Pharmakologie - Toxikologie an der Universität Tübingen

Karteikarten und Zusammenfassungen für Pharmakologie - Toxikologie im Humanmedizin Studiengang an der Universität Tübingen in Tübingen

CitySTADT: Tübingen

CountryLAND: Deutschland

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Methanol, Ethylenglykol

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Opioide

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Kohlenmonoxid

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alpha-Amanitin

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sekundäre Giftelimination

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Erdöl-Destillate 

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Aktivkohle

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meldepflichtige Vorfälle 

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Fibrose

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Ethanolabbau

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Idiosynkrasie

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Paracetamol

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Pharmakologie - Toxikologie

Methanol, Ethylenglykol

Abbauweg:

Methanol über Alkohol-DH -> Formaldehyd über Formaldehyd-DH -> Ameisensäure (toxisch!) -> CO2 und H2O

Therapie:
Ethanolgabe, da Alkohol-DH kleineren Km-Wert zu Ethanol hat -> besseres Substrat, berhindert so MeOH Metabolisierung (jedoch Dauer von Tage bis Methanol ausgeschieden wird)

Formepizol -> hemmt Alkohol-DH -> Ausscheidung über den Urin

Pharmakologie - Toxikologie

Opioide

Substanzen:
Heroin
Dihydrocodein
Methadon
Fentanyl
Tramadol

Symptome:
Somnolenz, Koma, Atemdepression, Miosis

Therapie:
Stabilisierung der Vitalparameter
Naloxon als Antidot!! (in USA als Nasenspray)
wirkt aber ca. 30 min kürzer als Opiate!

Pharmakologie - Toxikologie

Kohlenmonoxid

Quellen:
Unsachgemässe Verwendung von Grills, Heizgeräten
endogene Quellen beim Abbau von Hämoglobin, Metabolisierung von Lösungsmittel

-> farblos, geruchslos, leichter als Luft, großes Durchdringungsvermögen

Wirkung:
bindet Hämoglobin 300mal effizienter -> verdrängt O2 (bindet an Fe2+)
Bildung von CO-Hb -> ab 30-40% Haut rosafarben, Bewusstseinsschwund, Atmung verflacht, Kreislaufkollaps
>70% tödlich in wenigen Minuten

Konsequenz:
keine Kurzzeitspeicherung am Myoglobin
keine Energiegewinnung via Cytochromoxidase A3

Diagnose:
über Messung im Blut

CAVE: Raucher zeigen Gewöhnung an Hb-CO, daher schwächere Symptomatik bei gleicher Vergiftung!
CAVE: Pulsoxymeter kann nicht unterscheiden!!

Therapie:
Eliminierung aus Exposition (Selbstschutz!)
Atemwege sichern (bei Erbrechen)
O2 im Überdruck/Carbogen (95% O2 und 5% CO2)/O2 im Normaldruck/Luft

Pharmakologie - Toxikologie

alpha-Amanitin

Pilzvergiftung:
Knollenblättergift/Giftschirmling/Nadelholzhäubling

Wirkstoff: alpha-Amanitin Letaldosis: 0,1mg/kg KG
Inhibitor der DNA-abhängigen RNA-Polymerase II
-> Hemmung der Proteinbiosynthese
-> Induktion von Leberzellnekrosen (zeitlich verzögert)

Verlauf:
gastrointestinale Phase 11-24h
symptomlos (Leberschäden) 12-36h
hepatorenale Phase 48-72h

Symptome:
Ikterus, Krämpfe, Blutungen, Leberkoma

Therapie am 1. Tag:
repetitive Aktivkohle (Magenspülung)
Silibin (verhindert Aufnahme)

Therapie Leberversagen:
Gerinnungsfaktoren, HA-Dialyse, Lebertransplantation

Pharmakologie - Toxikologie

sekundäre Giftelimination

wiederholte Aktivkohlegabe:
Minimierung der Giftstoffkonzentration im Darmlumen
Dialyse mit Darmwand als Dialysemembran
-> bei Carbamazepine, Dapsone, Digoxin, Digitoxin, Nadolol, Salicylate, Phenobarbital, Theophyline

