1. Testat - Haut an der Universität Zu Lübeck | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für 1. Testat - Haut an der Universität zu Lübeck

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Melanozyten
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An besonderen Stellen findet man im Stratum basale die Melanozyten. Sie besitzen lange, verzweigte Fortsätze, die sich zwischen den Zellen des Stratum basale und des Stratum spinosum ausbreiten. Etwa 10 % aller Zellen des Stratum basale sind Melanozyten. Melanozyten synthetisieren Melanin.
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Nozizeptoren
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Unter Nozizeption versteht man die Wahrnehmung von Schmerzen. Die für diesen Vorgang verantwortlichen Rezeptoren nennt man Nozizeptoren. Als freie Nervenendigungen der sensiblen Neuronedes Rückenmarks kommen Nozizeptoren in allen schmerzempfindlichen Geweben des Körpers vor.
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Hautanhangsorgane
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Haare, Talgdrüsen (holokrin, mukös), Schweißdrüsen (ekkrin, serös)
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Stratum granulosum
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Das Stratum granulosum besteht aus 1–3 Lagen abgeflachter Zellen, die basophile Keratohyalingranula enthalten. Dabei handelt es sich nicht um Sekretgranula, sondern um Ansammlungen von Zytokeratinfilamenten und Proteinen wie Profilaggrin. Im histologischen Schnitt ist diese Schicht an ihrer kräftigen Farbe erkennbar. Sie grenzt die folgende Hornschicht nach unten ab. Die Zellen weisen Lamellenkörperchen, auch Odland-Körperchen genannt, auf, die Profilaggrin und verschiedene polare Lipide, die Ceramide enthalten. Der lipidhaltige Inhalt der Lamellenkörperchen wird in den Interzellulärraum abgegeben und bildet eine wasserabweisende Barriere (= Lipidverschluss). Die oberen Zellen des Stratum granulosum sind durch die Zonulae occludentes verbunden. Dadurch bildet sich eine weitere Barriere. Beide verhindern den Wasserverlust und das Eindringen hydrophiler Stoffe.
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Stratum corneum
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Die äußerste Schicht der Haut grenzt diese gegen die Umwelt ab. Diese Hornschicht besteht aus sehr flachen (schuppenförmigen) toten Zellen (= Corneozyten). Sie sind ca. 0,5 µm dick und messen 30 µm im Durchmesser. Sie werden über sog. Corneodesmosomen zusammengehalten. An der Oberfläche schilfern die zu Hornschuppen umgewandelten Zellen ab. Die kern- und organellenlosen Hornzellen des Stratum corneum sind wasserarm und enthalten vorwiegend Keratin. Die Zellmembran ist innen verdickt. An Handflächen und Fußsohlen finden sich mehrere Hundert Schichten von Hornzellen, wodurch das Stratum corneum an verschiedenen Körperstellen unterschiedlich dick erscheint. In den Präparaten lassen sich die einzelnen Zellen schlecht erkennen, da sie nur schlecht erhalten werden können. Die Hornzellen werden einzeln abgeworfen und von unten aufgefüllt. Die Zeitspanne zwischen Neuentstehung eines Keratinozyten in der Basalschicht bis zur Abschilferung als Corneozyt beträgt ca. 4 Wochen. Die Diffusionsbarriere der Epidermis beruht auf dem Lipidverschluss und den Tight-Junctions. Die Hornschicht der Felderhaut besteht etwa aus 25 Zelllagen, die Hornschicht der Leistenhaut hingegen aus bis zu 100.
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Dermis (corium)
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Das Corium ist das spezifische Bindegewebe der Haut. Es gliedert sich in ein Stratum papillare und ein Stratum reticulare.
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Stratum reticulare
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Diese dickere Schicht liegt unter dem Stratum papillare. Das Stratum reticulare ist zellarm und enthält Kollagenfaserbündel aus Typ-I-Kollagen und elastische Fasernetze. Die in unterschiedlichen Winkeln angeordneten Kollagenfaserbündel, die gewellt innerhalb einer Gitterordnung verlaufen, dienen der reversiblen Dehnbarkeit der Haut. Bei einem Zug kann die Haut die Fasern entwellen. Die Kollagenfaserbündel bedingen zudem die Reißfestigkeit. Im Stratum reticulare finden sich zudem z.B. Mechanorezeptoren wie die Dehnungsrezeptoren (Ruffini-Körperchen) und Drüsen.
