Kognitions- und Emotionspsychologie an der Universität Wien

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Studie von Ekman und Friesen & FACS

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Wie sieht Augustinus Emotionen?

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Welche Gestaltgesetze zeigte Arnheim auf?

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Emotionstheorie von Arnold

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Was versteht Baumgarten unter Ästhetik?

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In welcher Studie dachten Kunst-Wilson und Zajonc nachgewiesen zu haben, dass affektives Verarbeiten kognitivem vorangehen kann und ihm überlegen ist?

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Thomas von Aquin

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Was besagt die Durchschnittshypothese der Attraktivität? 



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Wie lautet die Cannon-Bard-Theorie?

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Was besagt die Symmetriehypothese?

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Was ist der Appraisal Ansatz von Scherer (2001)?



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Welche 5 Hauptkritikpunkte erhob Cannon an der James-Lange Theorie?

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Kognitions- und Emotionspsychologie

Studie von Ekman und Friesen & FACS

  • anhand der Gesichtsmuskeln beim Emotionsausdruck wurden 6 Basisemotionen unterschieden
  • Daraus entwickelten sie das Facial Action Coding System mit dem 44 unterschiedliche Bewegungseinheiten identifiziert werden können
  • Es fanden sich Übereinstimmungen der Gesichtsausdrücke in unterschiedlichen Kulturen

Kognitions- und Emotionspsychologie

Wie sieht Augustinus Emotionen?

  • Gefühle gehören zur Natur des Menschen, Kritik an Stoikern. 
  • Ein von Leidenschaften und Trieben befreites Leben sieht er allerdings eher im Paradies als auf Erden.
  • Passionen sind ungöttlich, Liebe ist göttlich und ident mit dem Willen

Kognitions- und Emotionspsychologie

Welche Gestaltgesetze zeigte Arnheim auf?

  • Figur-Grund-Phänomen: Aufteilung von Bild in Vor- und Hintergrund und in Abhängigkeit Veränderung der Figuren
  • Gesetz der guten Gestalt: unsere Wahrnehmung erkennt immer jeweils die gängigste und einfachste Version des Objekts
  • Gesetz der Nähe: Nahe Objekte werden als zusammengehörig empfunden
  • Gesetz der Ähnlichkeit: einander ähnliche Objekte werden als Zusammengehörig empfunden
  • Gesetz der guten Fortsetzung: Linien folgen immer dem einfachsten Weg
  • Gesetz der Geschlossenheit: umrandete Figuren werden gruppiert
  • Gesetz des gemeinsamen Schicksals: 2 o. mehr Objekte die in die gleiche Richtung zeigen werden als zugehörig empfunden
  • Gesetz der gemeinsamen Region: Objekte in abgegrenzten Gebieten als zugehörig
  • Gesetz der verbundenen Elemente: durch Linien verbundene Objekte als zugehörig

Kognitions- und Emotionspsychologie

Emotionstheorie von Arnold

  • Emotionen entstehen nur wenn Handlungstendenzen zur Situation auf Basis der drei Kognitionen gebildet werden
  • Handlungstendenzen bilden Impuls zur Annäherung/Vermeidung
  • Arnold sieht Emotion als ein Produkt der Evolution, welches heute nur noch Beiprodukt ist (dagegen spricht, das phylogenetisch weiterentwickelte Lebewesen emotionaler sind)

Kognitions- und Emotionspsychologie

Was versteht Baumgarten unter Ästhetik?

  • die allgemeine Wahrnehmungswissenschaft, getrennt von der Wissenschaft des Denkens
  • Auf Baumgarten geht der Begriff Ästhetik zurück
  • Zweck der Ästhetik ist Vollkommenheit der sinnlichen Erkenntnis als solcher, in welcher die Schönheit besteht

Kognitions- und Emotionspsychologie


In welcher Studie dachten Kunst-Wilson und Zajonc nachgewiesen zu haben, dass affektives Verarbeiten kognitivem vorangehen kann und ihm überlegen ist?

