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Lernmaterialien für Sozialpsychologie an der Universität zu Lübeck

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Sozialpsychologie 

Spezifischer Fokus 

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Spezifischer Fokus = Beschäftigt sich mit sozialem Einfluss und Auswirkungen anderer Menschen auf Erleben und Verhalten von Personen

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Sozialpsychologie

Abgrenzung Soziologie

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  • überlappen sich stark (z.B. Gruppen, Normen)
  • beide vertreten methodologischen Individualismus 
  • strukturell unterschiedlich Erklärungsvariablen
    • Soziologen erklären individuelles Verhalten eher durch abstraktere soziostrukturelle Variablen (z.B. soziale Schicht)
    • Sozialpsychologen eher auf individueller konkreterer Ebene (z.B. Ziele, Motive, Kognitionen, situativer Kontext) -> Kognition
  • Bezug zu Technik
    • Soziologie = Technik evaluieren
    • Sozialpsychologie = Technik gestalten
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Brainstorming vs. Brainwriting

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Brainstorming = Technik zur Ideengenerierung in Gruppen

Brainwriting = elektronisches Brainstorming = Brainstorming am Computern, Ideen der anderen werden angezeigt während eigenen Ideen produziert und eigegeben werden (z.B. Workshop Projekt , Google Docs)


Prinzipien Brainstorming:

  • Aufschub von Kritik
  • Quantität erzeugt Qualität 


Problem mit Brainstorming:

  • Brainstorming erzeugt weniger Ideen als von Einzelpersonen

Erklärung:

  • gegenseitige Produktionsblockierung
    = nur ein Mitglied ergreift Wort, Ideenproduktion der anderen währenddessen blockiert durch zuhören 



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Sozialpsychologie

Betrachtungsebene

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Betrachtungsebene= Individuum

  • es werden Daten von Individuen erfasst (auch wenn man sich z.B. für Gruppenverhalten interessiert)
  • Grundannahme also: sozialer Kontext = Einflussfaktor auf individuelles Verhalten 
    • Aber: kein "Gruppenbewusstsein" (unabhängig von Individuen)
    • Gruppenverhalten resultiert aus Verhalten/Entscheidungen von Individuen
      = methodologischer Individualismus
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Definition Sozialpsychologie (Allport, 1954) 

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Sozialpsychologie ist der Versuch zu verstehen und zu erklären, wie die Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen von Personen durch die tatsächliche (physisch anwesend), vorgestellte (Einfluss von Bezugspersonen) oder implizite (kulturelle Normen) Anwesenheit anderer Menschen beeinflusst werden. 

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Sozialpsychologie

Relevanz für Technikinteraktion

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Sozialpsychologie liefert Wissen (Werkzeuge) für...

  • Verständnis der Nutzung sozialer Medien
  • Gestaltung von sozialen Medien


Sozialpsychologie allerdings auch relevant für weitere Aspekte der Technikinteraktion:

  • direkte (technisch vermittelte) interpersonale Kommunikation 
  • generelle Fragen der Technikakzeptanz mit sozialer Dimension (z.B. soziale Normen)
  • generelle Fragen der Einstellungs- und Verhaltensänderung durch Technik
  • überall wo Technik als Agent (quasi sozialer Interaktionspartner) auftritt
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Probleme (sozialpsychologischer) Studien 

demand characteristics

+ Gegenmaßnahmen
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= Aufforderungsmerkmale 


  • VP ahnen/wissen was gemessen wird und verhalten sich dementsprechend (besonders gut oder besonders schlecht)


Gegenmaßnahme:

  • postexperimentelle Befragung
  • VP mitteilen, dass sie nicht versuchen sollen den Zweck der Studie zu erraten
  • Zweck verbergen
  • Cover Story
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2 definierende Kernmerkmale soziale Medien (Schmidt, 2013)

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  • besonders gute Möglichkeit, Inhalte online zu veröffentlichen und zu bearbeiten
  • besonders gute Möglichkeit sich mit andern auszutauschen


ABER:

