GIT an der Universität Würzburg | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für GIT an der Universität Würzburg

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen GIT Kurs an der Universität Würzburg zu.

TESTE DEIN WISSEN

Pankreas

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • schüttet Puffer zur Neutralisierung des Chymus aus
  • produziert viele Verdauungsenzyme
    1. Proteolytische Enzyme (Trypsinogen, Chymotrypsinogen, Procarboxypeptidase)
    2. Lipolytische Enzyme (Lipase, Phospholipasen, Carboxesterasen)
    3. Amolytische Enzyme (α-Amylase)
    4. Nucleasen (DNasen, RNasen)
    5. Andere (Procolipase, Trypsin-Inhibitor)
  • Ausführungsgang endet im oberen Dünndarm hier wird alles sekretiert/ausgeschüttet
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Leber /Galle

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Lecithin als Emulgator
  • Gallensalze für den Lipidverdau
    1. Gallenflüssigkeit wird in der Gallenblase gesammelt
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Aufgaben der GIT bei der Verdauung

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Mund

Zerkleinerung, Speichel

Speicheldrüsen

Enzyme: Ptyalin, Mucin, IgA, Lysozym, Zungengrundlipase

Magen

Vor- und Anverdau, Verkleinerung der Partikelgröße

Pankreas

Proteinsekretion (Enzyme + Vorstufen), Volumensekretion (Neutralisation)

Zwölffingerdarm

Verdauungssekrete aus Galle und Pankreas

Leber

Galle, First Pass der Pfortader

Dünndarm

Überführung von Nahrung in Spaltprodukte, Aufnahme von Nähstoffen Resorption

Dickdarm

Eindicken des Nahrungsbreis, Resorption von Wasser und Elektrolyte

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Dünndarm

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Abschnitte: Duodenum (Zwölffingerdarm), Leerdarm (Jejunum), Krummdarm (Ileum)
  • Verdauungsprozesse: Spaltung der Makromoleküle in resorbierbare Spaltprodukte (Verdau), Resorption
  • Enzyme: (Pankreasenzyme)
    1. Membranständige Enzyme: Enteropeptidase, Disaccharidasen, Peptidasen, Phosphatasen, Konjugase, Pantotheinase, Biotinidase
  • Oberflächenvergrößerung des Dünndarms: Darm als Zylinder – Kerckring-Falten – Zotten (Villi) – Mikrovilli → 200m² (600fache Oberflächenvergrößerung)
    1. Zellteilung findet in den Krypten (Tal der Darmzotten) → Enterozyten werden vom Tal an die Spitze geschoben, wo sie abgehen (Verschiedene Zelltypen entwickeln sich aus den Stammzellen: Becherzellen, Paneth-Zellen, …)
    2. Im inneren: Blut und Lymphgefäße für den Abtransport der aufgenommenen Stoffe
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Dickdarm, Blinddarm, Mastdarm

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Im Dickdarm wird der Nahrungsbrei eingedickt
  • Wasser und Elektrolyte werden resorbiert (dem Speisebrei einzogen)
  • 1200-1500 ml werden auf 100-200 ml eingedickt
  • Schleimhaut ist Großteils zottenlos mit vielen schleimproduzierenden Zellen, da der Speisebrei immer fester wird
    1. Teil hat Einstülpungen, sodass Resorption stattfinden kann
  • Längsmuskulatur-Schicht ist dafür verantwortlich, dass der Speisbrei transportiert wird
  • Am Anfang des Dickdarms sind v.a. anaerobe Bakterien zu finden
    1. Verstoffwechseln das, was von unserem Körper im Dünndarm nicht resorbiert wurde
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Magen

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Durchmischung des Speisebreis (Chymus) mit Magensaft
    • Magensaft wird von der Magenschleimhaut gebildet
      • Nebenzellen: Mucin (Schleimprotein)
      • Belegzellen/Parietalzellen: Salzsäure, Intrinsic Faktor
      • Hauptzellen: Pepsin(ogen) (Proteinspaltung, wird durch niedrigen pH wert aktiviert)
    • Steigernd: Gastrin, Molitin
    • Hemmend: CCK, Sekretin (GIP)
  • Homogenisieren des Chymus (wellenartige Bewegungen der Magenmuskulatur)

