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Lernmaterialien für Orientierung Ethnomusikologie an der Universität Wien

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TESTE DEIN WISSEN
Begriff Ethnomusikologie erklären
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In der Ethnomusikologie untersucht man die Musik als Kultur in situ (praktisch überall) durch teilnehmende Beobachtung (Feldforschung). Dient dazu unseren kulturellen Horizont über Musik zu erweitern und um die menschliche Diversität in Bezug auf Musik zu verstehen und Diskriminierungen zu vermeiden.

Die Ethnomusikologie ist eine Mischung aus Musikwissenschaft und Ethnologie.
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Dreiteiliges Modell v. Merriam
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Musik soll auf 3 Ebenen betrachtet werden:

  • Musik als Klang 
  • Musik als Verhalten 
  • Musik als Konzept

Jeder Aspekt spielt eine wichtige Rolle den ohne einen würde es die anderen nicht geben

Auch das Verhalten an sich lässt sich gliedern: 

  • Physisches Verhalten (Instrument spielen bzw. Singen)
  • Soziales Verhalten (wer darf ein Instrument spielen bzw. Singen)
  • Verbales Verhalten (unter Musikern bzw. zwischen Musikern und Publikum)
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Grundlagen der musikethnologischen Arbeit
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Es gibt 3 Aspekte:

Holismus: Musik als Ganzheit betrachten, mit anderen Lebensbereichen (im kulturellen Kontext) verbunden

Vergleichende Perspektive: vergleichende Musikwissenschaft, man vergleicht und setzt sie pädagogisch ein. (Der Vergleich von Unbekanntem mit Bekanntem)

Kulturrelativismus: eine bestimmte Haltung, Kulturen anhand Kriterien zu beurteilen (Kulturen sollten nicht im qualitativen Vergleich zueinander stehen oder bewertet werden, da immer der jeweilige situative und kulturelle Kontext betrachtet werden sollte, um Verhaltens- und Denkweisen sowie Normen und Werte einer anderen Kultur zu verstehen.)
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Systematik der Musikinstrumente
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Nach Mahillon (1880) und Hornbostel & Sachs (1914)
Differenzierung von Instrumententypen nach Tonerzeugung

Idiophone = Selbstklinger
Membranophone = Fellklinger (Membranen gespannt und geschlagen, z.B. Trommeln)
Chordophone = Saitenklinger (Saite gespannt und durch zupfen oder streichen in Schwingung gebracht)
Aerophone = Luftklinger (Blasinstrumente, Klang durch Luftstrom erzeugt)
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Wichtige Bücher für die Ethnomusikologie
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Von Alan P. Merriam

„The Study of music in culture“ (1964)

„The Study of music as culture“ (1977)

Unterschied in Kultur und als Kultur!

Musik kreiert die Kultur mit, und ist nicht nur Teil derselben.
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Anthropology of music - Alan P. Merriam
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Merriam: ohne der Ethnologie wäre die Ethnomusikologie lediglich eine Musikologie mit einem regionalen Schwerpunkt; ohne der Musikologie wäre sie nur eine Ethnologie, die sich mit einem spezifischen Teilaspekt einer Kultur beschäftigt.

Bei einer Verschmelzung würde eine Disziplin entstehen, deren Gegenstand (die Musik) eher den Geisteswissenschaften zuzurechnen wäre, und deren Methoden und Ziele eher den Sozialwissenschaften.

Alte Tradition -> Beschäftigung mit der Musik an sich
Neue Tradition -> Beschäftigung mit Musik als soziales oder kulturelles Phänomen.

