Lern- und Kognitive Psychologie an der Universität zu Köln

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Belohnungssystem

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Hebbsche Regel

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Instrumentelles Lernen

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Verhalten – Reaktion (R) auf vier Ebenen

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Kontingenz

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Diskriminativer Hinweisreiz

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Verstärkungsformen

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Verstärkerarten und Zeitpunkt

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Shaping und Chaining

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Zweifaktoren–Theorie zur Entstehung von Angststörungen (Mowrer, 1947)

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Funktionale Verhaltensanalyse SORC

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Marshmallow Experiment (Mischel) - „high delayers“/„low delayers“

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Lern- und Kognitive Psychologie

Belohnungssystem

Belohnungssystem 

  • Aktiv bei unerwarteten Belohnungen (Ausschüttung von Dopamin)
  • Motiviert für Anstrengung 
  • starke Verbindungen zum präfrontalen Kortex (am bewussten Erleben von Freude beteiligt)
  • Euphorie, die entsteht, wenn etwas Schwieriges gelöst wird (Flow)
  • Dopamin (einer der bedeutendsten Neurotransmitter)
    • Bewegung, Wachheit, Lernvermögen, Neugierde, Fantasie, Unterstützt Selbstvertrauen, Macht optimistisch, motiviert Ziele zu erreichen, kann Euphorie induzieren
  • Das Gehirn hat ein Belohnungssystem, das uns motiviert, für uns lebensnot- wendige Dinge wie Nahrung und Wasser ausfindig zu machen. Diese Dinge erleben wir als belohnend, und daher sind wir motiviert, die Handlungen und Verhaltensweisen zu wiederholen, die uns dazu verholfen haben. (Costandi, 2015)

Lern- und Kognitive Psychologie

Hebbsche Regel

Hebbsche Regel

  • Donald Olding Hebb (Psychologe)
  • Je häufiger ein Neuron A gleichzeitig mit Neuron B aktiv ist, umso bevorzugter werden die beiden Neuronen aufeinander reagieren -> „neurons that fire together, wire together“ („Neurone, die gemeinsam feuern, verbinden sich“)
  • Hebb gilt als der Entdecker des Modells der synaptischen Plastizität, welche die neurophysiologische Grundlage von Lernen und Gedächtnis darstellt.

Lern- und Kognitive Psychologie

Instrumentelles Lernen

Instrumentelles Lernen

  • auch: Lernen am Erfolg, operante Konditionierung, instrumentelle/instrumentale Konditionierung
  • „instrumentell“, da das Verhalten das Instrument oder Mittel ist, das die entsprechende Konsequenz hervorruft. 
  • vier Formen des instrumentellen Lernens: 
    • positive Verstärkung (dem Verhalten folgt ein positives Ereignis)
    • negative Verstärkung (dem Verhalten folgt das Verschwinden eines aversiven, unangenehmen Ereignisses)
    • Bestrafung: (dem Verhalten folgt ein unangenehmes Ereignis)
    • Löschung (dem Verhalten folgt weder ein angenehmes noch ein unangenehmes Ereignis)
  • Instrumentelles Lernen ist motivationsabhängig. Die Konsequenzen eines Verhaltens führen nur dann zum Auf- oder Abbau dieses Verhaltens, wenn sie einem bestimmten Motiv entsprechen. 
  • Instrumentelles Lernen ist situationsabhängig. Der Lernprozeß findet unter bestimmten situativen Bedingungen statt, und das Verhalten wird später nur in ähnlichen Situationen gezeigt. 
  • Das instrumentelle Lernen führt zu einem gewohnheitsmäßigen Verhalten. Es ist motiviert und zielgerichtet, aber eng an bestimmte Situationen gebunden und erscheint deswegen relativ starr.

Lern- und Kognitive Psychologie

Verhalten – Reaktion (R) auf vier Ebenen

Verhalten – Reaktion (R) auf vier Ebenen

• Motorische Reaktion
• Emotionale Reaktion
• Kognitive Reaktion
• Physiologische Reaktion

Lern- und Kognitive Psychologie

Kontingenz

Kontingenz

  • Wie regelmäßig folgt C auf das Verhalten der Person? -> Grad der Wahrscheinlichkeit und Unmittelbarkeit, mit der Umweltereignisse vom Verhalten der Person abhängen
  • Verstärker können kontinuierlich oder diskontinuierlich (intermittierend) folgen
    • Kontinuierliche Verstärkung zum Verhaltensaufbau
    • Intermittierende Verstärkung, um (bereits aufgebautes) Verhalten aufrechtzuerhalten

