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Lernmaterialien für Dysarthrie an der Universität Würzburg

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TESTE DEIN WISSEN
Was gehört zur Dysarthrie, was zur Sprechapraxie? 
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TESTE DEIN WISSEN
 Planung
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TESTE DEIN WISSEN
Terminologie — Dysarthrophonie
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TESTE DEIN WISSEN
  • Schädigung von Artikulation und Phonation
  • Differenzierung von Preacher (1950)
  • Selten gebraucht in der Literatur, häufig in der Praxis
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TESTE DEIN WISSEN
Differtialdiagnostik
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TESTE DEIN WISSEN
  • Sprechapraxie
  • Missbildungen des MundNasenRachenbereichs (Gaumenspalten, Tumore)
  • Psychogene Aphonie
  • akinetischer Mutismus
  • Entwicklungsstottern 
  • Iktale oder Postiktale Phänomene (Hemmung des Sprechens im epileptischen Anfall)
  • motorische Aprosodie 
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TESTE DEIN WISSEN
Funktionskreise
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TESTE DEIN WISSEN
Störung der Atmung, Störung der Phonation, Störung der Prosodie, Störung der Artikulation
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TESTE DEIN WISSEN
Symptome 
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TESTE DEIN WISSEN
Sprechatmung
  • Erhöhte Einatmungsfrequenz, verringerte Vitalkapazität

Phonation 
  • Verhaucht, rau, heiser, Tonhöhensprünge, Tremor

Artikulation
  • Verringerte Artikulationsschärfe, insbesondere bei Koartikulation, Hypernasalität

Prosodie
  • Verlangsamte Sprechweise, monoton, teilweise „zerhackt“

Zusammenspiel der Akteure
  • Die Einteilung in Funktionskreise ist eine theoretische Vereinfachung
  • Tatsächlich bestehen anatomisch eKopplungen (muskuläre Verbindung zw Zungenkörper, UK, KK und Gaumensegel)
  • Sowie funktionelle Kopplungen (wechselseitige Einfluss von Atmung, Phonation, Artikulation und Resonanz) zwischen den Funktionskreisen
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TESTE DEIN WISSEN
Sprachliche vs nicht-sprachliche Motorik
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TESTE DEIN WISSEN
  • Bisherige Annahme: die Pathomechanismen betreffen alle Bewegungen des Sprechapparates
    • Dh. Sprechbewegungen = nonverbale Bewegung
  • Aber: klinische & theoretische Argumente für aufgabenspezifischen Organisation
    • Unterschiede in Bezug auf Sensorik, Kinematik und Aerodynamik
  • Probleme
    • Hoher Stellenwert nonverbalen Bewegungen in Diagnostik
    • Bisher existiert noch keine aussagekräftig Studie zu dieser Problematik
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TESTE DEIN WISSEN
Terminologie — Dysarthro-pneumo-phonie
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TESTE DEIN WISSEN
  • Schädigung von Artikulation, Phonation und Respiration
  • Hat sich nicht durchgesetzt (Grewel, 1957)
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TESTE DEIN WISSEN
Ursachen
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TESTE DEIN WISSEN
Erwachsene
  • Einmalige Ereingisse => zB Schlaganfall, Schädelhirntrauma
  • Degenerative Erkrankung => zB M. Parkinson, ALS

Kinder
  • Angeboren => zB Zerebralparesen, genetische Syndrome
  • Erworben => zB Tumore, Viruserkrankungen
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Prävalenz in Deutschland 
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TESTE DEIN WISSEN
  • Ca. 250.000 in Deutschland
  • Schätzung beruht auf häufigsten neurologischen Erkrankungen
  • Fehlen zB Erkrankungen des Kindesalter und Tumorerkrankungen
  • Trotzdem zweifelsfrei mehr Patienten mit Dysarthrie als Aphasie
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TESTE DEIN WISSEN
Durchschnittsalter Dysarthriker & Aphasiker
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TESTE DEIN WISSEN
Dysarthriker
  • M. Parkinson: 47-79 Jahre alt (M = 69,5 J)
  • Spinozerebelläre Ataxie: …
Aphasiker
  • 70-75 Jahre, rund 10 % 60 und jünger
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Einteilung nach Syndromen —  Einwände gegen die Einteilung
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TESTE DEIN WISSEN
  • Mischformen sind möglich, weil die einzelnen Komponenten der Sprechmotorik miteinander verschaltet sind.
  • Die klinische Einteilung erfolgt analog zur Bewegungsstörung der Gliedmaßen.Aber die Sprechmuskulatur kann andere Störungen aufweisen.
  • Die Beurteilung stützt sich nur auf den Höreindruck. Aber die Veränderungen in Artikulation & Phonation können entweder primär durch die gestörte Motorik zustande kommen oder sekundär durch Kompensation entstehen.

