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Lernmaterialien für Klinische Psychologie Klausur (Master) an der Universität Trier

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Klinische Psychologie Klausur (Master) Kurs an der Universität Trier zu.

TESTE DEIN WISSEN

7. Grenzen Sie Wirksamkeits- und Prozessforschung voneinander ab!

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TESTE DEIN WISSEN
  • Wirksamkeitsforschung befasst sich mit dem Ergebnisvon Psychotherapie. 
    • verschiedene Interventionsmodelle hinsichtlich ihrer Wirksamkeit und Effizienz überprüfen. 
    • geht zum Beispiel der Frage nach welche Interventionen bei welcher Störung eine bessere Wirkung erzielen.
    • Suche nach Argumenten und Kriterien zur Unterscheidung zwischen begründetem und unbegründetem Handeln in der Psychotherapie (Westmeyer, 1979).

  • Prozessforschung befasst sich mit Zustandekommen der Wirkungvon Psychotherapie. 
    • Wirkmechanismen (Mediatoren) von Psychotherapie aufdecken. 
    • geht zum Beispiel der Frage nach, warum eine Expositionstherapie bei Patienten mit spezifischer Phobie wirkt, was also der Wirkung zugrunde liegt. 
    • Ziel der Prozessforschung: durch ein besseres Verständnis der psychologischen Veränderungsprozesse eine effektivere Gestaltung psychotherapeutischer Interventionen ermöglichen.
    • Prozessforschung versucht die aktiven Wirkprinzipien und Veränderungsmechanismen herauszuarbeiten. 
    • Orlinsky, Grawe & Parks, 1994: Identifizierung von fünf Prozessvariablen, die in verschied. Studien in einer positiven Beziehung mit dem Therapieergebnis standen:
      • die Qualität der therapeutischen Beziehung;
      • die Kompetenz des Therapeuten;
      • die Kooperation des Patienten;
      • die Offenheit des Patienten für Veränderungen;
      • die Behandlungsdauer.
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7. Erläutern Sie das Ziel klassifikatorischer (bzw. kategorialer Diagnostik)!

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TESTE DEIN WISSEN
  • Vielfalt der Erscheinungsformen psychischer Auffälligkeiten anhand markanter Merkmale ordnen und somit überschaubarer machen. 
  • Annahme: 
    • sinnvolle Gruppierung der zu diagnostizierenden Merkmale ist möglich 
    • qualitative Unterschiede zwischen den Gruppen sind feststellbar 
  • einfachere Kommunikation zwischen Fachleuten.
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TESTE DEIN WISSEN

Fallbeispiel einer Patientin mit...Störung, a,b,c --> und jeweils Fragen 1-4

  • Welche Störung liegt höchstwahrscheinlich vor?
  • Beschreibe auslösende und aufrechterhaltende Faktoren anhand bekannter Modelle und Theorien
  • Diskutiere Chancen (Ressourcen), Schwierigkeiten und Psychoedukation
  • Diskutiere mögliche Behandlungsschritte
  • Beschreiben Sie das konkrete Vorgehen bei der Therapie der Patientin
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  1. Angststörung
    1. Patientenbeschreibung der nie das Haus verlässt und sich von seiner Familie alle Besorgungen erledigen lässt. Kinder müssen einkaufen oder Frau muss ihn begleiten und geht zur Therapie auf Anraten der Familie usw (Fallbeispiel und Aufgabenstellung wie in Altklausuren)
  2. b. Waschzwang
    • Sie hat diese, seit sie in einer U-Bahn die Haltestange angefasst hat und muss sich häufig die Hände waschen. Inzwischen kann sie keine Einkäufe mehr alleine machen, das übernehmen nun ihre erwachsenen Kinder, die nicht mehr im Haushalt leben. Ihr Mann kümmert sich außerdem viel um sie. Da sie nicht mehr alleine in die Stadt gehen kann, nimmt sich ihr Mann dann einen Tag frei und begleitet sie. Den Haushalt kann sie nur noch mit Plastik-Handschuhen bewältigen. So kommt sie aber eigentlich relativ gut im Alltag zurecht. Zwar hat sie auch mit Handschuhen und Mundschutz noch Angst, aber es ist aushaltbar. Sie kommt auf Wunsch ihrer Angehörigen zu Ihnen in die Therapie.
  3. Bulemia Nervosa
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Was beinhaltet eine Mikroanalyse?

