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Lernmaterialien für Christologie an der Universität zu Köln

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TESTE DEIN WISSEN
17. Will man den Glauben an die Inkarnation rational verantworten, dann setzt dies voraus, dass der Mensch als solcher (und darum auch der Mensch Jesus) ansprechbar und empfänglich ist für Gott. Wie lässt sich dies heute, unter säkularen Bedingungen, im Gespräch mit neuzeitlicher Freiheitsphilosophie zeigen?
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TESTE DEIN WISSEN

Ziel: Zeigen, dass Mensch aufgrund seiner Freiheit für Gott empfänglich sein kann! → Gottesgedanke = nicht unausweichliche Denknotwendigkeit aber vernünftige Option menschlicher Freiheit! („Religion muss es geben können aber nicht geben müssen!) 

o (1) Unterscheidung von zwei Perspektiven auf menschliche Freiheit:
▪ Materiale Bedingtheit→ konkrete Entscheidungen nie frei weil immer Voraussetzungen (Biografie etc.)
▪ Formale Unbedingtheit trotzdem Freiheit zu entscheiden = Selbstbestimmung 

o (2) menschliche Freiheit braucht Gehalt→ etwas woraufhin sie sich öffnetwofür sie sich entscheidet!  Freiheit und Bindung gehören zusammen! 

o (3) Freiheit entspricht sich selbst darin, andere Freiheit unbedingt anzuerkennen! o (4) Unbedingte Anerkennung kann nur bedingt realisiert werden (wegen materialer Bedingtheit) Kluft zwischen Intention und Realisierung
▪ = wir beginnen, was wir nicht selbst realisieren können

o (5) Vollkommene Freiheit, die diese Spannung auflöst, ist denkbar als Gott 

• ▪ Mit Kluft zwischen Wollen und Können kann auch nichtreligiöse umgegangen werden ABER: 
• ▪ Glaube ist EINE MÖGLICHE Vernünftige Option in Spannung zwischen materialer und formaler Freiheit! 

• Glaube als Voraussetzungfür spezifischen Umgang mit Kontingenz 

o = kein Gottesbeweis nur Denkmöglichkeit → Beweis ist auch nicht nötig, weil Gott sich frei mitteilt in Geschichte Jesu 

• ▪ Menschliche Freiheit auf Gott und seine Selbstmitteilung bezogen  Mensch kommt Gott in seiner Freiheit näher
• ▪ Zeigt warum Gott Mensch werden kann!
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2.b Worin bestehen ihre Probleme?
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TESTE DEIN WISSEN

- Moderne nicht immer an Säkularisierung gebunden

- USA Gegenbeispiel, hat Religion immer noch große Bedeutung

- Modernisierung eben nicht gleich Säkularisierung

- Säkularisierung der modernen Gesellschaft ist positiv zu bewerten

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8.a Wie argumentiert Anselm von Canterbury in seiner Satisfaktionstheorie?
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TESTE DEIN WISSEN

Versuch christlichen Inkarnationsglauben zu erklären

- Mensch kann aufgrund seiner Freiheit gegen natürliche Ordnung verstoßen = Sünde

—> darauf muss Konsequenz folgen

- Problem: wegen Freiheit des Menschen kann Gott Sünden nicht einfach so aus der Barmherzigkeit vergeben; sonst Missachtung der Freiheit, weil Folgen meiner Entscheidungen sowieso egal

—> Sünden müssen bestraft werden: Tod Adam nach Sündenfall und darauffolgend Tod aller Menschen als Sühne für die Sünden, weil: Menschen schulden Gott eigentlich ein Leben ohne Sünde

- Jesus von Nazareth: Leben ohne Sünde à schuldet Gott den Tod nicht: verdient den Tod nicht als Strafe der Sünden

- schuldet Gott sein Leben nicht à kann es ihm schenken: Satisfactio geschieht

- Jesus: wahrer Mensch, weil: nur so kann er für unsere Sünden büßen; wahrer Gott: weil: nur so kann er Genugtuung leisten, ohne Sünde sein!

