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Lernmaterialien für Sprache und Spracherwerb an der University of Fribourg

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Sprache und Spracherwerb Kurs an der University of Fribourg zu.

TESTE DEIN WISSEN

Schimpanse: Anatomisch-physiologische Voraussetzungen: Unterschied zum Mensch

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TESTE DEIN WISSEN

Schimpansen können nur O/E-ähnliche Laute produzieren und sind grundsätzlich nicht in der Lage
Laute wie die Menschen zu produzieren.
Anatomische Unterschiede zum Menschen:
• Grössere, dicke Zunge
• Kehldeckel und Gaumensegel überlappen sich
• Gaumensegel hat keinen totalen Abschluss -> näseln
• Kehlkopf ist höher als beim Menschen
• Keine geschlossene Zahnreihe
• Fehlende neurologische Kontrolle des Sprachvorgangs: Deshalb können sie auch Laute nicht
nachahmen.

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Kulturelle Entwicklung

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TESTE DEIN WISSEN

Entwicklung
• Zunahme der Schädelkapazität sowie kultureller Entwicklung
• Im Gegensatz zu Primaten besass Homo Errectus standardisierte Werkzeuge
Kognitive Revolution und komplexe


Sprache:
• Ca. vor 70'000 Jahren
• These: Der Mensch benötigte Sprache, um sich weiterentwickeln zu können und Komplexes zu
realisieren. Beispielsweise die Komplexität des Schiffbaus


KOGNITIVE REVOLUTION
Vor Ca. 70'000 Jahren

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Kommunikationsmodell

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TESTE DEIN WISSEN

• Sprecher kodiert seine Nachricht, Hörer dekodiert die Nachricht
• Damit dies möglich ist, brauchen beide ein übereinstimmendes und überschneidendes ZS.
Bedingungen, die erfüllt werden müssen:
• Sprachkompetenz
• Kommunikative Kompetenz
• Welterkenntnis und Erfahrung
• Absicht/Intension
• Physisch und psychische Disposition (Befindlichkeit usw.)
Modell: Nützlich, wenn die Verständigung nicht gelingt -> Ursache herausfinden.

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TESTE DEIN WISSEN

Kommunikationsmittel: Definition

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TESTE DEIN WISSEN

Kommunikation Definition:
• Communicare (lat.)
o jemanden an etwas teilnehmen lassen
o sich mit jemanden verständigen
• Kommunikationswissenschaftlich
o Austausch oder Übertragung von Informationen zwischen Systemen
• Bedingung für den Spracherwerb und aktuellen Sprachgebrauch

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Index

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TESTE DEIN WISSEN

Folge/Nähe-Verhältnis zum Bezeicheten

Beispiel: Rauch für Feuer

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Semiotik Definition:

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TESTE DEIN WISSEN

Semiotik (Zeichensystem)
• Lehre von den Zeichen und dem Zeichensystem

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TESTE DEIN WISSEN

Merkmale von sprachlichen Zeichen:

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TESTE DEIN WISSEN

1. Sie sind arbiträr
2. Beliebig, willkürlich und verbindlich (konventionell) Konventionalität
3. Zeichenmenge einer Sprache bildet ein Zeichensystem

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TESTE DEIN WISSEN

Definition Zeichen:

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TESTE DEIN WISSEN

• Eine mit den Sinnen wahrnehmbare materielle Erscheinung
• Ikon, Index, Symbol
Alle Zeichen gemeinsam
1. Stellvertreter-Funktion: repräsentieren etwas Bestimmtes
2. Bedeutung wird mit einer bestimmten Form in Beziehung gesetzt

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TESTE DEIN WISSEN

Grammatik/Syntax: Definition:

Zeichen

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TESTE DEIN WISSEN

Untersucht die Grammatik; Zeichen in ihren linearen Abfolgen

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TESTE DEIN WISSEN

Pragmantik: Definition:

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TESTE DEIN WISSEN

Beziehung zwischen Zeichen und Zeichenbenutzern.

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Genetik: Das Sprachgen

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TESTE DEIN WISSEN

FOXP2 («Sprachgen»)
Entdeckung:
Bei einer Familie mit vermehrter Sprach- und Sprechstörung


Das FOXP2:
• Kodiert Proteine, die das An- und Ausschalten anderer Gene regulieren
• Wird während Gehirnentwicklung in vielen Netzwerken produziert
o Die dadurch regulierten Gehirnstrukturen sind für eine normale Sprachentwicklung
erforderlich
• Gen steht nicht für Sprachfähigkeit, sondern auch für die Sprechmotorik
• Beeinflusst verschiedene Gene, die für die kognitive Sprachfähigkeit verantwortlich sind.
• Wie die Gene konkret mit der Sprachfähigkeit zusammenhängen, muss noch erforscht werden.
Mensch-Schimpanse:
• Mensch-Schimpanse: Das Gen unterscheidet sich in 2 Aminosäuren
o These: Unterschied Verantwortlich für die menschliche Sprach-Sprechfähigkeit
• Menschliche Genvariante seit mind. 200'000 bis 100'000 Jahren

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TESTE DEIN WISSEN

Gehirnentwicklung:

Zunahme des Gehirnvolumens bei Hominiden.