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  • Verständnis für 
    • Problemverhalten, 
    • Auslöser, 
    • Konsequenzen und 
    • funktionale Abhängigkeiten
  • Therapeut übt sich darin, Beobachtbares detailliert zu erfragen
  • Pat. lernt differenzierte Wahrnehmung (Beobachtungsfähigkeit)
  • Verständnis fördert Kontrollerleben und Motivation
  • Interventionen können abgeleitet werden
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1. Welche Themenbereiche sollten zur ersten Sitzung (der Paartherapie) mit dem Paar besprochen werden?

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TESTE DEIN WISSEN

grob vier Themenbereiche, die in der ersten Sitzung einer Paartherapie besprochen werden sollten:

  • 1. Wie stark ist die Beziehung belastet? (zentrale Probleme, zeitliche Einordnung, psychische Störungen oder körperliche Krankheiten, vergangene Therapien, Gewalttätigkeit in Einzelgesprächen)
  • 2. Wie sehr stehen die Partner zu ihrer Beziehung? (Fokus auf Konfliktsequenzen und den bisherigen Umgang mit Streitpunkten in der Partnerschaft (zeitliche Muster), Wie enden Konflikte, Aspekt der Freundschaft, Trennungsabsicht abklären)
  • 3. Erwartungen an die Therapie und Motivation (Ziele, warum gerade jetzt, woran wäre Erfolg messbar, wie kann Paartherapie Ziel näher bringen, Wer ist optimistisch/skeptisch)
  • 4. Welches sind die Gemeinsamkeiten und Ressourcen, welche die Beziehung zusammenhalten? (wie ist Verhältnis ohne Probleme, positive Aspekte der Partnerschaft, gemeinsame Lebensziele)
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4. Welche zwei Familien von Effektstärken kennen Sie?

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  • r- Familie: Beruht auf Korrelationen und der Idee des Vergleichs von Varianzkomponenten bzw. des Anteils der aufgeklärten Varianz.
  • d-Familie: z.B. Cohen’s d oder Hedges‘ d; werden auf Basis standardisierter Mittelwertsunterschiede zwischen zwei Populationen ermittelt.
  • Unabhängig davon liegt der Effektunterschied in empirischen Studien zwischen zwei aktiven Behandlungsbedingungen in der Regel im Bereich geringer (ab d = 0.2; r = .1) oder mittlerer Unterschiede (ab d = 0.5; r = .3; groß ab d = 0.8, r = .5; Angaben nach Cohen, 1988).
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1. Wie würden Sie Psychotherapie definieren?

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  • interpersonale Behandlung mit psychologischen Mitteln, auf der Basis empirisch bewährter psychologischer Konzepte
  • Behandlung beinhaltet einen ausgebildeten Therapeuten und einen oder mehre Patienten oder Klienten, welche psychische Störungen, Probleme oder Beschwerden haben. 
  • Die von Therapeuten zur Behandlung eingesetzten psychologischen Mittel werden spezifisch auf die Störung, Probleme oder Beschwerden des Patienten angepasst, sind zielgerichtet und beruhen auf einer wissenschaftlichen Begründung und Evaluation ihrer Effektivität.
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6. Wodurch unterscheiden sich die horizontale und die vertikale Verhaltensanalyse?

