Einführung in die Sprachpathologie an der Universität zu Köln

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Hauptursachen dysarthrischer Störungen - SHT

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Für das Sprechen relevante Hirnnerven

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Hauptursachen dysarthrischer Störungen - Parkinson-Syndrome

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Hauptursachen dysarthrischer Störungen - Multiple Sklerose

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Hauptursachen dysarthrischer Störungen - Zerebrovaskuläre Erkrankungen

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Zentrale Lähmung/periphere Lähmung

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Dysarthrie bei Kindern 

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Hauptursachen dysarthrischer Störungen - Morbus Huntington/Chorea Huntington

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Hauptursachen dysarthrischer Störungen - Degenerative Erkrankungen der Basalganglien

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Kognitiven Kommunikationsstörungen (KoKoS)

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Fehlererinkonstanz und -inkonsistenz

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Neurologische Ursachen von Dysarthrien

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Einführung in die Sprachpathologie

Hauptursachen dysarthrischer Störungen - SHT

Hauptursachen dysarthrischer Störungen – Schädel-Hirn-Trauma (SHT)

  • Hirnschädigung infolge mechanischer Gewalteinwirkung auf den Schädel 
  • primär
    • fokale Läsionen (z.B. Subduralhämatom, Kontusionsblutungen)
    • diffuse Schädigungen (axonale Verletzungen)
    • Coup-Contre-coup Mechanismus 
  • sekundär
    • Entwicklung raumfordernder Prozesse (z.B. Hirnödeme, Hydrozephalus)
    • Mittelhirneinklemmung infolge von Hirnschwellung
    • Stoffwechselbedingte zelluläre Schädigungen 
  • Altersverteilung: Gipfel zwischen 15 und 25 Jahren
  • Chronische Folgen eines SHT
    • Kognitiv, emotional, Verhalten
    • Dysarthrie bei etwa 1/3 der SHT-Patienten
    • verschiedene Dysarthriesyndrome: häufig gemischte Dysarthrie
  • Dysarthrie bei SHT als Indikator für ungünstige Prognose (Beteiligung des Hirnstamms)
    • Partizipation erschwert
    • Neuropsychologische Defizite schränken therapeutische Möglichkeiten zur Behandlung von Dysarthrien ein 

Einführung in die Sprachpathologie

Für das Sprechen relevante Hirnnerven

Für das Sprechen relevante Hirnnerven

  • N. Trigeminus (V)
    • Kieferbewegungen, teilw. Kontrolle des Velums
  • N. Facialis (VII)
    • Mund- und Backenmotorik; Mimik
  • N. Glossopharyngeus (IX)
    • Innervation des pharyngalen Raumes, Heben des Kehlkopfes, Innervation des Velums
  • N. Vagus (X)
    • Kontrolle der Gaumen- (mit Trigeminus), Rachen- (mit Glossopharyngeus) und laryngalen Muskulatur, Innervation des Velums
  • N. Accessorius (XI)
    • motorische Versorgung zweier Halsmuskeln
  • N. Hypoglossus (XII)
    • Kontrolliert sämtliche Zungenbewegungen; außerdem an der Phonation beteiligt

Einführung in die Sprachpathologie

Hauptursachen dysarthrischer Störungen - Parkinson-Syndrome

Hauptursachen dysarthrischer Störungen – Parkinson-Syndrome

  • Degeneration dopaminproduzierender Zellen in der Substantia nigra
  • motorische und nicht-motorische Störungen
    • Motorische Symptome betreffen auch das Sprechen
    • Nicht-motorische Symptome: kogn. Verlangsamung, Antriebsstörung, Störung des emotionalen Befindens
  • Medikamentöse Behandlung zunächst erfolgreich, lässt mit der Zeit nach
  • Dysarthrie: Prävalenz von bis zu 90%
    • Entwickelt sich erst im späteren Verlauf der Erkrankung
    • Schätzung: etwa 75.000 Parkinson-Patienten mit Dysarthrie in Deutschland
  • Dysarthrie geht häufig einer Dysphagie voraus
  • Parkinson-Dysarthrie
    • Hypokinetische Dysarthrie (auch: rigid-hypokinetisch)
    • Zusätzliche Symptome: (Stimmtremor, Iterationen, Palilalie
    • Medikamentösbedingte Fluktuationen (on/off)

