PNSM an der Universität Würzburg

Karteikarten und Zusammenfassungen für PNSM an der Universität Würzburg

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1980er: Reduced-Social-Cues- bzw. Cues-Filtered-Out-Ansatz:

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Red. Soc. Cues / Cues Filt. Out Approach: Grundannahmen

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Red. Soc. Cues / Cues Filt. Out Approach: Abh. Variablen / Effekte

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Red. Soc. Cues / Cues Filt. Out Approach: Methode

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Red. Soc. Cues / Cues Filt. Out Approach: Methode (Bspl.) und abhängige Variablen

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Red. Soc. Cues / Cues Filt. Out Approach: Befunde und weitere Experimente

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Red. Soc. Cues / Cues Filt. Out Approach: Kritik

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Deindividuation

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SIDE:

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Social Identity Theory

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Kollektive (soziale) Identität

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PNSM

1980er: Reduced-Social-Cues- bzw. Cues-Filtered-Out-Ansatz:

  • fehlende Sinneskanäle bei cvK / Mangel an sozialen Hintergrundinformationen erschwert zwar teilweise die
    Kommunikation,
  • aber oft auf psycho-sozialer Ebene vorteilhaft:
    • zwischenmenschlicher Austausch, der offener, vorurteilsfreier und gleichberechtigter ist als in Face-to-Face- Gruppen
  • Fokus auf interne Unternehmenskommunikation und computervermittelte Kommunikation in Arbeitsteams (viele Ansätze kommen aus Unternehmenskommunikation)
  • Popularisierung des Internet (1990er):
  • Reduced-Social-Cues-Ansatz untersucht:
    • informelle Online-Kommunikation: Interessensgemeinschaften, Selbsthilfegruppen, Kontaktbörsen oder Spielumgebungen im Internet

PNSM

Red. Soc. Cues / Cues Filt. Out Approach: Grundannahmen

  • Technische Kommunikationsmedien filtern soziale Hinweisreize/ Hintergrundinformationen heraus, die in der FtF- Kommunikation zur Verfügung stehen
  • technische Kommunikationsmedien unterscheiden sich darin, welche Hintergrundinformationen sie herausfiltern (E- Mail, Telefon, Videokonferenz)
    • Bei der textbasierten cvK werden die meisten Hintergrundinformationen herausgefiltert
  • Wenn anstelle von FtF-Kommunikation technisch vermittelte interpersonale Kommunikation stattfindet und somit auf verschiedenen Dimensionen (unabhängigen Variablen = Hinweisreize/Hintergrundinformationen) Hintergrundinformationen herausgefiltert werden, so führt dies zu vorhersagbaren Effekten bei bestimmten intra- und interpersonalen abhängigen Variablen.

PNSM

Red. Soc. Cues / Cues Filt. Out Approach: Abh. Variablen / Effekte

Beschränkte Wahrnehmung des sozialen Kommunikationskontextes

Beschränkte Wahrnehmung des Kommunikationspartners

Verstärkte Wahrnehmung der eigenen Person

Erschwerte Regulation der Interaktion

Egalisierte Kommunikation

Enthemmte Kommunikation

Ambivalente Effekte hinsichtlich Gruppendynamik

Ambivalente Effekte hinsichtlich Kommunikationsergebnis

PNSM

Red. Soc. Cues / Cues Filt. Out Approach: Methode

Experimentelle Kleingruppenforschung:
Operationalisierung der unabhängigen Variable: drei Untersuchungsbedingungen:
• 1. Face-to-Face-Kommunikation zwischen einander bekannten Personen,
• 2. Online-Chat-Kommunikation zwischen einander bekannten Personen,
• 3. Online-Chat-Kommunikation zwischen anonymen Teilnehmern.
Gearbeitet wurde jeweils mit Kleingruppen von drei Studierenden, die Vorerfahrungen in Chat-Kommunikation
hatten

PNSM

Red. Soc. Cues / Cues Filt. Out Approach: Methode (Bspl.) und abhängige Variablen

Kommunikationsaufgabe: oft Diskussion über Entscheidungsdilemmata aus der sozialpsychologischen Risikoschub-Forschung
• Option mit großem Nutzen und mit einem Risiko behaftet
Versuchspersonen: Wie groß müsste die Erfolgswahrscheinlichkeit sein, damit sie für die riskante Alternative plädieren.


Risikoschubforschung:
• (1) Fragebogen / Einzeln zu Entscheidungsempfehlungen
• (2) Diskussion / Gruppe fällen eine gemeinsame Entscheidung.
• Gruppenentscheidung üblicherweise deutlich riskanter, als der Mittelwert Einzelentscheidungen.
• Da unter bestimmten Bedingungen auch besonders vorsichtige Gruppenentscheidungen entstehen, spricht man als
Überbegriff von Gruppen-Polarisierung (wenn Einzelentscheidungen sich nicht mitteln)


Abhängige Variable:
--> Kommunikationseffizienz
Zeitdauer bis zur Konsensfindung in der Gruppe; (geringe Zeitdauer = hohe Effizienz)
--> Egalisierungsgrad der Kommunikation
Streuung der Anzahl der Beiträge pro Person; geringe Streuung = starke Egalisierung,
--> Ausmaß des Risikoschubs

Differenzen zwischen den Einzelentscheidungen vor Gruppendiskussion und Gruppenentscheidung; große positive Differenz = starken Risikoschub
--> Verbreitung von normverletzendem Verhalten
Anzahl von Flames