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13.b Worin besteht die bis heute gültige Leistung von Chalcedon?
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Unterscheidung zwischen Gott und Mensch bleibt auch nach Inkarnation bestehen: nur durch Verschiedenheit kann Beziehung aus Freiheit entstehen à Unterschied: wohltuend: dadurch, dass Geschöpf und Schöpfer verschieden sind: Beziehung aus Freiheit eingehen

- Glaube kann der menschlichen Freiheit entspringen

- Offenbarung der Liebe Gottes ereignet sich durch die Freiheit Jesu

- Rahner: Selbstmitteilung Gottes kann Jesus nur sein in der Einheit von Selbstzusage Gottes und freier menschlicher Annahme dieser Zusage

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24.a Worin besteht das Grundproblem des interreligiösen Dialogs?
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Wahrnehmung von etwas als anders = immer Relation zu mir: eigener Standpunkt darf nicht als absolut gedacht werden: Superioritätsanspruch

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24.b Wie lässt es sich einer Lösung zuführen? Bedenken Sie bei Ihrer Antwort die Vermittlung der personalen Selbstoffenbarung Gottes durch Freiheit und Geschichte.
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• → Eigener Glaube nicht absolut, weil: Differenz zwischen Gehalt des Glaubens (=Selbstoffenbarung) und geschichtlicher Gestalt der Interpretation (z.B. Dogma vsdie Offenbarung) 
•  Offenbarung muss immer geschichtlich und personal betrachtet werden! = Kein Besitz über den ich verfügen kann! 

→ II Vat. sagt das aus: Zeugnis vs. bezeugtes Geschehen! 

• → Religionen = immer geschichtlich  Wahrheit = in historischem Kontext und nie „fixiert“ 

→Vergleich immer in Bezug auf konkrete Themenbereiche nicht „Gesamtwahrheit“ 

• → Selbstoffenbarung als Liebe erfordert Freiheit, dem Zuzustimmen  Christentum widerspricht sich selbst, wenn es anderen Heilsanspruch abspricht! 
• → Reflektion der eigenen Stellung und Position und dass nicht absolute Wahrheit immer reflektieren!
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2.c Wie lässt sich laut der Leipziger Soziologin Monika Wohlrab-Sahr das Phänomen der Areligiosität bzw. religiösen Indifferenz in Ostdeutschland erklären?
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forcierte Säkularität: komplexes Geflecht: einerseits die vom Staat von oben erzwungene Säkularität andererseits der Staatsbürger von unten

- religiöse Indifferenz: Staat nicht religiös: Kommunismus

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Vollmachtsbewusstsein?
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Vollmachtsbewusstsein: Jesus nimmt für sich an Anspruch, Sünden vergeben zu können, was eigentlich nur Gott vorbehalten war

Aber: Jesus grenzt sich auch vom Vollmachtsbewusstsein ab: „dein Reich komme, dein Wille geschehe“

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5. Was ist mit der ‚Rückfrage nach dem historischen Jesus‘ gemeint? Im Zentrum des Christentums steht die Überzeugung, dass die Geschichte Jesu – in ihrer Einheit von Leben, Tod und Auferstehung Jesu – der Erweis der unbedingten Liebe Gottes und insofern seiner Selbstoffenbarung ist. Versuchen Sie, diese Überzeugung in einzelnen, aufeinander aufbauenden Argumentationsschritten zu begründen.
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Ende 18. Jh.: Rückfragen bezüglich historischem Jesus:  Leben-Jesu-Forschung: „ursprünglichen“ und „wahren“ Jesus auf Grundlage historisch-kritischer Forschung neu beleuchten
Kern Jesu neu bestimmt werden: da dogmatischen Glaubenssätze immer mehr als unverständlich gewordene Schalen aufgefasst wurden
Ergebnis: nie mit absoluter Gewissheit gesagt, wer Jesus wirklich war: keine ungedeuteten Fakten 
Aussagen über den historischen Jesu nicht bewiesen werden, aber an historisch erreichbarem Wissen bewährt werden
Leben-Jesu-Forschung Herausforderung: spätere Interpretationen von der Geschichte Jesu zu plausibilisieren
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13.a Durch welchen Kompromiss versucht das Konzil von Chalcedon 451 n. Chr. den oben genannten (Frage 12c) Streit zu schlichten?
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- Betonung von Einheit (Alexandriner) in Jesus Christus
→ ungetrennt  Mensch und Gott immer schon verbunden! 

