 
  • Eine Beziehung zum Ehepartner als eigenständigem Menschen aufbauen und aufrechterhalten
  • Eine erwachsene Verantwortlichkeit im sozialen und gesellschaftlichen Bereich aufbauen
  • Freizeitinteressen und Hobbys aufbauen

Soziale Beziehungen definieren wesentliche Entwicklungsaufgaben

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Modelle zu sozialen Beziehungen im Erwachsenenalter

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Bindungstheorie: Beziehungsmodelle (in Kindheit ausgebildet) beeinflussen Qualität enger Paarbeziehungen im Erwachsenenalter -> Interne Arbeitsmodelle auf Basis frühen Interaktionserfahrungen: Bild von einem Selbst & der sozialen Welt wird aufgebaut -> wird später genutzt für neue soziale Beziehungen


Konvoi-Modell: Soziale Netzwerke sind dynamische, hierarchische Strukturen, umspannen sehr enge bis entferntere soziale Beziehungen, die eine Person über das ganze Leben mit variierender Stabilität umgeben.


Austausch-Modell: In einer sozialen Beziehung müssen Kosten-Nutzer beider Partner ausgeglichen sein (Balance zwischen Geben und Nehmen)


Sozioemotionale Selektivitätstheorie: Veränderung des sozialen Netzwerks über die Lebensspanne durch weniger wichtige Informationssuche und wichtiger werdende Emotionsregulation.

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Modelle zu sozialen Beziehungen im Erwachsenenalter

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Bindungstheorie: Beziehungsmodelle (in Kindheit ausgebildet) beeinflussen Qualität enger Paarbeziehungen im Erwachsenenalter -> Interne Arbeitsmodelle auf Basis frühen Interaktionserfahrungen: Bild von einem Selbst & der sozialen Welt wird aufgebaut -> wird später genutzt für neue soziale Beziehungen


Konvoi-Modell: Soziale Netzwerke sind dynamische, hierarchische Strukturen, umspannen sehr enge bis entferntere soziale Beziehungen, die eine Person über das ganze Leben mit variierender Stabilität umgeben.


Austausch-Modell: In einer sozialen Beziehung müssen Kosten-Nutzer beider Partner ausgeglichen sein (Balance zwischen Geben und Nehmen)


Sozioemotionale Selektivitätstheorie: Veränderung des sozialen Netzwerks über die Lebensspanne durch weniger wichtige Informationssuche und wichtiger werdende Emotionsregulation.

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Soziale Beziehungen und Gesundheit

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Gute Beziehungen haben eine positive Wirkung auf:

  • Gesundheit & Lebenserwartung
  • kognitive Leistungspotenziale
  • Erhalt von Selbstständigkeit und Autonomie
  • Risikoverringerung einer Demenzerkrankung

Soziale Beziehungen sind nicht per se gut für Gesundheit, aber sehr bedeutsam:
negative Interaktionen (Konflikte o.ä.) wirken sich nachteilig auf Gesundheit aus

Enge dynamische Wechselwirkung zwischen Gesundheit und sozialen Beziehungen (beeinflussen sich gegenseitig)

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Geschlechterunterschiede bezüglich Einfluss des Ehestandes auf die Gesundheit:

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  • Sterblichkeit: bei verheirateten Männer deutlich geringer als bei ledigen, verwitweten oder geschiedenen
  • Bei verheirateten Frauen sinkt Sterblichkeit weniger
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Zentrale Beziehungskontexte im Erwachsenenalter:

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  • Eltern-Kind-Beziehungen
  • Partnerschaften
  • Freundschaften
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Eltern-Kind-Beziehung im mittleren Erwachsenenalter

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1:  Beziehung zu den eigenen Kinder

2: Beziehung zu den eigenen Eltern

  • Sandwich-Generation?
  • Thema der Balance von Autonomie und Unterstützung:
    • Kinder zunehmend autonom & selbstständig
    • Eltern brauchen mehr Unterstützung, wollen aber Autonomie behalten
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Sandwich-Generation

