Einführung Journalismus an der Westfälische Hochschule | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für Einführung Journalismus an der Westfälische Hochschule

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2. Im Journalismus gibt es im Wesentlichen drei Gruppen von Darstellungsformen (Textgattungen)?

Wie heißen die drei Gruppen? Nennen Sie für jede Gruppe zwei Beispiele:


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1) referierende Form (tatsachenbetont) - Nachricht, Bericht, Reportage

2) meinungsbetonte Form - Kommentar, Glosse, Kolumne

3) fantasiebetonte Form - Spiel-, Hörspiel, Zeitungsroman

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5.„Der Köder muss dem Fisch gefallen und nicht dem Angler“.

a) Vom wem ist das Zitat? Nennen Sie den vollständigen Namen und die damalige Funktion der Person?

b) Was soll das Zitat sagen?

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- Prof. Dr. Helmut Thoma, damals RTL-Programmchef

- Privatsender passen ihr Programm an den Kunden an, um höhere Einschaltquoten zu bekommen. Dies geschieht aus rein marktwirtschaftlichen Gründen. Je höher die Einschaltquoten, desto höher die Werbeeinnahmen. Die Privatsender erhalten, im Gegensatz zu den öffentlich-rechtlichen Sendern, keine Finanzierungszuschüsse der Gebührenzentrale.

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48b) Wie versuchen Redaktionen kosten zu sparen? Nennen Sie zwei Beispiele.

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- Zusammenlegen von Redaktionen (Personalabbau)

- Outsourcing: Aufgabenübertragung an freie Journalisten oder Nachrichtenagenturen

- Aufhebung der Resorts und Bildung interdisziplinärer Teams für crossmedia Inhalten

 

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15. Was soll die folgende aus dem Journalismus stammende Formel dem angehenden Jung-Redakteuer einer Berliner Tageszeitung sagen? „100 Tote in Indien = 10 Tote in München = 1 Toter auf dem Ku’damm“

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In Anlehnung an die Nachrichtenfaktoren ist nicht die Quantität der Meldungen wichtig, sondern die Qualität der Nachricht für den Leser. Die Auswahlfaktoren sind der Maßstab für die Auswahl der Themen in einer Redaktion. Zeit, Valenz, Identifikation, Nähe, Staus und Visualisierung, u.a.

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3. Es gibt u. a. die folgenden Techniken der Themenfindung. Schreiben Sie für jede Technik ein Themenbeispiel.

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a) Aktualisieren

„Ein Jahr danach…“ Rückblickender Artikel zu einem Geschehen. Zum Beispiel: Neuer Bürgermeister im Amt – was hat der Neue in seinem ersten Amtsjahr erreicht?

b) Fokussieren

Herausgreifen eines Teilgeschehens: „Bundeswehreinsatz in Afghanistan – Aufbau einer Infrastruktur durch deutsche Soldaten – Ausbildung nationaler Sicherheitskräfte durch das deutsche Militär.“

c) Regionalisieren

Nationale Geschehen auf die regionale Relevanz herunterbrechen: „Kürzungen der Subventionen für die Solarindustrie – Was bedeuten die Kürzungen für den ansässigen Solarkollektorenherstellers?“

d) Extrapolieren

aktuelles Geschehen auswerten und Rückschlüsse ziehen: „Neubau eines Einkaufzentrums – Wie wird der ansässige Einzelhandel davon Betroffen?“

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1. In der deutschen Mediengeschichte sind die Jahre, a-d, wichtige Meilensteine. Sagen Sie mit jeweils einem kurzen Satz, was in dem jeweiligen Jahr passiert ist.

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a) 1450/52

Erfindung des Buchdrucks durch Johannes Gutenberg. Beginn der maschinellen Vervielfältigung publizistischer Schriften. Zunächst durch den Klerus genutzt, um Bibel und andere Schriften zu erstellen. Erste (Wochenzeitungen erscheinen, Zeit der Aufklärung: Flugblätterdruck)

b) 1923

Durch den Nachweis elektromagnetischer Wellen entsteht das Radio. Erste Sendung wird in Deutschland von der Funk Stunde Berlin AG ausgestrahlt.

c) 1954

Zusammenschluss der Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten Deutschlands strahlen erste Fernsehprogramm aus. (ARD)

d) 1984

Beginn des dualen Rundfunksystems durch Installation des Kabel- und Satellitenfernsehens. Private Fernseh- und Hörfunkkanäle erscheinen in Deutschland.

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8. Wodurch hat sich die Nachrichtenübermittlung im 19. Jahrhundert rasant beschleunigt? Nennen sie mindestens drei Maßnahmen/Erfindungen?

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Erfindung der Schnell-, Rotationspresse, Setzmaschine, Telegrafie, Telefonie

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4. Nennen Sie mindestens drei Funktionen eines Redaktionssystems?

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Auswählen

Recherchieren

Produzieren und Redigieren

Präsentieren

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41. Was ist der Unterschied zwischen Special-Interest-Zeitschriften und Fachzeitschriften?