Lern- und Kognitive Psychologie

Diskriminativer Hinweisreiz

Diskriminativer Hinweisreiz

  • Ein diskriminativer Hinweisreiz ist ein Reiz, der ankündigt, wann ein Verhalten zu einer positiven Verstärkung führt. 
  • Beispiel:
    • Ich gehe die Treppen zur U – Bahn runter und höre auf der zweiten Treppe die U – Bahn einfahren
      • -> ich renne, weil ich gelernt habe, dass ich die Bahn dann noch erreichen kann
    • Ich gehe die Treppe zur U – Bahn runter und höre schon oben auf der ersten Treppe die Bahn einfahren 
      • -> ich gehe langsam weiter, weil ich gelernt habe, dass ich die Bahn dann nicht mehr erreichen kann
    • Diskriminativer Hinweisreiz im Beispiel: U – Bahn Geräusch auf 2. bzw. 1. Treppe
      • -> Gibt Hinweis auf Kontingenz (mit welcher Wahrscheinlichkeit folgt auf mein Verhalten welches C?)
  • Beispiel Skinner-Box (Taube): Lichtquelle kündigt an, dass jetzt bei Picken auf Scheibe Futter als Verstärkung erscheint

Lern- und Kognitive Psychologie

Verstärkungsformen

Verstärkungsformen 

  • Positiv – Negativ
  • Primär – Sekundär
  • Intern – Extern
  • Selbstverstärkung als Teilprozess der Selbstregulation bestehend aus:
    • Selbstbeobachtung
    • Selbstbewertung
    • Selbstverstärkung
  • Kanfer (1925 – 2002): Selbstmanagement Therapie

Lern- und Kognitive Psychologie

Verstärkerarten und Zeitpunkt

Verstärkerarten und Zeitpunkt 

  • Verstärkerarten:
    • Materielle Verstärker
    • Soziale Verstärker
    • Aktivitätsverstärker
    • Informative Verstärker (Hinweis auf Zielerreichung)
  • Zeitpunkt: kürzere R – C Zeitspanne bei
    • Jüngeren Kindern
    • Bei geringerer Fähigkeit zum Belohnungsaufschub (delay of gratification) 
    • -> Je weniger Kontrollmechanismen vorhanden (z.B. auch Frontalhirnschädigung)

Lern- und Kognitive Psychologie

Shaping und Chaining

Shaping und Chaining 

  • Verhaltensformung (shaping)
    • Es werden Verhaltenselemente verstärkt, die sich mehr und  mehr dem Zielverhalten annähern, z.B. 5, 7, 9 Min. Konzentration
  • Verhaltensketten (chaining)
    • Verhaltenskette bestehend aus „Einzelverhaltensweisen“, die aneinander gereiht werden, wird (am Ende) verstärkt, z.B. eigenständiges Erledigen der Hausaufgaben 

Lern- und Kognitive Psychologie

Zweifaktoren–Theorie zur Entstehung von Angststörungen (Mowrer, 1947)

Zweifaktoren–Theorie zur Entstehung von Angststörungen (Mowrer, 1947) 

  1. Klassische Konditionierung -> Angstentstehung
  2. Operante Konditionierung -> Aufrechterhaltung der Angst 
  • Aber: Viele Patienten haben kein „objektiv ängstigendes“ Erlebnis in der Vorgeschichte der Angstentstehung 

Lern- und Kognitive Psychologie

Funktionale Verhaltensanalyse SORC

Funktionale Verhaltensanalyse SORC

  • SORC
    • S (SITUATION): bezeichnet eine äußere oder innere Reizsituation. Der Stimulus erfasst die das Verhalten auslösenden Bedingungen (In welcher Situation tritt das Verhalten auf?).
    • O (ORGANISMUSVARIABLE): bezeichnet die individuellen biologischen und lerngeschichtlichen Ausgangsbedingungen bzw. Charakteristika der Person auf den Stimulus/die Situation.
    • R (REAKTION): bezeichnet die Reaktion auf den Stimulus nach der Verarbeitung durch den Organismus auf kognitiver, motorischer, vegetativer und affektiver Ebene.
    • C (CONSEQUENCE): bezieht sich auf das Einsetzen einer Verstärkung oder Bestrafung als Folge eines Verhaltens (Was folgt auf das Verhalten? Wer reagiert wie?).
  • „Optimierungsvorgang“:
  1. (S) Situation vereinfachen
  2. (C) Pädagogenverhalten verändern
  3. (R) Strategien aufbauen
  4. (O) Weitere Hilfen

Lern- und Kognitive Psychologie

Marshmallow Experiment (Mischel) - „high delayers“/„low delayers“

  • 4-5 jährige Kinder wurden gefragt, ob sie jetzt ein Marshmallow essen wollten, oder warten und als Belohnung noch ein zweites bekommen. 
  • Vereinfacht: „high delayers“ konnten lange warten ohne das Marshmallow zu essen, „low delayers“ nicht
  • Langzeit Untersuchungen zeigten, dass 10 Jahre später die high delayers eine höhere Konzentrationsfähigkeit besaßen, sie konnten besser mit Frustrationen umgehen, waren selbstbewusster und erzielten bei Intelligenztests höhere Werte als die low delayers. 
  • Bei Untersuchungen 20 Jahre später, hatten die high delayers häufiger studiert, hatten stabilere Beziehungen und nahmen weniger häufig Drogen im Vergleich zu den Kindern die low delayer waren.
  • bei anderen „hot“ Go/Nogo Tasks konnten folgende theoretische Vornahmen bestätigt werden:
    • Nogo Durchgänge erfordern Inhibition (Reaktionsunterdrückung) und damit präfrontale Aktvität

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