Soziologie an der Universität Zu Kiel | Karteikarten & Zusammenfassungen

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Was beinhaltet Sozialisation?
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o vermittelt Menschen die Fähigkeiten zum sozialen Handeln;
o ermöglicht, dass biografisch einzigartige Individuen miteinander verbal und non-verbal kommunizieren können;
o ermöglicht soziale Integration sowie Ab-/Ausgrenzung
o vermittelt gemeinschaftlich und gesellschaftlich vorherrschende Denk-, Deutungs-, Bewertungs- muster (Gefühlsmuster) von Richtig / Falsch; Erwünscht usw.
➢ steht für die Internalisierung (Verinnerlichung) von vorherrschenden Werten, Normen und von
Sinn
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Wer entscheidet über die Sinnhaftigkeit bei Gemeinschaft und Gesellschaft??
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Gesellschaft
- Institutionen und Organisationen - Systeme
- Individuen

Gemeinschaft
  - die Gemeinschaft selbst
- das „Thema“ (z.B. in Szenen)
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Was besagt die These der Individualisierung und von wem stammt sie?
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Ulrich Beck (1944 - 2015):
These der Individualisierung

Individualisierung als ein wesentlicher Prozess der Vergesellschaftung:
Herauslösung aus bislang vorgegebenen Sozialformen
(welcher Beruf? Welcher Lebenspartner? Familie?...)
Verlust traditioneller Sicherheiten
(Was ist wahr? Was ist richtig?)
Suche nach neuen sozialen Einbindungen
(Freunde? Vereine? Szenen?)

Gesellschaft ist aus dieser Perspektive individualisiert: Jedes Individuum muss selbstverantwortlich Chancen und Risiken abwägen.
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Welche zwei Grunddispositionen gibt es?
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Wesenwille:
  Willensakte sind integriert in die allgemeinen Lebenszusammenhänge (Gemeinschaft als ganzheitliches Wesen)
„Gefallen, Gewohnheit, Gedächtnis“

Kürwille
Willensakte sind analytisch und zweckrational
(isoliert, quasi von außen)
„Bedacht, Beschluss, Begriff“
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Was ist die Mikrosoziologische Perspektive?
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• Wissenschaftliche Beobachtungen, Analysen und Erklärungen von Prozessen sozialen Handelns
(Interaktionen) zwischen Individuen oder Gruppen und einzelnen sozialen Systemen
• Eine Art „mitten-drin-Beobachtung“ in der sozialen Welt, im Alltag („Buttom-Up“), z.B. Handlungen
und Handlungsresultate
• Dazwischen: mesosoziologische Perspektive, z.B. Organisationen, Institutionen, soziale Schichten,
Klassen
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Wie versteht Max Weber Gemeinschaft und Gesellschaft?
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Max Weber:
Gemeinschaft und Gesellschaft als Prozess denken:
Vergemeinschaftung:
soziales Handeln aufgrund affektueller oder traditioneller Zusammengehörigkeit
Vergesellschaftung:
soziales Handeln als wert- oder zweckrationales Handeln
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Was versteht Max Weber unter Handeln?
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Definition „Handeln“ (Max Weber):
‚Handeln‘ soll dabei ein menschliches Verhalten (einerlei ob äußeres oder innerliches Tun, Unterlassen oder Dulden) heißen, wenn und insofern der oder die
Handelnden mit ihm einen subjektiven Sinn verbinden.
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Wie sieht Niklas Luhmann Gesellschaft?
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Niklas Luhmann (1927– 1998):
Gesellschaft als System / funktionale Differenzierung
Gesellschaft ist das jeweils umfassendste System menschlichen Zusammenlebens.

„Von sozialen Systemen kann man immer dann sprechen, wenn Handlungen mehrerer Personen sinnhaft aufeinander bezogen werden und dadurch in ihrem Zusammenhang abgrenzbar sind von einer nichtdazugehörigen Umwelt“
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Was besagt die Logik der Situation?
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rekonstruiert die Beeinflussung des individuellen Akteurs durch die soziale Umgebung und stellt so einen Makro-Mikro-Link her. Sie infor-
miert über den jeweiligen Handlungsspielraum des Akteurs bzw. seine Positionie- rung in der Sozialstruktur.
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Was bedeutet Gemeinschaft?
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Bezeichnung jener Formen menschlichen Zusammenlebens, die als besonders eng, vertraut, aber auch als ursprünglich und dem Menschen „wesensgemäß“ angesehen werden."

-Gefühl der Zusammengehörigkeit 
-gemeinsame Erfahrungen 
-örtliche Zusammenkunft
-hohe Bedeutung des Individuums


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Wie sieht Tönnies Gemeinschaft und Gesellschaft?
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Ferdinand Tönnies (1855 – 1936):

Gemeinschaft
  auf Vertrauen beruhend, organisch gewachsen
z.B. Familie, Gemeinschaft des Blutes
Gemeinschaft als Selbstzweck