  • Mehrmalig unterschwellige Darstellung des gleichen Materials
  • Zwei Aufgaben verglichen: welches erkennen sie als bekannt? welches gefällt ihnen besser
  • affektive Beurteilung sensitiver für Wiederholung als Erkennen
  • Alternativerklärungen: bewusste Kognitive Verarbeitung langsamer als unbewusste/ kognitive verarbeitung schneller wenn Verarbeitungsflüssigkeit intrinsisch als angenehm wahrgenommen wird/ es handelt sich nur um affektive Präferenzen nicht Emotionen

Kognitions- und Emotionspsychologie

Thomas von Aquin

klassifiziert Leidenschaften anhand folgender Kriterien:

  • bezieht es sich auf gutes oder schlechtes Objekt
  • bezieht es sich auf Begierde oder Überwindung
  • bewegt man sich hin oder weg

Liebe, Sehnsucht und Lust begehren das Gute.

Hass, Abneigung und Trauer begehren das Schlechte.

Hoffnung, Verzweiflung überwinden das Gute.

Furcht, Tapferkeit, Zorn überwinden das Schlechte.

Kognitions- und Emotionspsychologie


Was besagt die Durchschnittshypothese der Attraktivität? 




Durchschnittliche Gesichter sind besonders attraktiv (Durchschnitt = Gemittelt)

  • Morphing-Verfahren

Jedoch gibt es auch Ausnahmen 

Kognitions- und Emotionspsychologie

Wie lautet die Cannon-Bard-Theorie?

  • Qualität von Emotionen durch fest verdrahtete Prozesse im Gehirn (feste Vernetzung von Ereignissen über die Aktivierung in zentralen Hirnregionen, die dann zu emotionalen Erlebnissen und körperlicher Reaktion führt)
  • Emotionen entstehen nicht durch reine Wahrnehmung, sondern erst wenn sensorische Signale den Thalamus erreichen und Aktivierungsreaktion auslösenn
  • Ausprägung der Emotion abhängig vom Aktivierungsmuster der Hirnstruktur
  • Emotionen unterscheiden sich hinsichtlich des Ausmaßes der Erregung (kognitionspsychologische Untersuchungen zeigen, dass es jedoch nicht nur aufs Ausmaß ankommt)

Kognitions- und Emotionspsychologie

Was besagt die Symmetriehypothese?

Eine Alternativerklärung für die Attraktivität von durchschnittlichen Gesichtern, ist die Symmetriehypothese.

Rhodes, Sumich und Byat widerlegten die Hypothese in mehreren Experimenten in denen  Symmetrie, Durchschnittlichkeit und Attraktivität bewertet wurden.

Kognitions- und Emotionspsychologie


Was ist der Appraisal Ansatz von Scherer (2001)?



eine der integrativsten und auch biologisch erklärbarsten, modernen, kognitiv orientierten Theorie.

5 Verarbeitungsstufen im SEC (Stimulus Evaluation Check):

  • Stufe 1: gibt es im Reizmuster external oder internal eine Veränderun? (Langeweile/Überraschung)
  • Stufe 2: Ist das Ereignis angenehm? (Lust/Unlust)
  • Stufe 3: Ist das Ereignis für Ziele und Bedürfnisse des Organismus relevant? (Freude/Furch/Wut/Zufriedenheit)
  • Stufe 4: verfügt der Organismus über Bewältigungsmöglichkeiten? (Trauer/Furcht/Wut)
  • Stufe 5: stimmt das Ereignis mit den eigenen sozialen Normen & Erwartungen überein? (Verlegenheit/Stolz/Scham)

Kognitions- und Emotionspsychologie

Welche 5 Hauptkritikpunkte erhob Cannon an der James-Lange Theorie?

  1. Durch vollständige Trennung der Eingeweide (Viscera) vom ZNS kommt es zu keiner Veränderung im Emotionalen Erleben
  2. Bei vielem emotionalen und auch bei nicht emotionalem Verhalten und Erleben werden ähnliche physiologische Erregungen ausgelöst (Ergebnisse nicht eindeutig)
  3. Eingeweide sind vergleichsweise unempfindlich 
  4. Viszerale Veränderungen nicht schnell genug
  5. durch künstliche Herbeiführung viszeraler Veränderungen, die die Basis für bestimmte Emotionen sein sollen, können die Emotionen nicht ausgelöst werden

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