Magenverschluss: Pylorus

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

extrazelluläre Rezeptoren

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Transmembranproteine

  • Extrazelluläre Domäne: Bindung/Erkennung des Liganden
  • intrazelluläre Domäne: Signalweiterleitung

1. enzymgekopplete Rezeptoren (Insulin-Rezeptor)

  • Heterotatramer
  • Transphosphorylierung durch Tyrosinkinasen
  • phosphorylierte Insulinrezeptorproteine-> Signal wird an das Zellinnere weitergegeben

2. ligandengesteuerte Ionenkanäle

  • extrazelluläre Aktivierung (Glutamat, ATP, Acetylcholin)
  • intrazelluläre Aktivierung (cGMP: Photorezeptoren)

3. G-Protein-vermittelte Aktivierung der Adenylat-Cyclase

  • G-Protein bindet GTP und alpha UE diffundiert ab
  • Adenylat-Cyclase wird aktiviert ud wandelt ATP zu cAMP um 
  • cAMP wirkt als second messenger
    • lidandenkontrollierter Ionenkanal
    • Proteinkinase A aktiviert
    • Phosphodiesterase deaktiviert
  • Phospholipase C wird durch alpha UE aktiviert -> setzt PIP2 zu DAG und InsP3 um
    • DAG aktiviert Proteinkinase C
    • insP3 setzt Ca frei
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Resorption

- Primäre Aktiv

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Energiequelle: ATP = ATPase

  • Proton-Kalium-ATPase (H+-K+) in den Belegzellen (im Magen→ HCl Sekretion)
  • Natrium-Kalium-ATPase (Na+-K+→ Ionengradient Aufbau)


  • Gallensalztransporter (BESP, MRP) 
  • ENTs (Nukleosidtransporter ins Blut) 
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Resorption

- Vesikel

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Endozytose: Aufnahme des Stoffes an der Membranwand in Vesikeln, Freilassung in der Zelle (Lipoproteine)
  • Exozytose: Aufnahme des Stoffes in der Zelle in Vesikel und Freigabe über die Membranwand aus der Zelle
    1. exokriner Pankreas: Enzymfreisetzung
    2. endokrine Zellen im GIT: Hormonfreisetzung (Peptidhormone)
  • Transzytose: Stoff wird durch Endozytose auf der einen Seite der Zelle in Vesikel aufgenommen und durch die Zelle/das Zytosol transportiert und auf der anderen Zellseite durch Exozytose wieder durch die Zellmembran freigesetzt (Immunsystem im Darm)


  • Insulin 
  • Transporter (GLUT; Aquaproine) 
  • Häm-Eisen-Resorption im Darm 
  • B12-Resorption und Verteilung 


Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Resorption

- Membrankanäle

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

spannungsabhängig 

Liganden-reguliert 

Ca2+-Kanal (Insulinausschüttung) 

Na+/K+-Kanäle Aktionspotential 

Ca2+-Kanal (IP3-reguliert) 

CNG-Kanäle (cGMP-reguliert, Wirkung Vit A) 

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

3 Phasen der Verdauung

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Kephale Phase: vor dem Eintreffen der Nahrung in den Magen 


Gastrale Phase: beginnt, wenn die Nahrung den Magen erreicht              

Intestinale Phase: beginnt ab dem Zeitpunkt, in dem die Nahrung in den Dünndarm gelangt

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Charakteristika von Hormonen

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Wirken in dem Organismus, in dem Sie synthetisiert werden
  • Kommunikation von Zelle, nur Signalüberträger, nicht an der Reaktion beteiligt
  • Spezifische Rezeptoren -> hohe Affinität -> reversible Bindung
  • initiiert/beschleunigt/verlangsamt biochemische Reaktionen
Lösung ausblenden
  • 114702 Karteikarten
  • 2495 Studierende
  • 96 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen GIT Kurs an der Universität Würzburg - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Pankreas

A:
  • schüttet Puffer zur Neutralisierung des Chymus aus
  • produziert viele Verdauungsenzyme
    1. Proteolytische Enzyme (Trypsinogen, Chymotrypsinogen, Procarboxypeptidase)
    2. Lipolytische Enzyme (Lipase, Phospholipasen, Carboxesterasen)
    3. Amolytische Enzyme (α-Amylase)
    4. Nucleasen (DNasen, RNasen)
    5. Andere (Procolipase, Trypsin-Inhibitor)
  • Ausführungsgang endet im oberen Dünndarm hier wird alles sekretiert/ausgeschüttet
Q:

Leber /Galle

A:
  • Lecithin als Emulgator
  • Gallensalze für den Lipidverdau
    1. Gallenflüssigkeit wird in der Gallenblase gesammelt
Q:

Aufgaben der GIT bei der Verdauung

A:

Mund

Zerkleinerung, Speichel

Speicheldrüsen

Enzyme: Ptyalin, Mucin, IgA, Lysozym, Zungengrundlipase

Magen

Vor- und Anverdau, Verkleinerung der Partikelgröße

Pankreas

Proteinsekretion (Enzyme + Vorstufen), Volumensekretion (Neutralisation)

Zwölffingerdarm

Verdauungssekrete aus Galle und Pankreas

Leber

Galle, First Pass der Pfortader

Dünndarm

Überführung von Nahrung in Spaltprodukte, Aufnahme von Nähstoffen Resorption

Dickdarm

Eindicken des Nahrungsbreis, Resorption von Wasser und Elektrolyte

Q:

Dünndarm

A:
  • Abschnitte: Duodenum (Zwölffingerdarm), Leerdarm (Jejunum), Krummdarm (Ileum)
  • Verdauungsprozesse: Spaltung der Makromoleküle in resorbierbare Spaltprodukte (Verdau), Resorption
  • Enzyme: (Pankreasenzyme)
    1. Membranständige Enzyme: Enteropeptidase, Disaccharidasen, Peptidasen, Phosphatasen, Konjugase, Pantotheinase, Biotinidase
  • Oberflächenvergrößerung des Dünndarms: Darm als Zylinder – Kerckring-Falten – Zotten (Villi) – Mikrovilli → 200m² (600fache Oberflächenvergrößerung)
    1. Zellteilung findet in den Krypten (Tal der Darmzotten) → Enterozyten werden vom Tal an die Spitze geschoben, wo sie abgehen (Verschiedene Zelltypen entwickeln sich aus den Stammzellen: Becherzellen, Paneth-Zellen, …)
    2. Im inneren: Blut und Lymphgefäße für den Abtransport der aufgenommenen Stoffe
Q:

Dickdarm, Blinddarm, Mastdarm

A:
  • Im Dickdarm wird der Nahrungsbrei eingedickt
  • Wasser und Elektrolyte werden resorbiert (dem Speisebrei einzogen)
  • 1200-1500 ml werden auf 100-200 ml eingedickt
  • Schleimhaut ist Großteils zottenlos mit vielen schleimproduzierenden Zellen, da der Speisebrei immer fester wird
    1. Teil hat Einstülpungen, sodass Resorption stattfinden kann
  • Längsmuskulatur-Schicht ist dafür verantwortlich, dass der Speisbrei transportiert wird
  • Am Anfang des Dickdarms sind v.a. anaerobe Bakterien zu finden
    1. Verstoffwechseln das, was von unserem Körper im Dünndarm nicht resorbiert wurde
Mehr Karteikarten anzeigen
Q:

Magen

A:
  • Durchmischung des Speisebreis (Chymus) mit Magensaft
    • Magensaft wird von der Magenschleimhaut gebildet
      • Nebenzellen: Mucin (Schleimprotein)
      • Belegzellen/Parietalzellen: Salzsäure, Intrinsic Faktor
      • Hauptzellen: Pepsin(ogen) (Proteinspaltung, wird durch niedrigen pH wert aktiviert)
    • Steigernd: Gastrin, Molitin
    • Hemmend: CCK, Sekretin (GIP)
  • Homogenisieren des Chymus (wellenartige Bewegungen der Magenmuskulatur)

Magenverschluss: Pylorus

Q:

extrazelluläre Rezeptoren

A:

Transmembranproteine

  • Extrazelluläre Domäne: Bindung/Erkennung des Liganden
  • intrazelluläre Domäne: Signalweiterleitung

1. enzymgekopplete Rezeptoren (Insulin-Rezeptor)