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Special-Inerrest-Zeitschriften sind Zeitschriften, die sach- und fachbezogenen Themen für eine spezielle Laienleserschaft bereitstellen. Fachzeitschriften sind regelmäßig erscheinende, berufsbegleitende Zeitschriften für Fachpersonal mit Fachinformationen.

a) Nennen Sie zwei Beispiele für eine Special-Interest-Zeitschrift?

Mens Health, Der Feinschmecker, Video, PC-Games

b) Nennen Sie zwei Beispiele für eine Fachzeitschrift?

Rettungsdienst, Der Feuerwehrmann, Der Radiologe, Magazin für die Polizei

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13. Tausend-Kontakt-Preis. Was sagt er aus?

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Der Tausend-Kontakt-Preis ist ein medienstatistischer Wert. Er trifft eine Aussage über die Wirtschaftlichkeit einer Werbeschaltung. Er drückt aus wie hoch die Kosten sind, um 1000 Rezipienten durch das gewählte Medium zu erreichen.

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12. Medien finanzieren sich im allgemeinen durch einen Erlösmix. Was ist damit gemeint. Erklären Sie es an einem Beispiel.

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Die ARD finanziert sich aus verschiedenen Quellen, einem Erlösmix. Als öffentlich-rechtlicher Sender stehen der ARD Gelder aus den Einnahmen der Gebührenzentrale zu. Diese allein reichen für den Betrieb allerdings nicht aus. Eine weitere Einnahmequelle stellt Werbung dar, die zwischen den Programmpausen eingespielt wird. Weiterhin betreibt die ARD Merchandising und verkauft Lizenzen und Filmrechte der Eigenproduktionen in die ganze Welt. Weiter Säulen können Telefongebühren oder Vertriebserlöse sein (Print). Auch Sponsoring und Zinseinnahmen gehören zur Finanzierung.

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7. Was ist gemeint, wenn man von der öffentlichen Aufgabe des Journalismus spricht und wo wird sie schriftlich fixiert?

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Die Massenmedien sollen Öffentlichkeit herstellen und unabhängig sowie unzensiert Themen für die öffentliche und nicht-öffentliche Meinungs-  und Willensbildung bereitstellen. Die öffentlich-rechtlichen Medien sind um eine hohe Informations- und Meinungsvielfalt bemüht (Binnenpluralismus).

„Journalismus ist die Selbstverpflichtung „Sachverhalte oder Vorgänge öffentlich zu machen, deren Kenntnis für die Gesellschaft von allgemeiner, politischer, wirtschaftlicher oder kultureller Bedeutung ist.“

(DJV = Deutscher Journalisten-Verband) 

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Q:

2. Im Journalismus gibt es im Wesentlichen drei Gruppen von Darstellungsformen (Textgattungen)?

Wie heißen die drei Gruppen? Nennen Sie für jede Gruppe zwei Beispiele:


A:

1) referierende Form (tatsachenbetont) - Nachricht, Bericht, Reportage

2) meinungsbetonte Form - Kommentar, Glosse, Kolumne

3) fantasiebetonte Form - Spiel-, Hörspiel, Zeitungsroman

Q:

5.„Der Köder muss dem Fisch gefallen und nicht dem Angler“.

a) Vom wem ist das Zitat? Nennen Sie den vollständigen Namen und die damalige Funktion der Person?

b) Was soll das Zitat sagen?

A:

- Prof. Dr. Helmut Thoma, damals RTL-Programmchef

- Privatsender passen ihr Programm an den Kunden an, um höhere Einschaltquoten zu bekommen. Dies geschieht aus rein marktwirtschaftlichen Gründen. Je höher die Einschaltquoten, desto höher die Werbeeinnahmen. Die Privatsender erhalten, im Gegensatz zu den öffentlich-rechtlichen Sendern, keine Finanzierungszuschüsse der Gebührenzentrale.

Q:

48b) Wie versuchen Redaktionen kosten zu sparen? Nennen Sie zwei Beispiele.

A:

- Zusammenlegen von Redaktionen (Personalabbau)

- Outsourcing: Aufgabenübertragung an freie Journalisten oder Nachrichtenagenturen

- Aufhebung der Resorts und Bildung interdisziplinärer Teams für crossmedia Inhalten

 

Q:

15. Was soll die folgende aus dem Journalismus stammende Formel dem angehenden Jung-Redakteuer einer Berliner Tageszeitung sagen? „100 Tote in Indien = 10 Tote in München = 1 Toter auf dem Ku’damm“

A:

In Anlehnung an die Nachrichtenfaktoren ist nicht die Quantität der Meldungen wichtig, sondern die Qualität der Nachricht für den Leser. Die Auswahlfaktoren sind der Maßstab für die Auswahl der Themen in einer Redaktion. Zeit, Valenz, Identifikation, Nähe, Staus und Visualisierung, u.a.

