Select your language

Suggested languages for you:
Log In Anmelden

Lernmaterialien für Klinische Psychopharmakologie (Bergemann) an der Universität Trier

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Klinische Psychopharmakologie (Bergemann) Kurs an der Universität Trier zu.

TESTE DEIN WISSEN

Stimmungsstabilisierer & Fahrtauglichkeit

Beispiele & aktueller Forschungsstand

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Stimmungsstabilisierer & Fahrtauglichkeit

Substanzen
Carbamazepin, Lamotrigin, Lithium, Valproat

Forschungsstand

  • Bislang noch wenig Forschung hinsichtlich der Fahrtauglichkeit unter Einnahme von "mood stabilizer" als rezidivprophylaktische Langzeitmedikation.
  • Aktuelle Studien zeigen bei bipolaren Patienten, dass etwas 17% als nicht fahrtüchtig einzuschätzen sind, wobei unter Lamotrigin im Vergleich zu Lithium günstigere Ergebnisse bezüglich visueller Wahrnehmung, Vigilanz und Stresstoelranz ermittelt wurden.
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Tranquilizer

Beschreiben und definieren. Zugehörige Substanzen.

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Tranquilizer sind eine Gruppe von Arzneistoffen, die bei Einnahme eine Beruhigung und neurovegetative Entkopplung bewirken.

Die am häufigsten als Tranquilizer verwendeten Substanzen stammen aus der Gruppe der Benzodiazepine. Daneben kommen Neuroleptika in niedrigen Dosierungen, vorwiegend zentral wirksame Antihistaminika und Phytopharmaka (z.B. Extrakte aus Baldrian) zum Einsatz. 

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Wie viel Prozent der in Deutschland verfügbaren Medikamente können die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

15-20% der in Deutschland verfügbaren Medikamente können die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen. (Pharmaka, die im Zentralennervensystem wirksam sind.)

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Antidepressiva & Fahrtauglichkeit

Forschungserkenntnisse (generell)

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Antidepressiva & Fahrtauglichkeit

  • Unter SSRIs (Selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer) waren vor allem bez. reaktivität bessere Ergebnisse zu verzeichnen.
  • Patient*innen profitieren in ihren Leistungen offenkundig unter Behandlung mit Antidepressiva
  • Zumindest eine Subgruppe Depressiver erreicht aber nicht das Leistungsniveau von Gesunden

Fazit: Grundsätzlich Einschätzung der Verkehrstüchtigkeit gegeben.

ABER Keine abschließende Bewertung! Weitere Forschung notwendig!

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Antipsychotika/Neuroleptika & Fahrtauglichkeit

Forschungsstand status quo

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Antipsychotika/Neuroleptika & Fahrtauglichkeit

  • geringe Datenbasis zur Verkehrstüchtigkeit unter Einnahme von Antipsychotika
  • Einteilung der heterogenen Gruppe nach Ausmaß der extrapyramidal- motorischen Nebenwirkungen und dem Grad der Sedierung
  • auch unterschiedliche Ausmaße von blutdrucksenkenden und schwindelinduzierenden Effekten
  • Patienten unter atypischen Antipsychotika weisen bessere Ergebnisse auf als unter konventionellen Neuroleptika
    → günstigere Medikationseffekte bez. Konzentration und Vigilanz
  • ca. 27% der schizophrenen Patienten zum Zeitpunkt der Entlassung aus stationärer Behandlung als fahruntüchtig anzusehen sind
  • große interindividuelle Variabilität → individuelle Bewertung der Fahrtüchtigkeit/ Verkehrssicherheit notwendig
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Geschlechtsspezifische Aspekte

Typische, frauenspezifische Belastungs- und Risikofaktoren zur Entwicklung eines problematischen Medikamentenkonsums. (7 Punkte)

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Geschlechtsspezifische Aspekte

Typische, frauenspezifische Belastungs- und Risikofaktoren zur Entwicklung eines problematischen Medikamentenkonsums:

  • Doppelbelastung durch Familie und Beruf
  • Überforderung in der Rolle der "Beziehungsmanagerin" oder Helferin/Pflegerin für Angehörige
  • belastende und aggressionsgeprägte Partnerschaft
  • oft fehlende soziale Unterstützung
  • Erziehung zur Anpassung und passivem Verhalten
  • häufigere Gewalterfahrungen als Männer
  • höheres Chronifizierungsrisiko bei niederem Einkommen, Geschiedenen oder Verwitweten.
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Logik (Systematik von Leitlinien)

Definieren und beschreiben.

