Select your language

Suggested languages for you:
Log In Anmelden

Lernmaterialien für EWS Lern an der Universität Würzburg

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen EWS Lern Kurs an der Universität Würzburg zu.

TESTE DEIN WISSEN

Anwendung klass. Kond.:

Konditionierte Furcht

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Watson & Rayner (1920): der kleine Albert

mit Hammerschlägen Angst vor Ratte konditioniert

Angst extrem Löschungsresistent


-> Gegenkonditionierung nach Jones (1924): der kleine Peter

mit Keksen Angst vor Kaninchen wegkonditioniert

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Phasen klassische Konditionierung

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Phase 1: Kontrolle und Voraussetzungen

Phase 2: Konditionierung

Phase 3: Extinktion

Phase 4: Spontanerholung (= Remission)

Phase 5: Ersparnis

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Definition: Behaviorismus

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

(Zimbardo, 2008): Behaviorismus ist ein wissenschaftlicher Ansatz, der das Feld der Psychologie auf messbares, beobachtbares Verhalten und dessen Beziehungen zu Umweltstimuli reduziert.

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Definition von Beobachtungslernen

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Beobachtungslernen: Das Verhalten einer Person verändert sich durch Beobachtung des Verhaltens einer anderen Person (oder sprachl. Darstellung) hin zu einer größeren Ähnlichkeit damit.

(Tausch & Tausch, 1971)

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Weitere Konditionierungsprozesse

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Reizgeneralisierung (gradient)

Reizdiskrimination (entlang einer Dimension)

Konditionierung höherer Ordnung

Assoziative Konditionierung


--> krank viel mehr als Pawlow dachte

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Wirkungen / Effekte des Beobachtungslernens

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

- Entwicklung allgemeiner Vorstellungen / Einstellungen (Beispiel Dodo: Entwicklung einer allgemeinen Einstellung zu Aggressivität)


- Auslöseeffekte (Modelle können Verhalten auslösen, das der Beobachter schon voll und ganz beherrscht)


- Intensivierung der Reaktionsbereitschaft (durch Modell wird Möglichkeit aufgezeigt das beobachtete Verhalten ebenfalls zu zeigen)


Nullwirkung (Verhaltensweise bereits bekannt -> keine Lernwirkung)


- Neuerwerb von Verhaltensweisen / modellierender Effekt (neue Verhaltensweise wird von Modell vorgeführt, diese wird mehr oder minder identisch reproduziert - jedoch keine reine Imitation, sondern kognitive Auseinandersetzung!)


- Hemmungseffekt (Reduktion der Häufigkeit früher erworbener Fähigkeiten)


- Enthemmungseffekt (Vorher verbotene oder bedrohliche Handlungen werden von Modell ohne negative Folgen und/oder positive Folgen ausgeführt)




Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Klass.Kond: Schulangst (mit Prävention und Behandlung)

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Basiert auf UCS Tadel/Peinlichkeiten -> Angst vor Lehrer

Übertragung auf ganzes Fach oder Schule: höhere Ordnung

Übertragung auf andere Lehrer: Generalisierung


Prävention:

Lehrer haben nur gute Gefühle

Klassenklima

internale Attribuierung


Behandlung:

system. Desensibilisierung nach Wolpe (1958)

Angsthierarchie, mit Entspannungsübungen punkt für Punkt Desensibilisieren



Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Phasen des Beobachtungslernens

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Bandura 1969

2 Phasen: Aneigungsphase / Lernphase (Akquisition) und Äußerungsphase / Ausführungsphase (Performanz)


1. Schritt: Aufmerksamkeit 

-> Selektion aus dem gesamten Reizangebot der Umwelt ist von Eigenschaften des Beobachters (Motivation, Wahrnehmungsfähigkeit), Modelleigenschaften (Respektiert, statushoch, mächtig, erfolgreich) und dem Verhältnis der beiden abhängig (Sympathie, Ähnlichkeit)

