Seemanschaft an der Universität Tübingen | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für Seemanschaft an der Universität Tübingen

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TESTE DEIN WISSEN

12.7. a) Weshalb ist es möglich, dass eine Motoryacht in unmittelbarer Nähe eines Handelsschiffes von dessen Brücke aus gar nicht bemerkt wird?

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Die Sicht vom Arbeitsplatz des wachhabenden Offiziers auf der Brücke aus ist beschränkt. Nur voraus sieht er ab 2 Schiffslängen Entfernung (maximal 500 m) auf die Wasseroberfläche, seitlich hat er keine Sicht auf die Wasseroberfläche bis zum Horizont, und rückwärts hat er überhaupt nur Sicht, wenn er vom Arbeitsplatz aufsteht.

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12.8. d) Welche Sturmtaktiken bieten sich an, wenn man sich von einer Leeküste freihalten muss?

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  • Höhe halten auf Halbwindkursen und Durchschießen der Brecher unter Sturmfock und notfalls mit MaschinenhilfeBeiliegen
  • Treiben vor Topp und Takel
  • Liegen mit dem Bug vor Treibanker
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12.3. g) Welche Art von Feuerlöschern werden für eine
Segelyacht mit Motor empfohlen, und wie sind sie in Bereitschaft zu halten?

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Mindestens 2 Feuerlöscher, einer davon des ABC-Typs, sind an getrennten Orten trocken und leicht erreichbar in Bereitschaft zu halten, einer davon von außen zugänglich.

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12.5. a) Welche Mensch-über-Bord-Manöver kennen Sie und nach welchen Hauptmerkmalen wählen Sie eines aus?

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Mensch-über-Bord-Manöver:

  • aus Amwindkurs: Grundmanöver - ablaufen, Halse, quer anlaufen, aufschießen
  • aus anderen Kursen: Grundmanöver - ablaufen, Q-Wende, quer anlaufen, aufschießen
  • bei Seegang am Wind: Quickstop - sofort durch den Wind, abfallen, runden, aufschießen
  • bei Seegang mit halbem Wind: Beidrehmanöver nach 2 Längen durch den Wind, abfallen und mit back stehendem Vorsegel ansteuern, schließlich hart anluven, um kurz vor der Person im Wasser das Schiff beiliegend zu stoppen
  • bei Seegang raumschots: Tear Drop - anluven, die Schoten der Vorsegel (bei Spi: Achterholer) los, aufschießen


Das Manöver wird nach folgenden Kriterien ausgewählt:

Es muss

  • beherrscht werden,
  • für den Seegang geeignet sein,
  • die größte Sicherheit gewähren, nicht den Sichtkontakt zu verlieren.
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12.10. b) Woran erkennt man den Zustand eines Beinahe ertrunkenen, was ist zu tun?

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Hat eine aus dem Wasser geborgene Person blaue Lippen, Angst, Lufthunger und schnappende Atmung handelt es sich um den Zustand des Beinahe-ertrunkenen. Man wendet die Wiederbelebung nach der ABC-Regel an.

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12.1. g) Welche Sicherheitsvorkehrung sollte man für den Fall des Motorausfalls bei Hafenmanövern treffen?

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Anker klar zum Fallen. Die Segel klar zum Setzen zu haben, ist eine zusätzliche Sicherheitsmaßnahme, die jedoch etwas mehr Reaktionszeit und etwas mehr Manövrierraum erfordert. Sie ist deshalb kein Ersatz für den klaren Anker.

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12.1. a) Wie sollte bei einer normalen Slup (etwa 12 m lang)
mit Rollgenua die Sturmbesegelung beschaffen sein?

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Das Großsegel muss dreimal reffbar oder es muss ein Trysegel vorhanden sein. Die teilweise eingerollte Genua ist als Sturmbesegelung nicht geeignet. Stattdessen sollte eine Sturmfock an einem zweiten Vorstag (Kutterstag oder auch Babystag) gesetzt werden können.

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12.2. l) Mit welchen Begriffen kann man die Stabilität eines Schiffes erläutern?

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Aufrichtendes Moment, krängendes Moment, Anfangsstabilität, Endstabilität, Masseschwerpunkt (Gewichtsschwerpunkt), Auftriebsschwerpunkt (Formschwerpunkt),
Hebelarm zwischen Auftriebs- und Masseschwerpunkt,
Hebelarm zwischen Windkraft und Gegenkraft des Unterwasserschiffes sowie der dazwischen liegende Hebelarm, Metazentrum, metazentrische Höhe.