Q:

3. Es gibt u. a. die folgenden Techniken der Themenfindung. Schreiben Sie für jede Technik ein Themenbeispiel.

A:

a) Aktualisieren

„Ein Jahr danach…“ Rückblickender Artikel zu einem Geschehen. Zum Beispiel: Neuer Bürgermeister im Amt – was hat der Neue in seinem ersten Amtsjahr erreicht?

b) Fokussieren

Herausgreifen eines Teilgeschehens: „Bundeswehreinsatz in Afghanistan – Aufbau einer Infrastruktur durch deutsche Soldaten – Ausbildung nationaler Sicherheitskräfte durch das deutsche Militär.“

c) Regionalisieren

Nationale Geschehen auf die regionale Relevanz herunterbrechen: „Kürzungen der Subventionen für die Solarindustrie – Was bedeuten die Kürzungen für den ansässigen Solarkollektorenherstellers?“

d) Extrapolieren

aktuelles Geschehen auswerten und Rückschlüsse ziehen: „Neubau eines Einkaufzentrums – Wie wird der ansässige Einzelhandel davon Betroffen?“

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Q:

1. In der deutschen Mediengeschichte sind die Jahre, a-d, wichtige Meilensteine. Sagen Sie mit jeweils einem kurzen Satz, was in dem jeweiligen Jahr passiert ist.

A:

a) 1450/52

Erfindung des Buchdrucks durch Johannes Gutenberg. Beginn der maschinellen Vervielfältigung publizistischer Schriften. Zunächst durch den Klerus genutzt, um Bibel und andere Schriften zu erstellen. Erste (Wochenzeitungen erscheinen, Zeit der Aufklärung: Flugblätterdruck)

b) 1923

Durch den Nachweis elektromagnetischer Wellen entsteht das Radio. Erste Sendung wird in Deutschland von der Funk Stunde Berlin AG ausgestrahlt.

c) 1954

Zusammenschluss der Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten Deutschlands strahlen erste Fernsehprogramm aus. (ARD)

d) 1984

Beginn des dualen Rundfunksystems durch Installation des Kabel- und Satellitenfernsehens. Private Fernseh- und Hörfunkkanäle erscheinen in Deutschland.

Q:

8. Wodurch hat sich die Nachrichtenübermittlung im 19. Jahrhundert rasant beschleunigt? Nennen sie mindestens drei Maßnahmen/Erfindungen?

A:

Erfindung der Schnell-, Rotationspresse, Setzmaschine, Telegrafie, Telefonie

Q:

4. Nennen Sie mindestens drei Funktionen eines Redaktionssystems?

A:

Auswählen

Recherchieren

Produzieren und Redigieren

Präsentieren

Q:

41. Was ist der Unterschied zwischen Special-Interest-Zeitschriften und Fachzeitschriften?

A:

Special-Inerrest-Zeitschriften sind Zeitschriften, die sach- und fachbezogenen Themen für eine spezielle Laienleserschaft bereitstellen. Fachzeitschriften sind regelmäßig erscheinende, berufsbegleitende Zeitschriften für Fachpersonal mit Fachinformationen.

a) Nennen Sie zwei Beispiele für eine Special-Interest-Zeitschrift?

Mens Health, Der Feinschmecker, Video, PC-Games

b) Nennen Sie zwei Beispiele für eine Fachzeitschrift?

Rettungsdienst, Der Feuerwehrmann, Der Radiologe, Magazin für die Polizei

Q:

13. Tausend-Kontakt-Preis. Was sagt er aus?

A:

Der Tausend-Kontakt-Preis ist ein medienstatistischer Wert. Er trifft eine Aussage über die Wirtschaftlichkeit einer Werbeschaltung. Er drückt aus wie hoch die Kosten sind, um 1000 Rezipienten durch das gewählte Medium zu erreichen.

Q:

12. Medien finanzieren sich im allgemeinen durch einen Erlösmix. Was ist damit gemeint. Erklären Sie es an einem Beispiel.

A:

Die ARD finanziert sich aus verschiedenen Quellen, einem Erlösmix. Als öffentlich-rechtlicher Sender stehen der ARD Gelder aus den Einnahmen der Gebührenzentrale zu. Diese allein reichen für den Betrieb allerdings nicht aus. Eine weitere Einnahmequelle stellt Werbung dar, die zwischen den Programmpausen eingespielt wird. Weiterhin betreibt die ARD Merchandising und verkauft Lizenzen und Filmrechte der Eigenproduktionen in die ganze Welt. Weiter Säulen können Telefongebühren oder Vertriebserlöse sein (Print). Auch Sponsoring und Zinseinnahmen gehören zur Finanzierung.

Q:

7. Was ist gemeint, wenn man von der öffentlichen Aufgabe des Journalismus spricht und wo wird sie schriftlich fixiert?

A:

Die Massenmedien sollen Öffentlichkeit herstellen und unabhängig sowie unzensiert Themen für die öffentliche und nicht-öffentliche Meinungs-  und Willensbildung bereitstellen. Die öffentlich-rechtlichen Medien sind um eine hohe Informations- und Meinungsvielfalt bemüht (Binnenpluralismus).

„Journalismus ist die Selbstverpflichtung „Sachverhalte oder Vorgänge öffentlich zu machen, deren Kenntnis für die Gesellschaft von allgemeiner, politischer, wirtschaftlicher oder kultureller Bedeutung ist.“

(DJV = Deutscher Journalisten-Verband) 

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