2 wichtige Zitate aus dem Buch:
“The dual nature of ethnomusicology is clearly a fact of the discipline. The major question, however, is not whether the anthropological or the musicological aspect should gain ascendancy, but whether there is any way in which the two can be merged, for such a fusion is clearly the objective of ethnomusicology and the keystone upon which the validity of its contribution lies.” (1964: 17)

“Music is a uniquely human phenomenon which exists only in terms of social interaction; that is, it is made by people for other people, and it is learned behavior. It does not and cannot exist by, of, and for itself; there must always be human beings doing something to produce it. In short, music cannot be defined as a phenomenon of sound alone, for it involves the behavior of individuals and groups of individuals, and its particular organization demand the social concurrence of people who decide what it can and cannot be.” (1964: 27)
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Wer war für die Umbenennung des Faches ausschlaggebend?
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Jaap Kunst (1891 - 1960)  niederländischer Musikethnologe Jaap Kunst

Er stellt fest, dass die sog. Vergleichende Musikwissenschaft nicht mehr oder weniger vergleicht, als jede andere Wissenschaft.

• Musicologica: A Study of the Nature of Ethnomusicology, its Problems, Methods, and Representative Personalities (1950)
• Ethno-musicology: A Study of its Nature, Its Problems, Methods, and Representative Personalities (1959)
• Ethnomusicology: A Study of its Nature, Its Problems, Methods, and Representative Personalities (1960)
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Berliner Schule
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Gesellschaft wurde in 3 Gruppen aufgeteilt, je nachdem wieviel Technik sie besitzen bzw. Ressourcen haben.

Diese Gruppen wurden dann auf Musik übertragen.
Manche entdeckten Feuer, manche das Fahrrad usw.

Je nachdem was sie fanden so stufte man die Gruppe entweder als primitiv oder nicht primitiv ein. Ziel war es primitive Gruppen zum Zweck der Musik zu erforschen
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Krise des Evolutionismus
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Viele ethnographisch gesammelte Daten widersprachen den evolutionistischen Schemata. Die diachrone Sichtweise führte zu großen Spekulationen.

Daraufhin wechselte man von einer quasi-biologistischen, naturwissenschaftlich orientierten Perspektive zu einer empirisch-historischen Forschung. Der Nachweis für konkrete historische Beziehungen und Kontakte zwischen einzelnen Völkern und Kulturen öffnete viele Fragen

(Kulturen entwickelten sich in unterschiedlichem Tempo, Erfindungen nur 1x pro Geschichte und danach neu revolutioniert -> kreisförmige Entwicklung)
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Teilbereiche der Ethnomusikologie
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Ethnographien (Feldforschung und teilnehmende Beobachtung): man geht irgendwohin und anhand einer teilnehmenden Beobachtung beschreibt man eine Gruppe von Menschen, mindestens einjährige stationäre Feldforschung

Historische Ethnomusikologie: Historische Auseinandersetzung mit Kulturen (z.B.: alte Schriften über Musik, Studien über Notation, Transkriptionen, Analyse, Mythen und Erzählungen usw.)

Archäomusikologie: Untersuchungen von Musikinstrumenten und alten Dokumenten in archäologischen Kontexten, Rekonstruktion alter Musik

Organologie: (Instrumentenkunde) Definitionen von Instrumenten - Unterschied zwischen Instrumenten und Klangobjekten (Schlagzeug/Topf), akustische Eigenschaften (Tonerzeugung) und Klassifikation v. Instrumenten, Musikinstrumente als Werkzeuge für Produktion von Kultur

Angewandte Ethnomusikologie: soziale Verantwortung, Probleme mit akademischem Wissen lösen (Bsp.: Flüchtlingskrise - Menschen anhand Musik integrieren)

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Namen des Faches in verschiedenen Ländern
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Vergleichende Musikwissenschaft (Wien)

Musikethnologie (Köln, Hannover, Hildesheim und Halle)

Ethnomusikologie (Wien, Graz, Würzburg)

Cultural Musicology (Göttingen)

Transcultural Music Studies (Weimar)

Kulturelle Anthropologie der Musik (Bern)

Historische Anthropologie der Musik (Berlin)

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Pluralität der Paradigmata (welche Turns?)
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Es gibt 3 wichtige Turns in der Ethnomusikologie

• Linguistic Turn (Strukturalismus, Poststrukturalismus und Writing Culture Debate)
• Cultural Turn (Interpretative Anthropology)
• Performance Turn (Symbolic Anthropology)
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  • 100 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Orientierung Ethnomusikologie Kurs an der Universität Wien - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:
Begriff Ethnomusikologie erklären
A:
In der Ethnomusikologie untersucht man die Musik als Kultur in situ (praktisch überall) durch teilnehmende Beobachtung (Feldforschung). Dient dazu unseren kulturellen Horizont über Musik zu erweitern und um die menschliche Diversität in Bezug auf Musik zu verstehen und Diskriminierungen zu vermeiden.

