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Lernmaterialien für Einführung in die Sprachpathologie an der Universität zu Köln

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Einführung in die Sprachpathologie Kurs an der Universität zu Köln zu.

TESTE DEIN WISSEN

Mit was beschäftigt sich die Sprachpathologie?

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TESTE DEIN WISSEN

Sprachpathologie: Lehre von der Pathogenese,
Phänomenologie, Diagnose und Therapie von
Sprach-, Sprech-, Stimm-, Rede-, Schluck- und
Kommunikationsstörungen (vgl. die engl.
Bezeichnung ‚Speech and language pathologist‘)

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Stimmstörungen

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TESTE DEIN WISSEN

 Funktionelle Stimmstörungen (z.B. durch Fehlgebrauch
der Stimme)
 Organische Stimmstörung (z.B. durch Hormonstörungen,
Tumore)
 Kindliche Dysphonie (z.b. durch organische
Erkrankungen, Stimmmissbrauch (Schreien))

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Sprachstörungen

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Sprachentwicklungsstörungen
 Spezifische Sprachentwicklungsstörungen (SSES)
 Eingebettete Sprachentwicklungsstörungen (z.B. bei Down
Syndrom, blinden Kindern) (USES/SES)


Erworbene Sprachstörungen
 Bei Erwachsenen (z.B. nach Schlaganfall, Hirntumor)
 Bei Kindern (z.B. nach Hypoxie)

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Die Sprechstimme - Indifferenzlage

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Die Sprechstimme - Indifferenzlage 

  • Tonlage, in der die Phonation mit geringstem Kraftaufwand möglich ist
  • Liegt ca. 2-3 Ganztonschritte oberhalb der unteren Grenze des Stimmumfangs
  • Ergibt sich aus der Länge der Stimmlippen
  • Männliche Indifferenzlage zwischen F und H (tiefer, da die Stimmlippen ca. 0,5 cm länger sind)
  • Weibliche Indifferenzlage zwischen f und h (d.h. eine Oktave höher)
  • Indifferenzlage ist der Sollwert für die ungespannte mittlere Sprechstimmlage (d.h Indifferenzlage = physiologische Sprechstimmlage)
  • Abweichung besonders als Symptom einer Stimmstörung häufig 
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ICD-10

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Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter
Gesundheitsprobleme (ICD, engl.: International Statistical Classification of
Diseases and Related Health Problems)

--> wichtigstes, weltweit anerkanntes
Diagnoseklassifikationssystem der Medizin.

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Zentrale Lähmung/periphere Lähmung

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Zentrale Lähmung/periphere Lähmung 

  • Periphere Lähmung: Schlaffe Lähmung
    • Schädigung peripherer Nerven oder der Motoneurone in den Vorderhornzellen des  Rückenmarks
    • Läsion des zweiten (Vorderhornneurons)
  • Zentrale Lähmung: Spastik (im Verlauf)
    • Läsion absteigender motorischer Bahnen
    • Läsion des ersten (absteigenden) motorischen Neurons 
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Rede(fluss)störungen

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 Stottern
 Poltern

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Krankheiten/ Störungsbilder

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 Neurodegenerative Erkrankungen (z.B. Morbus Parkinson, Morbus Alzheimer)
 Lippen-Kiefer-Gaumensegel-Spalten
 Genetische Syndrome (z.B. Down Syndrom, Williams-Beuren-Syndrom)

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LRS - Persistenz

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LRS - Persistenz 

  • oftmals chronischer Verlauf (Schulte-Körne & Remschmidt, 2003)
  • LRS ist entwicklungsstabil
  • ohne Therapie weist die LRS eine hohe Persistenz auf (Kohn, Wyschkon, Ballaschk, Ihle, & Esser, 2013)
  • keine spontane Überwindung ohne adäquate Therapie u./o. Förderung (von der Heide & Siegmüller, 2011,147)
  • geht oft mit weiteren psychischen Auffälligkeiten oder Störungen einher -> Komorbiditäten 
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Aphasische Symptome - Paragrammatismus

