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Lernmaterialien für Bilanzierung an der Wirtschaftsuniversität Wien

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Bilanzierung Kurs an der Wirtschaftsuniversität Wien zu.

TESTE DEIN WISSEN

Wer ist Rechnungslegungspflichtig? 

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  1. Kapitalgesellschaften 
  2. Personengesellschaften
    1. die von Kapitalgesellschaften beherrscht werden (immer)
    2. kein unbeschränkt haftender Gesellschafter eine nat. Person ist (nur wenn unternehmerisch tätig) 
  3. Schwellenwert überschritten
    1.  € 700.000 Umsatz in zwei aufeinanderfolgenden Jahren überschritten werden (3 Jahre Pufferjahre) 
    2. € 1.000.000 ab dem darauffolgenden Jahr 
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Was besagt der Grundsatz der Unternehmensunterführung?

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  • Going - Concern - Prinzip
  • bei der Bewertung des Vermögens und der Schulden ist grds. von der Fortführung des Unternehmenstätigkeit auszugehen, solang dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gründe entgegenstehen. 
  • Bsp. Vermögensgegenstände sind nach den Anschaffungs-/ Herstellungskosten anzusetzen und auf die Nutzungsdauer abzuschreiben
  • ein Abweichen führt zum Verlust der Vergleichbarkeit
  • KapGes sind verpflichtet, das Abweichen im Anhang zu erläutern
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Offenlegung des Jahresabschlusses? 

§ 277 UGB 

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  • JAB von KapGes und PersGes sind elektronisch unter Berücksichtigung der 9 - Monatsfrist nach dem jeweiligen Bilanzstichtag beim Firmenbuchgericht einzureichen 
  • elektronisch gilt nicht für kleine KapGes => Umsatz unter € 700.000,- in den letzten 12 Monaten nicht überschritten hat 
    • Befreiung von der Eintragungsgebühr nur bei Einreichen innerhalb von 6 Monaten
  • keine Offenlegungspflicht für Einzelunternehmer und PerGes
  • Offenlegungspflicht trifft sämtliche gesetzlichen Vertreter
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Wann besteht keine Buchführungs- und Bilanzierungspflicht?

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Gewerbebetriebe:

  • Einzelunternehmer und PersGes wenn Umsatz unter € 700.000 erzielt 


Land und Forstbetriebe, Freiberufler, Überschussermittler => unabhängig vom Umsatzerlös

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Was sind die allgemeinen Grundsätze der Bilanzierung und Bewertung?

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  • Stetigkeitsprinzip: Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind beizubehalten 
  • Fortführungsprinzip: Bei der Bewertung des Jahresabschlusses ist von der Fortführung des Unternehmens auszugehen 
  • Einzelwertprinzip: Vermögensgegenstände und Schulden sind zum Abschlussstichtag einzeln zu bewerten 
  • Grundsatz der Vorsicht: 
    • nur die am Abschlussstichtag verwirklichten Gewinne auszuweisen
    • erkennbare Risiken und drohende Verluste, die in dem Geschäftsjahr oder einem früheren Geschäftsjahr entstanden sind, zu berücksichtigen => auch wenn die Umstände erst zwischen dem Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des JAB bekannt geworden sind 
  • Aufwendung und Erträge sind unabhängig vom Zeitpunkt der entsprechenden Zahlungen im JAB zu berücksichtigen 
  • Eröffnungsbilanz mit mit der Schlussbilanz des vorhergehenden Geschäftsjahres übereinstimmen 
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Welche Größenklassen eines Unternehmens gibt es? 

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  • Kleinstkapges (Micros)
  • Kleine KapGes
  • Mittelgroße KapGes
  • Große KapGes
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Gliederung bei mehreren Geschäftszweigen

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gibt es mehrere Geschäftszweige und wären dadurch verschiedene Gliederungsvorschriften zu beachten => nach der für den wirtschaftlichen bedeutendsten Geschäftszwei vorgeschriebenen Gliederung aufzustellen 


muss für die anderen Geschäftszweige angepasst werden 

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Verfahren der Zwangsstrafen bei Ablauf der Offenlegungsfrist?

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  • Zwangsstrafen werden ohne vorherige Ankündigung nach Ablauf der Frist verhängt. 
  • mindestens € 700,- (Micros: € 300.-) 
  • wird weiterhin nicht eingereicht => alle zwei Monate eine weitere Zwangsstrafe 
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Was versteht man unter Fehler in der Bilanz? 

