Verkehrsplanung an der Universität Weimar | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für Verkehrsplanung an der Universität Weimar

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Flächendeckende Verkehrsberuhigung in Frankfurt am Main

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Aufgabenstellung und Ziele:
• Verkehrsberuhigung im gesamten Stadtgebiet
• Flächendeckende Einführung von Tempo 30-Zonen
• Reduzierung der Geschwindigkeiten
• Erhöhung der Verkehrssicherheit
• Verbesserung des Wohnumfeldes
• Reduzierung von Trennwirkungen

• Vermeidung von Durchgangsverkehr
• Einbindung der Anwohner im Planungsprozess


Vorgehensweise:
• Berücksichtigung Tempo 30-Leitfaden
• Bürgerbeteiligung (Workshops, Bürgerversammlung)
• Festlegung von Zielen
• Umfassende Datenaufnahme (Fotos, Querschnitte, Parkraumerhebung, Unfälle,
Geschwindigkeiten, Beschilderung und Markierung)
• Abgrenzung der Tempo30-Zonen
• Verkehrsführungskonzept
• Beschilderungs- und Markierungsplan
• Planung von baulichen Maßnahmen


Abgrenzung der T30-Zone

Straßenraumgestaltung

Neuordnung Parkraum

Sicherung von Übergängen

Bauliche Maßnahmen

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Ausbauplanung Flughafen Frankfurt (1999-2004)

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Aufgabenstellung und Ziele:
• Vermeidung von Kapazitätsengpässen
• Bedarfsgerechter Ausbau (weitere Landebahn)
• Anpassung der landseitigen Anbindung
• Prognose des zukünftigen Verkehrsaufkommens
• Planung der notwendigen Infrastrukturmaßnahmen für alle Verkehrsmittel
• Bewertung
• Ermittlung der Auswirkungen

Vorgehensweise:
• Mediationsverfahren
• Raumordnungsverfahren
• Planfeststellungsverfahren
• Modellrechnungen (Ist-Situation und Prognose)
• Planung der Infrastruktur (Parken, Straßennetz, Öffentlicher Verkehr, Flughafeninterne
Erschließung)
• Maßnahmen des Verkehrsmanagements
• Detailplanungen
• Ermittlung der Auswirkungen auf Umwelt (Lärm, Schadstoffe)
• Schaffung gerichtsfester Unterlagen

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Beschreibung der Mobilität 

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Mobilität...
• ist eine Komponente der Lebensqualität.
• kommt vom lateinischen „mobilitas“ und heißt Beweglichkeit
und nicht Bewegung.
• ist ein Potential zur Erreichung subjektiv bestimmter und
bewerteter Aktivitätsstandorte.
• ist eine komplexe Größe:
- objektiv: räumliche Erreichbarkeit von Aktivitätsstandorten,
- subjektiv: unterschiedliche Bedürfnisse und Wertungen.

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Definition von Mobilität

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• Mobilität (von lat. Mobilitas „Beweglichkeit“) die, allgemein die
Bewegung von Menschen in sozialen Räumen und /oder ihre
räumlich-regionale Beweglichkeit; auch ihre gedankliche
Beweglichkeit.
• Mobilität kann ein Kennzeichen eines Einzelnen, einer Gruppe
oder einer Gesellschaft sein.
• Unterscheidung in räumliche und soziale bzw. in horizontale und
vertikale Mobilität

• Mobilität bezeichnet die durch gesellschaftliche
Rahmenbedingungen, wie die durch individuelle materielle und
geistige Ressourcen beinfußten Möglichkeiten zur Fortbewegung.
• Diese übersubjektiv wie subjektiv ermöglichenden und
beschränkenden Handlungsbedingungen bilden einen
Möglichkeitsraum, der den Rahmen für das Mobilitäts- und Verkehrshandeln abgibt.

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Indikatoren der Mobilität

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• Mobilitätsrate:
Anzahl der Ortsveränderungen (Wegehäufigkeit)
• Mobilitätsstreckenbudget:
Summe der Wegelängen der Mobilität
• Mobilitätszeitbudget:
Zeitlicher Aufwand der Mobilität

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Verkehrsaufkommen

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Anzahl aller Ortsveränderungen in einem
Gebiet pro Zeiteinheit
Beispiel: 3.500 Wege/Tag

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Verkehrsleistung

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Produkt von Reiseweite und Zahl der
Ortsveränderung in einem Gebiet pro
Zeiteinheit für ein bestimmtes
Verkehrsmittel
Beispiel: 10.500 Fahrzeugkilometer/Tag

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Zeitaufwand des Ver-
kehrsaufkommens

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Produkt von Reisezeit und Zahl der
Ortsveränderungen in einem Gebiet pro
Zeiteinheit für ein bestimmtes
Verkehrsmittel
Beispiel: 3.500 Fahrzeugstunden/Tag

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Etappe

Ortsveränderung

Reise

Tour

Aktivität

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Bewegung mit einem Verkehrsmittel (inkl.
Wartezeit)