Gesellschaft
rational, auf Nützlichkeits- erwägungen beruhend
z.B. Organisationen; Nebeneinander vieler Individuen
diverse Zwecke
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Welche Funktion haben soziale Systeme?
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„Soziale Systeme haben die Funktion der Erfassung und Reduktion von Komplexität. Sie dienen der Vermittlung zwischen der äußersten Komplexität der Welt und der sehr geringen, aus anthropologischen Gründen kaum veränderbaren, Fähigkeit des Menschen zu bewußter Erlebnisverarbeitung.“
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Q:
Was beinhaltet Sozialisation?
A:
o vermittelt Menschen die Fähigkeiten zum sozialen Handeln;
o ermöglicht, dass biografisch einzigartige Individuen miteinander verbal und non-verbal kommunizieren können;
o ermöglicht soziale Integration sowie Ab-/Ausgrenzung
o vermittelt gemeinschaftlich und gesellschaftlich vorherrschende Denk-, Deutungs-, Bewertungs- muster (Gefühlsmuster) von Richtig / Falsch; Erwünscht usw.
➢ steht für die Internalisierung (Verinnerlichung) von vorherrschenden Werten, Normen und von
Sinn
Q:
Wer entscheidet über die Sinnhaftigkeit bei Gemeinschaft und Gesellschaft??
A:
Gesellschaft
- Institutionen und Organisationen - Systeme
- Individuen

Gemeinschaft
  - die Gemeinschaft selbst
- das „Thema“ (z.B. in Szenen)
Q:
Was besagt die These der Individualisierung und von wem stammt sie?
A:
Ulrich Beck (1944 - 2015):
These der Individualisierung

Individualisierung als ein wesentlicher Prozess der Vergesellschaftung:
Herauslösung aus bislang vorgegebenen Sozialformen
(welcher Beruf? Welcher Lebenspartner? Familie?...)
Verlust traditioneller Sicherheiten
(Was ist wahr? Was ist richtig?)
Suche nach neuen sozialen Einbindungen
(Freunde? Vereine? Szenen?)

Gesellschaft ist aus dieser Perspektive individualisiert: Jedes Individuum muss selbstverantwortlich Chancen und Risiken abwägen.
Q:
Welche zwei Grunddispositionen gibt es?
A:
Wesenwille:
  Willensakte sind integriert in die allgemeinen Lebenszusammenhänge (Gemeinschaft als ganzheitliches Wesen)
„Gefallen, Gewohnheit, Gedächtnis“

Kürwille
Willensakte sind analytisch und zweckrational
(isoliert, quasi von außen)
„Bedacht, Beschluss, Begriff“
Q:
Was ist die Mikrosoziologische Perspektive?
A:
• Wissenschaftliche Beobachtungen, Analysen und Erklärungen von Prozessen sozialen Handelns
(Interaktionen) zwischen Individuen oder Gruppen und einzelnen sozialen Systemen
• Eine Art „mitten-drin-Beobachtung“ in der sozialen Welt, im Alltag („Buttom-Up“), z.B. Handlungen
und Handlungsresultate
• Dazwischen: mesosoziologische Perspektive, z.B. Organisationen, Institutionen, soziale Schichten,
Klassen
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Q:
Wie versteht Max Weber Gemeinschaft und Gesellschaft?
A:
Max Weber:
Gemeinschaft und Gesellschaft als Prozess denken:
Vergemeinschaftung:
soziales Handeln aufgrund affektueller oder traditioneller Zusammengehörigkeit
Vergesellschaftung:
soziales Handeln als wert- oder zweckrationales Handeln
Q:
Was versteht Max Weber unter Handeln?
A:
Definition „Handeln“ (Max Weber):
‚Handeln‘ soll dabei ein menschliches Verhalten (einerlei ob äußeres oder innerliches Tun, Unterlassen oder Dulden) heißen, wenn und insofern der oder die
Handelnden mit ihm einen subjektiven Sinn verbinden.
Q:
Wie sieht Niklas Luhmann Gesellschaft?
A:
Niklas Luhmann (1927– 1998):
Gesellschaft als System / funktionale Differenzierung
Gesellschaft ist das jeweils umfassendste System menschlichen Zusammenlebens.

„Von sozialen Systemen kann man immer dann sprechen, wenn Handlungen mehrerer Personen sinnhaft aufeinander bezogen werden und dadurch in ihrem Zusammenhang abgrenzbar sind von einer nichtdazugehörigen Umwelt“
Q:
Was besagt die Logik der Situation?
A:
rekonstruiert die Beeinflussung des individuellen Akteurs durch die soziale Umgebung und stellt so einen Makro-Mikro-Link her. Sie infor-
miert über den jeweiligen Handlungsspielraum des Akteurs bzw. seine Positionie- rung in der Sozialstruktur.
Q:
Was bedeutet Gemeinschaft?
A:
Bezeichnung jener Formen menschlichen Zusammenlebens, die als besonders eng, vertraut, aber auch als ursprünglich und dem Menschen „wesensgemäß“ angesehen werden."

-Gefühl der Zusammengehörigkeit 
-gemeinsame Erfahrungen 
-örtliche Zusammenkunft
-hohe Bedeutung des Individuums


Q:
Wie sieht Tönnies Gemeinschaft und Gesellschaft?
A:
Ferdinand Tönnies (1855 – 1936):

Gemeinschaft
  auf Vertrauen beruhend, organisch gewachsen
z.B. Familie, Gemeinschaft des Blutes
Gemeinschaft als Selbstzweck

Gesellschaft
rational, auf Nützlichkeits- erwägungen beruhend
z.B. Organisationen; Nebeneinander vieler Individuen
diverse Zwecke
Q:
Welche Funktion haben soziale Systeme?
A:
„Soziale Systeme haben die Funktion der Erfassung und Reduktion von Komplexität. Sie dienen der Vermittlung zwischen der äußersten Komplexität der Welt und der sehr geringen, aus anthropologischen Gründen kaum veränderbaren, Fähigkeit des Menschen zu bewußter Erlebnisverarbeitung.“
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