Quantitative Empirische Sozialforschung an der Universität Trier | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für Quantitative empirische Sozialforschung an der Universität Trier

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TESTE DEIN WISSEN

Ordnen sie die folgenden Aussagen entsprechend ihres Informationsgehaltes in aufsteigender Reihenfolge. Beginnen sie mit dem niedrigsten Informationsgehalt beginnend:
Welchen Informationsgehalt haben Aussage 4 und 5?

  1. In allen demokratisch verfassten Gesellschaften besteht das Prinzip der Gewaltenteilung
  2. Alle Gesellschaften sind funktional differenziert
  3. Alle Menschen handeln zweckrational  
  4. Wenn die Preise aller Güter in einer Volkswirtschaft in einem Jahr steigen, dann wirkt sich dies auf die Inflationsrate aus.
  5. In Trier waren zum 30.06.2005 exakt 99345 Personen mit Erstwohnsitz gemeldet.
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4, 5, 1, 2, 3
4 und 5 sind Tautologien und immer wahr.

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TESTE DEIN WISSEN

Bei eine Fernsehsendung „politisches Magazin, Sendezeit um 21 Uhr“ werden Zuschauer um ihre Meinung zu einem bestimmten Thema gebeten, die sie telefonisch mitteilen sollen. Bei den Anrufen wird neben der interessierenden Meinung auch Alter und Geschlecht der Anrufer protokoliert. Es stellt sich heraus, dass die Verteilung des Alters und des Geschlechts der 10 000 Anrufer der Verteilung der Gesamtbevölkerung entspricht. Sind die Meinungen der Anrufer auf die Gesamtbevölkerung verallgemeinerbar?   Begründung

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TESTE DEIN WISSEN

Nein

  • Selbstselektion
  • Nur Gruppe der Politikinteressierten; Alter und Geschlecht reichen nicht aus
  • Nicht gleiche Zugangschance
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Folgende Hypothese soll im Rahmen einer Befragung überprüft werden:
„Im Vergleich zu Männern sparen Frauen in Deutschland einen größeren Teil ihres verfügbaren Einkommens.“
Formulieren Sie Indikatoren für das unabhängige und das abhängige Merkmal:

Was ist die Grundgesamtheit für diese Untersuchung, wie muss die Stichprobe gezogen werden?

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  • Unabhängiges Merkmal: Geschlecht, Name
  • Abhängiges Merkmal: Einkommensverwendung

Erwachsene deutsche erwerbstätige Bevölkerung (Auswahl: ADM oder ALLBUS)
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Aus einer Grundgesamtheit

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lässt sich nur eine einzige Stichprobe ziehen

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Was sind Vor- und Nachteile von nicht-reaktive Verfahren?

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Vorteile

  • keine verzerrende Effekte (z.B. Interviewereffekte oder sozial erwünschte Verhalten)

  • Es werden weniger Artefakte produziert, vor allem bei sensiblen Fragen (etwa bei Hygiene,

    Sexualverhalten, ... )

Nachteile

  • beschränkter Anwendungsbereich, komplexe Konstrukte oft nur durch wenige Indikatoren zu untersuchen 
  • meist deskriptiv: Es können keine Zusammenhänge festgestellt werden

  • Vor allem aber ethische Probleme: Menschen haben ein Recht auf Privatsphäre

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Indikatoren

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- Statistische Messzahlen
- Nicht zu verwechseln mit eigentlichen Phänomenen -> verweist nur auf Existenz
- Stehen nie für sich alleine + liefern
keine „objektiven beweise“
- Gewinnen an Bedeutung, wenn sie interpretiert werden

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Kritischer Rationalismus

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Zentraler Begriff: Objektivität à bezieht sich
auf Regeln, Methoden und Ergebnisse


Drei zentrale Kriterien für wissenschaftliche Erkenntnisse:
1. Intersubjektivität
2. Systematik

3. Kontrolle


1. Intersubjektivität
Erkenntnisse müssen unabhängig
vom erkennenden Subjekten:
o Gültig sein
o Mitteilbar sein
o So formuliert sein, dass sie überprüft werden können


