Allgemeine Anatomie an der University Of Vienna | Karteikarten & Zusammenfassungen

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Anatomie & Physiologie

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Anatomie

  • griechisch: auseinanderschneiden oder zergliedern
  • Aussehen des gesunden menschlichen Körpers
  • Lage der Organe


Physiologie

  • Funktion des gesunden menschlichen Körpers
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Die Zelle: Allgemeines

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  • Zelle = kleinste lebensfähige Einheit des Organismus.
  • Der Körper ist aus Zellen aufgebaut
  • Die Zelle besteht aus vielen verschiedene Zellorganellen -> Jede dieser Zellorganellen hat eine ganz bestimmte Funktion


Fähigkeiten

  • Stoffwechsel
    • Stoffaufnahme
    • Umwandlung
    • Freisetzung
  • Wachstum und Vermehrung (Zellteilung)
  • Reaktion auf Umweltreize


Zusammenschluss vieler Zellen: Gewebe

  • Jedes Gewebe besitzt eine bestimmte Aufgabe und bildet dementsprechend Fasern, Zwischenzellsubstanzen, Hormone,... aus


Zusammengeschlossenes Gewebe mit gleicher Funktion: Organ


Mehrere, unterschiedliche Organe: spezifisches Organsystem (z. B. Bewegungsapparat, Nervensystem, ...)


Zusammenwirken des Organsystems: Entstehung unserer Psyche (Geist, Bewusstsein, ...)

  • Steuerung der Funktionen unseres Körpers
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Gewebe

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Gewebe = Verband aus spezialisierten Zellen mit gleicher Bauart und Funktion

  • So bilden bspw. Muskelzellen (Myozyten) das Muskelgewebe oder Nervenzellen (Neurozyten) das Nervengewebe


Alle Zellen besitzen für die jeweilige Gewebeart eine typische Form und Funktion

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Gewebearten


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  1. Binde- und Stützgewebe
  2. Muskelgewebe
  3. Nervengewebe
  4. Epithelgewebe
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Interzellularsubstanz

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  • Wird von den Zellen des Binde- und Stützgewebes produziert
  • Besteht aus einer Grundsubstanz und verschiedenen Arten von Fasern
  • Wichtig für den Stoffaustausch
  • Ausfüllen der „Spalten“ und „Freiräume“ zwischen den einzelnen Zellen
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Grundsubstanz (Kittsubstanz)

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  • besteht hauptsächlich aus Wasser, Salzen und Eiweiß mit Kohlenhydraten, sogenannten Proteoglykanen oder Glykosaminoglykane
  • weist in den verschiedenen Gewebearten unterschiedliche Eigenschaften auf
    • flüssig im Bindegewebe (Wasser- und Nährstoffspeicher)
    • fest und biegsam im Knorpel (Schutzfunktion)
    • fest und hart im Knochen (Stützfunktion)
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Unterteilung Binde- und Stützgewebe

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Bindegewebe

  • lockeres Bindegewebe
  • straffes Bindegewebe
  • retikuläres Bindegewebe
  • Fettgewebe


Stützgewebe

  • Knorpelgewebe
  • Knochengewebe
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Lockeres Bindegewebe

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Aufgabe

  • lockere Verschiebeschicht zwischen den Organteilen
  • Wasser- und Nährstoffspeicher
  • Hier sind auch Zellen des Immunsystems anzutreffen, die sogenannten freien Zellen


Interzellularsubstanz

  • besteht überwiegend aus Grundsubstanz und nur wenigen faserigen Komponenten
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Straffes Bindegewebe

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Aufgabe

Je nach Anordnung der Fasern ist die Lokalisation und Funktion unterschiedlich.

  • parallele Anordnung der Fasern im Bindegewebe
    • Hauptfunktion: Kraftübertragung
    • hauptsächlich in Sehnen und Bändern
  • geflechtartige Anordnung der Fasern im Bindegewebe
    • Hauptfunktion: mechanische Stabilität sowie Abgrenzung der Organe untereinander.
    • dient auch als Muskelfaszie


Interzellularsubstanz

  • viele kollagene Fasern, weniger Grundsubstanz
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Retikuläres Bindegewebe


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Aufgabe

  • im lymphatischen Gewebe wie auch im interzellulären Raum (= der Raum zwischen den Zellen)
  • Beteiligung an Immunabwehr


Interzellularsubstanz

  • besteht überwiegend aus retikulären Fasern
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Fettgewebe


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  • 2 Arten von Fettgewebe: braune & weiße
  • Das weiße Fettgewebe unterteilt sich zudem noch in Speicherfett und in Baufett.