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Systematik von Logik

Wissenschaftlich begründete strenge Logik (klinischer Algorithmus): Lösung eines ärztlichen Problems in endlichen Schritten unter Verwendung von Wenn-Dann-Bedingungen.
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Metaanalyse

Definition.

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Eine Metaanalyse ist eine zusammenfassende Auswertung bereits publizierter Studien zu einem Thema. Berechnung neuer Statistiken auf der Basis der berichteten Ergebnisse. Die umfangreichen Literaturrecherchen basieren auf a priori definierten Ein- und Ausschlusskriterien.

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Konsensus (Systematik von Leitlinien)

Definieren und beschreiben. 

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Systematik von Leitlinien

Eine wissenscahftlich begründete Form von Konsensus, dokumentiert durch einen Konsensusbericht. Nominaler Gruppenprozess, Konsensuskonferenz und Delphi-Konferenz sind nicht nur Namen, sondern haben eine definierte Methodologie, die auf experimentellen Studien der Sozialpsychologie fußt.

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Selektive Serotoninwiederaufnahmehemmer & Fahrtauglichkeit

Arzneistoffe (Beispiele) & verkehrssicherheits relevante Nebenwirkungen

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Selektive Serotoninwiederaufnahmehemmer 

Arzneistoffe (Beispiele)
Citalopram, Fluoxetin, Fluvoxamin, Paroxetin, Sertralin

Für die Verkehrssicherheit relevante Nebenwirkungen

Besonders zu Behandlungsbeginn: Überlkeit, Unruhe, Schlafstörungen


Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Antihistaminika & Fahrtauglichkeit

Beispiele, Kategorisierung & (Neben-)Wirkungen


Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Antihistaminika & Fahrtauglichkeit

A. der 1. Generation (z. B. Diphenhydramin) wirken sich sowohl nach einmaliger als auch wiederholter Einnahme negativ auf die Fahrtüchtigkeit aus.

A. der 2. Generation (u. a. Cetirizin): es ist von einer gewissen Toleranzentwicklung auszugehen, wobei auch hier Nebenwirkungen zu finden sind, die die Verkehrssicherheit betreffen.

A. der 3. Generation hingegen scheinen unbedenklich hinsichtlich der Verkehrssicherheit zu sein (u. a. Levocetirizin, Loratadin, Desloratadin)

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Tranquilizer / Anxyolytika

Einsatz bei der Behandlung von?
Einteilung.

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Tranquilizer / Anxyolytika

Einsatz bei der Behandlung von Angst- und Spannungszuständen.
Einteilung

  • Benzodiazepine
  • niederpotente Neuroleptika
  • trizyklische und chem. andersartige Tranquilizer
  • Phytotherapeutika
Lösung ausblenden
  • 119287 Karteikarten
  • 1628 Studierende
  • 62 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Klinische Psychopharmakologie (Bergemann) Kurs an der Universität Trier - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Stimmungsstabilisierer & Fahrtauglichkeit

Beispiele & aktueller Forschungsstand

A:

Stimmungsstabilisierer & Fahrtauglichkeit

Substanzen
Carbamazepin, Lamotrigin, Lithium, Valproat

Forschungsstand

  • Bislang noch wenig Forschung hinsichtlich der Fahrtauglichkeit unter Einnahme von "mood stabilizer" als rezidivprophylaktische Langzeitmedikation.
  • Aktuelle Studien zeigen bei bipolaren Patienten, dass etwas 17% als nicht fahrtüchtig einzuschätzen sind, wobei unter Lamotrigin im Vergleich zu Lithium günstigere Ergebnisse bezüglich visueller Wahrnehmung, Vigilanz und Stresstoelranz ermittelt wurden.
Q:

Tranquilizer

Beschreiben und definieren. Zugehörige Substanzen.