2. Systematik

->Erkenntnisse müssen Produkt der Anwendung bekannter Regeln sein


3. Kontrolle
Erkenntnisse werden ständig
überprüft und gegebenenfalls verbessert
-> Umfassende Berichtpflicht

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Forschungsarten


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Explorative Forschung

o Erster Einblick in ein bislang nicht/kaum untersuchtes Gebiet
o Methoden: Beobachtung, offene Interviews, Leitfadeninterviews


Deskriptive Forschung

o Möglichst umfassende Beschreibung eines klar definierten Untersuchungsbereiches mit ebenso klar definierter Grundgesamtheit und Stichprobe
o Methoden: standardisierte Beobachtungs- + Befragungsverfahren, Sekundäranalyse


Hypothesentestende Forschung

o Systematische Untersuchung von vorab formulierten Hypothesen (Spezialfall)


Kausalanalytische Forschung

o Überprüfung von vermuteten Ursache- Wirkungszusammenhängen


Prognostische Forschung

o Möglichst fundierte Aussagen über zukünftige Entwicklungen
o Survey-Forschung, Trendexplorationen


Evaluative Forschung

o Wissenschaftliche Begleitung + Bewertung bestimmter Programme

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Kriterien für Forschungsberichte

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1. Erhebungsdesign detailliert dargestellt

2. Genaue Dokumentation der Messinstrumente

3. Darstellung der Ergebnisse

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Definition


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->Zuordnungvorschrift

->einem bislang unbekannten Zeichen wird eine Kombination bekannter Zeichen zugeordnet


  • Synonymische Umformung
  • Konvention, Sprachregulierungen auf die man sich geeinigt hat
  • Normierung der Sprache
  • Vereinfachung von Kommunikation durch Abkürzungen
  • Weder wahr noch falsch!
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Bestandteile einer Definition 


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Definiendum: das zu definierende Zeichen, der neue Begriff


Definiens: Kombination bekannter Begriffe, deren Bedeutung übertragen wird

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Kriterien wissenschaftlicher begriffe

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Präzision:

->alle Personen, die die Bedeutung des Begriffes kennen, können bei jedem Ereignis entscheiden, ob es zu den Designata des Begriffs gehört oder nicht


Konsistenz:

->Eindeutigkeit

->Begriff wird immer in genau der gleichen Weise verwendet

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Q:

Ordnen sie die folgenden Aussagen entsprechend ihres Informationsgehaltes in aufsteigender Reihenfolge. Beginnen sie mit dem niedrigsten Informationsgehalt beginnend:
Welchen Informationsgehalt haben Aussage 4 und 5?

  1. In allen demokratisch verfassten Gesellschaften besteht das Prinzip der Gewaltenteilung
  2. Alle Gesellschaften sind funktional differenziert
  3. Alle Menschen handeln zweckrational  
  4. Wenn die Preise aller Güter in einer Volkswirtschaft in einem Jahr steigen, dann wirkt sich dies auf die Inflationsrate aus.
  5. In Trier waren zum 30.06.2005 exakt 99345 Personen mit Erstwohnsitz gemeldet.
A:

4, 5, 1, 2, 3
4 und 5 sind Tautologien und immer wahr.

Q:

Bei eine Fernsehsendung „politisches Magazin, Sendezeit um 21 Uhr“ werden Zuschauer um ihre Meinung zu einem bestimmten Thema gebeten, die sie telefonisch mitteilen sollen. Bei den Anrufen wird neben der interessierenden Meinung auch Alter und Geschlecht der Anrufer protokoliert. Es stellt sich heraus, dass die Verteilung des Alters und des Geschlechts der 10 000 Anrufer der Verteilung der Gesamtbevölkerung entspricht. Sind die Meinungen der Anrufer auf die Gesamtbevölkerung verallgemeinerbar?   Begründung

A:

Nein

  • Selbstselektion
  • Nur Gruppe der Politikinteressierten; Alter und Geschlecht reichen nicht aus
  • Nicht gleiche Zugangschance
Q:

Folgende Hypothese soll im Rahmen einer Befragung überprüft werden:
„Im Vergleich zu Männern sparen Frauen in Deutschland einen größeren Teil ihres verfügbaren Einkommens.“
Formulieren Sie Indikatoren für das unabhängige und das abhängige Merkmal:

Was ist die Grundgesamtheit für diese Untersuchung, wie muss die Stichprobe gezogen werden?