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12.2. a) Was versteht man unter der Stabilität einer Segelyacht?

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Stabilität einer Segelyacht ist das Vermögen, sich gegen die auftretenden Krängungsmomente bis zu einer bestimmten verbleibenden Schräglage aufzurichten.

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12.3. n) Weshalb sollte zusätzlich zu einer den Sicherheitsrichtlinien entsprechend ausgestatteten Rettungsinsel eine Nottasche vorgesehen werden und wie ist sie vorzubereiten?

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Die Ausrüstung der Rettungsinsel ist wegen des geringen Raumangebots im gepackten Zustand naturgemäß minimal. ln einer Nottasche lässt sich diese Ausrüstung sinnvoll ergänzen. Vor allem können noch im Seenotfall Teile hinzugefügt werden, die man dem normalen Bordbetrieb entnimmt (z. B. Seenotsignalmittel, tragbare Funkgeräte, Mobiltelefone, Taschenlampe, Signalspiegel, Frischwasser, Verpflegung). Die Nottasche sollte stets teilweise vorbereitet in Bereitschaft sein. Die Aufgabe, sie im Einsatzfall zu vervollständigen, sollte im Rahmen der Notrolle „Seenotfall“ einem Crewmitglied zugewiesen werden.

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12.2. c) Wie entsteht das aufrichtende Moment?

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Das aufrichtende Moment wird aus dem Kräftepaar bestehend aus Auftriebs- und Gewichtskraft und dem dazwischen liegenden Abstand (Hebelarm) gebildet.

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12.1. f) Welche Kontrollen sind vor dem Starten des Motors, welche unmittelbar nach dem Anspringen
vorzunehmen?

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Vor dem Starten:

  • Richtige Batterieschaltung?
  • Kein Tampen im Wasser?
  • Niemand im Maschinenraum?
  • Maschinenhebelstellung?

Nach dem Starten:

  • Drehzahl
  • Öldruck
  • Kühlwasseraustritt
  • Ladestrom
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  • 2234 Studierende
  • 38 Lernmaterialien

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Q:

12.7. a) Weshalb ist es möglich, dass eine Motoryacht in unmittelbarer Nähe eines Handelsschiffes von dessen Brücke aus gar nicht bemerkt wird?

A:

Die Sicht vom Arbeitsplatz des wachhabenden Offiziers auf der Brücke aus ist beschränkt. Nur voraus sieht er ab 2 Schiffslängen Entfernung (maximal 500 m) auf die Wasseroberfläche, seitlich hat er keine Sicht auf die Wasseroberfläche bis zum Horizont, und rückwärts hat er überhaupt nur Sicht, wenn er vom Arbeitsplatz aufsteht.

Q:

12.8. d) Welche Sturmtaktiken bieten sich an, wenn man sich von einer Leeküste freihalten muss?

A:
  • Höhe halten auf Halbwindkursen und Durchschießen der Brecher unter Sturmfock und notfalls mit MaschinenhilfeBeiliegen
  • Treiben vor Topp und Takel
  • Liegen mit dem Bug vor Treibanker
Q:

12.3. g) Welche Art von Feuerlöschern werden für eine
Segelyacht mit Motor empfohlen, und wie sind sie in Bereitschaft zu halten?

A:

Mindestens 2 Feuerlöscher, einer davon des ABC-Typs, sind an getrennten Orten trocken und leicht erreichbar in Bereitschaft zu halten, einer davon von außen zugänglich.

Q:

12.5. a) Welche Mensch-über-Bord-Manöver kennen Sie und nach welchen Hauptmerkmalen wählen Sie eines aus?

A:

Mensch-über-Bord-Manöver:

  • aus Amwindkurs: Grundmanöver - ablaufen, Halse, quer anlaufen, aufschießen
  • aus anderen Kursen: Grundmanöver - ablaufen, Q-Wende, quer anlaufen, aufschießen
  • bei Seegang am Wind: Quickstop - sofort durch den Wind, abfallen, runden, aufschießen
  • bei Seegang mit halbem Wind: Beidrehmanöver nach 2 Längen durch den Wind, abfallen und mit back stehendem Vorsegel ansteuern, schließlich hart anluven, um kurz vor der Person im Wasser das Schiff beiliegend zu stoppen
  • bei Seegang raumschots: Tear Drop - anluven, die Schoten der Vorsegel (bei Spi: Achterholer) los, aufschießen


Das Manöver wird nach folgenden Kriterien ausgewählt:

Es muss

  • beherrscht werden,
  • für den Seegang geeignet sein,
  • die größte Sicherheit gewähren, nicht den Sichtkontakt zu verlieren.
Q:

12.10. b) Woran erkennt man den Zustand eines Beinahe ertrunkenen, was ist zu tun?

