Neuroanatomie an der Universität Zu Kiel | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für Neuroanatomie an der Universität zu Kiel

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Amaurosis
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Hierbei handelt es sich um den Ausfall der visuellen Impulse von einem Auge, also eine vollständige Erblindung. Diese wird z.B. durch die Durchtrennung eines Nervus opticus verursacht.
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Thalamuskern Ncl. ventralis lateralis
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Er schließt sich nach dorsal an den Ncl. ventralis anterior an. Beide Kerne sind sich in ihrer Funktion ähnlich.Er erhält seine Afferenzen v.a. aus dem Kleinhirn (über den oberen Kleinhirnstiel und Tractus dentatothalamicus) und aus dem Globus pallidus (über den Fasciculus thalami). Er ist gleich wie der motorische Kortex somatotop gegliedert und zwar befinden sich die Impulse aus den Extremitäten lateral (zuerst Beinregion, dann Rumpf und Arme) und diejenigen des Kopfes medial. Seine Efferenzen ziehen zu den entsprechenden Regionen des motorischen Kortex.

Aber Keine Gewalt Eher Muskeln
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Neurothel
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•epitheloide Zellverbände aus modifizierten Fibroblasten
•bilden die Blut-Liquor-Schranke durch Thight junctions 
•Epithel befindet sich auf der Seite Arachnoidea mater, die zur Dura mater weist
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Rebound-Phänomen
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DAs Rebound-Phänomen tritt physiologisch beim Gesunden auf, wenn Kraft gegen einen Widerstand angewendet wird (Patient drückt Arm des Untersuchers herunter) und bei Nachlassen des Widerstands schlagartig die Kraftaufwendung beendet wird.

Ein fehlendes Rebound-Phänomen zeichnet sich durch überschießende Kraftanwendung nachdem der Widerstand durch den Untersucher reduziert wird. Das Fehlen des physiologischen Rebounds wird in diesem Sinne auch als positives Rebound-Phänomen bezeichnet.

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Brückenvenen
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•äußere Hirnvenen die ein kurzes Stück subdural verlaufen bevor sie in den Sinus durae matris münden
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Bogenskotome
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Bogenskotome entstehen durch eine Druckatrophie der am Rand der Papille austretenden Nervenfasern, beim Grünen Star (Glaukom). Grund dafür ist der erhöhte Augendruck, welcher teilweise erst durch die bogenförmigen Ausfälle im Gesichtsfeld symptomatisch wird. Dazu kommen ein Visusverlust und ein herabgesetztes Auflösungsvermögen.
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Broca Aphasie
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Die Ursache liegt in einer Schädigung des Broca-Areals im Stromgebiet der A. cerebri media.

Die motorische Broca-Aphasie ist durch eine gestörte Sprachproduktion, also eine verlangsamte und erschwerte Spontansprache, gekennzeichnet (nicht-flüssige Aphasie).


  • Typisch sind phonematische Paraphasien (z.B. „Afpel“ statt „Apfel“) und ein Telegrammstil (einzelne Wörter) bei gutem Sprachverständnis.

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Kardiogene Embolien als Ursache zerebraler Ischämien
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Kardiale Embolien entstehen häufig bei Vorhofflimmern, bei Herzwandbewegungsstörungen, bei Herzklappenersatz bzw. -fehlern oder bei Infektionen. Sie verursachen etwa ¼ der ischämischen Hirninfarkte.
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Homonyme Hemianopsie
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Bei einer homonymen Hemianopsie ist das Gesichtsfeld auf einer Seite ausgefallen. Typisches Beispiel ist eine homonyme Hemianopsie des rechten Gesichtsfeldes, bei der − aufgrund einer Schädigung des linken Tractus opticus − das temporale Gesichtsfeld des rechten und das nasale Gesichtsfeld des linken Auges ausfällt. Prinzipiell entstehen alle homonymen Gesichtsausfälle hinter dem Chiasma opticum, also im Bereich des Tractus opticus, des Corpus geniculatum laterale, der Radiatio optica (ggf. Quadrantenanopsie) oder der Sehrinde (Hemianopsie ggf. mit Aussparung der Fovea centralis).
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Leitungsaphasie
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Ursächlich ist eine Läsion des Fasciculus arcuatus, der Verbindung zwischen Wernicke- und Broca-Areal.

Die Leitungsaphasie ist durch häufige Korrekturversuche gekennzeichnet.


  • Die Sprachproduktion ist flüssig mit vielen phonematischen Paraphasien.

  • Das Nachsprechen ist kaum möglich.

  • Das Sprachverständnis sowie das Benennen sind weitgehend intakt.

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Nenne die Dura Duplikaturen und ihre Verläufe
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•Falx cerebri:  verläuft im Interhemisphärenspalt, trennt die Hirnhälften, nimmt Sinus sagittalis superior und inferior auf
•Falx cerebelli: trennt die Kleinhirnhemisphären
•Tentorium cerebelli: trennt Okzipitallappen von Kleinhirn, Trennung in infra- und supratentoriell, Incisura tentorii als Durchtrittsstelle des Truncus encephalis ausgespart
•Diaphragma sellae: überspannt an der Hirnbasis die Sella turcica, trennt Hypphyse von basalen Hirnteilen und Chiasma opticum
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Wie ist die Dura mater aufgebaut?
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=Dura mater cranialis, Pachymeninx
•besteht aus straffen kollagenem Bindegewebe
•periostales Blatt entspricht dem Periost, fest mit dem Schädel verwachsen (im Rückenmark nicht!)
•meningeales Blatt zeigt zur Arachnoidea mater hin 
•nimmt die Sinus durae matris auf
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Q:
Amaurosis
A:
Hierbei handelt es sich um den Ausfall der visuellen Impulse von einem Auge, also eine vollständige Erblindung. Diese wird z.B. durch die Durchtrennung eines Nervus opticus verursacht.
Q:
Thalamuskern Ncl. ventralis lateralis
A:
Er schließt sich nach dorsal an den Ncl. ventralis anterior an. Beide Kerne sind sich in ihrer Funktion ähnlich.Er erhält seine Afferenzen v.a. aus dem Kleinhirn (über den oberen Kleinhirnstiel und Tractus dentatothalamicus) und aus dem Globus pallidus (über den Fasciculus thalami). Er ist gleich wie der motorische Kortex somatotop gegliedert und zwar befinden sich die Impulse aus den Extremitäten lateral (zuerst Beinregion, dann Rumpf und Arme) und diejenigen des Kopfes medial. Seine Efferenzen ziehen zu den entsprechenden Regionen des motorischen Kortex.