Die Ethnomusikologie ist eine Mischung aus Musikwissenschaft und Ethnologie.
Q:
Dreiteiliges Modell v. Merriam
A:
Musik soll auf 3 Ebenen betrachtet werden:

  • Musik als Klang 
  • Musik als Verhalten 
  • Musik als Konzept

Jeder Aspekt spielt eine wichtige Rolle den ohne einen würde es die anderen nicht geben

Auch das Verhalten an sich lässt sich gliedern: 

  • Physisches Verhalten (Instrument spielen bzw. Singen)
  • Soziales Verhalten (wer darf ein Instrument spielen bzw. Singen)
  • Verbales Verhalten (unter Musikern bzw. zwischen Musikern und Publikum)
Q:
Grundlagen der musikethnologischen Arbeit
A:
Es gibt 3 Aspekte:

Holismus: Musik als Ganzheit betrachten, mit anderen Lebensbereichen (im kulturellen Kontext) verbunden

Vergleichende Perspektive: vergleichende Musikwissenschaft, man vergleicht und setzt sie pädagogisch ein. (Der Vergleich von Unbekanntem mit Bekanntem)

Kulturrelativismus: eine bestimmte Haltung, Kulturen anhand Kriterien zu beurteilen (Kulturen sollten nicht im qualitativen Vergleich zueinander stehen oder bewertet werden, da immer der jeweilige situative und kulturelle Kontext betrachtet werden sollte, um Verhaltens- und Denkweisen sowie Normen und Werte einer anderen Kultur zu verstehen.)
Q:
Systematik der Musikinstrumente
A:
Nach Mahillon (1880) und Hornbostel & Sachs (1914)
Differenzierung von Instrumententypen nach Tonerzeugung

Idiophone = Selbstklinger
Membranophone = Fellklinger (Membranen gespannt und geschlagen, z.B. Trommeln)
Chordophone = Saitenklinger (Saite gespannt und durch zupfen oder streichen in Schwingung gebracht)
Aerophone = Luftklinger (Blasinstrumente, Klang durch Luftstrom erzeugt)
Q:
Wichtige Bücher für die Ethnomusikologie
A:
Von Alan P. Merriam

„The Study of music in culture“ (1964)

„The Study of music as culture“ (1977)

Unterschied in Kultur und als Kultur!

Musik kreiert die Kultur mit, und ist nicht nur Teil derselben.
Mehr Karteikarten anzeigen
Q:
Anthropology of music - Alan P. Merriam
A:
Merriam: ohne der Ethnologie wäre die Ethnomusikologie lediglich eine Musikologie mit einem regionalen Schwerpunkt; ohne der Musikologie wäre sie nur eine Ethnologie, die sich mit einem spezifischen Teilaspekt einer Kultur beschäftigt.

Bei einer Verschmelzung würde eine Disziplin entstehen, deren Gegenstand (die Musik) eher den Geisteswissenschaften zuzurechnen wäre, und deren Methoden und Ziele eher den Sozialwissenschaften.

Alte Tradition -> Beschäftigung mit der Musik an sich
Neue Tradition -> Beschäftigung mit Musik als soziales oder kulturelles Phänomen.