Sequenz von Etappen zwischen zwei Aktivitäten
Unterscheidung zw. Weg und Fahrt:
• Weg = Ortsveränderung mit oder ohne
Verkehrsmittel
• Fahrt = Ortsveränderung mit Verkehrsmittel

Sequenz von Wegen, die zu Hause beginnen und
enden

Sequenz von Wegen, die am selben Ort beginnen
und enden

Bedeutungsvolle Interaktion mit Menschen und /
oder Dingen in einem gleichbleibenden sozialen
und räumlichen Umfeld

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Daseinsgrundfunktionen


Wohnen Arbeiten Ausbildung Einkaufen/ Versorgen Private Erledigungen Freizeit

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Tätigkeiten, die ein Mensch innerhalb der eigenen
Wohnung ausführt (Schlafen, Essen, Buch lesen)
Aktivitäten, die zur normalen Berufstätigkeit gehören
Aktivitäten, die zur Ausbildung gehören
Aktivitäten zur Versorgung mit Nahrung, Kleidung
Behördengang, Arztbesuch, etc.
Aktivitäten zur Erholung, Besuch von
Freunden/Verwandten

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Bundesweite Erhebungen zur Alltagsmobilität der deutschen
Wohnbevölkerung:

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• KONTIV: Kontinuierliche Erhebung zum Verkehrsverhalten
Durchführungen 1976, 1982 und 1989
• MiD Mobilität in Deutschland: Fortführung der KONTIV mit
überarbeiteten Studiendesign
Durchführungen 2002, 2008 und 2017
• SrV Systems repräsentativer Verkehrsbefragung (seit 1972 in
der DDR)
Fortführung unter dem Namen SrV Mobilität in (ostdeutschen)
Städten  aktuell: SrV 2018

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Zusammenfassung Verkehrsplanung

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• Planung hinsichtlich Anpassung und Erweiterung des Verkehrsnetzes
entsprechend den Bedürfnissen der Bevölkerung (Duden, 2014)
• Planung ist nicht Entscheidung, sondern Prozess.
• Die Verkehrsplanung muss versuchen, aufgrund politisch oder gesellschaftlich
vorgegebenen Zielen und als richtig anerkannte Wege dauernd zu koordinieren
und Entscheidungen gedanklich vorzubereiten.
• Bei langjährigen Planungsprozessen kann sich das Bewusstsein ändern.

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Q:

Flächendeckende Verkehrsberuhigung in Frankfurt am Main

A:

Aufgabenstellung und Ziele:
• Verkehrsberuhigung im gesamten Stadtgebiet
• Flächendeckende Einführung von Tempo 30-Zonen
• Reduzierung der Geschwindigkeiten
• Erhöhung der Verkehrssicherheit
• Verbesserung des Wohnumfeldes
• Reduzierung von Trennwirkungen

• Vermeidung von Durchgangsverkehr
• Einbindung der Anwohner im Planungsprozess


Vorgehensweise:
• Berücksichtigung Tempo 30-Leitfaden
• Bürgerbeteiligung (Workshops, Bürgerversammlung)
• Festlegung von Zielen
• Umfassende Datenaufnahme (Fotos, Querschnitte, Parkraumerhebung, Unfälle,
Geschwindigkeiten, Beschilderung und Markierung)
• Abgrenzung der Tempo30-Zonen
• Verkehrsführungskonzept
• Beschilderungs- und Markierungsplan
• Planung von baulichen Maßnahmen


Abgrenzung der T30-Zone

Straßenraumgestaltung

Neuordnung Parkraum

Sicherung von Übergängen

Bauliche Maßnahmen

Q:

Ausbauplanung Flughafen Frankfurt (1999-2004)

A:

Aufgabenstellung und Ziele:
• Vermeidung von Kapazitätsengpässen
• Bedarfsgerechter Ausbau (weitere Landebahn)
• Anpassung der landseitigen Anbindung
• Prognose des zukünftigen Verkehrsaufkommens
• Planung der notwendigen Infrastrukturmaßnahmen für alle Verkehrsmittel
• Bewertung
• Ermittlung der Auswirkungen

Vorgehensweise:
• Mediationsverfahren
• Raumordnungsverfahren
• Planfeststellungsverfahren
• Modellrechnungen (Ist-Situation und Prognose)
• Planung der Infrastruktur (Parken, Straßennetz, Öffentlicher Verkehr, Flughafeninterne
Erschließung)
• Maßnahmen des Verkehrsmanagements
• Detailplanungen
• Ermittlung der Auswirkungen auf Umwelt (Lärm, Schadstoffe)
• Schaffung gerichtsfester Unterlagen

Q:

Beschreibung der Mobilität 

A:

Mobilität...
• ist eine Komponente der Lebensqualität.
• kommt vom lateinischen „mobilitas“ und heißt Beweglichkeit
und nicht Bewegung.
• ist ein Potential zur Erreichung subjektiv bestimmter und
bewerteter Aktivitätsstandorte.
• ist eine komplexe Größe:
- objektiv: räumliche Erreichbarkeit von Aktivitätsstandorten,
- subjektiv: unterschiedliche Bedürfnisse und Wertungen.