Urin-Alkalisierung:
Natriumhydrogencarbonat intravenös zur Anhebung des Urin-pHs auf über 7,5
hauptsächlich bei Salicylat-Vergiftung, beschleunigt Elimination und verhindert Azidose

Hämodialyse:
indiziert bei kurzkettigen Alkohole, Metformin, Valproat, Lithium, Salicylate, Phenytoin
v.a. wenn Azidose bereits eingesetzt hat
allerdings Formelizol überlegen

Hämoperfusion:
Einsatz deckt sich mit wiederholter Aktivkohlegabe, nur in Ausnahmefällen, da UAW

Hyperventilation:
bei flüchtigen Kohlenwasserstoffen

Pharmakologie - Toxikologie

Erdöl-Destillate 

binden durch Paraffinöl um Verzögerung der Resorption zu erreichen

Pharmakologie - Toxikologie

Aktivkohle

Ziel:
Adsorption vor Resorption

Wirkung:
riesige Oberfläche erlaubt rasche (reversible) Adsorption

Indikation:
bei oraler Giftaufnahme
Zeit spielt eine große Rolle
innerhalb der ersten Stunde!
bindet Vielzahl an Medikamenten, jedoch keine Metalle/Alkohole

Dosierung:
0,5 – 1 g/kg KG -> optimal 10:1 (Aktivkohle zu Giftstoff)

KI:
Säuren
Laugen
organische Lösungsmittel
Tenside

wirkungslos bei:
Säuren, Laugen und Schwermetallen

CAVE: bei bewusstlosen Patienten mit Magensonde verabreichen! Aspirationsgefahr!

Pharmakologie - Toxikologie

meldepflichtige Vorfälle 

Haushaltschemikalien -> Waschmittel, Hobbyartikel
Kosmetika
Pflanzen- und Holzschutzmittel
beruflich verwendete Chemikalien
Chemiefälle, Schulunfälle
Pflanzen, Pilzen, Gifttiere

Pharmakologie - Toxikologie

Fibrose

Sternzellen involviert -> werden zu Myofibroblast ähnlichen Zellen
u.a. durch ROS aktiviert

Pharmakologie - Toxikologie

Ethanolabbau

zu Acetaldehyd über Alkohol-DH

zu Acetat über Aldehyd-DH (oder zu Acetalaldehyd-Proteinaddukte)

weiterer Abbau zu Triacylglycerine -> Fettleber

-> führt zu Steatose und Fibrose (weil Acetaldehyd-Proteinaddukte die Kollagenexpression steigern)
-> 0,15 Promille je Stunde

2. System: über CYP450 -> durch chronischen EtOH-Konsum induziert v.a. CYP2E1
FOLGE: veränderter Fremdstoffmetabolismus!! (schneller aus metabolischer Dosis raus oder mit geringerer Dosis toxischen Effekt)

Pharmakologie - Toxikologie

Idiosynkrasie

Medikament zeigt bei einzelnen Patienten adverse oder toxische Wirkungen

oft hepatotoxisch

bei über 100 Medikamenten

1:1000 zu 1:10 000

Pharmakologie - Toxikologie

Paracetamol

Wie lange liegt einmalige Aufnahme zurück?

< 1-2h: Aktivkohle!

< 8h: Blutspiegel und Normogramm
-> wenn nicht möglich dann N-Acetylcystein (NAC) gabe!

8 – 36h: N-Acetylcystein!!
-> falls Paracetamolspiegel unter 66 mikromol/l liegt + Transaminase unter 2-fachem Normwert + keine klinischen Zeichen einer Leberschädigung -> dann STOP der NAC-Gabe!!

> 36h: falls Transaminase unter 2-fachem Normwert keine Indikation für NAC

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