A:

Tranquilizer sind eine Gruppe von Arzneistoffen, die bei Einnahme eine Beruhigung und neurovegetative Entkopplung bewirken.

Die am häufigsten als Tranquilizer verwendeten Substanzen stammen aus der Gruppe der Benzodiazepine. Daneben kommen Neuroleptika in niedrigen Dosierungen, vorwiegend zentral wirksame Antihistaminika und Phytopharmaka (z.B. Extrakte aus Baldrian) zum Einsatz. 

Q:

Wie viel Prozent der in Deutschland verfügbaren Medikamente können die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen?

A:

15-20% der in Deutschland verfügbaren Medikamente können die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen. (Pharmaka, die im Zentralennervensystem wirksam sind.)

Q:

Antidepressiva & Fahrtauglichkeit

Forschungserkenntnisse (generell)

A:

Antidepressiva & Fahrtauglichkeit

  • Unter SSRIs (Selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer) waren vor allem bez. reaktivität bessere Ergebnisse zu verzeichnen.
  • Patient*innen profitieren in ihren Leistungen offenkundig unter Behandlung mit Antidepressiva
  • Zumindest eine Subgruppe Depressiver erreicht aber nicht das Leistungsniveau von Gesunden

Fazit: Grundsätzlich Einschätzung der Verkehrstüchtigkeit gegeben.

ABER Keine abschließende Bewertung! Weitere Forschung notwendig!

Q:

Antipsychotika/Neuroleptika & Fahrtauglichkeit

Forschungsstand status quo

A:

Antipsychotika/Neuroleptika & Fahrtauglichkeit

  • geringe Datenbasis zur Verkehrstüchtigkeit unter Einnahme von Antipsychotika
  • Einteilung der heterogenen Gruppe nach Ausmaß der extrapyramidal- motorischen Nebenwirkungen und dem Grad der Sedierung
  • auch unterschiedliche Ausmaße von blutdrucksenkenden und schwindelinduzierenden Effekten
  • Patienten unter atypischen Antipsychotika weisen bessere Ergebnisse auf als unter konventionellen Neuroleptika
    → günstigere Medikationseffekte bez. Konzentration und Vigilanz
  • ca. 27% der schizophrenen Patienten zum Zeitpunkt der Entlassung aus stationärer Behandlung als fahruntüchtig anzusehen sind
  • große interindividuelle Variabilität → individuelle Bewertung der Fahrtüchtigkeit/ Verkehrssicherheit notwendig
Mehr Karteikarten anzeigen
Q:

Geschlechtsspezifische Aspekte

Typische, frauenspezifische Belastungs- und Risikofaktoren zur Entwicklung eines problematischen Medikamentenkonsums. (7 Punkte)

A:

Geschlechtsspezifische Aspekte

Typische, frauenspezifische Belastungs- und Risikofaktoren zur Entwicklung eines problematischen Medikamentenkonsums:

  • Doppelbelastung durch Familie und Beruf
  • Überforderung in der Rolle der "Beziehungsmanagerin" oder Helferin/Pflegerin für Angehörige
  • belastende und aggressionsgeprägte Partnerschaft
  • oft fehlende soziale Unterstützung
  • Erziehung zur Anpassung und passivem Verhalten
  • häufigere Gewalterfahrungen als Männer
  • höheres Chronifizierungsrisiko bei niederem Einkommen, Geschiedenen oder Verwitweten.
Q:

Logik (Systematik von Leitlinien)

Definieren und beschreiben.

A:

Systematik von Logik

Wissenschaftlich begründete strenge Logik (klinischer Algorithmus): Lösung eines ärztlichen Problems in endlichen Schritten unter Verwendung von Wenn-Dann-Bedingungen.
Q:

Metaanalyse

Definition.

