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Lernmaterialien für Privatrecht an der Universität Tübingen

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TESTE DEIN WISSEN
Muss die Stellvertretung bei Abgabe der WE ausdrücklich kundgetan werden?
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TESTE DEIN WISSEN
§164 Abs. 1 Satz 2
Nein, reicht, wenn aus Umständen ersichtlich, dass Erklärung im Name der Vertretenen erfolgen soll. 

z.B. aus Umständen wird deutlich, dass Verkäuferin im Kaufhaus nicht für sich selbst sondern für Ladeninhaber handelt.
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TESTE DEIN WISSEN
Was versteht man unter „invitatio ad offerendum“?
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TESTE DEIN WISSEN
=Einladung zum Angebot

Erklärende macht nicht Angebot, fordert Erklärungsgegner auf, selbst eines zu machen.
Auffordernde kann dann annehmen oder nicht.
Gerade bei Schaufensterangeboten (z.B. Internet) „Invitation ad offerendum“. 
Nur eine Einladung zum Angbot, sonst würde ja jeder direkt ein Vetrag mit Austeller haben.
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TESTE DEIN WISSEN
Kann ein Minderjähriger Stellvertreter sein?
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§165
Ja, wenn er wenigstens beschränkt Geschäftsfähig ist.
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Welche Umstände können zum Erlöschen des Schuldverhältnisses führen?
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1.
durch Erfüllung, einschließlich der Annahme einer Leistung an Erfüllung statt

2.
erlischt weiter durch Hinterlegung, Aufrechnung und Erlass

3.
Kündigung beendet das SV für die Zukunft, SV -> Rückabwicklungsverhältnis
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TESTE DEIN WISSEN
Wiederspricht eine Stellvertretung nicht dem Minderjährigenschutz?
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TESTE DEIN WISSEN
Nein, da Rechtsgeschäft ja nicht mit dem
Minderjährigen sondern mit Vertretenen zustande kommt.
Wenn Minderjähriger Vertretungsmacht überschreitet, würde er möglichen Ansprüchen ausgesetzt sein.
§179 Abs. 3 Satz 2: 
Minderjährigenschutz Vorrang ggü. Interessen des Vertragspartners.
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TESTE DEIN WISSEN
In welchen Fällen ist ein Schaden nicht durch Naturalrestitution, sondern durch Geld auszugleichen?
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TESTE DEIN WISSEN
Fall A:
Personenverletzungen und Sachbeschädigungen, §249 Abs 2. Satz 1

Fall B:
Nichteinhaltung der Frist zur Wiederherstellung, §250 

Fall C:
Naturalrestitution nicht möglich oder unegenügend, §251 Abs. 1

Fall D:
Naturalrestitution nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand möglich, §251 Abs. 2
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TESTE DEIN WISSEN
Wie ist die Formfreiheit bei Verträgen definiert und wo liegen die Grenzen?
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TESTE DEIN WISSEN
=Vertrag mündlich, elektronisch, schriftlich oder vor Notar schließbar

Grenzen:
-Formfreiheit endet dort, wo das Gesetz eine zwingende Form vorschreibt
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Was sind Rechtsobjekte und Rechtssubjekte?
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Rechtssubjekte:
=Träger von Rechten und Pflichten (im Gesetz als Personen bezeichnet)

Rechtsobjekte:
=Gegestand von subjektiven Rechten
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Welche Arten der Willenserklärung gibt es?
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TESTE DEIN WISSEN
Ausdrückliche Willenserklärungen:
  =rechtlicher Erfolg durch Willensäußerung herbeigeführt (z.B. „Ja ich will das Auto kaufen!“)

Konkludente (stillschweigende) Willenserklärungen:
  =rechtlicher Erfolg nicht durch Sprechen oder Schreiben (z.B. Ware im Supermarkt auf Kassenband legen)


Empfangsbedürftige Willenserklärungen:
  =an andere Person gerichtet und müssen Erklärungsempfänger zugehen (z.B. Kündigung, Rücktritt etc.)

Nicht empfangsbedürftige Willenserklärungen:
  =nicht an andere Person gerichtet, Wirksamkeit nicht vom Zugang beim anderen Abhängig (z.B. Testament)


Willenserklärungen unter Anwesenden:
  =wenn Erklärungsempfänger einer empfangsbedürftigen WE anwesend

Willenserklärungen unter Abwesenden:
  =Empfänger nicht körperlich anwesend, muss ihm Erklärungsinhalt übermittelt werden



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Was sind vertretbare und was unvertretbare Sachen?
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Vertretbare Sachen:
=nach Zahl, Maß und Gewicht bestimmte Sachen (Gold, Weizen, Mehl etc.)