Einführung in die Sprachpathologie

Hauptursachen dysarthrischer Störungen - Multiple Sklerose

Hauptursachen dysarthrischer Störungen – Multiple Sklerose 

  • eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen des jungen und mittleren Erwachsenenalters
  • Ätiologie bis heute nicht hinreichend geklärt
  • entzündliche Erkrankung des ZNS
  • fokale Demyelinisierung in Bereichen mit hoher Dichte an weißer Substanz gekennzeichnet (Entmarkungserkrankung)
  • neben fokalen Demyelinisierungsherden auch axonale Schädigungen
  • auch Beteiligung von Läsionen in der grauen Substanz (kortikal und subkortikal
    • Motorkortex, der frontale, temporale und parietale Kortex, der Gyrus Cinguli, das Kleinhirn, der Thalamus, die Basalganglien, die Substantia Nigra, die Amygdala, die graue Substanz des Rückenmarks 
  • Lokalisation der Demyelinisierungsherde und axonalen Schäden bestimmt das klinische Erscheinungsbild 
  • Unterschiedliche Verlaufsformen
    • schubförmig-remittierend
    • primär chronisch-progredient
    • sekundär chronisch-progredient
  • Häufige Symptome: Visus (Optikusneuritis bzw. retrobulbäre Optikusneuritis), Okulomotorik, Funktionsstörungen des N. Facialis und des sensiblen N. Trigeminus (Trigeminusneuralgie), zentraler Paresen, Sensibilitätsstörungen, Inkontinenz, Charcot-Trias (Nystagmus, Intentionstremor, skandierendes Sprechen) als Ausdruck von Kleinhirnfunktionsstörungen, psychische Veränderungen, Fatique

Einführung in die Sprachpathologie

Hauptursachen dysarthrischer Störungen - Zerebrovaskuläre Erkrankungen

Hauptursachen dysarthrischer Störungen – Zerebrovaskuläre Erkrankungen

  • Schlaganfälle (ischämisch, hämorrhagisch)
  • Direkte Schädigung sprechmotorisch relevanter Areale → Dysarthrie
  • Auftretenshäufigkeit variiert abhängig von den Gefäßsyndromen – genaue Schätzungen daher schwierig
  • nach linkshemisphärischen Infarkten sind Dysarthrien etwas häufiger als nach rechtshemisphärischen Infarkten
  • Dysarthrien häufig auf Grund lakunärer Infarkte
    • Infarkte kleiner Gefäße mit entsprechend begrenzten (lakunären) Läsionen
  • Von großer klinischer Bedeutung: 
    • Dysarthrien nach multiplen bilateralen Infarkten
    • nach diffusen vaskulär bedingten Hirnschädigungen → schwere Dysarthrien bis hin zu Mutismus

Einführung in die Sprachpathologie

Zentrale Lähmung/periphere Lähmung

Zentrale Lähmung/periphere Lähmung 

  • Periphere Lähmung: Schlaffe Lähmung
    • Schädigung peripherer Nerven oder der Motoneurone in den Vorderhornzellen des  Rückenmarks
    • Läsion des zweiten (Vorderhornneurons)
  • Zentrale Lähmung: Spastik (im Verlauf)
    • Läsion absteigender motorischer Bahnen
    • Läsion des ersten (absteigenden) motorischen Neurons 

