Modul 3: Grundlagen Professionellen Handelns an der ZHAW - Zürcher Hochschule Für Angewandte Wissenschaften | Karteikarten & Zusammenfassungen

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Die Beratung ist eine Methode der sozialen Arbeit. Welche Ziele verfolgt sie?

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  • Fokussiert auf die Mobilisierung und Erhöhung der Handlungs- und Selbststeuerungskräfte
  • Aktivierung und Erweiterung der Selbststeuerungskompetenzen
  • Bezieht sich auf unbefriedigende soziale Bedürfnisse von Individuen und verschiedenen Arten von sozialen Systemen (Familien, Gruppen, Organisationen etc.) 
  • Bearbeitung von sozialen Problem- und Fragestellungen 
  • Klare Rollenverteilung von Ratsuchender und beratender Person
  • Brückenfunktion zwischen Problem- und Hilfesystemen (Widulle 2020, S. 24)


Charakteristisch für Beratung: 

Verläuft über einen längeren Zeitraum hinweg


Ziel jeder Beratung ist es, sich selbst als Sozialarbeiter*in überflüssig zu machen.

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Weshalb spielen Menschenbild und Haltung eine Rolle in der SA? 

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Je nach persönlicher Hypothese, Haltung sieht die Lösungsgestaltung/Hilfeleistung für eine Adressat*in anders aus.


  • Jeder Mensch hat bewusst oder unbewusst ein Bild von sich und seinen Mitmenschen
  • Die Vielfalt der Theorien, Konzepte und Methoden sind durch unterschiedliche Menschenbilder geprägt und unterfüttern diese
  • Aus den Annahmen von Menschenbildern entstehen Auffassungen und (Werte-)Haltungen darüber
    - wie Menschen zielgerichtet beeinflusst werden können
    - wie Probleme entstehen und welche Lösungssätze zieldienlich und zumutbar sind



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Definition von" Sozialer Kommunikation"

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Soziale Kommunikation ist ein Element der Interaktion, nämlich die Vermittlung, die Aufnahme und den Austausch von Informationen (Sachinhalte, Empfindungen, Gefühle, Wünsche, Bitten, Bedürfnisse). Soziale Kommunikation dient der Verständigung zwischen Menschen, der Verständigung in Bezug auf die Wahrnehmung, die Interpretation und Bewertung, bestimmter Dinge und Umstände, der Erwartungen und Befürchtungen.

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Das professionell geführte Gespräch ist eine zentrale Handlungsform in der Sozialen Arbeit. Welche Funktionen erfüllt das Gespräch? 

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  • zentrales Medium zur kommunikativen Vermittlung methodischen Handelns- 
  • Beziehungsaufbau
  • Problemdefinitionen- und Lösungen gemeinsam erarbeiten
  • Initiierung gemeinsamen Handelns in der Arbeit mit Adressat*innen und Organisation und von Veränderungsprozessen-
  • Vermittlung von struktureller, materieller, sozialer und personaler Unterstützung
  • Entschärfung von problematischen und riskanten Situationen
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Was sind typische Strukturmerkmale eines Beratungsgesprächs in der sozialen Arbeit? 

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  • Mehrdimensionale Problemlagen und subjektive Wirklichkeitskonstruktion
  • Strukturelles Technologiedefizit kooperativen Handelns
  • Ko-Produktion und dialogische Verständigung
  • Fehlende Monopolisierung und Allzuständigkeit
  • Doppeltes Mandat respektive Trippelmandat 


Von Spiegel und Sturzenhecker, 2018, S. 26-34; Von Spiegel, 2008, S. 36-40)

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Zähle einige mögliche Herausforderungen in der sozialen Interaktion/Gesprächsführung auf? 