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Freie Nervenendigungen
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Als freie Nervenendigungen werden die peripheren, rezeptiven Endabschnitte von Nerven bezeichnet, die keine korpuskulären Spezialisierungen (wie z.B. Merkel-Nervenendigungen) tragen. Sie stellen die zahlreichsten Rezeptoren des Menschen dar.
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Merkel Zelle 
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Merkel-Zellen sind langsam adaptierende Mechanorezeptoren der Haut. Sie dienen der Detektion von Druck und sind verantwortlich für die Tastempfindung. Den Komplex aus Merkel-Zelle und der unter ihr befindlichen Nervenendplatte nennt man Merkel-Scheibe, bzw. Merkel-Zell-Axon-Komplex.
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Meissner Körperchen 
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Meissner-Körperchen sind Mechanorezeptoren der Haut, die leichte Druckempfindungen detektieren. Als Rezeptoren der Oberflächensensibilität sind sie an der Vermittlung des Tastsinns bzw. der Berührungsempfindung beteiligt.
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Ruffini Körperchen 
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Ruffini-Körperchen sind Mechanosensoren und detektieren auf einen Gewebebereich ausgeübten Druck.
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Leisten und Felderhaut
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Beim Menschen kommen zwei Hauttypen vor, die mit bloßem Auge erkennbar sind:
  • Leistenhaut: findet sich auf den Fußsohlen und Handflächen (charakteristischerweise an den Fingerbeeren, der Vorwölbung des letzten Fingerglieds); erkennbar an den Streifen (Leisten), die sie bildet. Sie enthält Schweißdrüsen, aber keine Haare und Talgdrüsen.
  • Felderhaut: ist der weitaus größte Teil der Haut, erkennbar an der rhombischen Felderbildung (keine parallelen Linien), den sog. Areolae cutaneae. Sie enthält Schweißdrüsen, Talgdrüsen und Haare.
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Q:
Melanozyten
A:
An besonderen Stellen findet man im Stratum basale die Melanozyten. Sie besitzen lange, verzweigte Fortsätze, die sich zwischen den Zellen des Stratum basale und des Stratum spinosum ausbreiten. Etwa 10 % aller Zellen des Stratum basale sind Melanozyten. Melanozyten synthetisieren Melanin.
Q:
Nozizeptoren
A:
Unter Nozizeption versteht man die Wahrnehmung von Schmerzen. Die für diesen Vorgang verantwortlichen Rezeptoren nennt man Nozizeptoren. Als freie Nervenendigungen der sensiblen Neuronedes Rückenmarks kommen Nozizeptoren in allen schmerzempfindlichen Geweben des Körpers vor.
Q:
Hautanhangsorgane
A:
Haare, Talgdrüsen (holokrin, mukös), Schweißdrüsen (ekkrin, serös)
Q:
Stratum granulosum
A:
Das Stratum granulosum besteht aus 1–3 Lagen abgeflachter Zellen, die basophile Keratohyalingranula enthalten. Dabei handelt es sich nicht um Sekretgranula, sondern um Ansammlungen von Zytokeratinfilamenten und Proteinen wie Profilaggrin. Im histologischen Schnitt ist diese Schicht an ihrer kräftigen Farbe erkennbar. Sie grenzt die folgende Hornschicht nach unten ab. Die Zellen weisen Lamellenkörperchen, auch Odland-Körperchen genannt, auf, die Profilaggrin und verschiedene polare Lipide, die Ceramide enthalten. Der lipidhaltige Inhalt der Lamellenkörperchen wird in den Interzellulärraum abgegeben und bildet eine wasserabweisende Barriere (= Lipidverschluss). Die oberen Zellen des Stratum granulosum sind durch die Zonulae occludentes verbunden. Dadurch bildet sich eine weitere Barriere. Beide verhindern den Wasserverlust und das Eindringen hydrophiler Stoffe.
