Gender an der Universität Wien | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für Gender an der Universität Wien

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TESTE DEIN WISSEN

Defintion: Sex Category

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Die soziale Zuordnung zu einem Geschlecht im Alltag aufgrund der sozial geforderten Darstellung einer erkennbaren Zugehörigkeit zur einen oder anderen Kategorie. Diese muss der Geburtsklassifikation nicht entsprechen."

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Drei Arten von Stereotypen

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  • Autostereotype (Stereotype Voerstellungen, die eine Person über sich selbst hat, bzw. Personen die einer Kultur angehören, haben bestimmte Vorstellungen wie sie glauben, dass andere Kulturen sie sehen)
  • Heterostereotype (Stereotype Vorstellungen über die Anderen bzw. andere Kulturen)
  • Metastereotype (Was man denkt, was andere Gruppen über andere Gruppen denken)
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Intersektionalität (Kimberlé Crenshaw)

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= Das Achten auf die Wechselwirkungen zwischen verschiedenen sozialen Kategorien und deren Bedeutung für ungleichheitsgenerierende Prozesse und Strukturen:

  • Das Wahrnehmen von Unterschieden ist nicht per se ungleichheitsstiftend, aber die Bewertung und Bedeutung
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Hostiler Sexismus

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Aggressiv aufgeladene Demontage eines Geschlechts; feindselige Überzeugung, dass ein Geschlecht einen höheren Status verdient als das andere

  • Misogynie (Frauenfeindlichkeit bzw. Frauenhass)
  • Misandrie (Männerhass)
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Terror-Management-Theorie (Jeff Greenberg, Sheldon Solomon & Tom Pyszczynski, 1997): 

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Menschen müssen ihr Wissen über ihre Endlichkeit in den Griff bekommen -> Religion, Kultur liefern Permanenz, Vorhersagbarkeit, Ordnung -> Selbstwert ist daher immer kulturell verletzlich. Andere Kulturen bedrohen somit Selbstwert und Existenz

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"gender-queer", "gender-variant"


"two spirit", "gender-blender", "bigender"


"post-gender", "agender", "non-gender", "non-binary"

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Menschen, die sich nicht als exklusiv männlich oder weiblich kategorisieren

Vermischungen, Verwischungen der binär gedachten Genderkategorien

Kategorisierung außerhalb der binär gedachten Genderkategorien

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Prädikatoren für Vorurteile (bezogen auf Persönlichkeit)

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  • Autoritäre Persönlichkeit 
  • Right-Wing Authoritarianism (RWA): Eigenschaftscluster aus sozialen Normen, Traditionen, Autoritätslegitimation und Aggressivität gegenüber Personen die Normen und Autoritäten in Frage stellen
  • Social Dominance Orientation (SDO): Werschätzung und Rechtfertigung von Hierarchien
  • Big Five: "Offenheit für Neues" und "Verträglichkeit" sind Prädikatoren für RWA und SDO
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Stereotypenbedrohung (stereotype threat)

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Besorgnis von Mitgliedern einer Minderheitsgruppe, dass ihr eigenes Verhalten ein negatives Stereotyp bestätigen könnte. 

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System Justification Theory

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Menschen möchten nicht nur sich und ihre soziale Gruppe positiv bewerten, sondern auch das übergeordnete soziale System, das dieses rechtfertigt. Wird zwar häufiger von Individuen in machtvollen Positionen betrieben aber auch von benachteiligten Gruppen -> erklärt den Status quo

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Was sind Vorutrteile?

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  • positive oder negative Bewertungen sozialer Gruppen und deren Mitglieder
  • "Ablehnende und feindselige Haltung gegenüber Person, die zu einer Gruppe gehört und deswegen dieselben zu beanstanden Eigenschaften haben soll, die man der Gruppe zuschreibt"
  • Häufig sozial unterdrückt
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Diversity Management

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Versucht Dominanzkulturen zu hinterfragen und neue 'Normalitätskulturen' zu ermöglichen!

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Ambivalenter Sexismus

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Diskriminierungs-Zuneigungs-Paradox: Zusammenspiel zwischen hostilem und benevolentem Sexismus sowie struktureller Macht und dyadischer Macht

  • Frauen, die sich konform zu traditionellen Geschlechterrollen verhalten, werden mit benevolentem Sexismus belohnt
  • hostiler Sexismus wird gegen nicht-traditionelle Frauen eingesetzt.

