Allgemeines - Psychologie an der Universität Trier

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Was ist Erholung?

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Erholung äußert sich in ...

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Stressprozess:

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Erholungsprozess:

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Allostastic load theory (McEwen, 1998)

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Broaden and Built Theory (Frerickson, 1998)

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Thema 1: Zusätzliche Informationen aus der Zusammenfassung

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Referat 2: Zusätzliche Informationen aus der Zusammenfassung

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Arbeitsressource

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Zusatz Referat 3: Diskussion

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Affektiver Spillover-Effekt:

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Referat 6: Arbeitsbezogene Gedanken und Gefühle während der Freizeit


The effect of positive work reflection during leisure time on affective well-being: Results from three different studies (Meier, Cho, & Dumani, 2016)

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Allgemeines - Psychologie

Was ist Erholung?

Erholung ist

  • ein Prozess, in dem psychophysiologische Funktionssysteme in ihren Ausgangszutand (Baseline) zurückkehren
  • dem Beanspruchungsprozess (d. h., den Auswirkungen von Stressoren auf die Personen) entgegengesetzt
  • dem Auffüllen von Ressourcen gleichzusetzen

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Erholung äußert sich in ...

  • Veränderungen in physiologischen Parametern
  • Verbesserung des Befindens
  • Wiederherstellung der Leistungsfähigkeit

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Stressprozess:

  • Müdigkeit, Erschöpfung
  • Anspannung
  • Körperliche Beschwerden

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Erholungsprozess:

  • Gefühl des Erholtseins
  • Bessere (psychische) Gesundheit

Allgemeines - Psychologie

Allostastic load theory (McEwen, 1998)

  • Allostatic systems:
    1. Das autonome Nervensystem (Balance zwischen Sympathikus, Parasympathikus)
    2. HPA-Achse (Cortisol als Hauptindikator)
    3. Metabolische Systeme (z. B. Insulin, Glucagon)
    4. Immunsystem
  • Allostatic systems spielen eine entscheidende Rolle, wenn es um Schutz und Adaption des Organismus vor / zu den potenziellen Stressoren geht
  • Allostatic load: „the wear and tear on the body and brain resulting from chronic overactivity of physiological systems that are normally involved in adaptation to environmental challenge” (McEwen, 1998, S. 37)
    1. Allostatische Belastung: "die Abnutzung des Körpers und des Gehirns infolge chronischer Überaktivität der physiologischen Systeme, die normalerweise an der Anpassung an Umweltherausforderungen beteiligt sind".
  • In unserem Forschungsprojekt: psychosomatische Beschwerden als allostatic load durch Überaktivität physiologischer Systeme durch (hohe) Arbeitszeit

Allgemeines - Psychologie

Broaden and Built Theory (Frerickson, 1998)

  • Positive affektive Zustände (Freude, Zufriedenheit, Interesse, Stolz)
    1. Wirken langfristig adaptiv
    2. Erweitern das Gedanken- und Handlungsrepertoire von Menschen
  • Negative affektive Zustände (Angst, Trauer, Ärger)
    1. Erbringen eine direkte und unmittelbare Anpassungsleistung in bedrohlichen Situationen

Allgemeines - Psychologie

Thema 1: Zusätzliche Informationen aus der Zusammenfassung

  • Arbeitsbedingungen und Arbeitsanforderungen können psychologische Ressourcen verminden
  • für die Erholung sind nicht die Tätigkeit an sich, sondern ihre Eigenschaften entscheidend für die Erholung
  • Großteil der Literatur: Arbeitsanforderungen sind negativ verknüpft mit Erholungserfahrungen

Arbeitseigenschaften:

  • Herausforderungen
    • angenehme Herausforderungen auf der Arbeit stehen mit höherem positivem Affekt am Ende des Tages in Zusammenhang; negativer Zusammenhang mit Entspannung
  • Hindernisse
    • Martinez et al.: Hindernisse übertragen sich auf zuhause (-> belastungsbasierte Konflikte)
    • Überlastung: Gefühl, es gibt zu viel zu tun + unkontrollierbar
  • Job-Ressourcen
    • Sonnentag & Fritz: positiver Zusammenhang zwischen Wohlbefinden; Aber: erhöhte Kontrolle -> mehr nachdenken über Arbeit am Feierabend -> hohe Aktivierung arbeitsbezogener Gedanken; Benett et al.: Personen mit höherer Jobkontrolle berichten weniger psychologische Distanzierung- und Entpsannungserfahrungen; Crawford: Personen mit höheren Job-Ressourcen können sich besser vor weiteren Belastungen schützen -> positiver Zusammenhang zu Erholungserfahrungen

Allgemeines - Psychologie

Referat 2: Zusätzliche Informationen aus der Zusammenfassung

  • Bisherige Forschung basiert meist auf Effort-Recovery Model: Bewältigung von Arbeitsstressoren und Arbeitsaufgaben erfordert Energie und Anstrengung -> psychische + physische Belastung -> Erholung unerlässlich (Sonnentag)
  • Fragestellung 2: Ist die Zugehörigkeit zu Profilen täglicher Erholungserfahrungen stabil? Stabilität kann bedeuten:
    • gleiche Kombi an Erholungserfahrungen (d. h., gleiches Profil über Tage)
    • verschiedene Kombination an Erholungserfahrungen (d. h., verschiedene Profile über Tage)
    • auch am nächsten Tag gleiches Profil
    • anderes Profil von Tag zu Tag
  • Fragestellung 4: Stehen Profile täglicher Erholungserfahrungen im Zusammenhang mit Wohlbefinden und dem Verhalten am Arbeitsplatz am nächsten Tag?
    • Sonnentag & Fritz (2007): Erholungserfahrungen tragen zur "Wiederauffüllung" bei -> geringere arbeitsbedingte Aktivierung -> Belastungsreaktion -> Ressourcen auffüllen
    • Bennett et al. (2018): Umleitung von Belastungsreaktion erfolgt durch psycholog. Distanzierung und Entspannung; Aufbaue von Ressourcen durch Mastery + Kontrolle
  • Erholungserfahrung: hilft, Ressourcen wiederherzustellen
    • Annahme: Wohlbefinden am nächsten Tag + Verhalten am Arbeitsplatz am besten durch Erholung am Abend (gemeinsame Erlebnisse)

Allgemeines - Psychologie

Arbeitsressource

  • Soziale Unterstützung: Ressource, die Wohlbefinden schützt und steigert

Allgemeines - Psychologie

Zusatz Referat 3: Diskussion

Ergebnisse der…

 

Hypothesen 1 und 2 - arbeitsbezogen und Haushalt -

à Selbstkongruenz als wichtiger zusätzlicher Faktor (=Übereinstimmung des Handelns und des inneren Erlebens)

à bspw. Personen, die sehr gewissenhaft sind, wählen gerne arbeitsbezogene oder Haushaltsaktivitäten und empfinden dabei auch Freude

 

 

 

 

Hypothesen 3 und 4 - körperlich und sozial -

 

à wichtig für die optimale Erholung ist das Wiederherstellen von Ressourcen, die auf der Arbeit beansprucht wurden

 

à Fröhlichere Personen erhalten mehr soziale Unterstützung, die als „Puffer“ dienen kann, um negative Gedanken und Stressoren abzuwenden

 

à beide Aktivitäten bieten die Möglichkeit für Belohnungen, die beim Auffüllen von Ressourcen förderlich sind

 

Hypothese 5  - low-effort -

 

à „passive Natur“ wurde als förderlich hinsichtlich des Auffüllens von Ressourcen angenommen, da keine besonders hohe Konzentration und involvement notwendig sind

 

à ohne diese Komponenten ist das vollständige Einlassen auf die Aktivität schwieriger und demnach auch das Abschalten

 

à physische, physiologische und soziale Ressourcen können nur schwer durch „low-effort“ Aktivitäten aufgefüllt werden (Belohnungen fehlen)

 

Hinsichtlich der zeitl. Länge, die für Aktivitäten aufgewendet wurde, konnten keine Haupteffekte gefunden werden

 

à mögliche Erklärung: zeitlich-basierte Messungen reichen nicht aus, um Zufriedenheit vorhersagen zu können

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Affektiver Spillover-Effekt:

•"wenn die Stimmung in einer Domäne die Stimmung in einer anderen Domäne beeinflusst" (Edwards & Rothbard, 2000, S. 185).