Einführung in die Sprachpathologie

Dysarthrie bei Kindern 

Dysarthrie bei Kindern 

  • Forschung zu Dysarthrien bei Kindern noch unterrepräsentiert, kaum gesicherte Daten
  • Abgrenzung altersgerechter physiologische Sprechmerkmale vs. dysarthrische kindliche Sprachproduktion schwierig
  • Ursachen/Prävalenz:
    • frühkindliche Hirnschädigung (Cerebralparese)
      • neurologischesKrankheitsereignisverursacht(z.B.SchädelHirnTrauma,Hirntumore, Schlaganfälle, Enzephalitis).
    • Teil eines genetischen Syndroms (z.B. Down Syndrom, Mikrodeletion 22q11)
    • Kinder mit Cerebralparese leiden zu 30-88% unter Dysarthrien.
    • Für die genetischen Syndrome liegen keine gesicherten Prävalenzraten für das Vorkommen einer Dysarthrie vor

Einführung in die Sprachpathologie

Hauptursachen dysarthrischer Störungen - Morbus Huntington/Chorea Huntington

Hauptursachen dysarthrischer Störungen – Morbus Huntington/Chorea Huntington

  • autosomal-dominant vererbte degenerative Erkrankung
  • Mittleres Erkrankungsalter: zw. 30. und 50. Lebensjahr
  • Prävalenz: 2-7/ 100.000 Einwohner (ca. 1500-5500 Betroffene in Deutschland)
  • Untergang inhibitorischer Neurone im Globus pallidus → Degeneration von Nucleus caudatus und Putamen
  • Im Verlauf Atrophien: Substantia Nigra, Hypothalamus, Thalamus, frontale kortikale Areale
  • Symptome
    • motorisch: choreatische Hyperkinesen (auch Sprechmuskulatur)
    • Kognitiv/neuropsychologisch: Apraxien, Aufmerksamkeits-störungen, Störungen der Textverarbeitung etc. bis hin zur Demenz
  • im Verlauf entwickelt sich bei allen Patienten eine Dysarthrie
  • meist hyperkinetische Dysarthrie

Einführung in die Sprachpathologie

Hauptursachen dysarthrischer Störungen - Degenerative Erkrankungen der Basalganglien

Hauptursachen dysarthrischer Störungen – Degenerative Erkrankungen der Basalganglien

  1. Parkinson-Syndrome 
  2. Morbus Huntington 

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Kognitiven Kommunikationsstörungen (KoKoS)

Kognitiven Kommunikationsstörungen (KoKoS)

  • sehr unter­schiedliche Störungsprofile
  • linguistische, kognitive und be­haviorale Prozesse und deren Wechselwirkungen
  • Analyseebenen der Symptome 
    • Sprachliche Klarheit
    • Inhaltlich­-the­matische Struktur
    • Verhalten
  • keine expliziten Aussagen zum Schweregrad der ursächlichen kognitiven Beeinträchtigungen
  • zusätzliches, engeres Konzept erforderlich, mit Fokus auf sprachlich-­kommunikativen Beeinträchtigungen gegenüber den kognitiven Beeinträchtigungen 
  • klinischer Umgang: Störungsbilder der KoKoS erfordern interdisziplinäre Vorgehensweise der Neuropsychologie und Sprachtherapie

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Fehlererinkonstanz und -inkonsistenz

Fehlererinkonstanz und -inkonsistenz

  • Wichtiges Symptom der Sprechapraxie 
  • Fehler treten nicht durchgängig auf und sind sehr variabel
  • Wenn ein intendiertes Wort bei einem ersten Artikulationsversuch z. B. einen phonematischen Fehler enthält, kann es bei einem zweiten Artikulationsversuch entweder richtig realisiert (Fehlerinkonstanz) oder durch einen phonetischen Fehler entstellt werden (Fehlerinkonsistenz).

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Neurologische Ursachen von Dysarthrien

Neurologische Ursachen von Dysarthrien

  • Schädigungen im Bereich des zentralen oder peripheren Nervensystems, einschließlich des neuromuskulären Übergangs
  • Schädigungen neuronaler Strukturen, welche für die Steuerung verschiedener am Sprechvorgang beteiligter Muskeln verantwortlich sind
  • abhängig von Läsionsort und –ausmaß: Funktionen des physiologischen Sprechens (Sprechatmung, Phonation, Resonanzbildung, Artikulation und Prosodie) in unterschiedlicher Ausprägung betroffen 

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