Nicht vertretbare Sachen:
=individuell bestimmte Sachen (z.B. ein bestimmtes Armband)
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Was ist eine Willenserklärung?
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TESTE DEIN WISSEN
=Von außen erkennbares Verhalten, das den Schluss auf einen dahinter stehenden Willen zulässt.
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Pflichten beim Werkvertrag für Unternehmer und Besteller?
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TESTE DEIN WISSEN
§631 Abs. 1
Unternehmer hat versprochene Werk herzustellen, Besteller ist zur Zahlung des Werklohns verpflichtet.
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Beispielhafte Karteikarten für deinen Privatrecht Kurs an der Universität Tübingen - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:
Muss die Stellvertretung bei Abgabe der WE ausdrücklich kundgetan werden?
A:
§164 Abs. 1 Satz 2
Nein, reicht, wenn aus Umständen ersichtlich, dass Erklärung im Name der Vertretenen erfolgen soll. 

z.B. aus Umständen wird deutlich, dass Verkäuferin im Kaufhaus nicht für sich selbst sondern für Ladeninhaber handelt.
Q:
Was versteht man unter „invitatio ad offerendum“?
A:
=Einladung zum Angebot

Erklärende macht nicht Angebot, fordert Erklärungsgegner auf, selbst eines zu machen.
Auffordernde kann dann annehmen oder nicht.
Gerade bei Schaufensterangeboten (z.B. Internet) „Invitation ad offerendum“. 
Nur eine Einladung zum Angbot, sonst würde ja jeder direkt ein Vetrag mit Austeller haben.
Q:
Kann ein Minderjähriger Stellvertreter sein?
A:
§165
Ja, wenn er wenigstens beschränkt Geschäftsfähig ist.
Q:
Welche Umstände können zum Erlöschen des Schuldverhältnisses führen?
A:
1.
durch Erfüllung, einschließlich der Annahme einer Leistung an Erfüllung statt

2.
erlischt weiter durch Hinterlegung, Aufrechnung und Erlass

3.
Kündigung beendet das SV für die Zukunft, SV -> Rückabwicklungsverhältnis
Q:
Wiederspricht eine Stellvertretung nicht dem Minderjährigenschutz?
A:
Nein, da Rechtsgeschäft ja nicht mit dem
Minderjährigen sondern mit Vertretenen zustande kommt.
Wenn Minderjähriger Vertretungsmacht überschreitet, würde er möglichen Ansprüchen ausgesetzt sein.
§179 Abs. 3 Satz 2: 
Minderjährigenschutz Vorrang ggü. Interessen des Vertragspartners.
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Q:
In welchen Fällen ist ein Schaden nicht durch Naturalrestitution, sondern durch Geld auszugleichen?
A:
Fall A:
Personenverletzungen und Sachbeschädigungen, §249 Abs 2. Satz 1

Fall B:
Nichteinhaltung der Frist zur Wiederherstellung, §250 

Fall C:
Naturalrestitution nicht möglich oder unegenügend, §251 Abs. 1

Fall D:
Naturalrestitution nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand möglich, §251 Abs. 2
Q:
Wie ist die Formfreiheit bei Verträgen definiert und wo liegen die Grenzen?
A:
=Vertrag mündlich, elektronisch, schriftlich oder vor Notar schließbar

Grenzen:
-Formfreiheit endet dort, wo das Gesetz eine zwingende Form vorschreibt
Q:
Was sind Rechtsobjekte und Rechtssubjekte?
A:
Rechtssubjekte:
=Träger von Rechten und Pflichten (im Gesetz als Personen bezeichnet)

Rechtsobjekte:
=Gegestand von subjektiven Rechten
Q:
Welche Arten der Willenserklärung gibt es?
A:
Ausdrückliche Willenserklärungen:
  =rechtlicher Erfolg durch Willensäußerung herbeigeführt (z.B. „Ja ich will das Auto kaufen!“)

Konkludente (stillschweigende) Willenserklärungen:
  =rechtlicher Erfolg nicht durch Sprechen oder Schreiben (z.B. Ware im Supermarkt auf Kassenband legen)


Empfangsbedürftige Willenserklärungen:
  =an andere Person gerichtet und müssen Erklärungsempfänger zugehen (z.B. Kündigung, Rücktritt etc.)

Nicht empfangsbedürftige Willenserklärungen:
  =nicht an andere Person gerichtet, Wirksamkeit nicht vom Zugang beim anderen Abhängig (z.B. Testament)


Willenserklärungen unter Anwesenden:
  =wenn Erklärungsempfänger einer empfangsbedürftigen WE anwesend

Willenserklärungen unter Abwesenden:
  =Empfänger nicht körperlich anwesend, muss ihm Erklärungsinhalt übermittelt werden



Q:
Was sind vertretbare und was unvertretbare Sachen?
A:
Vertretbare Sachen:
=nach Zahl, Maß und Gewicht bestimmte Sachen (Gold, Weizen, Mehl etc.)

Nicht vertretbare Sachen:
=individuell bestimmte Sachen (z.B. ein bestimmtes Armband)
Q:
Was ist eine Willenserklärung?
A:
=Von außen erkennbares Verhalten, das den Schluss auf einen dahinter stehenden Willen zulässt.
Q:
Pflichten beim Werkvertrag für Unternehmer und Besteller?
A:
§631 Abs. 1
Unternehmer hat versprochene Werk herzustellen, Besteller ist zur Zahlung des Werklohns verpflichtet.
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