Diabetes Mellitus an der Universität Zu Köln | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für Diabetes mellitus an der Universität zu Köln

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Diabetes mellitus Kurs an der Universität zu Köln zu.

TESTE DEIN WISSEN
Beratungsbedarf bei Diabetikern
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Akutkomplikationen zuhause vermeiden
Plötzliche Hyperglykämie kann zu Diabetischem Koma führen (Ursachen: Falsche Insulingabe, Therapiefehler, akute Erkrankungen, Stress), 
  • Symptome: Schwäche, Müdigkeit, Durst, Harndrang.   —> Koma ist Notfallsituation!
  • Bei leichter Hyperglykämie werden kurzwirksame Insuline gegeben 
  • Eine Exikose wird mit Infusion behandelt

Plötzliche Hypoglykämie: BZ kann auf unter 50 mg/dz fallen und es kann zur Bewusstlosigkeit kommen und ist lebensgefährlich; Ursachen: Dosierungsfehler, falsche BE Berechnungen, ausgelassene Mahlzeiten, Sport, Alkohol;
  • Symptome: Schwitzen, Herzrasen, Zittern, Müdigkeit, Kopfschmerzen —> Es kann zu Krampfanfall und Bewusstlosigkeit kommen, bei Anzeichen sofort Kohlenhydrate geben (Traubenzucker oder Lemonade)

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Diagnostik Diabetes Mellitus
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  • Blutzucker wird unterschiedlich angegeben, meist aber in mg/dl
  • Bei Erstdiagnose sollte das Blut venös abgenommen werden und im Labor analysiert werden:
Normwerte: Nüchtern 60-100mg/dl
Nach Mahlzeit: Bis 140 mg/dl

  • Liegt der Wert bei nüchternden Patienten zwischen 100-125 mg/dl liegt ein gestörter Nüchternblutzuckerwert vor; beweisend für DM ist ein Nüchternblutzuckerwert von 126 mg/dl
  • Oraler Glukose-Toleranz-Test wird eingesetzt 
  • HbA1c-Messung (bezeichnet Hämoglobin an das sich Glukose angelagert hat; geschieht verstärkt bei hohen BZ Werten)
  • Laborwerte (Nierenwerte, Cholesterin und Fettwerte, BMI, Untersuchungen auf Folgeerkrankungen)

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Akute Komplikationen bei Diabetes Mellitus
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  • Erhöhte Infektionsanfälligkeit durch das geschwächte Immunsystem 
  • Plötzliche Hyperglykämie kann zu Diabetischem Koma führen (Ursachen: Falsche Insulingabe, Therapiefehler, akute Erkrankungen, Stress), Symptome: Schwäche, Müdigkeit, Durst, Harndrang.   —> Koma ist Notfallsituation!
  • Plötzliche Hypoglykämie: BZ kann auf unter 50 mg/dz fallen und es kann zur Bewusstlosigkeit kommen und ist lebensgefährlich; Ursachen: Dosierungsfehler, falsche BE Berechnungen, ausgelassene Mahlzeiten, Sport, Alkohol; Symptome: Schwitzen, Herzrasen, Zittern, Müdigkeit, Kopfschmerzen —> Es kann zu Krampfanfall und Bewusstlosigkeit kommen, bei Anzeichen sofort Kohlenhydrate geben (Traubenzucker oder Lemonade)
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Pflegebasismaßnahmen bei Diabetes mellitus
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Körperpflege
  •  Durch autonome Neuropathie und fehlende Schweissresektion ist die Haut von Diabetikern oft trocken
  • Es entstehen Hautrisse die als Eintrittspforte für Infektionen dienen können, daher gründliche Hautpflege am besten mit ph-neutraler Seife und harnstoffhaltigen Cremes
  • Gründliches Reinigen der Hautfalten: Diabetiker sind oft adipös, Risiko von Hautläsionen und Pilzinfektionen in Hautfalten 
  • Intimpflege besonders wichtig wegen Anfälligkeit auf HWI
  • Fußpflege: bei diabetischer Neuropathie sollten Füße einmal täglich warm abgewaschen werden und gut getrocknet werden, wichtig sind Zehenzwischenräume und Arzt/Podolenbesuche
  • Mund- und Zahnpflege: Diabetiker haben erhöhte Gefahr auf Karies: Auf hygienische und korrekte Reinigung der Zähne und Mundhöhle achten, regelmäßige Zahnarztbesuche 