-> 3 Arten von Modellen (Natürlich, Symbolisch, sprachlich vermittelte Erläuterung / Anweisung)


2. Schritt: Gedächtnisprozesse

-> Transfer des beobachteten Verhaltens ins Gedächtnis und Abspeicherung in bildlicher und/oder sprachlicher Form

-> Wiederholung ist erforderlich um Bewegungsabläufe zu automatisieren


3. Schritt: Reproduktion

-> Theoretisch sollte nun die Reproduktion des Verhaltens möglich sein

-> Man wird durch Selbstbeobachtung oder informative Rückmeldung / Feedback (negative Reaktion auf falsche Ausführung wäre hinderlich) auf Fehler aufmerksam


4. Schritt: Motivation

-> Ob ein beobachtbares Verhalten nachgeahmt wird, hängt von der Motivation des Lernenden in einer gegebenen sozialen Situation ab

-> 3 Formen der Verstärkung: direkt, stellvertretend, Selbstverstärkung

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Gedöns sozial-kognitive Theorie

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

- Empirische Basis: Bobo-Doll Experiment (Bandura 1963, 3 Varianten des Films: Positive Konsequenz / Bestrafung / Keine Konsequenz)

- Prinzip: Lernen durch Beobachtung des Verhaltens anderer

- Im Gehirn existieren Nervenzellen (Spiegelneuronen), die bei Betrachtung so reagieren als würde man es selbst ausführen

- Reziproker Determinismus (Wechselwirkung zwischen Verhalten, Umgebung und Faktoren der Person)

- Verstärkung erhöht Wahrscheinlichkeit des Auftretens einer Verhaltensweise

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Skinner-Box

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

1930: Nur wenn Licht angeht, bringt der Hebel Futter für die Ratten

zusätzliche Kontrollfunktion: diskriminativer Reiz


Kontiguität, Kontingenz, Informativität



Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Thesen zur Wirkung medialer Gewalt

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Untersuchungen über Fernsehgewohnheiten und Aggressivität zeigen keine vollständig eindeutige Tendenz!


- Habitualisierungshypothese (Abnahme der Sensibilität durch ständigen Konsum)

- Stimulationshypothese (Förderung der Bereitschaft zur Gewaltanwendung bei Frustration)

- Lerntheoretische Überlegungen (Lernen beim Beobachten und Anwendung einzelner Elemente in der Realität)

- Rechtfertigungshypothese 


Empirisch widerlegte Hypothesen: Hypothese der Wirkungslosigkeit und Katharsishypothese (angeborene Aggression wird bei Beobachtung von Gewaltakten an fiktiven Modellen verringert, weil Gewalt miterlebt wird und die Aggression "gereinigt" wird)

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Allgemeines Gedöns Behaviorismus

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

"Bewusstseinszustände sind nicht objektiv verifizierbar, und aus diesem Grund können daraus nie wissenschaftliche Daten werden" Watson 1913


Blackbox: Mensch hat keinen freien Willen; bestimmter Reiz führt zu Verhalten

Assoziatives lernen: Reize werden mit Reizen/Reaktionen durch Kontiguität (Kontingenz Rescorla '88, Informativität Kamin '69) verknüpft

Unterricht:

  • Konzentration auf verhaltensorientierte Lehrziele
  • Ziel aus behav. Sicht: hohe Aktivität
  • Lob/Tadel
Lösung ausblenden
  • 197102 Karteikarten
  • 3674 Studierende
  • 121 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen EWS Lern Kurs an der Universität Würzburg - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Anwendung klass. Kond.:

Konditionierte Furcht

A:

Watson & Rayner (1920): der kleine Albert

mit Hammerschlägen Angst vor Ratte konditioniert

Angst extrem Löschungsresistent


-> Gegenkonditionierung nach Jones (1924): der kleine Peter

mit Keksen Angst vor Kaninchen wegkonditioniert

Q:

Phasen klassische Konditionierung

A:

Phase 1: Kontrolle und Voraussetzungen

Phase 2: Konditionierung

Phase 3: Extinktion

Phase 4: Spontanerholung (= Remission)

Phase 5: Ersparnis

Q:

Definition: Behaviorismus

A:

(Zimbardo, 2008): Behaviorismus ist ein wissenschaftlicher Ansatz, der das Feld der Psychologie auf messbares, beobachtbares Verhalten und dessen Beziehungen zu Umweltstimuli reduziert.