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  • horizontale Verhaltensanalyse: (z.B. nach dem S-O-R-C-K Schema) einzelne Situationenmit ihren vorausgehenden und nachfolgenden Bedingungen untersuchen. 
    • Zum Beispiel eine konkrete Situation, in der ein Phobiker eine Angstattacke hatte --> schauen, was die Angstattacke ausgelöst hat und welche Konsequenzen daraus für den Patient erwuchsen. 
  • vertikalen Verhaltensanalyse: zusätzlich die instrumentelle Bedeutung bestimmter Verhaltensweisen und die hierarchische Struktur von Verhalten, Plänen und Zielen berücksichtigen. Mehrere ähnliche Situationen(in denen z.B. ein Phobiker Angstattacken hatte) betrachten, auf ihre Gemeinsamkeiten hin untersuchen, um hinter der Angst liegende Pläne und Ziele aufzudecken 
    • z.B. Könnte einer Phobie die Überzeugung zugrunde liegen, dass man immer stark sein muss, was dazu führt, dass man das Ziel verfolgt keine Schwäche zu zeigen, immer gefasst zu sein, usw. Dadurch wird das Auftreten der Angst zu einer Gefahr für den Selbstwert, was die Angst verstärkt und somit ein aufrechterhaltender Faktor der Störung sein kann.
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2. Beschreiben Sie ein theoretisches Modell über Veränderung in der Psychotherapie, dass mehrere Outcome-Dimensionen berücksichtig!

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Schulte (1993): drei inhaltliche Ebenen des Therapieerfolges, die in Studien berücksichtig werden sollten:
  1. Spezifische und globale Maße für den Symptom- und Beschwerderückgang
  2. Maße für die nach der jeweiligen Therapietheorie angemessenen Störungsursache
  3. Maße für die Störungsfolgen, welche durch die Übernahme der Krankheitsrolle und die beobachtbare Einschränkung im Rollenverhalten entstehen
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3. Was versteht man unter einem spezifischen Modell der Psychotherapie?

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  • spezifisches (oder medizinisches) Modell der Psychotherapie nimmt an: für jede klinische Störung (bzw. jedes Problem oder jede Beschwerde) gibt es eine psychologische Erklärung oder Ursache (z.B. Konditionierungsprozesse führen dazu, dass eine spezifische Phobie ausgelöst und aufrechterhalten wird).
  • fünf zentrale Bestimmungsstücke:
    • eine klinische Störung, ein Problem oder eine Beschwerde,
    • eine psychologische Erklärung der Störung, des Problems oder der Beschwerden,
    • eine Theorie zur therapeutischen Veränderung bzw. den Veränderungsmechanismen,
    • spezifische therapeutische Elemente und Strategien,
    • Annahmen zur Spezifität: Spezifische Effekte sollten deshalb ausgeprägter sein
      als allgemeine Effekte. (nach Wampold, 2001)
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3. Was versteht man unter einem kontextuellen Modell der Psychotherapie?

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TESTE DEIN WISSEN
  • kontextuelles Modell der Psychotherapie: eher die Rahmenbedingungen (der Kontext) einer Psychotherapie (in gewisser Weise unabhängig von der vorliegenden Störung) erklären den Erfolg (die heilende Wirkung) von Psychotherapie. 
  • Nicht so wichtig welche spezifischen Techniken und Strategien eingesetzt werden
  • zentralen Komponenten,welche als erfolgs- oder wirkrelevant betrachtet werden:
    •  1. Eine vertrauensvolle Beziehung zu einer helfenden Person.
    • 2. Der Kontext der Beziehung wird als ein heilendes Setting deklariert.
    • 3. Es liegt ein therapeutisches Erklärungsmodell für die Störung vor.
    • 4. Es gibt daran angelehnte therapeutische Techniken, Strategien und Prozeduren.
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6. Welche Designüberlegungen können Sie bei der Planung von Wirksamkeitsstudien vornehmen?

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  • Hat Intervention (ein Interventionspaket) einen Effekt
    • Es werden zwei Gruppen, eine Interventionsgruppe und eine Kontrollgruppe miteinander verglichen.

  • Wirkt eine Intervention besser als eine andere Intervention (komparative Studien)? 
    • Es werden Gruppen, die verschiedene Interventionen erhalten miteinander verglichen.