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TESTE DEIN WISSEN
  • vom Australopithecus bis zum Homo Sapiens
  • Jedoch sagt das Gehirnvolumen nichts über die Sprachfähigkeit aus und ist kein Indiz für die Sprachfähigkeit, aber die qualitative Veränderung des Gehirns. 
  • Wesentlich dabei war die Veränderung in der Grosshirnrinde, im Neocortex. Die
  • Grosshirnrinde besteht aus zwei Hemisphären, der linken und der rechten.
  •  Die linke Hemisphäre ist meistens die dominantere Hirnhälfte für Verarbeiten von Sprache.
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  • 32160 Karteikarten
  • 436 Studierende
  • 2 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Sprache und Spracherwerb Kurs an der University of Fribourg - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Schimpanse: Anatomisch-physiologische Voraussetzungen: Unterschied zum Mensch

A:

Schimpansen können nur O/E-ähnliche Laute produzieren und sind grundsätzlich nicht in der Lage
Laute wie die Menschen zu produzieren.
Anatomische Unterschiede zum Menschen:
• Grössere, dicke Zunge
• Kehldeckel und Gaumensegel überlappen sich
• Gaumensegel hat keinen totalen Abschluss -> näseln
• Kehlkopf ist höher als beim Menschen
• Keine geschlossene Zahnreihe
• Fehlende neurologische Kontrolle des Sprachvorgangs: Deshalb können sie auch Laute nicht
nachahmen.

Q:

Kulturelle Entwicklung

A:

Entwicklung
• Zunahme der Schädelkapazität sowie kultureller Entwicklung
• Im Gegensatz zu Primaten besass Homo Errectus standardisierte Werkzeuge
Kognitive Revolution und komplexe


Sprache:
• Ca. vor 70'000 Jahren
• These: Der Mensch benötigte Sprache, um sich weiterentwickeln zu können und Komplexes zu
realisieren. Beispielsweise die Komplexität des Schiffbaus


KOGNITIVE REVOLUTION
Vor Ca. 70'000 Jahren

Q:

Kommunikationsmodell

A:

• Sprecher kodiert seine Nachricht, Hörer dekodiert die Nachricht
• Damit dies möglich ist, brauchen beide ein übereinstimmendes und überschneidendes ZS.
Bedingungen, die erfüllt werden müssen:
• Sprachkompetenz
• Kommunikative Kompetenz
• Welterkenntnis und Erfahrung
• Absicht/Intension
• Physisch und psychische Disposition (Befindlichkeit usw.)
Modell: Nützlich, wenn die Verständigung nicht gelingt -> Ursache herausfinden.

Q:

Kommunikationsmittel: Definition

A:

Kommunikation Definition:
• Communicare (lat.)
o jemanden an etwas teilnehmen lassen
o sich mit jemanden verständigen
• Kommunikationswissenschaftlich
o Austausch oder Übertragung von Informationen zwischen Systemen
• Bedingung für den Spracherwerb und aktuellen Sprachgebrauch

Q:

Index

A:

Folge/Nähe-Verhältnis zum Bezeicheten

Beispiel: Rauch für Feuer

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Q:

Semiotik Definition:

A:

Semiotik (Zeichensystem)
• Lehre von den Zeichen und dem Zeichensystem

Q:

Merkmale von sprachlichen Zeichen:

A:

1. Sie sind arbiträr
2. Beliebig, willkürlich und verbindlich (konventionell) Konventionalität
3. Zeichenmenge einer Sprache bildet ein Zeichensystem

Q:

Definition Zeichen:

A:

• Eine mit den Sinnen wahrnehmbare materielle Erscheinung
• Ikon, Index, Symbol
Alle Zeichen gemeinsam
1. Stellvertreter-Funktion: repräsentieren etwas Bestimmtes
2. Bedeutung wird mit einer bestimmten Form in Beziehung gesetzt

Q:

Grammatik/Syntax: Definition:

Zeichen

A:

Untersucht die Grammatik; Zeichen in ihren linearen Abfolgen

Q:

Pragmantik: Definition:

A:

Beziehung zwischen Zeichen und Zeichenbenutzern.

Q:

Genetik: Das Sprachgen

A:

FOXP2 («Sprachgen»)
Entdeckung:
Bei einer Familie mit vermehrter Sprach- und Sprechstörung


Das FOXP2:
• Kodiert Proteine, die das An- und Ausschalten anderer Gene regulieren
• Wird während Gehirnentwicklung in vielen Netzwerken produziert
o Die dadurch regulierten Gehirnstrukturen sind für eine normale Sprachentwicklung
erforderlich
• Gen steht nicht für Sprachfähigkeit, sondern auch für die Sprechmotorik
• Beeinflusst verschiedene Gene, die für die kognitive Sprachfähigkeit verantwortlich sind.
• Wie die Gene konkret mit der Sprachfähigkeit zusammenhängen, muss noch erforscht werden.
Mensch-Schimpanse:
• Mensch-Schimpanse: Das Gen unterscheidet sich in 2 Aminosäuren
o These: Unterschied Verantwortlich für die menschliche Sprach-Sprechfähigkeit
• Menschliche Genvariante seit mind. 200'000 bis 100'000 Jahren

Q:

Gehirnentwicklung:

Zunahme des Gehirnvolumens bei Hominiden.

A:
  • vom Australopithecus bis zum Homo Sapiens
  • Jedoch sagt das Gehirnvolumen nichts über die Sprachfähigkeit aus und ist kein Indiz für die Sprachfähigkeit, aber die qualitative Veränderung des Gehirns. 
  • Wesentlich dabei war die Veränderung in der Grosshirnrinde, im Neocortex. Die
  • Grosshirnrinde besteht aus zwei Hemisphären, der linken und der rechten.
  •  Die linke Hemisphäre ist meistens die dominantere Hirnhälfte für Verarbeiten von Sprache.
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