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Referat 6: Arbeitsbezogene Gedanken und Gefühle während der Freizeit


The effect of positive work reflection during leisure time on affective well-being: Results from three different studies (Meier, Cho, & Dumani, 2016)

Ziel:

Ziel der Forschung dieses Papers: den Effekt von positiver Arbeitsreflexion während der Freizeit auf das Wohlbefinden zu untersuchen. Der Fokus liegt dabei auf dem affektiven Wohlbefinden, weil affektive Erfahrungen als Schlüsselmechanismen dienen, durch die der Arbeits- und der Nicht-Arbeitsbereich miteinander verbunden sind und Folgen für verschiedene Arbeitsverhaltensweisen haben (Studie 1 & 2); Untersuchung der Wirksamkeit einer Intervention zur Verbesserung des Wohlbefindens durch Förderung positiver arbeitsbezogener Reflektion (Studie 3)


Theoretischer Hintergrund

  • Ca. einer von zwei Angestellten beschäftigt sich während der arbeitsfreien Zeit entweder mit arbeitsbezogenen Aktivitäten oder denkt über die Arbeit nach
  • Frühere Querschnittsstudien und Tagebuchstudien haben immer wieder gezeigt, dass negative Arbeitsreflexion schädlich für das Wohlbefinden ist. Auf der anderen Seite hat nur eine Hand voll Studien positive Arbeitsreflexion untersucht
  • Vorherige Studien zu affektiven Ergebnisse positiver Arbeitsreflexion haben sich hauptsächlich auf den positiven Affekt konzentriert, obwohl die Forschung nahelegt, dass affektive Erfahrungen eine wesentliche Mischung aus zwei Merkmalen sind, nämlich Lust und Erregung (pleasure and arousal)


  • Bisherige Literatur hat eine gründliche Untersuchung der Rolle der Erregung (arousal) ignoriert bei der Untersuchung positiver affektiver Erfahrungen, obwohl neuere Befunde darauf hindeuten, dass sich Vorgeschichte und Ergebnisse von Affekten mit geringerer Aktivierung gegenüber solchen mit hoher Aktivierung unterscheiden können


Hypothese 1: Positive Arbeitsreflexion bezieht sich bei Einzelpersonen positiv auf Gelassenheit und Heiterkeit und negativ auf depressive Stimmung und Wut, sowohl zur Schlafenszeit als auch am nächsten Morgen.


  • Bisherige Anstrengungen haben darauf abgezielt, Jobstressoren zu eliminieren oder zu reduzieren oder Anstrengung zu minimieren; dies ist eine Lücke in der Literatur, da das Wohlbefinden von Arbeitnehmern nicht nur die Abwesenheit von negativen Erfahrungen widerspiegelt, sondern auch die Anwesenheit von positiven Erfahrungen
  • Seligman und Kollegen haben gezeigt, dass Personen, die gebeten wurden, über drei gute während des Tages passierte Sachen („three good things“ intervention) zu schreiben, ein verbessertes Wohlbefinden berichteten.
    1. Die three-good-things Intervention hat den Zweck, Personen dabei zu helfen, gegen die Tendenz anzukämpfen, über negative Ereignisse zu grübeln

Hypothese 2: Verglichen mit den Teilnehmern der Kontrollbedingung berichten die Teilnehmer der Interventionsbedingung a) über eine positivere Arbeitsreflexion in der Freizeit und b) ein besseres Wohlbefinden (mehr Gelassenheit, mehr Heiterkeit, weniger depressive Stimmung und weniger Ärger) zur Schlafenszeit und am nächsten Morgen.