Übelkeit und Erbrechen
Bei Erbrechen besteht die Gefahr der Stoffwechselentgleisung, weil die aufgenommene Kohlenhydratmenge verringert wird, zuvorgegebene Insulindosis stimmt dann nicht mehr überein
  •  Patient sollte nach Übelkeit Kohlenhydrate über gesüßten Tee aufnehmen um Hypoglykämie zu vermeiden, ansonsten Glucoselösung intravenös

Ausscheidung
  •     Durch Neuropathie im Darm kann es zu Diarrhö und Obstipation kommen, entsprechende Maßnahmen treffen 
  • Starkes Presses vermeiden
  • Durch zuckerhaltigen Urin sind Patienten anfällig für Blasenentzündungen: zur Vermeidung viel trinken


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Symptome eines Typ-1-Diabetikers
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  • Klassische Symptome sind Polyurie (häufiges Wasserlassen) und gesteigertes Durstgefühl 
  • Symptome eines Flüssigkeitsmangels
  • Gewichtsverlust; Müdigkeit; Kraftlosigleit; Konzentrationsstörungen; Kopfschmerzen
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Definition der Diabetes Typen
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Typ 1-Diabetes
Beta-stellen des Pankreas sind nicht mehr in der Lage Insulin zu produzieren, da Autoantikörper diese Zellen als körperfremd erkennen
  • Folge ist ein absoluter Insulinmangel
  • Beginnt hauptsächlich im Kinder- und Jugendalter
  • 5-10% der Patienten mit Diabetes haben Typ1-Diabetes

Typ 2-Diabetes
Pankreas produziert normal Insulin, jedoch zeigen Insulinrezeptoren der Körperzeööen eine zunehmende Resistenz gegen das Insulin
  • Es besteht ein relativer Insulinmangel
  • Neben genetischen Faktoren sind Übergewicht, falsche Ernährung und Bewegungsmangel starke Risikofaktoren
  • Meist sind Patienten über 40 Jahre
  • 90% der Patienten haben Diabetes Typ 2

Diabetes Typ 3 (Andere Formen)
Andere Ursachen sind z.B. Medikamente (Kortison), Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse, Schwangerschaft 

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Symptome eines Typ-2-Diabetikers?

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  • Körper hat sich langsam an erhöhten Blutzuckerwert gewöhnt, deswegen sind die Symptome unspezifischer
  • Müdigkeit und Leistungsminderung
  • Häufig tritt Typ-2 im Rahmen des metabolischen Syndrom auf: Es besteht also neben Diabetes eine arterielle Hypertonie, Adipositas, Fettstoffwechselstörung 
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Beobachtungskriterien bei Diabetikern
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Akutkomplikationen
  •  Anzeichen auf Hypoglykämie und Hyperglykämie beobachten und Maßnahmen einleiten 

Hautbeobachtung
  
Ist von großer Bedeutung, Auf Einrisse, Blasen, Wunden achten (vor allem an den Füßen), gerade ältere Patienten bemerken Blasen oder Veränderungen an den Füßen oft nicht —> Gefahr auf diabetisches Fusssyndrom

Blutdruck und Körpergewicht
  •  Ist im Sinne der Prävention wichtig 
  • Gut eingestellter Blutdruck verbessert die BZ Einstellung 
  • Durch Gewichtsreduktion kann bessere Blutzuckereinstellung erreicht werden 

Sehstörungen
  •   Durch Blutzuckerschwankungen kann es zu Sehstörungen kommen 
  • Patienten sollten regelmäßig zum Augenarzt gehen (1 x jährlich)

Vorerkrankungen 
  • Sollten intensiv beobachtet werden
  • Durch Herz-. Niereninsuffizienz-, Atemnot, Ödemen kommt es zu Verschlechterungen der BZ Einstellungen 

 

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Therapie bei Diabetes Mellitus

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Unterschiedliche Behandlung der unterschiedlichen Typen. Ziel ist bei beiden die normale Blutzuckerkonzentration:

Säulen der Diabetestherapie: Ernährungsumstellung und Bewegung
-> Patienten erhalten professionelle Ernährungsberatung; Umstellung nicht nur zur Zuckerreduktion sondern auch auf eine kalorienarme, ausgewogene und vollwertige Ernährung umstellen

Medikamentöse Therapie: Schulung und Selbstkontrolle 
-> Typ 1: Insulin
-> Typ 2: in der Regel mit Metformin, hilft auch bei Gewichtsreduktion bei bestehenden Übergewicht, Therapieerfolg wird anhand des HBA1c-Wertes überprüft, ist der Wert zu hoch passt man die Therapie an (mit anderen Antideabetika oder Insulin)

Typ 1
  • Durch absolutes Fehlen des körpereigenen Insulins ist eine lebenslange Insulintherapie notwendig
  • Insulintherapie muss 24h am Tag gewährleistet sein

Typ 2
  • Resistenz der Insulinrezeptoren kann durch Lebensstiländerung und guter Blutzuckereinstellung reguliert werden und so das Risiko auf Folgeerkrankungen reduzieren 
  • Medikamentöse Therapie muss immer wieder neu angepasst werden
  • Blutdruck und Fettstoffwechselstörungen müssen gut eingestellt sein

1.) Insulintherapie
  • Bei der Insulintherapie wird versucht die physiologische Funktion des Pankreas komplett oder teilweise nachzuahmen 
  • Insulin muss gespritzt werden, da es im Magen-Darm-Trakt zerfallen würde 
  • 3 Arten von Insulin: 
Kurzwirksames Insulin (Können plötzliche Blutzuckeranstiege regulieren; werden meist als Mahlzeiteninsuline eingesetzt; werden auch Bolusonsuline genannt)
Langwirksames Insulin (Decken den Grundbedarf des Körpers an Insulin ab und bilden die Basis, daher auch der Name Basisinsulin)
Mischinsulin (Kurz- und Langwirksame Insuline gemischt; hauptsächlich bei konventioneller Therapie)
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Diabetes-Typen?
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Typ1/Typ2/Typ3
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Welche Folgeerkankungen treten bei Diabetes auf?
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Diabetische Makroangiopathie
  • Schädigung der großen und mittleren Blutgefäße durch Arteriosklerose 
  • Betroffen sind vor allem Herzkrank-,Hirn-, und große Beinarterien
  • Risiko: koronare Herzkrankheit, Schlaganfall, periphere arterielle Verschlusskrankheit

Diabetische Mikroangiopathie
  • Schädigung der kleinen Blutgefäße, insbesondere der Kapillaren
  • Daraus entstehen: Diabetische Retinopathie (Netzhautschädigungen, häufige Ursachen für Erblindung) sowie die Diabetische Nephropathie (Nierenschäden, häufige Ursache für Niereninsuffizienz und Nierenversagen)

Diabetische Neuropathie
  • Nervenschmerz an sensorischen und motorischen Nerven; treten vor allem im Bereich der Füße auf; erstes Anzeichen: Kribbeln, Taubheitsgefühl, Schmerzen, Kältegefühl, später dann Lähmungserscheinungen 
  • Nervenschädigungen an autonomen Nerven; beeinträchtigen die Funktion verschiedener Organe; Anzeichen: erhöhte HF in Ruhe, RR Abfall im Stehen, Störungen der Magen- und Blasenentleerung, Errektionsprobleme 

Diabetisches Fusssyndrom 
  •  Entsteht durch Diabetische Neuropathie und/oder Durchblutungsstörung 
  • Vorgang: Kleine Verletzung die aufgrund der Neuropathie nicht bemerkt wird infiziert sich; bei gleichzeitiger Wundheilungsstörung bilden sich Geschwüre, die Gewebe und Knochen angreifen
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Definition Diabetes mellitus
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  • Lat: „Honigsüßerer Fluss“ 🍯 
  • Chronisch verlaufende Erkrankung, bei der der Glukosestoffwechsel gestört ist 
  • Blutzucker (Glukose im Blut) ist zu hoch, da ein absoluter oder relativer Insulinmangel besteht 
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  • 163982 Karteikarten
  • 4085 Studierende
  • 81 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Diabetes mellitus Kurs an der Universität zu Köln - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:
Beratungsbedarf bei Diabetikern
A:
Akutkomplikationen zuhause vermeiden
Plötzliche Hyperglykämie kann zu Diabetischem Koma führen (Ursachen: Falsche Insulingabe, Therapiefehler, akute Erkrankungen, Stress), 
  • Symptome: Schwäche, Müdigkeit, Durst, Harndrang.   —> Koma ist Notfallsituation!
  • Bei leichter Hyperglykämie werden kurzwirksame Insuline gegeben 
  • Eine Exikose wird mit Infusion behandelt