Betonung von Differenz (Antiochener) → zwei Naturen (göttliche + menschliche) → unvermischt sind  beide bleibe vollständig erhalten

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4.a Was ist ein „Dogma“?
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Aussage über Glaubensinhalt, der verbindlich und definitiv zur Tradition gehört; verbindliche normative Glaubensaussage 

- wird durch Papst und Bischöfe dann beschlossen, wenn Glaubensinhalt umstritten ist 

- stellt den Anspruch absoluter Gültigkeit, muss aber begründet sein

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7. Erläutern Sie zentrale Elemente der Reich-Gottes-Botschaft Jesu und des sog. „Vollmachtsbewusstseins“ Jesu.
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Botschaft vom Reich Gottes als Zentrum des Lebens Jesu
Zentrale Botschaft des Leben Jesu: Erweis der unbedingt für die Menschen entschiedenen Liebe Gottes à Gottes Selbstoffenbarung (Pröpper)
Wort und Tat, Person und Botschaft sind für die Verkündigung der Botschaft untrennbar!
Unbedingte Zuwendung Gottes in und durch Jesus Handeln: mit Jesus bricht durch sein Handeln Reich Gottes schon an
Besondere Gottesbeziehung:
Unterscheidung zwischen meinem Vater (Mt 7,21) und eurem Vater (Lk 6,36): betont Beziehung
Aus der Liebe zu seinem Vater kann Jesus leben und diese Liebe den Menschen vermitteln
Jesus Inhalt der Basilea-Botschaft: implizit mit Anspruch auftritt: Stellung zu ihm das Verhältnis jedes Menschen zu Gott entscheidet
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Q:
17. Will man den Glauben an die Inkarnation rational verantworten, dann setzt dies voraus, dass der Mensch als solcher (und darum auch der Mensch Jesus) ansprechbar und empfänglich ist für Gott. Wie lässt sich dies heute, unter säkularen Bedingungen, im Gespräch mit neuzeitlicher Freiheitsphilosophie zeigen?
A:

Ziel: Zeigen, dass Mensch aufgrund seiner Freiheit für Gott empfänglich sein kann! → Gottesgedanke = nicht unausweichliche Denknotwendigkeit aber vernünftige Option menschlicher Freiheit! („Religion muss es geben können aber nicht geben müssen!) 

o (1) Unterscheidung von zwei Perspektiven auf menschliche Freiheit:
▪ Materiale Bedingtheit→ konkrete Entscheidungen nie frei weil immer Voraussetzungen (Biografie etc.)
▪ Formale Unbedingtheit trotzdem Freiheit zu entscheiden = Selbstbestimmung 

o (2) menschliche Freiheit braucht Gehalt→ etwas woraufhin sie sich öffnetwofür sie sich entscheidet!  Freiheit und Bindung gehören zusammen! 

o (3) Freiheit entspricht sich selbst darin, andere Freiheit unbedingt anzuerkennen! o (4) Unbedingte Anerkennung kann nur bedingt realisiert werden (wegen materialer Bedingtheit) Kluft zwischen Intention und Realisierung
▪ = wir beginnen, was wir nicht selbst realisieren können

o (5) Vollkommene Freiheit, die diese Spannung auflöst, ist denkbar als Gott 

• ▪ Mit Kluft zwischen Wollen und Können kann auch nichtreligiöse umgegangen werden ABER: 
• ▪ Glaube ist EINE MÖGLICHE Vernünftige Option in Spannung zwischen materialer und formaler Freiheit! 