Q:

Definition von Beobachtungslernen

A:

Beobachtungslernen: Das Verhalten einer Person verändert sich durch Beobachtung des Verhaltens einer anderen Person (oder sprachl. Darstellung) hin zu einer größeren Ähnlichkeit damit.

(Tausch & Tausch, 1971)

Q:

Weitere Konditionierungsprozesse

A:

Reizgeneralisierung (gradient)

Reizdiskrimination (entlang einer Dimension)

Konditionierung höherer Ordnung

Assoziative Konditionierung


--> krank viel mehr als Pawlow dachte

Mehr Karteikarten anzeigen
Q:

Wirkungen / Effekte des Beobachtungslernens

A:

- Entwicklung allgemeiner Vorstellungen / Einstellungen (Beispiel Dodo: Entwicklung einer allgemeinen Einstellung zu Aggressivität)


- Auslöseeffekte (Modelle können Verhalten auslösen, das der Beobachter schon voll und ganz beherrscht)


- Intensivierung der Reaktionsbereitschaft (durch Modell wird Möglichkeit aufgezeigt das beobachtete Verhalten ebenfalls zu zeigen)


Nullwirkung (Verhaltensweise bereits bekannt -> keine Lernwirkung)


- Neuerwerb von Verhaltensweisen / modellierender Effekt (neue Verhaltensweise wird von Modell vorgeführt, diese wird mehr oder minder identisch reproduziert - jedoch keine reine Imitation, sondern kognitive Auseinandersetzung!)


- Hemmungseffekt (Reduktion der Häufigkeit früher erworbener Fähigkeiten)


- Enthemmungseffekt (Vorher verbotene oder bedrohliche Handlungen werden von Modell ohne negative Folgen und/oder positive Folgen ausgeführt)




Q:

Klass.Kond: Schulangst (mit Prävention und Behandlung)

A:

Basiert auf UCS Tadel/Peinlichkeiten -> Angst vor Lehrer

Übertragung auf ganzes Fach oder Schule: höhere Ordnung

Übertragung auf andere Lehrer: Generalisierung


Prävention:

Lehrer haben nur gute Gefühle

Klassenklima

internale Attribuierung


Behandlung:

system. Desensibilisierung nach Wolpe (1958)

Angsthierarchie, mit Entspannungsübungen punkt für Punkt Desensibilisieren



Q:

Phasen des Beobachtungslernens

A:

Bandura 1969

2 Phasen: Aneigungsphase / Lernphase (Akquisition) und Äußerungsphase / Ausführungsphase (Performanz)


1. Schritt: Aufmerksamkeit 

-> Selektion aus dem gesamten Reizangebot der Umwelt ist von Eigenschaften des Beobachters (Motivation, Wahrnehmungsfähigkeit), Modelleigenschaften (Respektiert, statushoch, mächtig, erfolgreich) und dem Verhältnis der beiden abhängig (Sympathie, Ähnlichkeit)

-> 3 Arten von Modellen (Natürlich, Symbolisch, sprachlich vermittelte Erläuterung / Anweisung)


2. Schritt: Gedächtnisprozesse

-> Transfer des beobachteten Verhaltens ins Gedächtnis und Abspeicherung in bildlicher und/oder sprachlicher Form

-> Wiederholung ist erforderlich um Bewegungsabläufe zu automatisieren


3. Schritt: Reproduktion

-> Theoretisch sollte nun die Reproduktion des Verhaltens möglich sein

-> Man wird durch Selbstbeobachtung oder informative Rückmeldung / Feedback (negative Reaktion auf falsche Ausführung wäre hinderlich) auf Fehler aufmerksam