Plötzliche Hypoglykämie: BZ kann auf unter 50 mg/dz fallen und es kann zur Bewusstlosigkeit kommen und ist lebensgefährlich; Ursachen: Dosierungsfehler, falsche BE Berechnungen, ausgelassene Mahlzeiten, Sport, Alkohol;
  • Symptome: Schwitzen, Herzrasen, Zittern, Müdigkeit, Kopfschmerzen —> Es kann zu Krampfanfall und Bewusstlosigkeit kommen, bei Anzeichen sofort Kohlenhydrate geben (Traubenzucker oder Lemonade)

Q:
Diagnostik Diabetes Mellitus
A:
  • Blutzucker wird unterschiedlich angegeben, meist aber in mg/dl
  • Bei Erstdiagnose sollte das Blut venös abgenommen werden und im Labor analysiert werden:
Normwerte: Nüchtern 60-100mg/dl
Nach Mahlzeit: Bis 140 mg/dl

  • Liegt der Wert bei nüchternden Patienten zwischen 100-125 mg/dl liegt ein gestörter Nüchternblutzuckerwert vor; beweisend für DM ist ein Nüchternblutzuckerwert von 126 mg/dl
  • Oraler Glukose-Toleranz-Test wird eingesetzt 
  • HbA1c-Messung (bezeichnet Hämoglobin an das sich Glukose angelagert hat; geschieht verstärkt bei hohen BZ Werten)
  • Laborwerte (Nierenwerte, Cholesterin und Fettwerte, BMI, Untersuchungen auf Folgeerkrankungen)

Q:
Akute Komplikationen bei Diabetes Mellitus
A:
  • Erhöhte Infektionsanfälligkeit durch das geschwächte Immunsystem 
  • Plötzliche Hyperglykämie kann zu Diabetischem Koma führen (Ursachen: Falsche Insulingabe, Therapiefehler, akute Erkrankungen, Stress), Symptome: Schwäche, Müdigkeit, Durst, Harndrang.   —> Koma ist Notfallsituation!
  • Plötzliche Hypoglykämie: BZ kann auf unter 50 mg/dz fallen und es kann zur Bewusstlosigkeit kommen und ist lebensgefährlich; Ursachen: Dosierungsfehler, falsche BE Berechnungen, ausgelassene Mahlzeiten, Sport, Alkohol; Symptome: Schwitzen, Herzrasen, Zittern, Müdigkeit, Kopfschmerzen —> Es kann zu Krampfanfall und Bewusstlosigkeit kommen, bei Anzeichen sofort Kohlenhydrate geben (Traubenzucker oder Lemonade)
Q:
Pflegebasismaßnahmen bei Diabetes mellitus
A:
Körperpflege
  •  Durch autonome Neuropathie und fehlende Schweissresektion ist die Haut von Diabetikern oft trocken
  • Es entstehen Hautrisse die als Eintrittspforte für Infektionen dienen können, daher gründliche Hautpflege am besten mit ph-neutraler Seife und harnstoffhaltigen Cremes
  • Gründliches Reinigen der Hautfalten: Diabetiker sind oft adipös, Risiko von Hautläsionen und Pilzinfektionen in Hautfalten 
  • Intimpflege besonders wichtig wegen Anfälligkeit auf HWI
  • Fußpflege: bei diabetischer Neuropathie sollten Füße einmal täglich warm abgewaschen werden und gut getrocknet werden, wichtig sind Zehenzwischenräume und Arzt/Podolenbesuche
  • Mund- und Zahnpflege: Diabetiker haben erhöhte Gefahr auf Karies: Auf hygienische und korrekte Reinigung der Zähne und Mundhöhle achten, regelmäßige Zahnarztbesuche 