PNSM

Red. Soc. Cues / Cues Filt. Out Approach: Befunde und weitere Experimente

Online-Gruppen:
• Kommunikation weniger effizient, aber egalitärer
• Risikoschub größer (in beide Richtungen möglich)
• normverletzendes Verhalten verbreiteter
• geringere Effizienz (nicht das Tippen, sondern die Schwierigkeiten bei der Interaktionssteuerung)


signifikante Effekte auch zwischen der nicht-

anonymen und der anonymen Online-Gruppe:

in anonymer Online-Gruppe beteiligten sich Mitglieder hypothesenkonform gleichmäßiger
produzierten sehr viel mehr Flames


um die Generalisierbarkeit zu erhöhen, wurden im selben Paradigma eine Reihe weiterer Experimente mit unterschiedlichen Teilnehmerkreisen durchgeführt:
z.B. studentische vs. nicht-studentische VP;
online-erfahrene vs. online-unerfahrene VP;
einander fremde vs. befreundete VP
verschiedenen Computermedien:
z.B. zeitgleiche versus zeitversetzte computervermittelte Kommunikationsdienste
--> Experimente bekräftigten im Wesentlichen die vorherigen Befunde.


Cues-Filtered-Out-Approach: Ergebnisse von Befragungen/Feldbeobachtungen in Online Kontexten:
Enthemmung aufgrund von Filtereffekten mag beispielsweise im Spiel sein,
wenn Studierende ausfällige Beschwerde-Emails an Lehrende senden (auf Einladung aber nicht persönlich in
der Sprechstunde auftauchen),
wenn Menschen in Online -Selbsthilfegruppen stigmatisierte medizinische Probleme offen besprechen (die sie außerhalb des Netzes verschweigen)
wenn sie neue Facetten ihrer Sexualität bewusst in Online-Foren und Online-Chats erkunden (weniger gehemmt).

PNSM

Red. Soc. Cues / Cues Filt. Out Approach: Kritik

  • Verdienst des Ansatzes, einerseits die sozialen Nachteile fehlender Hintergrundinformationen zu präzisieren,
  • andererseits aber auch deren Vorteile herauszuarbeiten
  • technikzentristisch anmutende Prämisse (Ansatz ist technikzentriert):
    • Annahme, bestimmte Kommunikationsmedien würden durch ihre technischen Eigenschaften automatisch bestimmte Hinweisreize eliminieren
    • Ob und wie die Nutzer bewusst dafür sorgen, Zusatzinformationen zu übermitteln, z.B. Nicknames,
    • Verbalisierung von ansonsten nonverbal übermittelten Stimmungen,
    • Bereitstellung von Fotos oder persönlichen Homepages

  • Praxis: Gestaltung innovativer Kommunikationstechnologien
    • Gestaltung eines Online-Konferenztools, in dem soziale Statusunterschiede abgebildet werden können.
    • Viele Online-Dating-Plattformen haben nonverbale Cues integriert, da diese für Flirt und Beziehungsanbahnung wichtig sind.
    • technisch vermittelte Kommunikation filtert nicht nur Cues der FtF-K. heraus, sondern fügt sozialem Austausch neue, sinnvoll interpretierbare Cues hinzu
    • ergänzend zum Reduced-Social-Cues-Approach auch ein Added-Social-Cues-Ansatz

PNSM

Deindividuation

  • Individuelle Identität in den Hintergrund
  • Agieren in der anonymen Masse in den Vordergrund
    -> kritische Selbstbewertung und moralische Bedenken außer Kraft (man reflektiert nicht mehr richtig)
    -> normverletzendes (anomisches) und antisoziales Verhalten

Moderne Sozialpsychologie:

  • Deindividuation als ein psychologischer Zustand reduzierter Selbstbewertung und verringerter Bewertungsangst, der zu
    enthemmtem und antinormativem Verhalten der Gruppenmitglieder führt (weniger Le Bon)
  • 1990er : Klassische Deindividuationstheorie für die cvK kritisiert und durch ein neues Modell - das Social Identity Model of Deindividuation (SIDE) - abgelöst.

PNSM

SIDE:

  • antagonistisches Verhalten in Deindividuationssituationen nicht immer regelverletzend, sondern folgt bestimmten
    Normen, die sich aus Gruppenidentität oder aktueller Situation ergeben (Gruppennormen/-werte)
  • gezieltes Handeln: Fußballhooligans greifen nicht einfach irgendwelche Passanten an: gezielt Anhänger der
    gegnerischen Mannschaft
  • Teilnehmer von Online-Foren beleidigen nicht irgendjemanden, sondern z.B. gezielt Neulinge oder ideologische
    Abweichler (Gruppenausgrenzung)
  • SIDE: anonymen Gruppensituationen im Internet - nicht nur antisoziales Verhalten
    • unter Bedingungen: prosoziales Verhalten (je nach Gruppenwert)

PNSM

Social Identity Theory

In Abhängigkeit davon, welchen sozialen Gruppen man angehört, werden unterschiedliche soziale Identitäten entwickelt 

Situation -> Soziale Identität im Vordergrund und handlungsleiten
familiären Umfeld -> Identität als Elternteil oder Geschwister

PNSM

Kollektive (soziale) Identität

Ingroups positiver, Outgroups abwerten - steigern Selbstwertgefühl
intra-gruppales Verhalten (innerhalb der Gruppe)
inter-gruppales Verhalten (zwischen Gruppen)
Soziale Identitäten lassen sich auf unterschiedlichen Ebenen ansiedeln: Fußballer / Handballer / Sportler

PNSM

Modelle der rationalen Medienwahl

man wählt Medien so aus, dass es Sinn macht; beschreiben, wann man welches Medium
auswählt

  • soziale Präsenz, Media Richness
  • auch eine unpersönliche cvK (computervermittelte Komm.) kann nützlich und zweckmäßig sein (schnell und kostengünstig)
  • cvK - geringe Lebendigkeit - nur für bestimmte sachbezogene Kommunikationsaufgaben geeignet

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POMK 1

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