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  • Gespräche in ZwangskontextenKonfrontation mit unbeliebten Themen oder Nachrichten
  • Heterogenität der Persönlichkeiten (z.B. Alter, Kultur, Bildung, Geschlecht, Habitus)
  • besondere Merkmale des Gesprächsgegenübers (extrovertiert, introvertiert, aggressiv, etc.)
  • Merkmale der Sozialarbeitenden (Zeit- und Leistungsdruck, Loyalitätskonflikt)
  • Rahmenbedingungen des Gesprächskontexts (Organisation etc.)
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Definition Haltung. Was versteht die SA unter Haltung.

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«Als ’Haltung’ verstehen wir in der Regel eine (’innere’) Einstellung, die wir zu einem Menschen oder einem Sachverhalt haben ….

Meine Haltung ergibt sich aus meinen Entscheidungen, wobei ich mich in diesen durchaus durch andere Personen und Gruppen beeinflussen lasse. 

Meine Entscheidungen kann ich immer wieder neu und auch immer wieder anders treffen – nicht zuletzt abhängig von den jeweiligen Situationen und meinem eigenen Befinden». 

(Lempp, 2017, S. 3)

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Was wird unter komplementärer Beziehungsgestaltung verstanden? 

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Personen ergänzen sich in ihrer Unterschiedlichkeit:
- In Bezug auf das (Fach-)wissen

- Auf die Distanz zur Problemsituation und persönlichen Betroffenheit

- Unterschiedliche Möglichkeiten der Problemlösung


Die Fachperson verhält sich:

- ergänzend zu den Bedürfnissen und Motivationen des Gegenübers

- erfüllend und bestätigend hinsichtlich der individuellen Bedürfnisse




Auswirkungen auf die Art und Weise der Zusammenarbeit zur Entwicklung von Lösungen:

- Klärung der persönlichen Motivationen und Bedürfnisse im Gespräch

- Ressourcenorientierte Aufgabenverteilung –Selbstbestimmung fördern

- Wertschätzung und Lenkung

(Schnell, 2016, S. 5)

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Was versteht man unter strukturellen und technologischen Defiziten in der Beratung?

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In der Sozialen Arbeit gibt es nicht wie in anderen Wissenschaften unmittelbar  Ursache + Wirkung wie z. B. in der Chemie, Medizin etc.


Äussere Rahmenbedingungen (Lebenssituationen oder persönliche Verfassung der Klientel) können sich immer wieder verändern und haben Einfluss auf den Beratungsprozess. 


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Systematische Haltung als Referenzrahmen - was ist damit gemeint? 

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  • Jeder Mensch ist Teil eines Systems und beziehungsorientiertes Wesen
  • Handlung als interaktives Geschehen: Aktion und Reaktion
  • systemischer Blick einer beobachtenden Person: Was kann ich erkennen und beobachten?
  • Haltung des Nicht-Wissens*


Es ist alles ein Prozess auch Anamnese ist prozesshaft aufgebaut und nicht in Erstgespräch abgeschlossen, sondern im Verlauf der Beratung erhalten wir immer wieder neue Informationen.


*Haltung des Nicht-Wissens: Ich trete nicht auf "das ist dein Problem" und das hilft, sondern die Adressaten sind die Experten für ihr eigenes Leben und ihr Erleben und in Ko-Produktion entstehen Lösungen. 


Hilfe zur Selbsthilfe / Empowerment. 

Meine Haltung: Erfahrung, Wissen über eine Person/Leben aneignen und nicht Schubladisieren.

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Was ist mit Alltags- und Lebensweltorientierung in der Beratung gemeint? 


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Den Alltag und das Leben zu berücksichtigen ist v. a. wichtig bei Zielvereinbarung. Was lässt sich realistisch im Alltag einer Person umsetzen? Jeder Alltag/Leben sieht anders aus, Ressourcen unterschiedlich

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Was ist mit Allparteilichkeit in der Beratung gemeint? 
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Die 3 Mandate (Doppel- und Tripelmandat) sind in Beratungssituationen zu berücksichtigen. 


Als Sozialarbeiter*in muss ich eine Situation stets unter Einbezug und Berücksichtigung aller drei Blickwinkel beurteilen und Lösungen ableiten. 