Q:
Stratum corneum
A:
Die äußerste Schicht der Haut grenzt diese gegen die Umwelt ab. Diese Hornschicht besteht aus sehr flachen (schuppenförmigen) toten Zellen (= Corneozyten). Sie sind ca. 0,5 µm dick und messen 30 µm im Durchmesser. Sie werden über sog. Corneodesmosomen zusammengehalten. An der Oberfläche schilfern die zu Hornschuppen umgewandelten Zellen ab. Die kern- und organellenlosen Hornzellen des Stratum corneum sind wasserarm und enthalten vorwiegend Keratin. Die Zellmembran ist innen verdickt. An Handflächen und Fußsohlen finden sich mehrere Hundert Schichten von Hornzellen, wodurch das Stratum corneum an verschiedenen Körperstellen unterschiedlich dick erscheint. In den Präparaten lassen sich die einzelnen Zellen schlecht erkennen, da sie nur schlecht erhalten werden können. Die Hornzellen werden einzeln abgeworfen und von unten aufgefüllt. Die Zeitspanne zwischen Neuentstehung eines Keratinozyten in der Basalschicht bis zur Abschilferung als Corneozyt beträgt ca. 4 Wochen. Die Diffusionsbarriere der Epidermis beruht auf dem Lipidverschluss und den Tight-Junctions. Die Hornschicht der Felderhaut besteht etwa aus 25 Zelllagen, die Hornschicht der Leistenhaut hingegen aus bis zu 100.
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Q:
Dermis (corium)
A:
Das Corium ist das spezifische Bindegewebe der Haut. Es gliedert sich in ein Stratum papillare und ein Stratum reticulare.
Q:
Stratum reticulare
A:
Diese dickere Schicht liegt unter dem Stratum papillare. Das Stratum reticulare ist zellarm und enthält Kollagenfaserbündel aus Typ-I-Kollagen und elastische Fasernetze. Die in unterschiedlichen Winkeln angeordneten Kollagenfaserbündel, die gewellt innerhalb einer Gitterordnung verlaufen, dienen der reversiblen Dehnbarkeit der Haut. Bei einem Zug kann die Haut die Fasern entwellen. Die Kollagenfaserbündel bedingen zudem die Reißfestigkeit. Im Stratum reticulare finden sich zudem z.B. Mechanorezeptoren wie die Dehnungsrezeptoren (Ruffini-Körperchen) und Drüsen.
Q:
Freie Nervenendigungen
A:
Als freie Nervenendigungen werden die peripheren, rezeptiven Endabschnitte von Nerven bezeichnet, die keine korpuskulären Spezialisierungen (wie z.B. Merkel-Nervenendigungen) tragen. Sie stellen die zahlreichsten Rezeptoren des Menschen dar.
Q:
Merkel Zelle 
A:
Merkel-Zellen sind langsam adaptierende Mechanorezeptoren der Haut. Sie dienen der Detektion von Druck und sind verantwortlich für die Tastempfindung. Den Komplex aus Merkel-Zelle und der unter ihr befindlichen Nervenendplatte nennt man Merkel-Scheibe, bzw. Merkel-Zell-Axon-Komplex.
Q:
Meissner Körperchen 
A:
Meissner-Körperchen sind Mechanorezeptoren der Haut, die leichte Druckempfindungen detektieren. Als Rezeptoren der Oberflächensensibilität sind sie an der Vermittlung des Tastsinns bzw. der Berührungsempfindung beteiligt.
Q:
Ruffini Körperchen 
A:
Ruffini-Körperchen sind Mechanosensoren und detektieren auf einen Gewebebereich ausgeübten Druck.
Q:
Leisten und Felderhaut
A:
Beim Menschen kommen zwei Hauttypen vor, die mit bloßem Auge erkennbar sind:
  • Leistenhaut: findet sich auf den Fußsohlen und Handflächen (charakteristischerweise an den Fingerbeeren, der Vorwölbung des letzten Fingerglieds); erkennbar an den Streifen (Leisten), die sie bildet. Sie enthält Schweißdrüsen, aber keine Haare und Talgdrüsen.
  • Felderhaut: ist der weitaus größte Teil der Haut, erkennbar an der rhombischen Felderbildung (keine parallelen Linien), den sog. Areolae cutaneae. Sie enthält Schweißdrüsen, Talgdrüsen und Haare.
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