  • keine strikten definitorischen Kriterien
  • nur zur Eingrenzung des Begriffs
  • machen deutlich, dass soziale Medien einen neuartigen Raum zwischen der massenmedialen und der interpersonalen Kommunikation schaffen und einnehmen 
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Probleme (sozialpsychologischer) Studien 

soziale Erwünschtheit 

+ Gegenmaßnahmen

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= Tendenz von Probanden, sich so zu verhalten und so zu antworten, dass sie in einem positiven Licht erscheinen 


Gegenmaßnahme:

  • verbergen was eigentlich gemessen wird
  • Stärke der Tendenz erfassen 
    • z.B. Balanced Inventory of Desirable Responding (Paulhus, 1984 1991)
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Probleme (sozialpsychologischer) Studien 

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  • soziale Erwünschtheit 
  • demand characteristics
  • Versuchsleitererwartungen
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Besonderheiten sozialpsychologischer Experimente 

Cover Story

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TESTE DEIN WISSEN

= falsche aber plausible Erklärung für den Zweck eines Experiments 

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Besonderheiten sozialpsychologischer Experimente 


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  • in sozialpsychologischen Experimenten werden unabhängige Variablen oft in einem experimentellen Szenario "verpackt"
    • Szenario sollte realistisch erscheinen
    • experimentelle Manipulationen und Messvorgänge sollten nicht offensichtlich sein
  • oft ist vorübergehende Täuschung nötig (Cover Story), teilweise unter Einsatz von Komplizen (confederates) des Versuchsleiters
    • Täuschung ist ethisch bedenklich -> nur bei Notwendigkeit und vollständiger postexperimenteller Aufklärung (debriefing) zu rechtfertigen
  • Wirkung der experimentellen Manipulation wir d oft durch zusätzlich erhobene Daten sichergestellt = Manipulationsüberprüfung (z.B. Messung: Auswirkung von Stimmung auf App-Bewertung -> Manipulationsüberprüfung: Stimmung in VP-Gruppe vs. Stimmung in Kontrollgruppe)
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  • 59 Lernmaterialien

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Q:

Sozialpsychologie 

Spezifischer Fokus 

A:

Spezifischer Fokus = Beschäftigt sich mit sozialem Einfluss und Auswirkungen anderer Menschen auf Erleben und Verhalten von Personen

Q:

Sozialpsychologie

Abgrenzung Soziologie

A:
  • überlappen sich stark (z.B. Gruppen, Normen)
  • beide vertreten methodologischen Individualismus 
  • strukturell unterschiedlich Erklärungsvariablen
    • Soziologen erklären individuelles Verhalten eher durch abstraktere soziostrukturelle Variablen (z.B. soziale Schicht)
    • Sozialpsychologen eher auf individueller konkreterer Ebene (z.B. Ziele, Motive, Kognitionen, situativer Kontext) -> Kognition
  • Bezug zu Technik
    • Soziologie = Technik evaluieren
    • Sozialpsychologie = Technik gestalten
Q:

Brainstorming vs. Brainwriting

A:

Brainstorming = Technik zur Ideengenerierung in Gruppen

Brainwriting = elektronisches Brainstorming = Brainstorming am Computern, Ideen der anderen werden angezeigt während eigenen Ideen produziert und eigegeben werden (z.B. Workshop Projekt , Google Docs)


Prinzipien Brainstorming:

  • Aufschub von Kritik
  • Quantität erzeugt Qualität 


Problem mit Brainstorming:

  • Brainstorming erzeugt weniger Ideen als von Einzelpersonen

Erklärung:

  • gegenseitige Produktionsblockierung
    = nur ein Mitglied ergreift Wort, Ideenproduktion der anderen währenddessen blockiert durch zuhören 



Q:

Sozialpsychologie

Betrachtungsebene

A:

Betrachtungsebene= Individuum

  • es werden Daten von Individuen erfasst (auch wenn man sich z.B. für Gruppenverhalten interessiert)
  • Grundannahme also: sozialer Kontext = Einflussfaktor auf individuelles Verhalten 
    • Aber: kein "Gruppenbewusstsein" (unabhängig von Individuen)
    • Gruppenverhalten resultiert aus Verhalten/Entscheidungen von Individuen
      = methodologischer Individualismus
Q:

Definition Sozialpsychologie (Allport, 1954) 

A:

Sozialpsychologie ist der Versuch zu verstehen und zu erklären, wie die Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen von Personen durch die tatsächliche (physisch anwesend), vorgestellte (Einfluss von Bezugspersonen) oder implizite (kulturelle Normen) Anwesenheit anderer Menschen beeinflusst werden. 