Studie 1

Methode

  • N = 131
    1. Angestellte aus schweizerischen Organisationen, wie z. B. Verkäufer, Handelsvertreter, Sekretäre, Berater, Anwälte, Ärzte, Krankenpfleger, Sozialarbeiter, Softwareentwickler
    2. Bedingung: VPN mussten mindestens 50% einer Vollzeitstelle arbeiten
    3. Altersspanne: 16 bis 62 Jahre
    4. 64% weiblich
  • Tagebuchstudie
    1. Einmaliger Fragebogen für demographische Variablen
    2. Am Anfang der darauffolgenden Woche (Montag) begannen Teilnehmer, paper-and-pencil Umfragen pro Tag für zwei Wochen (inklusive Wochenenden) auszufüllen
      • An einem Arbeitstag: Morning Survey (vor Arbeitsbeginn), End-of-work Survey und eine Bedtime Survey
      • An einem arbeitsfreien Tag: Morning Survey und Bedtime Survey
  • Messungen
    1. Positive Arbeitsreflexion: gemessen mit einer Vier-Item-Skala von Binnewies, Sonnentag und Mojza (2009) (Beispielitem: „Today after work, I thought about the good sides of my work”); zur Schlafenszeit erfasst
    2. Gelassenheit: gemessen mit einer Skala von Abele-Brehm und Brehm (1986) (VPN mussten angeben, wie ruhig, entspannt, locker und gelassen sie sich fühlten); bei allen drei Messzeitpunkten am Tag erfasst
    3. Depressive Stimmung: gemessen mit einer verkürzten Version der Profile of Mood States (McNair et al., 1992) (drei Items: traurig, hoffnungslos, entmutigt); beei allen drei Messzeitpunkten erfasst
    4. Wütende Stimmung: gemessen mit einer verkürzten Version der Profile of Mood States (McNair et al., 1992) (drei Items: wütend, grollend, genervt); bei allen drei Messzeitpunkten erfasst

Ergebnisse und Diskussion

  •  Analyse mit Multilevel random coefficient model (Program HLM 6.06)
  • Die Ergebnisse unterstützen Hypothese 1: positive Arbeitsreflexion während der arbeitsfreien Zeit sagte Gelassenheit und depressive Stimmung zur Schlafenszeit und depressive Stimmung am nächsten Morgen within-person vorher
  • Die Effekte von wütender Stimmung waren marginal signifikant

Studie 2


  • Hauptziel der Studie war, positive und negative Arbeitsreflexionen zu untersuchen und damit die Limitation aus Studie 1 zu adressieren


Methode

  • N = 86 (Vollzeit arbeitende Angestellte; 22 bis 70 Jahre alt)
  • Einmaliger Online Fragebogen für demographische Variablen und Neurotizismus
  • Am Anfang der darauffolgenden Woche (Montag) begannen Teilnehmer, drei Online Umfragen pro Tag für 10 Tage (exklusive Wochenenden) auszufüllen
    1. Morning Survey (vor Arbeitsbeginn), End-of-work Survey und eine Bedtime Survey
  • Messungen (wie in Studie 1 sowie die folgenden Änderungen)
    1. Negative Arbeitsreflexion: Zur Schlafenszeit wurde negative Arbeitsreflexion während der arbeitsfreien Zeit mit einer 4-Item-Skala gemessen, basierend auf Fritz und Sonnentag (2005, 2006) (Beispielitem: „Today after work, I thought about the negative sides of my work“)
    2. Psychologische Distanzierung: Zur Schlafenszeit wurde psychological detachment gemesssen mit einer Vier-Item-Skala (Beispielitem: „Today after work, I distanced myself from my work“)
    3. Neuroticism: Im einmaligen Fragebogen wurde Neurotizismus erfasst mit einer 8-Item-Skala des Big Five Inventory

Ergebnisse und Diskussion

  • Positive und negative Arbeitsreflexionen waren within-person positiv miteinander korreliert
  • Positive Arbeitsreflexion stand nicht in Zusammenhang mit psychologischer Distanzierung, wohingegen negative Arbeitsreflexion negativ im Zusammenhang mit psychologischer Distanzierung stand
  • Hypothese 1 wurde unterstützt; positive Arbeitsreflexion wirkte sich vorteilhaft auf das Wohlbefinden aus
  • Als Erweiterung zu Studie 1 hat Studie 2 gezeigt, dass der Effekt positiver Arbeitsreflexion Veränderungen des Wohlbefindens erklärt, die über die Auswirkungen negativer Arbeitsreflexion und psychologischer Distanzierung hinausgehen