  • Tragen bestimmte Komponenten einer Intervention besonders zu deren Effektivität bei (dismantling Studien oder konstruktive Studien)? 
    • dismantling Studien: eine Gruppe wird der kompletten Intervention ausgesetzt, bei einer anderen Gruppe werden Teile der Intervention weggelassen. 
    • konstruktive Designs: zu einem bestehenden Interventionpaket werden Teile hinzugefügt und in der anderen Gruppe die Intervention so belassen wie sie ist.
      • kann aus verschiedenen therapeutischen Ansätzen kombiniert werden

  • Welche Parameterwahl (z.B. Dauer und Frequenz einer Intervention) ist optimal, um gute Outcomes zu produzieren (parametric strategy).
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  • 119720 Karteikarten
  • 1629 Studierende
  • 62 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Klinische Psychologie Klausur (Master) Kurs an der Universität Trier - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

7. Grenzen Sie Wirksamkeits- und Prozessforschung voneinander ab!

A:
  • Wirksamkeitsforschung befasst sich mit dem Ergebnisvon Psychotherapie. 
    • verschiedene Interventionsmodelle hinsichtlich ihrer Wirksamkeit und Effizienz überprüfen. 
    • geht zum Beispiel der Frage nach welche Interventionen bei welcher Störung eine bessere Wirkung erzielen.
    • Suche nach Argumenten und Kriterien zur Unterscheidung zwischen begründetem und unbegründetem Handeln in der Psychotherapie (Westmeyer, 1979).

  • Prozessforschung befasst sich mit Zustandekommen der Wirkungvon Psychotherapie. 
    • Wirkmechanismen (Mediatoren) von Psychotherapie aufdecken. 
    • geht zum Beispiel der Frage nach, warum eine Expositionstherapie bei Patienten mit spezifischer Phobie wirkt, was also der Wirkung zugrunde liegt. 
    • Ziel der Prozessforschung: durch ein besseres Verständnis der psychologischen Veränderungsprozesse eine effektivere Gestaltung psychotherapeutischer Interventionen ermöglichen.
    • Prozessforschung versucht die aktiven Wirkprinzipien und Veränderungsmechanismen herauszuarbeiten. 
    • Orlinsky, Grawe & Parks, 1994: Identifizierung von fünf Prozessvariablen, die in verschied. Studien in einer positiven Beziehung mit dem Therapieergebnis standen:
      • die Qualität der therapeutischen Beziehung;
      • die Kompetenz des Therapeuten;
      • die Kooperation des Patienten;
      • die Offenheit des Patienten für Veränderungen;
      • die Behandlungsdauer.
Q:

7. Erläutern Sie das Ziel klassifikatorischer (bzw. kategorialer Diagnostik)!

A:
  • Vielfalt der Erscheinungsformen psychischer Auffälligkeiten anhand markanter Merkmale ordnen und somit überschaubarer machen. 
  • Annahme: 
    • sinnvolle Gruppierung der zu diagnostizierenden Merkmale ist möglich 
    • qualitative Unterschiede zwischen den Gruppen sind feststellbar 
  • einfachere Kommunikation zwischen Fachleuten.
Q:

Fallbeispiel einer Patientin mit...Störung, a,b,c --> und jeweils Fragen 1-4

  • Welche Störung liegt höchstwahrscheinlich vor?
  • Beschreibe auslösende und aufrechterhaltende Faktoren anhand bekannter Modelle und Theorien
  • Diskutiere Chancen (Ressourcen), Schwierigkeiten und Psychoedukation
  • Diskutiere mögliche Behandlungsschritte
  • Beschreiben Sie das konkrete Vorgehen bei der Therapie der Patientin
A:
  1. Angststörung
    1. Patientenbeschreibung der nie das Haus verlässt und sich von seiner Familie alle Besorgungen erledigen lässt. Kinder müssen einkaufen oder Frau muss ihn begleiten und geht zur Therapie auf Anraten der Familie usw (Fallbeispiel und Aufgabenstellung wie in Altklausuren)
  2. b. Waschzwang
    • Sie hat diese, seit sie in einer U-Bahn die Haltestange angefasst hat und muss sich häufig die Hände waschen. Inzwischen kann sie keine Einkäufe mehr alleine machen, das übernehmen nun ihre erwachsenen Kinder, die nicht mehr im Haushalt leben. Ihr Mann kümmert sich außerdem viel um sie. Da sie nicht mehr alleine in die Stadt gehen kann, nimmt sich ihr Mann dann einen Tag frei und begleitet sie. Den Haushalt kann sie nur noch mit Plastik-Handschuhen bewältigen. So kommt sie aber eigentlich relativ gut im Alltag zurecht. Zwar hat sie auch mit Handschuhen und Mundschutz noch Angst, aber es ist aushaltbar. Sie kommt auf Wunsch ihrer Angehörigen zu Ihnen in die Therapie.
  3. Bulemia Nervosa
Q:

Was beinhaltet eine Mikroanalyse?