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  • Kinder brauchen noch Unterstützung, wohnen evtl noch zuhause, haben aber Bedürfnis nach Eigenständigkeit
  • Eltern werden hilfs- bis pflegebedürftig(er)
  • Eigene Ansprüche/Karriere müssen mit Ansprüchen der vorhergehenden und nachfolgenden Generation in Balance gebracht werden
  • Kann belastend sein, aber i.d.R positive Wahrnehmung
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Intergenerationelle Beziehungen: Eltern und ihre erwachsenen Kinder

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  • Beziehung zwischen Generationen (va. Eltern - erwachsene Kinder) wird durch spezifische Entwicklungsaufgaben geprägt, wie zB Auszug aus Elternhaus -> Konflikte fallen oft weg, mehr emotionale Nähe
  • bessere Eltern-Kind-Beziehung im Erwachsenenalter als oft angenommen
  • Ausgewogenes Verhältnis zwischen Eigenständigkeit und wechselseitiger Fürsorge ist wichtig
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Intergenerational stake - Phänomen

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Eltern bewerten Beziehung positiver als die Kinder

Warum?

  • Eltern haben mehr in Beziehung investiert
  • Stärkere Beurteilungsmilde bei Eltern (verstärkt bei älteren Menschen)
  • entwicklungsbedingte Perspektive: erwachsenen Kinder gehts mehr um die Unabhängigkeit von ihren Eltern

=> Eltern: Harmoniewahrung vs. Kinder: Unabhängigkeitsbetonung

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Sozioemotionale Selektivitätstheorie nach Carstensen

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Beziehungsgestaltung hängt mit den sozialen Präferenzen zusammen, welche sich im Verlauf des Lebens verändern.

Es gibt zwei Arten von Zielprioritäten mit verschiedener Zeitperspektive:

  • Zukunft = unbegrenzt (bei jüngeren Erwachsenen) -> Suche & Erwerb von Informationen in Sozialkontakten (viele verschiedene & neue soziale Beziehungen)
  • Zukunft = begrenzt -> Ziele auf Gegenwart bezogen, oft mit emotionalen Wünschen & Präferenzen. Zielpriorität => bedeutungsvolle Inhalte (emotional nahe & wichtige Beziehungen)
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Intergenerationelle Beziehungen: Die Beziehung zu den alten Eltern - Filiale Reife

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Filiale Reife = Haltung des Erwachsenen Kindes gegenüber den Eltern, v.a. wenn diese stark hilfsbedürftig sind: Neudefinierung der Rollen & Beziehung

  • Entwicklungsaufgabe der erwachsenen Kinder
  • Durch filiale Krise zu filialer Reife
  • Ziel:
    • Löst sich aus kindlicher Rolle ggn. den Eltern
    • Begegnet den Eltern als reifer Erwachsener
  • Anstoss: Eltern sind nicht mehr Stütze sondern benötigen selber Hilfe
  • Merkmale filialer Reife:
    • Neue Liebe zu Eltern mit Verständnis & einer versöhnlichen Haltung ihnen gegenüber 
    • Tatsache, dass man selber für sein Leben verantwortlich ist
    • Eltern sind Individuen mit eigenen Rechten & Bedürfnissen, sowohl als auch mit Grenzen und Schwächen
    • Bewusstsein, dass Eltern selber ein prägendes Leben hatten, bevor man geboren wurde
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  • 68925 Karteikarten
  • 1325 Studierende
  • 109 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Soziale Beziehungen Kurs an der ZHAW - Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Zentrale Entwicklungsaufgaben im mittleren Erwachsenenalter nach Havighurst