Studie 3


  • Hauptziel der Studie war, die Wirksamkeit einer Intervention zu testen, die dafür konzipiert ist, positive Arbeitsreflexion zu erhöhen


Methode

  • N = 74 (Vollzeit arbeitende Angestellte; 23 bis 66 Jahre alt)
  • Einmaliger Online Fragebogen für demographische Variablen und Neurotizismus
  • Am Anfang der darauffolgenden Woche (Montag) begannen Teilnehmer, drei Online Umfragen pro Tag für 10 Tage (exklusive Wochenenden) auszufüllen
    1. Morning Survey (vor Arbeitsbeginn), End-of-work Survey und eine Bedtime Survey
  • Messungen wie in Studie 2
  • Die VPN wurden randomisiert zu einer Interventions- oder Kontrollgruppe zugewiesen
    1. In der Interventionsgruppe mussten die VPN während der end-of-work survey drei gute arbeitsbezogene Sachen aufschreiben, die während der Arbeit passiert waren sowie eine Erklärung, warum diese Ereignisse passiert waren

Ergebnisse und Diskussion

  • Positive und negative Arbeitsreflexionen waren within-person positiv miteinander korreliert
  • Positive Arbeitsreflexion stand nicht in Zusammenhang mit psychologischer Distanzierung, wohingegen negative Arbeitsreflexion negativ im Zusammenhang mit psychologischer Distanzierung stand
  • Hypothese 1 wurde unterstützt; positive Arbeitsreflexion wirkte sich vorteilhaft auf das Wohlbefinden aus
  • Hypothese 2a und b wurden nicht unterstützt; die Interventionsgruppe unterschied sich nicht signifikant von der Kontrollgruppe hinsichtlich positiver Arbeitsreflexion, negativer Arbeitsreflexion und psychologischer Distanzierung während arbeitsfreier Zeit
    1. Im Gegensatz zu Hypothese 2b unterschieden sich die Gruppen nicht in Bezug auf das Wohlbefinden zur Schlafenszeit und am nächsten Morgen

Generelle Diskussion

  • Die Studie liefert Hinweise dafür, dass positive Arbeitsreflexion negative Stimmung vermindert und positive Arbeitsreflexion positiv assoziiert ist mit Wohlbefinden. Es wird aber noch mehr Forschung benötigt, um die wechselseitige Beziehung zwischen Arbeitsreflexion und affektivem Wohlbefinden zu untersuchen.
  • Eine metaanalytische Zusammenfassung der Autoren zeigte, dass positive Arbeitsreflexion Wohlbefinden am nächsten Morgen vorhersagten
  • Der Befund, dass psychologische Distanzierung Wohlbefinden zur Schlafenszeit vorhersagte (Studie 2), deutet darauf hin, dass der nützliche Effekt von psychologischer Distanzierung mehr als ein Fehlen an Grübeln und Fehlen an Sorge über die Arbeit während arbeitsfreier Zeit widerspiegelt
  • Die Intervention (three good things) zeigte möglicherweise keine signifikanten Ergebnisse, weil der Zeitraum zu kurz gewesen sein könnte; andere Studien bezogen die three good things Intervention zudem nicht nur auf arbeitsbezogene Dinge
  • Auf einer allgemeineren Ebenen scheint positive Arbeitsreflexion auf lange Sicht nur dazu zu dienen, affektkongruente Ressourcen aufzubauen und nicht dazu, Belastungen zu beseitigen

Praktische Implikationen

  • Es ist nicht notwendigerweise schädlich für das Wohlbefinden, wenn Arbeitnehmer während ihrer arbeitsfreien Zeit über die Arbeit nachdenken
    1. Es geht eher um die Inhalte, über die nachgedacht wird

Limitationen

  • Fokus war nur auf dem affektiven Wohlbefinden, nicht aber auf physiologischen Markern wie Cortisol oder Blutdruck
  • Tagebuchdesign ist in dem untersuchten Zeitraum nicht für Längsschnitteffekte geeignet

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