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Aphasische Symptome - Paragrammatismus

  • Lange, komplexe Sätze
    • Sätze mit Einbettungen von attributiven Ergänzungen oder
    • Nebensätzen
    • Auffällig lang und verschachtelt
  • Satzverschränkung
    • Überschneidung von zwei Satzstrukturen (ohne sprachliches Suchverhalten in
      einem Intonationsbogen gesprochen)
    • Verschränkende Satzteil sowohl Bestandteil des ersten als auch des zweiten Satzes
  • Verdopplung von Satzteilen 
    • Identische Satzteile werden innerhalb eines Satzes unpassend wiederholt
    • Im Gegensatz zur Perseveration wäre an dieser Stelle kein (anderes) Wort oder Satzteil erforderlich. 
  • Falsche Flexionsformen
    • Unpassende Deklination von Nomen, Adjektiven, Artikeln oder Pronomen
    • Unpassende Konjugation von Verben
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ICF

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International Classification of Functioning, Disability, Health (WHO 2001)
Deutsch: Internationale Klassifikation der Funktions-fähigkeit, Behinderung und
Gesundheit (DIMDI 2005)
 Focus auf Komponenten der Gesundheit

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Atemmuskulatur - Funktion

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Einatmung
• Bei Anspannung flacht sich das Zwerchfell nach unten ab und erzeugt einen Zug
auf das Lungengewebe; Unterdruck in den Lungen führt zum Einströmen von
Atemluft
• die äußeren Zwischenrippenmuskeln heben den Brustkorb an und erweitern so
den Brustraum


Ausatmung
• Zwischenrippenmuskeln: durch das Ziehen der Rippen zueinander verengen sie
den Brustraum und erzeugen einen Druck auf das Lungengewebe
• Damit einher gehend: Entspannung der äußeren Zwischenrippenmuskeln und des
Zwerchfells

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  • 6333 Studierende
  • 113 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Einführung in die Sprachpathologie Kurs an der Universität zu Köln - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Mit was beschäftigt sich die Sprachpathologie?

A:

Sprachpathologie: Lehre von der Pathogenese,
Phänomenologie, Diagnose und Therapie von
Sprach-, Sprech-, Stimm-, Rede-, Schluck- und
Kommunikationsstörungen (vgl. die engl.
Bezeichnung ‚Speech and language pathologist‘)

Q:

Stimmstörungen

A:

 Funktionelle Stimmstörungen (z.B. durch Fehlgebrauch
der Stimme)
 Organische Stimmstörung (z.B. durch Hormonstörungen,
Tumore)
 Kindliche Dysphonie (z.b. durch organische
Erkrankungen, Stimmmissbrauch (Schreien))

Q:

Sprachstörungen

A:

Sprachentwicklungsstörungen
 Spezifische Sprachentwicklungsstörungen (SSES)
 Eingebettete Sprachentwicklungsstörungen (z.B. bei Down
Syndrom, blinden Kindern) (USES/SES)


Erworbene Sprachstörungen
 Bei Erwachsenen (z.B. nach Schlaganfall, Hirntumor)
 Bei Kindern (z.B. nach Hypoxie)

Q:

Die Sprechstimme - Indifferenzlage

A:

Die Sprechstimme - Indifferenzlage 

  • Tonlage, in der die Phonation mit geringstem Kraftaufwand möglich ist
  • Liegt ca. 2-3 Ganztonschritte oberhalb der unteren Grenze des Stimmumfangs
  • Ergibt sich aus der Länge der Stimmlippen
  • Männliche Indifferenzlage zwischen F und H (tiefer, da die Stimmlippen ca. 0,5 cm länger sind)
  • Weibliche Indifferenzlage zwischen f und h (d.h. eine Oktave höher)
  • Indifferenzlage ist der Sollwert für die ungespannte mittlere Sprechstimmlage (d.h Indifferenzlage = physiologische Sprechstimmlage)
  • Abweichung besonders als Symptom einer Stimmstörung häufig 
Q:

ICD-10

A:

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter
Gesundheitsprobleme (ICD, engl.: International Statistical Classification of
Diseases and Related Health Problems)

--> wichtigstes, weltweit anerkanntes
Diagnoseklassifikationssystem der Medizin.