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Q:

Sozialpsychologie

Relevanz für Technikinteraktion

A:

Sozialpsychologie liefert Wissen (Werkzeuge) für...

  • Verständnis der Nutzung sozialer Medien
  • Gestaltung von sozialen Medien


Sozialpsychologie allerdings auch relevant für weitere Aspekte der Technikinteraktion:

  • direkte (technisch vermittelte) interpersonale Kommunikation 
  • generelle Fragen der Technikakzeptanz mit sozialer Dimension (z.B. soziale Normen)
  • generelle Fragen der Einstellungs- und Verhaltensänderung durch Technik
  • überall wo Technik als Agent (quasi sozialer Interaktionspartner) auftritt
Q:

Probleme (sozialpsychologischer) Studien 

demand characteristics

+ Gegenmaßnahmen
A:

= Aufforderungsmerkmale 


  • VP ahnen/wissen was gemessen wird und verhalten sich dementsprechend (besonders gut oder besonders schlecht)


Gegenmaßnahme:

  • postexperimentelle Befragung
  • VP mitteilen, dass sie nicht versuchen sollen den Zweck der Studie zu erraten
  • Zweck verbergen
  • Cover Story
Q:

2 definierende Kernmerkmale soziale Medien (Schmidt, 2013)

A:
  • besonders gute Möglichkeit, Inhalte online zu veröffentlichen und zu bearbeiten
  • besonders gute Möglichkeit sich mit andern auszutauschen


ABER:

  • keine strikten definitorischen Kriterien
  • nur zur Eingrenzung des Begriffs
  • machen deutlich, dass soziale Medien einen neuartigen Raum zwischen der massenmedialen und der interpersonalen Kommunikation schaffen und einnehmen 
Q:

Probleme (sozialpsychologischer) Studien 

soziale Erwünschtheit 

+ Gegenmaßnahmen

A:

= Tendenz von Probanden, sich so zu verhalten und so zu antworten, dass sie in einem positiven Licht erscheinen 


Gegenmaßnahme:

  • verbergen was eigentlich gemessen wird
  • Stärke der Tendenz erfassen 
    • z.B. Balanced Inventory of Desirable Responding (Paulhus, 1984 1991)
Q:

Probleme (sozialpsychologischer) Studien 

A:
  • soziale Erwünschtheit 
  • demand characteristics
  • Versuchsleitererwartungen
Q:

Besonderheiten sozialpsychologischer Experimente 

Cover Story

A:

= falsche aber plausible Erklärung für den Zweck eines Experiments 

Q:

Besonderheiten sozialpsychologischer Experimente 


A:
  • in sozialpsychologischen Experimenten werden unabhängige Variablen oft in einem experimentellen Szenario "verpackt"
    • Szenario sollte realistisch erscheinen
    • experimentelle Manipulationen und Messvorgänge sollten nicht offensichtlich sein
  • oft ist vorübergehende Täuschung nötig (Cover Story), teilweise unter Einsatz von Komplizen (confederates) des Versuchsleiters
    • Täuschung ist ethisch bedenklich -> nur bei Notwendigkeit und vollständiger postexperimenteller Aufklärung (debriefing) zu rechtfertigen
  • Wirkung der experimentellen Manipulation wir d oft durch zusätzlich erhobene Daten sichergestellt = Manipulationsüberprüfung (z.B. Messung: Auswirkung von Stimmung auf App-Bewertung -> Manipulationsüberprüfung: Stimmung in VP-Gruppe vs. Stimmung in Kontrollgruppe)
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