A:
  • Unabhängiges Merkmal: Geschlecht, Name
  • Abhängiges Merkmal: Einkommensverwendung

Erwachsene deutsche erwerbstätige Bevölkerung (Auswahl: ADM oder ALLBUS)
Q:

Aus einer Grundgesamtheit

A:

lässt sich nur eine einzige Stichprobe ziehen

Q:

Was sind Vor- und Nachteile von nicht-reaktive Verfahren?

A:

Vorteile

  • keine verzerrende Effekte (z.B. Interviewereffekte oder sozial erwünschte Verhalten)

  • Es werden weniger Artefakte produziert, vor allem bei sensiblen Fragen (etwa bei Hygiene,

    Sexualverhalten, ... )

Nachteile

  • beschränkter Anwendungsbereich, komplexe Konstrukte oft nur durch wenige Indikatoren zu untersuchen 
  • meist deskriptiv: Es können keine Zusammenhänge festgestellt werden

  • Vor allem aber ethische Probleme: Menschen haben ein Recht auf Privatsphäre

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Q:

Indikatoren

A:

- Statistische Messzahlen
- Nicht zu verwechseln mit eigentlichen Phänomenen -> verweist nur auf Existenz
- Stehen nie für sich alleine + liefern
keine „objektiven beweise“
- Gewinnen an Bedeutung, wenn sie interpretiert werden

Q:

Kritischer Rationalismus

A:

Zentraler Begriff: Objektivität à bezieht sich
auf Regeln, Methoden und Ergebnisse


Drei zentrale Kriterien für wissenschaftliche Erkenntnisse:
1. Intersubjektivität
2. Systematik

3. Kontrolle


1. Intersubjektivität
Erkenntnisse müssen unabhängig
vom erkennenden Subjekten:
o Gültig sein
o Mitteilbar sein
o So formuliert sein, dass sie überprüft werden können


2. Systematik

->Erkenntnisse müssen Produkt der Anwendung bekannter Regeln sein


3. Kontrolle
Erkenntnisse werden ständig
überprüft und gegebenenfalls verbessert
-> Umfassende Berichtpflicht

Q:

Forschungsarten


A:

Explorative Forschung

o Erster Einblick in ein bislang nicht/kaum untersuchtes Gebiet
o Methoden: Beobachtung, offene Interviews, Leitfadeninterviews


Deskriptive Forschung

o Möglichst umfassende Beschreibung eines klar definierten Untersuchungsbereiches mit ebenso klar definierter Grundgesamtheit und Stichprobe
o Methoden: standardisierte Beobachtungs- + Befragungsverfahren, Sekundäranalyse


Hypothesentestende Forschung

o Systematische Untersuchung von vorab formulierten Hypothesen (Spezialfall)


Kausalanalytische Forschung

o Überprüfung von vermuteten Ursache- Wirkungszusammenhängen


Prognostische Forschung

o Möglichst fundierte Aussagen über zukünftige Entwicklungen
o Survey-Forschung, Trendexplorationen


Evaluative Forschung

o Wissenschaftliche Begleitung + Bewertung bestimmter Programme

Q:

Kriterien für Forschungsberichte

A:

1. Erhebungsdesign detailliert dargestellt

2. Genaue Dokumentation der Messinstrumente

3. Darstellung der Ergebnisse

Q:

Definition


A:

->Zuordnungvorschrift

->einem bislang unbekannten Zeichen wird eine Kombination bekannter Zeichen zugeordnet


  • Synonymische Umformung
  • Konvention, Sprachregulierungen auf die man sich geeinigt hat
  • Normierung der Sprache
  • Vereinfachung von Kommunikation durch Abkürzungen
  • Weder wahr noch falsch!
Q:

Bestandteile einer Definition 


A:

Definiendum: das zu definierende Zeichen, der neue Begriff


Definiens: Kombination bekannter Begriffe, deren Bedeutung übertragen wird

Q:

Kriterien wissenschaftlicher begriffe

A:

Präzision:

->alle Personen, die die Bedeutung des Begriffes kennen, können bei jedem Ereignis entscheiden, ob es zu den Designata des Begriffs gehört oder nicht


Konsistenz:

->Eindeutigkeit

->Begriff wird immer in genau der gleichen Weise verwendet

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