4. Schritt: Motivation

-> Ob ein beobachtbares Verhalten nachgeahmt wird, hängt von der Motivation des Lernenden in einer gegebenen sozialen Situation ab

-> 3 Formen der Verstärkung: direkt, stellvertretend, Selbstverstärkung

Q:

Gedöns sozial-kognitive Theorie

A:

- Empirische Basis: Bobo-Doll Experiment (Bandura 1963, 3 Varianten des Films: Positive Konsequenz / Bestrafung / Keine Konsequenz)

- Prinzip: Lernen durch Beobachtung des Verhaltens anderer

- Im Gehirn existieren Nervenzellen (Spiegelneuronen), die bei Betrachtung so reagieren als würde man es selbst ausführen

- Reziproker Determinismus (Wechselwirkung zwischen Verhalten, Umgebung und Faktoren der Person)

- Verstärkung erhöht Wahrscheinlichkeit des Auftretens einer Verhaltensweise

Q:

Skinner-Box

A:

1930: Nur wenn Licht angeht, bringt der Hebel Futter für die Ratten

zusätzliche Kontrollfunktion: diskriminativer Reiz


Kontiguität, Kontingenz, Informativität



Q:

Thesen zur Wirkung medialer Gewalt

A:

Untersuchungen über Fernsehgewohnheiten und Aggressivität zeigen keine vollständig eindeutige Tendenz!


- Habitualisierungshypothese (Abnahme der Sensibilität durch ständigen Konsum)

- Stimulationshypothese (Förderung der Bereitschaft zur Gewaltanwendung bei Frustration)

- Lerntheoretische Überlegungen (Lernen beim Beobachten und Anwendung einzelner Elemente in der Realität)

- Rechtfertigungshypothese 


Empirisch widerlegte Hypothesen: Hypothese der Wirkungslosigkeit und Katharsishypothese (angeborene Aggression wird bei Beobachtung von Gewaltakten an fiktiven Modellen verringert, weil Gewalt miterlebt wird und die Aggression "gereinigt" wird)

Q:

Allgemeines Gedöns Behaviorismus

A:

"Bewusstseinszustände sind nicht objektiv verifizierbar, und aus diesem Grund können daraus nie wissenschaftliche Daten werden" Watson 1913


Blackbox: Mensch hat keinen freien Willen; bestimmter Reiz führt zu Verhalten

Assoziatives lernen: Reize werden mit Reizen/Reaktionen durch Kontiguität (Kontingenz Rescorla '88, Informativität Kamin '69) verknüpft

Unterricht:

  • Konzentration auf verhaltensorientierte Lehrziele
  • Ziel aus behav. Sicht: hohe Aktivität
  • Lob/Tadel
EWS Lern

Erstelle und finde Lernmaterialien auf StudySmarter.

Greife kostenlos auf tausende geteilte Karteikarten, Zusammenfassungen, Altklausuren und mehr zu.

Jetzt loslegen

Das sind die beliebtesten StudySmarter Kurse für deinen Studiengang EWS Lern an der Universität Würzburg

Für deinen Studiengang EWS Lern an der Universität Würzburg gibt es bereits viele Kurse, die von deinen Kommilitonen auf StudySmarter erstellt wurden. Karteikarten, Zusammenfassungen, Altklausuren, Übungsaufgaben und mehr warten auf dich!

Das sind die beliebtesten EWS Lern Kurse im gesamten StudySmarter Universum

EWS

Universität Regensburg

Zum Kurs
Lernen

IU Internationale Hochschule

Zum Kurs
EWS

Universität Würzburg

Zum Kurs

Die all-in-one Lernapp für Studierende

Greife auf Millionen geteilter Lernmaterialien der StudySmarter Community zu
Kostenlos anmelden EWS Lern
Erstelle Karteikarten und Zusammenfassungen mit den StudySmarter Tools
Kostenlos loslegen EWS Lern