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Q:

Zentrale Lähmung/periphere Lähmung

A:

Zentrale Lähmung/periphere Lähmung 

  • Periphere Lähmung: Schlaffe Lähmung
    • Schädigung peripherer Nerven oder der Motoneurone in den Vorderhornzellen des  Rückenmarks
    • Läsion des zweiten (Vorderhornneurons)
  • Zentrale Lähmung: Spastik (im Verlauf)
    • Läsion absteigender motorischer Bahnen
    • Läsion des ersten (absteigenden) motorischen Neurons 
Q:

Rede(fluss)störungen

A:

 Stottern
 Poltern

Q:

Krankheiten/ Störungsbilder

A:

 Neurodegenerative Erkrankungen (z.B. Morbus Parkinson, Morbus Alzheimer)
 Lippen-Kiefer-Gaumensegel-Spalten
 Genetische Syndrome (z.B. Down Syndrom, Williams-Beuren-Syndrom)

Q:

LRS - Persistenz

A:

LRS - Persistenz 

  • oftmals chronischer Verlauf (Schulte-Körne & Remschmidt, 2003)
  • LRS ist entwicklungsstabil
  • ohne Therapie weist die LRS eine hohe Persistenz auf (Kohn, Wyschkon, Ballaschk, Ihle, & Esser, 2013)
  • keine spontane Überwindung ohne adäquate Therapie u./o. Förderung (von der Heide & Siegmüller, 2011,147)
  • geht oft mit weiteren psychischen Auffälligkeiten oder Störungen einher -> Komorbiditäten 
Q:

Aphasische Symptome - Paragrammatismus

A:

Aphasische Symptome - Paragrammatismus

  • Lange, komplexe Sätze
    • Sätze mit Einbettungen von attributiven Ergänzungen oder
    • Nebensätzen
    • Auffällig lang und verschachtelt
  • Satzverschränkung
    • Überschneidung von zwei Satzstrukturen (ohne sprachliches Suchverhalten in
      einem Intonationsbogen gesprochen)
    • Verschränkende Satzteil sowohl Bestandteil des ersten als auch des zweiten Satzes
  • Verdopplung von Satzteilen 
    • Identische Satzteile werden innerhalb eines Satzes unpassend wiederholt
    • Im Gegensatz zur Perseveration wäre an dieser Stelle kein (anderes) Wort oder Satzteil erforderlich. 
  • Falsche Flexionsformen
    • Unpassende Deklination von Nomen, Adjektiven, Artikeln oder Pronomen
    • Unpassende Konjugation von Verben
Q:

ICF

A:

International Classification of Functioning, Disability, Health (WHO 2001)
Deutsch: Internationale Klassifikation der Funktions-fähigkeit, Behinderung und
Gesundheit (DIMDI 2005)
 Focus auf Komponenten der Gesundheit

Q:

Atemmuskulatur - Funktion

A:

Einatmung
• Bei Anspannung flacht sich das Zwerchfell nach unten ab und erzeugt einen Zug
auf das Lungengewebe; Unterdruck in den Lungen führt zum Einströmen von
Atemluft
• die äußeren Zwischenrippenmuskeln heben den Brustkorb an und erweitern so
den Brustraum


Ausatmung
• Zwischenrippenmuskeln: durch das Ziehen der Rippen zueinander verengen sie
den Brustraum und erzeugen einen Druck auf das Lungengewebe
• Damit einher gehend: Entspannung der äußeren Zwischenrippenmuskeln und des
Zwerchfells

Einführung in die Sprachpathologie

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