A:

Hat eine aus dem Wasser geborgene Person blaue Lippen, Angst, Lufthunger und schnappende Atmung handelt es sich um den Zustand des Beinahe-ertrunkenen. Man wendet die Wiederbelebung nach der ABC-Regel an.

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Q:

12.1. g) Welche Sicherheitsvorkehrung sollte man für den Fall des Motorausfalls bei Hafenmanövern treffen?

A:

Anker klar zum Fallen. Die Segel klar zum Setzen zu haben, ist eine zusätzliche Sicherheitsmaßnahme, die jedoch etwas mehr Reaktionszeit und etwas mehr Manövrierraum erfordert. Sie ist deshalb kein Ersatz für den klaren Anker.

Q:

12.1. a) Wie sollte bei einer normalen Slup (etwa 12 m lang)
mit Rollgenua die Sturmbesegelung beschaffen sein?

A:

Das Großsegel muss dreimal reffbar oder es muss ein Trysegel vorhanden sein. Die teilweise eingerollte Genua ist als Sturmbesegelung nicht geeignet. Stattdessen sollte eine Sturmfock an einem zweiten Vorstag (Kutterstag oder auch Babystag) gesetzt werden können.

Q:

12.2. l) Mit welchen Begriffen kann man die Stabilität eines Schiffes erläutern?

A:

Aufrichtendes Moment, krängendes Moment, Anfangsstabilität, Endstabilität, Masseschwerpunkt (Gewichtsschwerpunkt), Auftriebsschwerpunkt (Formschwerpunkt),
Hebelarm zwischen Auftriebs- und Masseschwerpunkt,
Hebelarm zwischen Windkraft und Gegenkraft des Unterwasserschiffes sowie der dazwischen liegende Hebelarm, Metazentrum, metazentrische Höhe.

Q:

12.2. a) Was versteht man unter der Stabilität einer Segelyacht?

A:

Stabilität einer Segelyacht ist das Vermögen, sich gegen die auftretenden Krängungsmomente bis zu einer bestimmten verbleibenden Schräglage aufzurichten.

Q:

12.3. n) Weshalb sollte zusätzlich zu einer den Sicherheitsrichtlinien entsprechend ausgestatteten Rettungsinsel eine Nottasche vorgesehen werden und wie ist sie vorzubereiten?

A:

Die Ausrüstung der Rettungsinsel ist wegen des geringen Raumangebots im gepackten Zustand naturgemäß minimal. ln einer Nottasche lässt sich diese Ausrüstung sinnvoll ergänzen. Vor allem können noch im Seenotfall Teile hinzugefügt werden, die man dem normalen Bordbetrieb entnimmt (z. B. Seenotsignalmittel, tragbare Funkgeräte, Mobiltelefone, Taschenlampe, Signalspiegel, Frischwasser, Verpflegung). Die Nottasche sollte stets teilweise vorbereitet in Bereitschaft sein. Die Aufgabe, sie im Einsatzfall zu vervollständigen, sollte im Rahmen der Notrolle „Seenotfall“ einem Crewmitglied zugewiesen werden.

Q:

12.2. c) Wie entsteht das aufrichtende Moment?

A:

Das aufrichtende Moment wird aus dem Kräftepaar bestehend aus Auftriebs- und Gewichtskraft und dem dazwischen liegenden Abstand (Hebelarm) gebildet.

Q:

12.1. f) Welche Kontrollen sind vor dem Starten des Motors, welche unmittelbar nach dem Anspringen
vorzunehmen?

A:

Vor dem Starten:

  • Richtige Batterieschaltung?
  • Kein Tampen im Wasser?
  • Niemand im Maschinenraum?
  • Maschinenhebelstellung?

Nach dem Starten:

  • Drehzahl
  • Öldruck
  • Kühlwasseraustritt
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