=> Es gibt mehrere überlappende Merkmale, die die Syndrome charakterisieren.
=> Für die behandelnde Logopädin ist es besonders wichtig, die verschiedenen Komponenten auseinanderzuhalten und korrekt auditiv zu identifizieren.
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TESTE DEIN WISSEN
Definition Dysarthrie
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„Dysarthrie sind neurologisch bedingte erworbene Störungen der am Sprechvorgang beteiligten motorischenProzesse, insbesondere der Prozesse der Ausführung von Sprechbewegungen“ (Ziegler & Vogel, 2010, S. 1)
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Q:
Was gehört zur Dysarthrie, was zur Sprechapraxie? 
A:
 Planung
Q:
Terminologie — Dysarthrophonie
A:
  • Schädigung von Artikulation und Phonation
  • Differenzierung von Preacher (1950)
  • Selten gebraucht in der Literatur, häufig in der Praxis
Q:
Differtialdiagnostik
A:
  • Sprechapraxie
  • Missbildungen des MundNasenRachenbereichs (Gaumenspalten, Tumore)
  • Psychogene Aphonie
  • akinetischer Mutismus
  • Entwicklungsstottern 
  • Iktale oder Postiktale Phänomene (Hemmung des Sprechens im epileptischen Anfall)
  • motorische Aprosodie 
Q:
Funktionskreise
A:
Störung der Atmung, Störung der Phonation, Störung der Prosodie, Störung der Artikulation
Q:
Symptome 
A:
Sprechatmung
  • Erhöhte Einatmungsfrequenz, verringerte Vitalkapazität

Phonation 
  • Verhaucht, rau, heiser, Tonhöhensprünge, Tremor

Artikulation
  • Verringerte Artikulationsschärfe, insbesondere bei Koartikulation, Hypernasalität

Prosodie
  • Verlangsamte Sprechweise, monoton, teilweise „zerhackt“

Zusammenspiel der Akteure
  • Die Einteilung in Funktionskreise ist eine theoretische Vereinfachung
  • Tatsächlich bestehen anatomisch eKopplungen (muskuläre Verbindung zw Zungenkörper, UK, KK und Gaumensegel)
  • Sowie funktionelle Kopplungen (wechselseitige Einfluss von Atmung, Phonation, Artikulation und Resonanz) zwischen den Funktionskreisen
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Q:
Sprachliche vs nicht-sprachliche Motorik
A:
  • Bisherige Annahme: die Pathomechanismen betreffen alle Bewegungen des Sprechapparates
    • Dh. Sprechbewegungen = nonverbale Bewegung
  • Aber: klinische & theoretische Argumente für aufgabenspezifischen Organisation
    • Unterschiede in Bezug auf Sensorik, Kinematik und Aerodynamik
  • Probleme
    • Hoher Stellenwert nonverbalen Bewegungen in Diagnostik
    • Bisher existiert noch keine aussagekräftig Studie zu dieser Problematik
Q:
Terminologie — Dysarthro-pneumo-phonie
A:
  • Schädigung von Artikulation, Phonation und Respiration
  • Hat sich nicht durchgesetzt (Grewel, 1957)
Q:
Ursachen
A:
Erwachsene
  • Einmalige Ereingisse => zB Schlaganfall, Schädelhirntrauma
  • Degenerative Erkrankung => zB M. Parkinson, ALS

Kinder
  • Angeboren => zB Zerebralparesen, genetische Syndrome
  • Erworben => zB Tumore, Viruserkrankungen
Q:
Prävalenz in Deutschland 
A:
  • Ca. 250.000 in Deutschland
  • Schätzung beruht auf häufigsten neurologischen Erkrankungen
  • Fehlen zB Erkrankungen des Kindesalter und Tumorerkrankungen
  • Trotzdem zweifelsfrei mehr Patienten mit Dysarthrie als Aphasie
Q:
Durchschnittsalter Dysarthriker & Aphasiker
A:
Dysarthriker
  • M. Parkinson: 47-79 Jahre alt (M = 69,5 J)
  • Spinozerebelläre Ataxie: …
Aphasiker
  • 70-75 Jahre, rund 10 % 60 und jünger
Q:
Einteilung nach Syndromen —  Einwände gegen die Einteilung
A:
  • Mischformen sind möglich, weil die einzelnen Komponenten der Sprechmotorik miteinander verschaltet sind.
  • Die klinische Einteilung erfolgt analog zur Bewegungsstörung der Gliedmaßen.Aber die Sprechmuskulatur kann andere Störungen aufweisen.
  • Die Beurteilung stützt sich nur auf den Höreindruck. Aber die Veränderungen in Artikulation & Phonation können entweder primär durch die gestörte Motorik zustande kommen oder sekundär durch Kompensation entstehen.

=> Es gibt mehrere überlappende Merkmale, die die Syndrome charakterisieren.
=> Für die behandelnde Logopädin ist es besonders wichtig, die verschiedenen Komponenten auseinanderzuhalten und korrekt auditiv zu identifizieren.
Q:
Definition Dysarthrie
A:
„Dysarthrie sind neurologisch bedingte erworbene Störungen der am Sprechvorgang beteiligten motorischenProzesse, insbesondere der Prozesse der Ausführung von Sprechbewegungen“ (Ziegler & Vogel, 2010, S. 1)
Dysarthrie

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