Aufgabe

weißes Fettgewebe

  • Speicherfettgewebe - Wärmeschutz sowie Energiespeicher
  • Baufettgewebe - an mechanisch beanspruchten Regionen: stoßdämpfende/ schützende Funktion (bspw. Handfläche, Fußsohlen und Nieren ); zudem: formgebende Struktur (bspw. Auspolsterung der Augenhöhlen und Wangen)


braunes Fettgewebe

  • hauptsächlich bei Säuglingen


Interzellularsubstanz

  • Sonderform des retikulären Bindegewebes
  • Ablagerung der Fettzellen in Fettläppchen rund um die Blutgefäße
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Knorpelgewebe


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Die Knorpelarten zählen zu den bradytrophen Gewebearten, da die Nährstoffversorgung indirekt, durch langsames Einsickern (Diffusion) von Flüssigkeit, Sauerstoff und Nährstoffen erfolgt. Diese Nährstoffe gelangen durch die Gelenksschmiere oder durch die Knorpelhaut zur Knorpeloberfläche und können nur durch Diffusion in das Gewebe eindringen.


Der Grund: Knorpel haben keine eigenen Gefäße

Deshalb können sich Knorpel nur sehr langsam bzw. kaum regenerieren.


Knorpelzellen (Chondrozyten) werden umgeben von:

  • einer festen Grundsubstanz
  • kollagenen und elastischen Fasern
  • dadurch sind alle Knorpelgewebearten sehr druckfest und biegsam (speziell der elastische Knorpel)


3 unterschiedliche Knorpelarten

hyaliner Knorpel (allgemein sehr stabil und widerstandsfähig)

  • Gelenksknorpel, Rippenknorpel, Kehlkopf und Luftröhre


elastischer Knorpel (geschmeidig und gut biegsam)

  • Epiglottis (Kehldeckel) und Ohr


Faserknorpel (druck- und zugfest)

  • Bandscheiben, Meniskus und Symphyse
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Q:

Anatomie & Physiologie

A:

Anatomie

  • griechisch: auseinanderschneiden oder zergliedern
  • Aussehen des gesunden menschlichen Körpers
  • Lage der Organe


Physiologie

  • Funktion des gesunden menschlichen Körpers
Q:

Die Zelle: Allgemeines

A:
  • Zelle = kleinste lebensfähige Einheit des Organismus.
  • Der Körper ist aus Zellen aufgebaut
  • Die Zelle besteht aus vielen verschiedene Zellorganellen -> Jede dieser Zellorganellen hat eine ganz bestimmte Funktion


Fähigkeiten

  • Stoffwechsel
    • Stoffaufnahme
    • Umwandlung
    • Freisetzung
  • Wachstum und Vermehrung (Zellteilung)
  • Reaktion auf Umweltreize


Zusammenschluss vieler Zellen: Gewebe

  • Jedes Gewebe besitzt eine bestimmte Aufgabe und bildet dementsprechend Fasern, Zwischenzellsubstanzen, Hormone,... aus


Zusammengeschlossenes Gewebe mit gleicher Funktion: Organ


Mehrere, unterschiedliche Organe: spezifisches Organsystem (z. B. Bewegungsapparat, Nervensystem, ...)


Zusammenwirken des Organsystems: Entstehung unserer Psyche (Geist, Bewusstsein, ...)

  • Steuerung der Funktionen unseres Körpers
Q:

Gewebe

A:

Gewebe = Verband aus spezialisierten Zellen mit gleicher Bauart und Funktion

  • So bilden bspw. Muskelzellen (Myozyten) das Muskelgewebe oder Nervenzellen (Neurozyten) das Nervengewebe


Alle Zellen besitzen für die jeweilige Gewebeart eine typische Form und Funktion

Q:
Gewebearten


A:
  1. Binde- und Stützgewebe
  2. Muskelgewebe
  3. Nervengewebe
  4. Epithelgewebe
Q:

Interzellularsubstanz

A:
  • Wird von den Zellen des Binde- und Stützgewebes produziert
  • Besteht aus einer Grundsubstanz und verschiedenen Arten von Fasern
  • Wichtig für den Stoffaustausch
  • Ausfüllen der „Spalten“ und „Freiräume“ zwischen den einzelnen Zellen
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Q:

Grundsubstanz (Kittsubstanz)

A:
  • besteht hauptsächlich aus Wasser, Salzen und Eiweiß mit Kohlenhydraten, sogenannten Proteoglykanen oder Glykosaminoglykane
  • weist in den verschiedenen Gewebearten unterschiedliche Eigenschaften auf
    • flüssig im Bindegewebe (Wasser- und Nährstoffspeicher)
    • fest und biegsam im Knorpel (Schutzfunktion)
    • fest und hart im Knochen (Stützfunktion)
Q:

Unterteilung Binde- und Stützgewebe

A:

Bindegewebe

  • lockeres Bindegewebe
  • straffes Bindegewebe
  • retikuläres Bindegewebe
  • Fettgewebe


Stützgewebe

  • Knorpelgewebe
  • Knochengewebe
Q:

Lockeres Bindegewebe

A:

Aufgabe

  • lockere Verschiebeschicht zwischen den Organteilen
  • Wasser- und Nährstoffspeicher
  • Hier sind auch Zellen des Immunsystems anzutreffen, die sogenannten freien Zellen


Interzellularsubstanz

  • besteht überwiegend aus Grundsubstanz und nur wenigen faserigen Komponenten
Q:

Straffes Bindegewebe

A:

Aufgabe

Je nach Anordnung der Fasern ist die Lokalisation und Funktion unterschiedlich.

  • parallele Anordnung der Fasern im Bindegewebe
    • Hauptfunktion: Kraftübertragung
    • hauptsächlich in Sehnen und Bändern
  • geflechtartige Anordnung der Fasern im Bindegewebe
    • Hauptfunktion: mechanische Stabilität sowie Abgrenzung der Organe untereinander.
    • dient auch als Muskelfaszie


Interzellularsubstanz

  • viele kollagene Fasern, weniger Grundsubstanz
Q:

Retikuläres Bindegewebe


A:

Aufgabe

  • im lymphatischen Gewebe wie auch im interzellulären Raum (= der Raum zwischen den Zellen)
  • Beteiligung an Immunabwehr


Interzellularsubstanz

  • besteht überwiegend aus retikulären Fasern
Q:

Fettgewebe


A:
  • 2 Arten von Fettgewebe: braune & weiße
  • Das weiße Fettgewebe unterteilt sich zudem noch in Speicherfett und in Baufett.


Aufgabe

weißes Fettgewebe

  • Speicherfettgewebe - Wärmeschutz sowie Energiespeicher
  • Baufettgewebe - an mechanisch beanspruchten Regionen: stoßdämpfende/ schützende Funktion (bspw. Handfläche, Fußsohlen und Nieren ); zudem: formgebende Struktur (bspw. Auspolsterung der Augenhöhlen und Wangen)


braunes Fettgewebe

  • hauptsächlich bei Säuglingen


Interzellularsubstanz

  • Sonderform des retikulären Bindegewebes
  • Ablagerung der Fettzellen in Fettläppchen rund um die Blutgefäße
Q:

Knorpelgewebe


A:

Die Knorpelarten zählen zu den bradytrophen Gewebearten, da die Nährstoffversorgung indirekt, durch langsames Einsickern (Diffusion) von Flüssigkeit, Sauerstoff und Nährstoffen erfolgt. Diese Nährstoffe gelangen durch die Gelenksschmiere oder durch die Knorpelhaut zur Knorpeloberfläche und können nur durch Diffusion in das Gewebe eindringen.


Der Grund: Knorpel haben keine eigenen Gefäße

Deshalb können sich Knorpel nur sehr langsam bzw. kaum regenerieren.


Knorpelzellen (Chondrozyten) werden umgeben von:

  • einer festen Grundsubstanz
  • kollagenen und elastischen Fasern
  • dadurch sind alle Knorpelgewebearten sehr druckfest und biegsam (speziell der elastische Knorpel)


3 unterschiedliche Knorpelarten

hyaliner Knorpel (allgemein sehr stabil und widerstandsfähig)

  • Gelenksknorpel, Rippenknorpel, Kehlkopf und Luftröhre


elastischer Knorpel (geschmeidig und gut biegsam)

  • Epiglottis (Kehldeckel) und Ohr


Faserknorpel (druck- und zugfest)

  • Bandscheiben, Meniskus und Symphyse
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