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Q:

Die Beratung ist eine Methode der sozialen Arbeit. Welche Ziele verfolgt sie?

A:
  • Fokussiert auf die Mobilisierung und Erhöhung der Handlungs- und Selbststeuerungskräfte
  • Aktivierung und Erweiterung der Selbststeuerungskompetenzen
  • Bezieht sich auf unbefriedigende soziale Bedürfnisse von Individuen und verschiedenen Arten von sozialen Systemen (Familien, Gruppen, Organisationen etc.) 
  • Bearbeitung von sozialen Problem- und Fragestellungen 
  • Klare Rollenverteilung von Ratsuchender und beratender Person
  • Brückenfunktion zwischen Problem- und Hilfesystemen (Widulle 2020, S. 24)


Charakteristisch für Beratung: 

Verläuft über einen längeren Zeitraum hinweg


Ziel jeder Beratung ist es, sich selbst als Sozialarbeiter*in überflüssig zu machen.

Q:

Weshalb spielen Menschenbild und Haltung eine Rolle in der SA? 

A:

Je nach persönlicher Hypothese, Haltung sieht die Lösungsgestaltung/Hilfeleistung für eine Adressat*in anders aus.


  • Jeder Mensch hat bewusst oder unbewusst ein Bild von sich und seinen Mitmenschen
  • Die Vielfalt der Theorien, Konzepte und Methoden sind durch unterschiedliche Menschenbilder geprägt und unterfüttern diese
  • Aus den Annahmen von Menschenbildern entstehen Auffassungen und (Werte-)Haltungen darüber
    - wie Menschen zielgerichtet beeinflusst werden können
    - wie Probleme entstehen und welche Lösungssätze zieldienlich und zumutbar sind



Q:

Definition von" Sozialer Kommunikation"

A:

Soziale Kommunikation ist ein Element der Interaktion, nämlich die Vermittlung, die Aufnahme und den Austausch von Informationen (Sachinhalte, Empfindungen, Gefühle, Wünsche, Bitten, Bedürfnisse). Soziale Kommunikation dient der Verständigung zwischen Menschen, der Verständigung in Bezug auf die Wahrnehmung, die Interpretation und Bewertung, bestimmter Dinge und Umstände, der Erwartungen und Befürchtungen.

Q:

Das professionell geführte Gespräch ist eine zentrale Handlungsform in der Sozialen Arbeit. Welche Funktionen erfüllt das Gespräch? 

A:
  • zentrales Medium zur kommunikativen Vermittlung methodischen Handelns- 
  • Beziehungsaufbau
  • Problemdefinitionen- und Lösungen gemeinsam erarbeiten
  • Initiierung gemeinsamen Handelns in der Arbeit mit Adressat*innen und Organisation und von Veränderungsprozessen-
  • Vermittlung von struktureller, materieller, sozialer und personaler Unterstützung
  • Entschärfung von problematischen und riskanten Situationen
Q:

Was sind typische Strukturmerkmale eines Beratungsgesprächs in der sozialen Arbeit? 

A:
  • Mehrdimensionale Problemlagen und subjektive Wirklichkeitskonstruktion
  • Strukturelles Technologiedefizit kooperativen Handelns
  • Ko-Produktion und dialogische Verständigung
  • Fehlende Monopolisierung und Allzuständigkeit
  • Doppeltes Mandat respektive Trippelmandat 


Von Spiegel und Sturzenhecker, 2018, S. 26-34; Von Spiegel, 2008, S. 36-40)

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Q:

Zähle einige mögliche Herausforderungen in der sozialen Interaktion/Gesprächsführung auf? 

A:
  • Gespräche in ZwangskontextenKonfrontation mit unbeliebten Themen oder Nachrichten
  • Heterogenität der Persönlichkeiten (z.B. Alter, Kultur, Bildung, Geschlecht, Habitus)
  • besondere Merkmale des Gesprächsgegenübers (extrovertiert, introvertiert, aggressiv, etc.)
  • Merkmale der Sozialarbeitenden (Zeit- und Leistungsdruck, Loyalitätskonflikt)
  • Rahmenbedingungen des Gesprächskontexts (Organisation etc.)
Q:

Definition Haltung. Was versteht die SA unter Haltung.