A:
  • Körperliche Veränderungen des mittleren Erwachsenenalters akzeptieren und sich daran anpassen
  • Befriedigende Leistung im Beruf erreichen und aufrechterhalten
  • Eine dem hohen Alter der Eltern angemessene Beziehung zu diesen aufbauen
  • Den heranwachsenden Kindern helfen, verantwortungsbewusste und glückliche Erwachsene zu werden 
  • Eine Beziehung zum Ehepartner als eigenständigem Menschen aufbauen und aufrechterhalten
  • Eine erwachsene Verantwortlichkeit im sozialen und gesellschaftlichen Bereich aufbauen
  • Freizeitinteressen und Hobbys aufbauen

Soziale Beziehungen definieren wesentliche Entwicklungsaufgaben

Q:

Modelle zu sozialen Beziehungen im Erwachsenenalter

A:

Bindungstheorie: Beziehungsmodelle (in Kindheit ausgebildet) beeinflussen Qualität enger Paarbeziehungen im Erwachsenenalter -> Interne Arbeitsmodelle auf Basis frühen Interaktionserfahrungen: Bild von einem Selbst & der sozialen Welt wird aufgebaut -> wird später genutzt für neue soziale Beziehungen


Konvoi-Modell: Soziale Netzwerke sind dynamische, hierarchische Strukturen, umspannen sehr enge bis entferntere soziale Beziehungen, die eine Person über das ganze Leben mit variierender Stabilität umgeben.


Austausch-Modell: In einer sozialen Beziehung müssen Kosten-Nutzer beider Partner ausgeglichen sein (Balance zwischen Geben und Nehmen)


Sozioemotionale Selektivitätstheorie: Veränderung des sozialen Netzwerks über die Lebensspanne durch weniger wichtige Informationssuche und wichtiger werdende Emotionsregulation.

Q:

Modelle zu sozialen Beziehungen im Erwachsenenalter

A:

Bindungstheorie: Beziehungsmodelle (in Kindheit ausgebildet) beeinflussen Qualität enger Paarbeziehungen im Erwachsenenalter -> Interne Arbeitsmodelle auf Basis frühen Interaktionserfahrungen: Bild von einem Selbst & der sozialen Welt wird aufgebaut -> wird später genutzt für neue soziale Beziehungen


Konvoi-Modell: Soziale Netzwerke sind dynamische, hierarchische Strukturen, umspannen sehr enge bis entferntere soziale Beziehungen, die eine Person über das ganze Leben mit variierender Stabilität umgeben.


Austausch-Modell: In einer sozialen Beziehung müssen Kosten-Nutzer beider Partner ausgeglichen sein (Balance zwischen Geben und Nehmen)


Sozioemotionale Selektivitätstheorie: Veränderung des sozialen Netzwerks über die Lebensspanne durch weniger wichtige Informationssuche und wichtiger werdende Emotionsregulation.

Q:

Soziale Beziehungen und Gesundheit

A:

Gute Beziehungen haben eine positive Wirkung auf:

  • Gesundheit & Lebenserwartung
  • kognitive Leistungspotenziale
  • Erhalt von Selbstständigkeit und Autonomie
  • Risikoverringerung einer Demenzerkrankung

Soziale Beziehungen sind nicht per se gut für Gesundheit, aber sehr bedeutsam:
negative Interaktionen (Konflikte o.ä.) wirken sich nachteilig auf Gesundheit aus

Enge dynamische Wechselwirkung zwischen Gesundheit und sozialen Beziehungen (beeinflussen sich gegenseitig)

Q:

Geschlechterunterschiede bezüglich Einfluss des Ehestandes auf die Gesundheit:

A:
  • Sterblichkeit: bei verheirateten Männer deutlich geringer als bei ledigen, verwitweten oder geschiedenen
  • Bei verheirateten Frauen sinkt Sterblichkeit weniger
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Q:

Zentrale Beziehungskontexte im Erwachsenenalter:

A:
  • Eltern-Kind-Beziehungen
  • Partnerschaften
  • Freundschaften
Q:

Eltern-Kind-Beziehung im mittleren Erwachsenenalter

A:

1:  Beziehung zu den eigenen Kinder

2: Beziehung zu den eigenen Eltern

  • Sandwich-Generation?
  • Thema der Balance von Autonomie und Unterstützung:
    • Kinder zunehmend autonom & selbstständig
    • Eltern brauchen mehr Unterstützung, wollen aber Autonomie behalten
Q:

Sandwich-Generation

A:
  • Kinder brauchen noch Unterstützung, wohnen evtl noch zuhause, haben aber Bedürfnis nach Eigenständigkeit
  • Eltern werden hilfs- bis pflegebedürftig(er)
  • Eigene Ansprüche/Karriere müssen mit Ansprüchen der vorhergehenden und nachfolgenden Generation in Balance gebracht werden
  • Kann belastend sein, aber i.d.R positive Wahrnehmung
Q:

Intergenerationelle Beziehungen: Eltern und ihre erwachsenen Kinder

A:
  • Beziehung zwischen Generationen (va. Eltern - erwachsene Kinder) wird durch spezifische Entwicklungsaufgaben geprägt, wie zB Auszug aus Elternhaus -> Konflikte fallen oft weg, mehr emotionale Nähe
  • bessere Eltern-Kind-Beziehung im Erwachsenenalter als oft angenommen
  • Ausgewogenes Verhältnis zwischen Eigenständigkeit und wechselseitiger Fürsorge ist wichtig
Q:

Intergenerational stake - Phänomen

A:

Eltern bewerten Beziehung positiver als die Kinder

Warum?

  • Eltern haben mehr in Beziehung investiert
  • Stärkere Beurteilungsmilde bei Eltern (verstärkt bei älteren Menschen)
  • entwicklungsbedingte Perspektive: erwachsenen Kinder gehts mehr um die Unabhängigkeit von ihren Eltern

=> Eltern: Harmoniewahrung vs. Kinder: Unabhängigkeitsbetonung

Q:

Sozioemotionale Selektivitätstheorie nach Carstensen

A:

Beziehungsgestaltung hängt mit den sozialen Präferenzen zusammen, welche sich im Verlauf des Lebens verändern.

Es gibt zwei Arten von Zielprioritäten mit verschiedener Zeitperspektive:

  • Zukunft = unbegrenzt (bei jüngeren Erwachsenen) -> Suche & Erwerb von Informationen in Sozialkontakten (viele verschiedene & neue soziale Beziehungen)
  • Zukunft = begrenzt -> Ziele auf Gegenwart bezogen, oft mit emotionalen Wünschen & Präferenzen. Zielpriorität => bedeutungsvolle Inhalte (emotional nahe & wichtige Beziehungen)
Q:

Intergenerationelle Beziehungen: Die Beziehung zu den alten Eltern - Filiale Reife

A:

Filiale Reife = Haltung des Erwachsenen Kindes gegenüber den Eltern, v.a. wenn diese stark hilfsbedürftig sind: Neudefinierung der Rollen & Beziehung

  • Entwicklungsaufgabe der erwachsenen Kinder
  • Durch filiale Krise zu filialer Reife
  • Ziel:
    • Löst sich aus kindlicher Rolle ggn. den Eltern
    • Begegnet den Eltern als reifer Erwachsener
  • Anstoss: Eltern sind nicht mehr Stütze sondern benötigen selber Hilfe
  • Merkmale filialer Reife:
    • Neue Liebe zu Eltern mit Verständnis & einer versöhnlichen Haltung ihnen gegenüber 
    • Tatsache, dass man selber für sein Leben verantwortlich ist
    • Eltern sind Individuen mit eigenen Rechten & Bedürfnissen, sowohl als auch mit Grenzen und Schwächen
    • Bewusstsein, dass Eltern selber ein prägendes Leben hatten, bevor man geboren wurde
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