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Eine Bilanz gilt im Sinne der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung und Bilanzierung als "richtig", wenn sie mit der Sorgfalt eines ordentlichen Unternehmers aufgestellt worden ist. 


Formelle Mängel, die die Bilanz materiell unrichtig machen, sind nicht im Wege der Berichtigung zu beheben


materielle Mängel: => im Fehlerjahr eine Bilanzberichtigung vorgenommen werden

liegen vor: wenn nicht alle tatsächlichen Umstände berücksichtigt sind, die der Steuerpflichtige im Zeitpunkt der Erstellung kannte oder ein sorgfältiger und gewissenhafter Unternehmer bei der Anwendung der nötigen Sorgfalt kennen oder kennen musste 

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Grundsatz der formellen Bilanzkontinuität

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TESTE DEIN WISSEN
  • = Stetigkeit der Gliederung
  • einmal gewählte Gliederung und Bezeichnung sind beizubehalten
  • Änderung nur zulässig, wenn sie zur Schaffung eines möglichst getreuen Bildes der Vermögens- Finanz- und Ertragslage dient 
  • bezieht sich auf die Bilanz und G&V und Aufbau des Anhanges 
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Was ist eine Bilanzänderung?

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TESTE DEIN WISSEN
  • es wird ein gewählter zulässiger Bilanzansatz durch einen anderen, ebenfalls zulässigen Bilanzansatz ersetzt.
  • Nach der Einreichung nur mit Zustimmung des FA zulässig 
    • muss erteilt werden, wenn Änderung wirtschaftlich begründet ist 
  • kann nicht rückwirkend auf die Vorjahre vorgenommen werden
  • nur bei § 5 und § 4 (1) Ermittler möglich 
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Grundsatz der Vorsicht? 

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  1. Realisationsprinzip
    • Gewinne dürfen erst dann ausgewiesen werden, wenn sie tatsächlich realisiert sind 
  2. Imparitätsprinzip - Werthaufhellung
    • Erkennbare Risiken und drohende Verluste müssen berücksichtigt werden, wenn sie noch nicht realisiert werden, aber in der letzten Bilanzperiode bereits entstanden sind und bis zum Bilanzerstellungstag bekannt werden (Werthaufhellung) 
  3. Berücksichtigung von Verminderung

im Zweifel stellt sich der Unternehmer ärmer aber niemals reicher dar 

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  • 56529 Karteikarten
  • 1455 Studierende
  • 4 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Bilanzierung Kurs an der Wirtschaftsuniversität Wien - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Wer ist Rechnungslegungspflichtig? 

A:
  1. Kapitalgesellschaften 
  2. Personengesellschaften
    1. die von Kapitalgesellschaften beherrscht werden (immer)
    2. kein unbeschränkt haftender Gesellschafter eine nat. Person ist (nur wenn unternehmerisch tätig) 
  3. Schwellenwert überschritten
    1.  € 700.000 Umsatz in zwei aufeinanderfolgenden Jahren überschritten werden (3 Jahre Pufferjahre) 
    2. € 1.000.000 ab dem darauffolgenden Jahr 
Q:

Was besagt der Grundsatz der Unternehmensunterführung?

A:
  • Going - Concern - Prinzip
  • bei der Bewertung des Vermögens und der Schulden ist grds. von der Fortführung des Unternehmenstätigkeit auszugehen, solang dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gründe entgegenstehen. 
  • Bsp. Vermögensgegenstände sind nach den Anschaffungs-/ Herstellungskosten anzusetzen und auf die Nutzungsdauer abzuschreiben
  • ein Abweichen führt zum Verlust der Vergleichbarkeit
  • KapGes sind verpflichtet, das Abweichen im Anhang zu erläutern
Q:

Offenlegung des Jahresabschlusses? 

§ 277 UGB 

A:
  • JAB von KapGes und PersGes sind elektronisch unter Berücksichtigung der 9 - Monatsfrist nach dem jeweiligen Bilanzstichtag beim Firmenbuchgericht einzureichen 
  • elektronisch gilt nicht für kleine KapGes => Umsatz unter € 700.000,- in den letzten 12 Monaten nicht überschritten hat 
    • Befreiung von der Eintragungsgebühr nur bei Einreichen innerhalb von 6 Monaten
  • keine Offenlegungspflicht für Einzelunternehmer und PerGes
  • Offenlegungspflicht trifft sämtliche gesetzlichen Vertreter
Q:

Wann besteht keine Buchführungs- und Bilanzierungspflicht?