A:

Eine Metaanalyse ist eine zusammenfassende Auswertung bereits publizierter Studien zu einem Thema. Berechnung neuer Statistiken auf der Basis der berichteten Ergebnisse. Die umfangreichen Literaturrecherchen basieren auf a priori definierten Ein- und Ausschlusskriterien.

Q:

Konsensus (Systematik von Leitlinien)

Definieren und beschreiben. 

A:

Systematik von Leitlinien

Eine wissenscahftlich begründete Form von Konsensus, dokumentiert durch einen Konsensusbericht. Nominaler Gruppenprozess, Konsensuskonferenz und Delphi-Konferenz sind nicht nur Namen, sondern haben eine definierte Methodologie, die auf experimentellen Studien der Sozialpsychologie fußt.

Q:

Selektive Serotoninwiederaufnahmehemmer & Fahrtauglichkeit

Arzneistoffe (Beispiele) & verkehrssicherheits relevante Nebenwirkungen

A:

Selektive Serotoninwiederaufnahmehemmer 

Arzneistoffe (Beispiele)
Citalopram, Fluoxetin, Fluvoxamin, Paroxetin, Sertralin

Für die Verkehrssicherheit relevante Nebenwirkungen

Besonders zu Behandlungsbeginn: Überlkeit, Unruhe, Schlafstörungen


Q:

Antihistaminika & Fahrtauglichkeit

Beispiele, Kategorisierung & (Neben-)Wirkungen


A:

Antihistaminika & Fahrtauglichkeit

A. der 1. Generation (z. B. Diphenhydramin) wirken sich sowohl nach einmaliger als auch wiederholter Einnahme negativ auf die Fahrtüchtigkeit aus.

A. der 2. Generation (u. a. Cetirizin): es ist von einer gewissen Toleranzentwicklung auszugehen, wobei auch hier Nebenwirkungen zu finden sind, die die Verkehrssicherheit betreffen.

A. der 3. Generation hingegen scheinen unbedenklich hinsichtlich der Verkehrssicherheit zu sein (u. a. Levocetirizin, Loratadin, Desloratadin)

Q:

Tranquilizer / Anxyolytika

Einsatz bei der Behandlung von?
Einteilung.

A:

Tranquilizer / Anxyolytika

Einsatz bei der Behandlung von Angst- und Spannungszuständen.
Einteilung

  • Benzodiazepine
  • niederpotente Neuroleptika
  • trizyklische und chem. andersartige Tranquilizer
  • Phytotherapeutika
Klinische Psychopharmakologie (Bergemann)

Erstelle und finde Lernmaterialien auf StudySmarter.

Greife kostenlos auf tausende geteilte Karteikarten, Zusammenfassungen, Altklausuren und mehr zu.

Jetzt loslegen

Das sind die beliebtesten StudySmarter Kurse für deinen Studiengang Klinische Psychopharmakologie (Bergemann) an der Universität Trier

Für deinen Studiengang Klinische Psychopharmakologie (Bergemann) an der Universität Trier gibt es bereits viele Kurse, die von deinen Kommilitonen auf StudySmarter erstellt wurden. Karteikarten, Zusammenfassungen, Altklausuren, Übungsaufgaben und mehr warten auf dich!

Das sind die beliebtesten Klinische Psychopharmakologie (Bergemann) Kurse im gesamten StudySmarter Universum

klinische Pharmakologie

Universität Giessen

Zum Kurs
klinische Pharmakologie

Universität Regensburg

Zum Kurs

Die all-in-one Lernapp für Studierende

Greife auf Millionen geteilter Lernmaterialien der StudySmarter Community zu
Kostenlos anmelden Klinische Psychopharmakologie (Bergemann)
Erstelle Karteikarten und Zusammenfassungen mit den StudySmarter Tools
Kostenlos loslegen Klinische Psychopharmakologie (Bergemann)