Q:

Definition von Mobilität

A:

• Mobilität (von lat. Mobilitas „Beweglichkeit“) die, allgemein die
Bewegung von Menschen in sozialen Räumen und /oder ihre
räumlich-regionale Beweglichkeit; auch ihre gedankliche
Beweglichkeit.
• Mobilität kann ein Kennzeichen eines Einzelnen, einer Gruppe
oder einer Gesellschaft sein.
• Unterscheidung in räumliche und soziale bzw. in horizontale und
vertikale Mobilität

• Mobilität bezeichnet die durch gesellschaftliche
Rahmenbedingungen, wie die durch individuelle materielle und
geistige Ressourcen beinfußten Möglichkeiten zur Fortbewegung.
• Diese übersubjektiv wie subjektiv ermöglichenden und
beschränkenden Handlungsbedingungen bilden einen
Möglichkeitsraum, der den Rahmen für das Mobilitäts- und Verkehrshandeln abgibt.

Q:

Indikatoren der Mobilität

A:

• Mobilitätsrate:
Anzahl der Ortsveränderungen (Wegehäufigkeit)
• Mobilitätsstreckenbudget:
Summe der Wegelängen der Mobilität
• Mobilitätszeitbudget:
Zeitlicher Aufwand der Mobilität

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Q:

Verkehrsaufkommen

A:

Anzahl aller Ortsveränderungen in einem
Gebiet pro Zeiteinheit
Beispiel: 3.500 Wege/Tag

Q:

Verkehrsleistung

A:

Produkt von Reiseweite und Zahl der
Ortsveränderung in einem Gebiet pro
Zeiteinheit für ein bestimmtes
Verkehrsmittel
Beispiel: 10.500 Fahrzeugkilometer/Tag

Q:

Zeitaufwand des Ver-
kehrsaufkommens

A:

Produkt von Reisezeit und Zahl der
Ortsveränderungen in einem Gebiet pro
Zeiteinheit für ein bestimmtes
Verkehrsmittel
Beispiel: 3.500 Fahrzeugstunden/Tag

Q:

Etappe

Ortsveränderung

Reise

Tour

Aktivität

A:

Bewegung mit einem Verkehrsmittel (inkl.
Wartezeit)

Sequenz von Etappen zwischen zwei Aktivitäten
Unterscheidung zw. Weg und Fahrt:
• Weg = Ortsveränderung mit oder ohne
Verkehrsmittel
• Fahrt = Ortsveränderung mit Verkehrsmittel

Sequenz von Wegen, die zu Hause beginnen und
enden

Sequenz von Wegen, die am selben Ort beginnen
und enden

Bedeutungsvolle Interaktion mit Menschen und /
oder Dingen in einem gleichbleibenden sozialen
und räumlichen Umfeld

Q:

Daseinsgrundfunktionen


Wohnen Arbeiten Ausbildung Einkaufen/ Versorgen Private Erledigungen Freizeit

A:

Tätigkeiten, die ein Mensch innerhalb der eigenen
Wohnung ausführt (Schlafen, Essen, Buch lesen)
Aktivitäten, die zur normalen Berufstätigkeit gehören
Aktivitäten, die zur Ausbildung gehören
Aktivitäten zur Versorgung mit Nahrung, Kleidung
Behördengang, Arztbesuch, etc.
Aktivitäten zur Erholung, Besuch von
Freunden/Verwandten

Q:

Bundesweite Erhebungen zur Alltagsmobilität der deutschen
Wohnbevölkerung:

A:

• KONTIV: Kontinuierliche Erhebung zum Verkehrsverhalten
Durchführungen 1976, 1982 und 1989
• MiD Mobilität in Deutschland: Fortführung der KONTIV mit
überarbeiteten Studiendesign
Durchführungen 2002, 2008 und 2017
• SrV Systems repräsentativer Verkehrsbefragung (seit 1972 in
der DDR)
Fortführung unter dem Namen SrV Mobilität in (ostdeutschen)
Städten  aktuell: SrV 2018

Q:

Zusammenfassung Verkehrsplanung

A:

• Planung hinsichtlich Anpassung und Erweiterung des Verkehrsnetzes
entsprechend den Bedürfnissen der Bevölkerung (Duden, 2014)
• Planung ist nicht Entscheidung, sondern Prozess.
• Die Verkehrsplanung muss versuchen, aufgrund politisch oder gesellschaftlich
vorgegebenen Zielen und als richtig anerkannte Wege dauernd zu koordinieren
und Entscheidungen gedanklich vorzubereiten.
• Bei langjährigen Planungsprozessen kann sich das Bewusstsein ändern.

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