A:

Gewerbebetriebe:

  • Einzelunternehmer und PersGes wenn Umsatz unter € 700.000 erzielt 


Land und Forstbetriebe, Freiberufler, Überschussermittler => unabhängig vom Umsatzerlös

Q:

Was sind die allgemeinen Grundsätze der Bilanzierung und Bewertung?

A:
  • Stetigkeitsprinzip: Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind beizubehalten 
  • Fortführungsprinzip: Bei der Bewertung des Jahresabschlusses ist von der Fortführung des Unternehmens auszugehen 
  • Einzelwertprinzip: Vermögensgegenstände und Schulden sind zum Abschlussstichtag einzeln zu bewerten 
  • Grundsatz der Vorsicht: 
    • nur die am Abschlussstichtag verwirklichten Gewinne auszuweisen
    • erkennbare Risiken und drohende Verluste, die in dem Geschäftsjahr oder einem früheren Geschäftsjahr entstanden sind, zu berücksichtigen => auch wenn die Umstände erst zwischen dem Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des JAB bekannt geworden sind 
  • Aufwendung und Erträge sind unabhängig vom Zeitpunkt der entsprechenden Zahlungen im JAB zu berücksichtigen 
  • Eröffnungsbilanz mit mit der Schlussbilanz des vorhergehenden Geschäftsjahres übereinstimmen 
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Q:

Welche Größenklassen eines Unternehmens gibt es? 

A:
  • Kleinstkapges (Micros)
  • Kleine KapGes
  • Mittelgroße KapGes
  • Große KapGes
Q:

Gliederung bei mehreren Geschäftszweigen

A:

gibt es mehrere Geschäftszweige und wären dadurch verschiedene Gliederungsvorschriften zu beachten => nach der für den wirtschaftlichen bedeutendsten Geschäftszwei vorgeschriebenen Gliederung aufzustellen 


muss für die anderen Geschäftszweige angepasst werden 

Q:

Verfahren der Zwangsstrafen bei Ablauf der Offenlegungsfrist?

A:
  • Zwangsstrafen werden ohne vorherige Ankündigung nach Ablauf der Frist verhängt. 
  • mindestens € 700,- (Micros: € 300.-) 
  • wird weiterhin nicht eingereicht => alle zwei Monate eine weitere Zwangsstrafe 
Q:

Was versteht man unter Fehler in der Bilanz? 

A:

Eine Bilanz gilt im Sinne der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung und Bilanzierung als "richtig", wenn sie mit der Sorgfalt eines ordentlichen Unternehmers aufgestellt worden ist. 


Formelle Mängel, die die Bilanz materiell unrichtig machen, sind nicht im Wege der Berichtigung zu beheben


materielle Mängel: => im Fehlerjahr eine Bilanzberichtigung vorgenommen werden

liegen vor: wenn nicht alle tatsächlichen Umstände berücksichtigt sind, die der Steuerpflichtige im Zeitpunkt der Erstellung kannte oder ein sorgfältiger und gewissenhafter Unternehmer bei der Anwendung der nötigen Sorgfalt kennen oder kennen musste 

Q:

Grundsatz der formellen Bilanzkontinuität

A:
  • = Stetigkeit der Gliederung
  • einmal gewählte Gliederung und Bezeichnung sind beizubehalten
  • Änderung nur zulässig, wenn sie zur Schaffung eines möglichst getreuen Bildes der Vermögens- Finanz- und Ertragslage dient 
  • bezieht sich auf die Bilanz und G&V und Aufbau des Anhanges 
Q:

Was ist eine Bilanzänderung?

A:
  • es wird ein gewählter zulässiger Bilanzansatz durch einen anderen, ebenfalls zulässigen Bilanzansatz ersetzt.
  • Nach der Einreichung nur mit Zustimmung des FA zulässig 
    • muss erteilt werden, wenn Änderung wirtschaftlich begründet ist 
  • kann nicht rückwirkend auf die Vorjahre vorgenommen werden
  • nur bei § 5 und § 4 (1) Ermittler möglich 
Q:

Grundsatz der Vorsicht? 

A:
  1. Realisationsprinzip
    • Gewinne dürfen erst dann ausgewiesen werden, wenn sie tatsächlich realisiert sind 
  2. Imparitätsprinzip - Werthaufhellung
    • Erkennbare Risiken und drohende Verluste müssen berücksichtigt werden, wenn sie noch nicht realisiert werden, aber in der letzten Bilanzperiode bereits entstanden sind und bis zum Bilanzerstellungstag bekannt werden (Werthaufhellung) 
  3. Berücksichtigung von Verminderung

im Zweifel stellt sich der Unternehmer ärmer aber niemals reicher dar 

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