Übelkeit und Erbrechen
Bei Erbrechen besteht die Gefahr der Stoffwechselentgleisung, weil die aufgenommene Kohlenhydratmenge verringert wird, zuvorgegebene Insulindosis stimmt dann nicht mehr überein
  •  Patient sollte nach Übelkeit Kohlenhydrate über gesüßten Tee aufnehmen um Hypoglykämie zu vermeiden, ansonsten Glucoselösung intravenös

Ausscheidung
  •     Durch Neuropathie im Darm kann es zu Diarrhö und Obstipation kommen, entsprechende Maßnahmen treffen 
  • Starkes Presses vermeiden
  • Durch zuckerhaltigen Urin sind Patienten anfällig für Blasenentzündungen: zur Vermeidung viel trinken


Q:
Symptome eines Typ-1-Diabetikers
A:
  • Klassische Symptome sind Polyurie (häufiges Wasserlassen) und gesteigertes Durstgefühl 
  • Symptome eines Flüssigkeitsmangels
  • Gewichtsverlust; Müdigkeit; Kraftlosigleit; Konzentrationsstörungen; Kopfschmerzen
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Q:
Definition der Diabetes Typen
A:
Typ 1-Diabetes
Beta-stellen des Pankreas sind nicht mehr in der Lage Insulin zu produzieren, da Autoantikörper diese Zellen als körperfremd erkennen
  • Folge ist ein absoluter Insulinmangel
  • Beginnt hauptsächlich im Kinder- und Jugendalter
  • 5-10% der Patienten mit Diabetes haben Typ1-Diabetes

Typ 2-Diabetes
Pankreas produziert normal Insulin, jedoch zeigen Insulinrezeptoren der Körperzeööen eine zunehmende Resistenz gegen das Insulin
  • Es besteht ein relativer Insulinmangel
  • Neben genetischen Faktoren sind Übergewicht, falsche Ernährung und Bewegungsmangel starke Risikofaktoren
  • Meist sind Patienten über 40 Jahre
  • 90% der Patienten haben Diabetes Typ 2

Diabetes Typ 3 (Andere Formen)
Andere Ursachen sind z.B. Medikamente (Kortison), Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse, Schwangerschaft 

Q:
Symptome eines Typ-2-Diabetikers?

A:
  • Körper hat sich langsam an erhöhten Blutzuckerwert gewöhnt, deswegen sind die Symptome unspezifischer
  • Müdigkeit und Leistungsminderung
  • Häufig tritt Typ-2 im Rahmen des metabolischen Syndrom auf: Es besteht also neben Diabetes eine arterielle Hypertonie, Adipositas, Fettstoffwechselstörung 
Q:
Beobachtungskriterien bei Diabetikern
A:
Akutkomplikationen
  •  Anzeichen auf Hypoglykämie und Hyperglykämie beobachten und Maßnahmen einleiten 

Hautbeobachtung
  
Ist von großer Bedeutung, Auf Einrisse, Blasen, Wunden achten (vor allem an den Füßen), gerade ältere Patienten bemerken Blasen oder Veränderungen an den Füßen oft nicht —> Gefahr auf diabetisches Fusssyndrom

Blutdruck und Körpergewicht
  •  Ist im Sinne der Prävention wichtig 
  • Gut eingestellter Blutdruck verbessert die BZ Einstellung 
  • Durch Gewichtsreduktion kann bessere Blutzuckereinstellung erreicht werden 

Sehstörungen
  •   Durch Blutzuckerschwankungen kann es zu Sehstörungen kommen 
  • Patienten sollten regelmäßig zum Augenarzt gehen (1 x jährlich)

Vorerkrankungen 
  • Sollten intensiv beobachtet werden
  • Durch Herz-. Niereninsuffizienz-, Atemnot, Ödemen kommt es zu Verschlechterungen der BZ Einstellungen 

 

Q:
Therapie bei Diabetes Mellitus

A:
Unterschiedliche Behandlung der unterschiedlichen Typen. Ziel ist bei beiden die normale Blutzuckerkonzentration:

Säulen der Diabetestherapie: Ernährungsumstellung und Bewegung
-> Patienten erhalten professionelle Ernährungsberatung; Umstellung nicht nur zur Zuckerreduktion sondern auch auf eine kalorienarme, ausgewogene und vollwertige Ernährung umstellen

Medikamentöse Therapie: Schulung und Selbstkontrolle 
-> Typ 1: Insulin
-> Typ 2: in der Regel mit Metformin, hilft auch bei Gewichtsreduktion bei bestehenden Übergewicht, Therapieerfolg wird anhand des HBA1c-Wertes überprüft, ist der Wert zu hoch passt man die Therapie an (mit anderen Antideabetika oder Insulin)

Typ 1
  • Durch absolutes Fehlen des körpereigenen Insulins ist eine lebenslange Insulintherapie notwendig
  • Insulintherapie muss 24h am Tag gewährleistet sein

Typ 2
  • Resistenz der Insulinrezeptoren kann durch Lebensstiländerung und guter Blutzuckereinstellung reguliert werden und so das Risiko auf Folgeerkrankungen reduzieren 
  • Medikamentöse Therapie muss immer wieder neu angepasst werden
  • Blutdruck und Fettstoffwechselstörungen müssen gut eingestellt sein

1.) Insulintherapie
  • Bei der Insulintherapie wird versucht die physiologische Funktion des Pankreas komplett oder teilweise nachzuahmen 
  • Insulin muss gespritzt werden, da es im Magen-Darm-Trakt zerfallen würde 
  • 3 Arten von Insulin: 
Kurzwirksames Insulin (Können plötzliche Blutzuckeranstiege regulieren; werden meist als Mahlzeiteninsuline eingesetzt; werden auch Bolusonsuline genannt)
Langwirksames Insulin (Decken den Grundbedarf des Körpers an Insulin ab und bilden die Basis, daher auch der Name Basisinsulin)
Mischinsulin (Kurz- und Langwirksame Insuline gemischt; hauptsächlich bei konventioneller Therapie)
Q:
Diabetes-Typen?
A:
Typ1/Typ2/Typ3
Q:
Welche Folgeerkankungen treten bei Diabetes auf?
A:
Diabetische Makroangiopathie
  • Schädigung der großen und mittleren Blutgefäße durch Arteriosklerose 
  • Betroffen sind vor allem Herzkrank-,Hirn-, und große Beinarterien
  • Risiko: koronare Herzkrankheit, Schlaganfall, periphere arterielle Verschlusskrankheit

Diabetische Mikroangiopathie
  • Schädigung der kleinen Blutgefäße, insbesondere der Kapillaren
  • Daraus entstehen: Diabetische Retinopathie (Netzhautschädigungen, häufige Ursachen für Erblindung) sowie die Diabetische Nephropathie (Nierenschäden, häufige Ursache für Niereninsuffizienz und Nierenversagen)

Diabetische Neuropathie
  • Nervenschmerz an sensorischen und motorischen Nerven; treten vor allem im Bereich der Füße auf; erstes Anzeichen: Kribbeln, Taubheitsgefühl, Schmerzen, Kältegefühl, später dann Lähmungserscheinungen 
  • Nervenschädigungen an autonomen Nerven; beeinträchtigen die Funktion verschiedener Organe; Anzeichen: erhöhte HF in Ruhe, RR Abfall im Stehen, Störungen der Magen- und Blasenentleerung, Errektionsprobleme 

Diabetisches Fusssyndrom 
  •  Entsteht durch Diabetische Neuropathie und/oder Durchblutungsstörung 
  • Vorgang: Kleine Verletzung die aufgrund der Neuropathie nicht bemerkt wird infiziert sich; bei gleichzeitiger Wundheilungsstörung bilden sich Geschwüre, die Gewebe und Knochen angreifen
Q:
Definition Diabetes mellitus
A:
  • Lat: „Honigsüßerer Fluss“ 🍯 
  • Chronisch verlaufende Erkrankung, bei der der Glukosestoffwechsel gestört ist 
  • Blutzucker (Glukose im Blut) ist zu hoch, da ein absoluter oder relativer Insulinmangel besteht 
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