2 wichtige Zitate aus dem Buch:
“The dual nature of ethnomusicology is clearly a fact of the discipline. The major question, however, is not whether the anthropological or the musicological aspect should gain ascendancy, but whether there is any way in which the two can be merged, for such a fusion is clearly the objective of ethnomusicology and the keystone upon which the validity of its contribution lies.” (1964: 17)

“Music is a uniquely human phenomenon which exists only in terms of social interaction; that is, it is made by people for other people, and it is learned behavior. It does not and cannot exist by, of, and for itself; there must always be human beings doing something to produce it. In short, music cannot be defined as a phenomenon of sound alone, for it involves the behavior of individuals and groups of individuals, and its particular organization demand the social concurrence of people who decide what it can and cannot be.” (1964: 27)
Q:
Wer war für die Umbenennung des Faches ausschlaggebend?
A:
Jaap Kunst (1891 - 1960)  niederländischer Musikethnologe Jaap Kunst

Er stellt fest, dass die sog. Vergleichende Musikwissenschaft nicht mehr oder weniger vergleicht, als jede andere Wissenschaft.

• Musicologica: A Study of the Nature of Ethnomusicology, its Problems, Methods, and Representative Personalities (1950)
• Ethno-musicology: A Study of its Nature, Its Problems, Methods, and Representative Personalities (1959)
• Ethnomusicology: A Study of its Nature, Its Problems, Methods, and Representative Personalities (1960)
Q:
Berliner Schule
A:
Gesellschaft wurde in 3 Gruppen aufgeteilt, je nachdem wieviel Technik sie besitzen bzw. Ressourcen haben.

Diese Gruppen wurden dann auf Musik übertragen.
Manche entdeckten Feuer, manche das Fahrrad usw.

Je nachdem was sie fanden so stufte man die Gruppe entweder als primitiv oder nicht primitiv ein. Ziel war es primitive Gruppen zum Zweck der Musik zu erforschen
Q:
Krise des Evolutionismus
A:
Viele ethnographisch gesammelte Daten widersprachen den evolutionistischen Schemata. Die diachrone Sichtweise führte zu großen Spekulationen.

Daraufhin wechselte man von einer quasi-biologistischen, naturwissenschaftlich orientierten Perspektive zu einer empirisch-historischen Forschung. Der Nachweis für konkrete historische Beziehungen und Kontakte zwischen einzelnen Völkern und Kulturen öffnete viele Fragen

(Kulturen entwickelten sich in unterschiedlichem Tempo, Erfindungen nur 1x pro Geschichte und danach neu revolutioniert -> kreisförmige Entwicklung)
Q:
Teilbereiche der Ethnomusikologie
A:
Ethnographien (Feldforschung und teilnehmende Beobachtung): man geht irgendwohin und anhand einer teilnehmenden Beobachtung beschreibt man eine Gruppe von Menschen, mindestens einjährige stationäre Feldforschung

Historische Ethnomusikologie: Historische Auseinandersetzung mit Kulturen (z.B.: alte Schriften über Musik, Studien über Notation, Transkriptionen, Analyse, Mythen und Erzählungen usw.)

Archäomusikologie: Untersuchungen von Musikinstrumenten und alten Dokumenten in archäologischen Kontexten, Rekonstruktion alter Musik

Organologie: (Instrumentenkunde) Definitionen von Instrumenten - Unterschied zwischen Instrumenten und Klangobjekten (Schlagzeug/Topf), akustische Eigenschaften (Tonerzeugung) und Klassifikation v. Instrumenten, Musikinstrumente als Werkzeuge für Produktion von Kultur

Angewandte Ethnomusikologie: soziale Verantwortung, Probleme mit akademischem Wissen lösen (Bsp.: Flüchtlingskrise - Menschen anhand Musik integrieren)

Q:
Namen des Faches in verschiedenen Ländern
A:

Vergleichende Musikwissenschaft (Wien)

Musikethnologie (Köln, Hannover, Hildesheim und Halle)

Ethnomusikologie (Wien, Graz, Würzburg)

Cultural Musicology (Göttingen)

Transcultural Music Studies (Weimar)

Kulturelle Anthropologie der Musik (Bern)

Historische Anthropologie der Musik (Berlin)

Q:
Pluralität der Paradigmata (welche Turns?)
A:
Es gibt 3 wichtige Turns in der Ethnomusikologie

• Linguistic Turn (Strukturalismus, Poststrukturalismus und Writing Culture Debate)
• Cultural Turn (Interpretative Anthropology)
• Performance Turn (Symbolic Anthropology)
Orientierung Ethnomusikologie

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