  • Heterotatramer
  • Transphosphorylierung durch Tyrosinkinasen
  • phosphorylierte Insulinrezeptorproteine-> Signal wird an das Zellinnere weitergegeben

2. ligandengesteuerte Ionenkanäle

  • extrazelluläre Aktivierung (Glutamat, ATP, Acetylcholin)
  • intrazelluläre Aktivierung (cGMP: Photorezeptoren)

3. G-Protein-vermittelte Aktivierung der Adenylat-Cyclase

  • G-Protein bindet GTP und alpha UE diffundiert ab
  • Adenylat-Cyclase wird aktiviert ud wandelt ATP zu cAMP um 
  • cAMP wirkt als second messenger
    • lidandenkontrollierter Ionenkanal
    • Proteinkinase A aktiviert
    • Phosphodiesterase deaktiviert
  • Phospholipase C wird durch alpha UE aktiviert -> setzt PIP2 zu DAG und InsP3 um
    • DAG aktiviert Proteinkinase C
    • insP3 setzt Ca frei
Q:

Resorption

- Primäre Aktiv

A:

Energiequelle: ATP = ATPase

  • Proton-Kalium-ATPase (H+-K+) in den Belegzellen (im Magen→ HCl Sekretion)
  • Natrium-Kalium-ATPase (Na+-K+→ Ionengradient Aufbau)


  • Gallensalztransporter (BESP, MRP) 
  • ENTs (Nukleosidtransporter ins Blut) 
Q:

Resorption

- Vesikel

A:
  • Endozytose: Aufnahme des Stoffes an der Membranwand in Vesikeln, Freilassung in der Zelle (Lipoproteine)
  • Exozytose: Aufnahme des Stoffes in der Zelle in Vesikel und Freigabe über die Membranwand aus der Zelle
    1. exokriner Pankreas: Enzymfreisetzung
    2. endokrine Zellen im GIT: Hormonfreisetzung (Peptidhormone)
  • Transzytose: Stoff wird durch Endozytose auf der einen Seite der Zelle in Vesikel aufgenommen und durch die Zelle/das Zytosol transportiert und auf der anderen Zellseite durch Exozytose wieder durch die Zellmembran freigesetzt (Immunsystem im Darm)


  • Insulin 
  • Transporter (GLUT; Aquaproine) 
  • Häm-Eisen-Resorption im Darm 
  • B12-Resorption und Verteilung 


Q:

Resorption

- Membrankanäle

A:

spannungsabhängig 

Liganden-reguliert 

Ca2+-Kanal (Insulinausschüttung) 

Na+/K+-Kanäle Aktionspotential 

Ca2+-Kanal (IP3-reguliert) 

CNG-Kanäle (cGMP-reguliert, Wirkung Vit A) 

Q:

3 Phasen der Verdauung

A:

Kephale Phase: vor dem Eintreffen der Nahrung in den Magen 


Gastrale Phase: beginnt, wenn die Nahrung den Magen erreicht              

Intestinale Phase: beginnt ab dem Zeitpunkt, in dem die Nahrung in den Dünndarm gelangt

Q:

Charakteristika von Hormonen

A:
  • Wirken in dem Organismus, in dem Sie synthetisiert werden
  • Kommunikation von Zelle, nur Signalüberträger, nicht an der Reaktion beteiligt
  • Spezifische Rezeptoren -> hohe Affinität -> reversible Bindung
  • initiiert/beschleunigt/verlangsamt biochemische Reaktionen
GIT

Erstelle und finde Lernmaterialien auf StudySmarter.

Greife kostenlos auf tausende geteilte Karteikarten, Zusammenfassungen, Altklausuren und mehr zu.

Jetzt loslegen

Das sind die beliebtesten GIT Kurse im gesamten StudySmarter Universum

GIS

Freie Universität Berlin

Zum Kurs
GIS

TU Clausthal

Zum Kurs
GIS

Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig

Zum Kurs
GIW

HFH Hamburger Fern-Hochschule

Zum Kurs
GIS

Universität Weimar

Zum Kurs

Die all-in-one Lernapp für Studierende

Greife auf Millionen geteilter Lernmaterialien der StudySmarter Community zu
Kostenlos anmelden GIT
Erstelle Karteikarten und Zusammenfassungen mit den StudySmarter Tools
Kostenlos loslegen GIT