A:


«Als ’Haltung’ verstehen wir in der Regel eine (’innere’) Einstellung, die wir zu einem Menschen oder einem Sachverhalt haben ….

Meine Haltung ergibt sich aus meinen Entscheidungen, wobei ich mich in diesen durchaus durch andere Personen und Gruppen beeinflussen lasse. 

Meine Entscheidungen kann ich immer wieder neu und auch immer wieder anders treffen – nicht zuletzt abhängig von den jeweiligen Situationen und meinem eigenen Befinden». 

(Lempp, 2017, S. 3)

Q:

Was wird unter komplementärer Beziehungsgestaltung verstanden? 

A:

Personen ergänzen sich in ihrer Unterschiedlichkeit:
- In Bezug auf das (Fach-)wissen

- Auf die Distanz zur Problemsituation und persönlichen Betroffenheit

- Unterschiedliche Möglichkeiten der Problemlösung


Die Fachperson verhält sich:

- ergänzend zu den Bedürfnissen und Motivationen des Gegenübers

- erfüllend und bestätigend hinsichtlich der individuellen Bedürfnisse




Auswirkungen auf die Art und Weise der Zusammenarbeit zur Entwicklung von Lösungen:

- Klärung der persönlichen Motivationen und Bedürfnisse im Gespräch

- Ressourcenorientierte Aufgabenverteilung –Selbstbestimmung fördern

- Wertschätzung und Lenkung

(Schnell, 2016, S. 5)

Q:

Was versteht man unter strukturellen und technologischen Defiziten in der Beratung?

A:

In der Sozialen Arbeit gibt es nicht wie in anderen Wissenschaften unmittelbar  Ursache + Wirkung wie z. B. in der Chemie, Medizin etc.


Äussere Rahmenbedingungen (Lebenssituationen oder persönliche Verfassung der Klientel) können sich immer wieder verändern und haben Einfluss auf den Beratungsprozess. 


Q:

Systematische Haltung als Referenzrahmen - was ist damit gemeint? 

A:
  • Jeder Mensch ist Teil eines Systems und beziehungsorientiertes Wesen
  • Handlung als interaktives Geschehen: Aktion und Reaktion
  • systemischer Blick einer beobachtenden Person: Was kann ich erkennen und beobachten?
  • Haltung des Nicht-Wissens*


Es ist alles ein Prozess auch Anamnese ist prozesshaft aufgebaut und nicht in Erstgespräch abgeschlossen, sondern im Verlauf der Beratung erhalten wir immer wieder neue Informationen.


*Haltung des Nicht-Wissens: Ich trete nicht auf "das ist dein Problem" und das hilft, sondern die Adressaten sind die Experten für ihr eigenes Leben und ihr Erleben und in Ko-Produktion entstehen Lösungen. 


Hilfe zur Selbsthilfe / Empowerment. 

Meine Haltung: Erfahrung, Wissen über eine Person/Leben aneignen und nicht Schubladisieren.

Q:

Was ist mit Alltags- und Lebensweltorientierung in der Beratung gemeint? 


A:

Den Alltag und das Leben zu berücksichtigen ist v. a. wichtig bei Zielvereinbarung. Was lässt sich realistisch im Alltag einer Person umsetzen? Jeder Alltag/Leben sieht anders aus, Ressourcen unterschiedlich

Q:


Was ist mit Allparteilichkeit in der Beratung gemeint? 
A:

Die 3 Mandate (Doppel- und Tripelmandat) sind in Beratungssituationen zu berücksichtigen. 


Als Sozialarbeiter*in muss ich eine Situation stets unter Einbezug und Berücksichtigung aller drei Blickwinkel beurteilen und Lösungen ableiten. 


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