• Glaube als Voraussetzungfür spezifischen Umgang mit Kontingenz 

o = kein Gottesbeweis nur Denkmöglichkeit → Beweis ist auch nicht nötig, weil Gott sich frei mitteilt in Geschichte Jesu 

• ▪ Menschliche Freiheit auf Gott und seine Selbstmitteilung bezogen  Mensch kommt Gott in seiner Freiheit näher
• ▪ Zeigt warum Gott Mensch werden kann!
Q:
2.b Worin bestehen ihre Probleme?
A:

- Moderne nicht immer an Säkularisierung gebunden

- USA Gegenbeispiel, hat Religion immer noch große Bedeutung

- Modernisierung eben nicht gleich Säkularisierung

- Säkularisierung der modernen Gesellschaft ist positiv zu bewerten

Q:
8.a Wie argumentiert Anselm von Canterbury in seiner Satisfaktionstheorie?
A:

Versuch christlichen Inkarnationsglauben zu erklären

- Mensch kann aufgrund seiner Freiheit gegen natürliche Ordnung verstoßen = Sünde

—> darauf muss Konsequenz folgen

- Problem: wegen Freiheit des Menschen kann Gott Sünden nicht einfach so aus der Barmherzigkeit vergeben; sonst Missachtung der Freiheit, weil Folgen meiner Entscheidungen sowieso egal

—> Sünden müssen bestraft werden: Tod Adam nach Sündenfall und darauffolgend Tod aller Menschen als Sühne für die Sünden, weil: Menschen schulden Gott eigentlich ein Leben ohne Sünde

- Jesus von Nazareth: Leben ohne Sünde à schuldet Gott den Tod nicht: verdient den Tod nicht als Strafe der Sünden

- schuldet Gott sein Leben nicht à kann es ihm schenken: Satisfactio geschieht

- Jesus: wahrer Mensch, weil: nur so kann er für unsere Sünden büßen; wahrer Gott: weil: nur so kann er Genugtuung leisten, ohne Sünde sein!

Q:
13.b Worin besteht die bis heute gültige Leistung von Chalcedon?
A:

Unterscheidung zwischen Gott und Mensch bleibt auch nach Inkarnation bestehen: nur durch Verschiedenheit kann Beziehung aus Freiheit entstehen à Unterschied: wohltuend: dadurch, dass Geschöpf und Schöpfer verschieden sind: Beziehung aus Freiheit eingehen

- Glaube kann der menschlichen Freiheit entspringen

- Offenbarung der Liebe Gottes ereignet sich durch die Freiheit Jesu

- Rahner: Selbstmitteilung Gottes kann Jesus nur sein in der Einheit von Selbstzusage Gottes und freier menschlicher Annahme dieser Zusage

Q:
24.a Worin besteht das Grundproblem des interreligiösen Dialogs?
A:

Wahrnehmung von etwas als anders = immer Relation zu mir: eigener Standpunkt darf nicht als absolut gedacht werden: Superioritätsanspruch

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Q:
24.b Wie lässt es sich einer Lösung zuführen? Bedenken Sie bei Ihrer Antwort die Vermittlung der personalen Selbstoffenbarung Gottes durch Freiheit und Geschichte.
A:
• → Eigener Glaube nicht absolut, weil: Differenz zwischen Gehalt des Glaubens (=Selbstoffenbarung) und geschichtlicher Gestalt der Interpretation (z.B. Dogma vsdie Offenbarung) 
•  Offenbarung muss immer geschichtlich und personal betrachtet werden! = Kein Besitz über den ich verfügen kann! 

→ II Vat. sagt das aus: Zeugnis vs. bezeugtes Geschehen! 