Aber Keine Gewalt Eher Muskeln
Q:
Neurothel
A:
•epitheloide Zellverbände aus modifizierten Fibroblasten
•bilden die Blut-Liquor-Schranke durch Thight junctions 
•Epithel befindet sich auf der Seite Arachnoidea mater, die zur Dura mater weist
Q:
Rebound-Phänomen
A:
DAs Rebound-Phänomen tritt physiologisch beim Gesunden auf, wenn Kraft gegen einen Widerstand angewendet wird (Patient drückt Arm des Untersuchers herunter) und bei Nachlassen des Widerstands schlagartig die Kraftaufwendung beendet wird.

Ein fehlendes Rebound-Phänomen zeichnet sich durch überschießende Kraftanwendung nachdem der Widerstand durch den Untersucher reduziert wird. Das Fehlen des physiologischen Rebounds wird in diesem Sinne auch als positives Rebound-Phänomen bezeichnet.

Q:
Brückenvenen
A:
•äußere Hirnvenen die ein kurzes Stück subdural verlaufen bevor sie in den Sinus durae matris münden
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Q:
Bogenskotome
A:
Bogenskotome entstehen durch eine Druckatrophie der am Rand der Papille austretenden Nervenfasern, beim Grünen Star (Glaukom). Grund dafür ist der erhöhte Augendruck, welcher teilweise erst durch die bogenförmigen Ausfälle im Gesichtsfeld symptomatisch wird. Dazu kommen ein Visusverlust und ein herabgesetztes Auflösungsvermögen.
Q:
Broca Aphasie
A:

Die Ursache liegt in einer Schädigung des Broca-Areals im Stromgebiet der A. cerebri media.

Die motorische Broca-Aphasie ist durch eine gestörte Sprachproduktion, also eine verlangsamte und erschwerte Spontansprache, gekennzeichnet (nicht-flüssige Aphasie).


  • Typisch sind phonematische Paraphasien (z.B. „Afpel“ statt „Apfel“) und ein Telegrammstil (einzelne Wörter) bei gutem Sprachverständnis.

Q:
Kardiogene Embolien als Ursache zerebraler Ischämien
A:
Kardiale Embolien entstehen häufig bei Vorhofflimmern, bei Herzwandbewegungsstörungen, bei Herzklappenersatz bzw. -fehlern oder bei Infektionen. Sie verursachen etwa ¼ der ischämischen Hirninfarkte.
Q:
Homonyme Hemianopsie
A:
Bei einer homonymen Hemianopsie ist das Gesichtsfeld auf einer Seite ausgefallen. Typisches Beispiel ist eine homonyme Hemianopsie des rechten Gesichtsfeldes, bei der − aufgrund einer Schädigung des linken Tractus opticus − das temporale Gesichtsfeld des rechten und das nasale Gesichtsfeld des linken Auges ausfällt. Prinzipiell entstehen alle homonymen Gesichtsausfälle hinter dem Chiasma opticum, also im Bereich des Tractus opticus, des Corpus geniculatum laterale, der Radiatio optica (ggf. Quadrantenanopsie) oder der Sehrinde (Hemianopsie ggf. mit Aussparung der Fovea centralis).
Q:
Leitungsaphasie
A:

Ursächlich ist eine Läsion des Fasciculus arcuatus, der Verbindung zwischen Wernicke- und Broca-Areal.

Die Leitungsaphasie ist durch häufige Korrekturversuche gekennzeichnet.


  • Die Sprachproduktion ist flüssig mit vielen phonematischen Paraphasien.

  • Das Nachsprechen ist kaum möglich.

  • Das Sprachverständnis sowie das Benennen sind weitgehend intakt.

Q:
Nenne die Dura Duplikaturen und ihre Verläufe
A:
•Falx cerebri:  verläuft im Interhemisphärenspalt, trennt die Hirnhälften, nimmt Sinus sagittalis superior und inferior auf
•Falx cerebelli: trennt die Kleinhirnhemisphären
•Tentorium cerebelli: trennt Okzipitallappen von Kleinhirn, Trennung in infra- und supratentoriell, Incisura tentorii als Durchtrittsstelle des Truncus encephalis ausgespart
•Diaphragma sellae: überspannt an der Hirnbasis die Sella turcica, trennt Hypphyse von basalen Hirnteilen und Chiasma opticum
Q:
Wie ist die Dura mater aufgebaut?
A:
=Dura mater cranialis, Pachymeninx
•besteht aus straffen kollagenem Bindegewebe
•periostales Blatt entspricht dem Periost, fest mit dem Schädel verwachsen (im Rückenmark nicht!)
•meningeales Blatt zeigt zur Arachnoidea mater hin 
•nimmt die Sinus durae matris auf
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