A:
  • Verständnis für 
    • Problemverhalten, 
    • Auslöser, 
    • Konsequenzen und 
    • funktionale Abhängigkeiten
  • Therapeut übt sich darin, Beobachtbares detailliert zu erfragen
  • Pat. lernt differenzierte Wahrnehmung (Beobachtungsfähigkeit)
  • Verständnis fördert Kontrollerleben und Motivation
  • Interventionen können abgeleitet werden
Q:

1. Welche Themenbereiche sollten zur ersten Sitzung (der Paartherapie) mit dem Paar besprochen werden?

A:

grob vier Themenbereiche, die in der ersten Sitzung einer Paartherapie besprochen werden sollten:

  • 1. Wie stark ist die Beziehung belastet? (zentrale Probleme, zeitliche Einordnung, psychische Störungen oder körperliche Krankheiten, vergangene Therapien, Gewalttätigkeit in Einzelgesprächen)
  • 2. Wie sehr stehen die Partner zu ihrer Beziehung? (Fokus auf Konfliktsequenzen und den bisherigen Umgang mit Streitpunkten in der Partnerschaft (zeitliche Muster), Wie enden Konflikte, Aspekt der Freundschaft, Trennungsabsicht abklären)
  • 3. Erwartungen an die Therapie und Motivation (Ziele, warum gerade jetzt, woran wäre Erfolg messbar, wie kann Paartherapie Ziel näher bringen, Wer ist optimistisch/skeptisch)
  • 4. Welches sind die Gemeinsamkeiten und Ressourcen, welche die Beziehung zusammenhalten? (wie ist Verhältnis ohne Probleme, positive Aspekte der Partnerschaft, gemeinsame Lebensziele)
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Q:

4. Welche zwei Familien von Effektstärken kennen Sie?

A:
  • r- Familie: Beruht auf Korrelationen und der Idee des Vergleichs von Varianzkomponenten bzw. des Anteils der aufgeklärten Varianz.
  • d-Familie: z.B. Cohen’s d oder Hedges‘ d; werden auf Basis standardisierter Mittelwertsunterschiede zwischen zwei Populationen ermittelt.
  • Unabhängig davon liegt der Effektunterschied in empirischen Studien zwischen zwei aktiven Behandlungsbedingungen in der Regel im Bereich geringer (ab d = 0.2; r = .1) oder mittlerer Unterschiede (ab d = 0.5; r = .3; groß ab d = 0.8, r = .5; Angaben nach Cohen, 1988).
Q:

1. Wie würden Sie Psychotherapie definieren?

A:
  • interpersonale Behandlung mit psychologischen Mitteln, auf der Basis empirisch bewährter psychologischer Konzepte
  • Behandlung beinhaltet einen ausgebildeten Therapeuten und einen oder mehre Patienten oder Klienten, welche psychische Störungen, Probleme oder Beschwerden haben. 
  • Die von Therapeuten zur Behandlung eingesetzten psychologischen Mittel werden spezifisch auf die Störung, Probleme oder Beschwerden des Patienten angepasst, sind zielgerichtet und beruhen auf einer wissenschaftlichen Begründung und Evaluation ihrer Effektivität.
Q:

6. Wodurch unterscheiden sich die horizontale und die vertikale Verhaltensanalyse?

A:
  • horizontale Verhaltensanalyse: (z.B. nach dem S-O-R-C-K Schema) einzelne Situationenmit ihren vorausgehenden und nachfolgenden Bedingungen untersuchen. 
    • Zum Beispiel eine konkrete Situation, in der ein Phobiker eine Angstattacke hatte --> schauen, was die Angstattacke ausgelöst hat und welche Konsequenzen daraus für den Patient erwuchsen. 
  • vertikalen Verhaltensanalyse: zusätzlich die instrumentelle Bedeutung bestimmter Verhaltensweisen und die hierarchische Struktur von Verhalten, Plänen und Zielen berücksichtigen. Mehrere ähnliche Situationen(in denen z.B. ein Phobiker Angstattacken hatte) betrachten, auf ihre Gemeinsamkeiten hin untersuchen, um hinter der Angst liegende Pläne und Ziele aufzudecken 
    • z.B. Könnte einer Phobie die Überzeugung zugrunde liegen, dass man immer stark sein muss, was dazu führt, dass man das Ziel verfolgt keine Schwäche zu zeigen, immer gefasst zu sein, usw. Dadurch wird das Auftreten der Angst zu einer Gefahr für den Selbstwert, was die Angst verstärkt und somit ein aufrechterhaltender Faktor der Störung sein kann.
Q:

2. Beschreiben Sie ein theoretisches Modell über Veränderung in der Psychotherapie, dass mehrere Outcome-Dimensionen berücksichtig!

A:
Schulte (1993): drei inhaltliche Ebenen des Therapieerfolges, die in Studien berücksichtig werden sollten:
  1. Spezifische und globale Maße für den Symptom- und Beschwerderückgang
  2. Maße für die nach der jeweiligen Therapietheorie angemessenen Störungsursache
  3. Maße für die Störungsfolgen, welche durch die Übernahme der Krankheitsrolle und die beobachtbare Einschränkung im Rollenverhalten entstehen
Q:

3. Was versteht man unter einem spezifischen Modell der Psychotherapie?

A:
  • spezifisches (oder medizinisches) Modell der Psychotherapie nimmt an: für jede klinische Störung (bzw. jedes Problem oder jede Beschwerde) gibt es eine psychologische Erklärung oder Ursache (z.B. Konditionierungsprozesse führen dazu, dass eine spezifische Phobie ausgelöst und aufrechterhalten wird).
  • fünf zentrale Bestimmungsstücke:
    • eine klinische Störung, ein Problem oder eine Beschwerde,
    • eine psychologische Erklärung der Störung, des Problems oder der Beschwerden,
    • eine Theorie zur therapeutischen Veränderung bzw. den Veränderungsmechanismen,
    • spezifische therapeutische Elemente und Strategien,
    • Annahmen zur Spezifität: Spezifische Effekte sollten deshalb ausgeprägter sein
      als allgemeine Effekte. (nach Wampold, 2001)
Q:

3. Was versteht man unter einem kontextuellen Modell der Psychotherapie?

A:
  • kontextuelles Modell der Psychotherapie: eher die Rahmenbedingungen (der Kontext) einer Psychotherapie (in gewisser Weise unabhängig von der vorliegenden Störung) erklären den Erfolg (die heilende Wirkung) von Psychotherapie. 
  • Nicht so wichtig welche spezifischen Techniken und Strategien eingesetzt werden
  • zentralen Komponenten,welche als erfolgs- oder wirkrelevant betrachtet werden:
    •  1. Eine vertrauensvolle Beziehung zu einer helfenden Person.
    • 2. Der Kontext der Beziehung wird als ein heilendes Setting deklariert.
    • 3. Es liegt ein therapeutisches Erklärungsmodell für die Störung vor.
    • 4. Es gibt daran angelehnte therapeutische Techniken, Strategien und Prozeduren.
Q:

6. Welche Designüberlegungen können Sie bei der Planung von Wirksamkeitsstudien vornehmen?

A:
  • Hat Intervention (ein Interventionspaket) einen Effekt
    • Es werden zwei Gruppen, eine Interventionsgruppe und eine Kontrollgruppe miteinander verglichen.

  • Wirkt eine Intervention besser als eine andere Intervention (komparative Studien)? 
    • Es werden Gruppen, die verschiedene Interventionen erhalten miteinander verglichen.

  • Tragen bestimmte Komponenten einer Intervention besonders zu deren Effektivität bei (dismantling Studien oder konstruktive Studien)? 
    • dismantling Studien: eine Gruppe wird der kompletten Intervention ausgesetzt, bei einer anderen Gruppe werden Teile der Intervention weggelassen. 
    • konstruktive Designs: zu einem bestehenden Interventionpaket werden Teile hinzugefügt und in der anderen Gruppe die Intervention so belassen wie sie ist.
      • kann aus verschiedenen therapeutischen Ansätzen kombiniert werden

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