• → Religionen = immer geschichtlich  Wahrheit = in historischem Kontext und nie „fixiert“ 

→Vergleich immer in Bezug auf konkrete Themenbereiche nicht „Gesamtwahrheit“ 

• → Selbstoffenbarung als Liebe erfordert Freiheit, dem Zuzustimmen  Christentum widerspricht sich selbst, wenn es anderen Heilsanspruch abspricht! 
• → Reflektion der eigenen Stellung und Position und dass nicht absolute Wahrheit immer reflektieren!
Q:
2.c Wie lässt sich laut der Leipziger Soziologin Monika Wohlrab-Sahr das Phänomen der Areligiosität bzw. religiösen Indifferenz in Ostdeutschland erklären?
A:

forcierte Säkularität: komplexes Geflecht: einerseits die vom Staat von oben erzwungene Säkularität andererseits der Staatsbürger von unten

- religiöse Indifferenz: Staat nicht religiös: Kommunismus

Q:
Vollmachtsbewusstsein?
A:
Vollmachtsbewusstsein: Jesus nimmt für sich an Anspruch, Sünden vergeben zu können, was eigentlich nur Gott vorbehalten war

Aber: Jesus grenzt sich auch vom Vollmachtsbewusstsein ab: „dein Reich komme, dein Wille geschehe“

Q:
5. Was ist mit der ‚Rückfrage nach dem historischen Jesus‘ gemeint? Im Zentrum des Christentums steht die Überzeugung, dass die Geschichte Jesu – in ihrer Einheit von Leben, Tod und Auferstehung Jesu – der Erweis der unbedingten Liebe Gottes und insofern seiner Selbstoffenbarung ist. Versuchen Sie, diese Überzeugung in einzelnen, aufeinander aufbauenden Argumentationsschritten zu begründen.
A:
Ende 18. Jh.: Rückfragen bezüglich historischem Jesus:  Leben-Jesu-Forschung: „ursprünglichen“ und „wahren“ Jesus auf Grundlage historisch-kritischer Forschung neu beleuchten
Kern Jesu neu bestimmt werden: da dogmatischen Glaubenssätze immer mehr als unverständlich gewordene Schalen aufgefasst wurden
Ergebnis: nie mit absoluter Gewissheit gesagt, wer Jesus wirklich war: keine ungedeuteten Fakten 
Aussagen über den historischen Jesu nicht bewiesen werden, aber an historisch erreichbarem Wissen bewährt werden
Leben-Jesu-Forschung Herausforderung: spätere Interpretationen von der Geschichte Jesu zu plausibilisieren
Q:
13.a Durch welchen Kompromiss versucht das Konzil von Chalcedon 451 n. Chr. den oben genannten (Frage 12c) Streit zu schlichten?
A:

- Betonung von Einheit (Alexandriner) in Jesus Christus
→ ungetrennt  Mensch und Gott immer schon verbunden! 

Betonung von Differenz (Antiochener) → zwei Naturen (göttliche + menschliche) → unvermischt sind  beide bleibe vollständig erhalten

Q:
4.a Was ist ein „Dogma“?
A:

Aussage über Glaubensinhalt, der verbindlich und definitiv zur Tradition gehört; verbindliche normative Glaubensaussage 

- wird durch Papst und Bischöfe dann beschlossen, wenn Glaubensinhalt umstritten ist 

- stellt den Anspruch absoluter Gültigkeit, muss aber begründet sein

Q:
7. Erläutern Sie zentrale Elemente der Reich-Gottes-Botschaft Jesu und des sog. „Vollmachtsbewusstseins“ Jesu.
A:
Botschaft vom Reich Gottes als Zentrum des Lebens Jesu
Zentrale Botschaft des Leben Jesu: Erweis der unbedingt für die Menschen entschiedenen Liebe Gottes à Gottes Selbstoffenbarung (Pröpper)
Wort und Tat, Person und Botschaft sind für die Verkündigung der Botschaft untrennbar!
Unbedingte Zuwendung Gottes in und durch Jesus Handeln: mit Jesus bricht durch sein Handeln Reich Gottes schon an
Besondere Gottesbeziehung:
Unterscheidung zwischen meinem Vater (Mt 7,21) und eurem Vater (Lk 6,36): betont Beziehung
Aus der Liebe zu seinem Vater kann Jesus leben und diese Liebe den Menschen vermitteln
Jesus Inhalt der Basilea-Botschaft: implizit mit Anspruch auftritt: Stellung zu ihm das Verhältnis jedes Menschen zu Gott entscheidet
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