Hostiler und benevolenter Sexismus sind positiv korreliert; je stärker Frauen strukturell benachteiligt sind und je schlechter ihre Lebensqualität im Vergleich zu Männern, desto mehr ambivalenter Sexismus findet sich

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  • 78 Lernmaterialien

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Q:

Defintion: Sex Category

A:

Die soziale Zuordnung zu einem Geschlecht im Alltag aufgrund der sozial geforderten Darstellung einer erkennbaren Zugehörigkeit zur einen oder anderen Kategorie. Diese muss der Geburtsklassifikation nicht entsprechen."

Q:

Drei Arten von Stereotypen

A:
  • Autostereotype (Stereotype Voerstellungen, die eine Person über sich selbst hat, bzw. Personen die einer Kultur angehören, haben bestimmte Vorstellungen wie sie glauben, dass andere Kulturen sie sehen)
  • Heterostereotype (Stereotype Vorstellungen über die Anderen bzw. andere Kulturen)
  • Metastereotype (Was man denkt, was andere Gruppen über andere Gruppen denken)
Q:

Intersektionalität (Kimberlé Crenshaw)

A:

= Das Achten auf die Wechselwirkungen zwischen verschiedenen sozialen Kategorien und deren Bedeutung für ungleichheitsgenerierende Prozesse und Strukturen:

  • Das Wahrnehmen von Unterschieden ist nicht per se ungleichheitsstiftend, aber die Bewertung und Bedeutung
Q:

Hostiler Sexismus

A:

Aggressiv aufgeladene Demontage eines Geschlechts; feindselige Überzeugung, dass ein Geschlecht einen höheren Status verdient als das andere

  • Misogynie (Frauenfeindlichkeit bzw. Frauenhass)
  • Misandrie (Männerhass)
Q:

Terror-Management-Theorie (Jeff Greenberg, Sheldon Solomon & Tom Pyszczynski, 1997): 

A:

Menschen müssen ihr Wissen über ihre Endlichkeit in den Griff bekommen -> Religion, Kultur liefern Permanenz, Vorhersagbarkeit, Ordnung -> Selbstwert ist daher immer kulturell verletzlich. Andere Kulturen bedrohen somit Selbstwert und Existenz

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Q:

"gender-queer", "gender-variant"


"two spirit", "gender-blender", "bigender"


"post-gender", "agender", "non-gender", "non-binary"

A:

Menschen, die sich nicht als exklusiv männlich oder weiblich kategorisieren

Vermischungen, Verwischungen der binär gedachten Genderkategorien

Kategorisierung außerhalb der binär gedachten Genderkategorien

Q:

Prädikatoren für Vorurteile (bezogen auf Persönlichkeit)

A:
  • Autoritäre Persönlichkeit 
  • Right-Wing Authoritarianism (RWA): Eigenschaftscluster aus sozialen Normen, Traditionen, Autoritätslegitimation und Aggressivität gegenüber Personen die Normen und Autoritäten in Frage stellen
  • Social Dominance Orientation (SDO): Werschätzung und Rechtfertigung von Hierarchien
  • Big Five: "Offenheit für Neues" und "Verträglichkeit" sind Prädikatoren für RWA und SDO
Q:

Stereotypenbedrohung (stereotype threat)

A:

Besorgnis von Mitgliedern einer Minderheitsgruppe, dass ihr eigenes Verhalten ein negatives Stereotyp bestätigen könnte. 

Q:

System Justification Theory

A:

Menschen möchten nicht nur sich und ihre soziale Gruppe positiv bewerten, sondern auch das übergeordnete soziale System, das dieses rechtfertigt. Wird zwar häufiger von Individuen in machtvollen Positionen betrieben aber auch von benachteiligten Gruppen -> erklärt den Status quo

Q:

Was sind Vorutrteile?

A:
  • positive oder negative Bewertungen sozialer Gruppen und deren Mitglieder
  • "Ablehnende und feindselige Haltung gegenüber Person, die zu einer Gruppe gehört und deswegen dieselben zu beanstanden Eigenschaften haben soll, die man der Gruppe zuschreibt"
  • Häufig sozial unterdrückt
Q:

Diversity Management

A:

Versucht Dominanzkulturen zu hinterfragen und neue 'Normalitätskulturen' zu ermöglichen!

Q:

Ambivalenter Sexismus

A:

Diskriminierungs-Zuneigungs-Paradox: Zusammenspiel zwischen hostilem und benevolentem Sexismus sowie struktureller Macht und dyadischer Macht

  • Frauen, die sich konform zu traditionellen Geschlechterrollen verhalten, werden mit benevolentem Sexismus belohnt
  • hostiler Sexismus wird gegen nicht-traditionelle Frauen eingesetzt.

Hostiler und benevolenter Sexismus sind positiv korreliert; je stärker Frauen strukturell benachteiligt sind und je schlechter ihre Lebensqualität im Vergleich zu Männern, desto mehr ambivalenter Sexismus findet sich

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