Volkswirtschaftslehre - Konjunktur Und Wirtschaftspolitik an der Universität Stuttgart | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für Volkswirtschaftslehre - Konjunktur und Wirtschaftspolitik an der Universität Stuttgart

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Welche zwei Allgemeinen Ursachen gibt es für Konjunktur Schwankungen?

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- Exogene Faktoren, d.h. solche, die außerhalb des Wirtschaftsprozesses liegen (z.B. Störungen im politischen System).

- Endogene Faktoren, die im Wirtschaftsablauf selbst entstehen.

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Definieren Sie den Begriff "Rezession"!

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Eine Rezession ist eine Verringerung der Wachstumsrate des Inlandsprodukts, was ein absolutes (aber geringes) Wachstum des Inlandsprodukts nicht ausschließt.

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Beschreiben Sie die einzelnen vier Phasen des Konjunkturzyklus!

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In der Erholungsphase steigen Produktion und Absatz nach einem Zustand der Unterbeschäftigung: Am unteren Wendepunkt sind die Kapazitäten nicht ausgelastet, die Investitionsbereitschaft ist gering. Kredite stehen jedoch in größerem Umfang zu niedrigen Zinsen bereit. 

Antriebskräfte können von innen heraus aus den privaten Sektoren kommen (Investitionen und Konsumausgaben) oder auch von außen durch erhöhte Staatsausgaben und/oder zusätzliche Exportaufträge aus dem Ausland verursacht werden.


Mit fortschreitendem Aufschwung steigen zwar die Preise, Löhne und Zinsen, aber solange die unternehmerischen Gewinnerwartungen günstig sind, wird die Expansion nicht gebremst. Sie wird sogar durch erhöhte Konsumausgaben der privaten Haushalte noch verstärkt, denen durch die Wiederbeschäftigung der Arbeitskräfte und durch Lohnerhöhungen mehr Einkommen zufließt.

Der Aufschwung kann in einen Boom münden mit voller Auslastung der technischen und personellen Kapazitäten.

Irgendwann wird dieser Boom dadurch "gebrochen", weil einige Gruppen der Volkswirtschaft ihr Einkommen nicht in gleichem Umfang steigern können, wie die Preise steigen.


Die Konjunkturabschwächung kann rasch erfolgen und durch Zusammenbrüche und Konkurse gekennzeichnet sein. (Krise). Sinkende Zuwachsraten in der Investitionsgüter- und Konsumgüternachfrage und Absatzschwierigkeiten führen in dieser Lage zu Rückgängen der Produktion  und Beschäftigung, zur Stilllegung von Produktionsanlagen und der Schließung von Betrieben. Preise, Löhne und Zinsen sinken bzw. stagnieren, die allgemeine Stimmung ist pessimistisch.


Der Abschwung kann so tief werden, dass die Wirtschaft mit negativen Wachstumsraten zu rechnen hat, sodass man von einer Depression sprechen kann. Diese Situation ist durch eine allgemein niedrige Auslastung der Produktionskapazitäten und eine entsprechend hohe Arbeitslosigkeit gekennzeichnet. Haushalte und Unternehmen sind pessimistisch. Die Geschäftstätigkeit stagniert bei Unterbeschäftigung.

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Was sind die allgemeinen Aufgaben der Konjunkturpolitik?

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Allgemeine Aufgaben der Konjunkturpolitik ist es:

- die zyklischen Schwankungen soweit wie möglich zu dämpfen (zu glätten).

- sich einen erwünschten Entwicklungstrend bei Vollbeschäftigung und Preisniveau-Stabilität anzunähern.

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Konjunkturindikatoren.

Zwischen welchen drei Indikator-Gruppen wird unterschieden?

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- Frühindikatoren.

- Präsenzindikatoren.

- Spätindikatoren.

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Konjunkturindikatoren.

Beschreiben Sie was unter Frühindikatoren zu verstehen ist!

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Frühindikatoren zeigen bereits im Voraus Veränderungen, die sich mit einer zeitlichen Verzögerung beim Sozialprodukt oder bei der Kapazitätsauslastung ergeben werden. 

Typische Frühindikatoren sind die Auftragseingänge und -bestände sowie die Lagerveränderungen der Industrie und Baugenehmigungen im Hochbau


Eine Allgemeine Verringerung der Auftragseingänge lässt auf einen Nachfragerückgang schließen, der zu einer Abschwächung der Konjunktur führen kann.


Zu den Frühindikatoren zählt auch der ifo-Geschäftsklimaindex.

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Konjunkturindikatoren.

Beschreiben Sie was unter Präsenzindikatoren zu verstehen ist!

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Als Präsenzindikatoren bezeichnet man solche, die sich ohne Zeitverschiebung parallel zur Konjunktur entwickeln, wie z.B. das Bruttoinlandsprodukt, die Sparquote, Preise, Kapazitätsauslastung und die Industrieproduktion.

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Konjunkturindikatoren.

Beschreiben Sie was unter Spätindikatoren zu verstehen ist!

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Spätindikatoren reagieren erst mit einer gewissen Verzögerung auf konjunkturelle Veränderungen. 

Sie erklären die Konjunktur im Nachhinein.


Zu dieser Gruppe zählen unter anderem: 

- die Arbeitslosenquote.

- die Insolvenzen.

- und die Steuereinnahmen des Staates.

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Für was sind Konjunkturindikatoren von Vorteil und für was werden sie genau genutzt?

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Aus der Entwicklung verschiedener ökonomischer Größen, die insgesamt als Konjunkturindikatoren systematisch betrachtet werden, lässt sich ein realistisches und zeitnahes Abbild der tatsächlichen ökonomischen Situation einer Volkswirtschaft ermitteln und entsprechende wirtschaftspolitische Maßnahmen zur Beseitigung von Ungleichgewichten einleiten.

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Zwischen welchen fünf Konjunkturtheorien wird unterschieden?

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a) Exogene Theorien.

b) Endogene Theorien.

c) Theorien der Überinvestition oder der Unterkonsumtion.

d) Monetäre Konjunkturtheorien.

e) Psychologische Konjunkturtheorien.

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Konjunkturtheorien.

Was versteht man unter der Exogenen Konjunkturtheorie?

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Eine exogene (außenwirtschaftliche) Sichtweise betrachtet die Faktoren, die nicht unmittelbar mit der Wirtschaft zu tun haben. 


So sind zum Beispiel Kriege, Naturkatastrophen, Entdeckungen, Erfindungen oder neue Rohstoffquellen Faktoren, die die Konjunktur verändern können.

Auch Umwelteinflüsse sowie politische und wirtschaftspolitische Ereignisse können das gesamtwirtschaftliche Gleichgewicht stören.

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Definieren Sie den Begriff "Konjunkturzyklen"!

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Konjunkturzyklen ist der zyklische Wechsel von Perioden des Aufschwungs und des Nachlassens der Konjunktur.

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Q:

Welche zwei Allgemeinen Ursachen gibt es für Konjunktur Schwankungen?

A:

- Exogene Faktoren, d.h. solche, die außerhalb des Wirtschaftsprozesses liegen (z.B. Störungen im politischen System).

- Endogene Faktoren, die im Wirtschaftsablauf selbst entstehen.

Q:

Definieren Sie den Begriff "Rezession"!

A:

Eine Rezession ist eine Verringerung der Wachstumsrate des Inlandsprodukts, was ein absolutes (aber geringes) Wachstum des Inlandsprodukts nicht ausschließt.

Q:

Beschreiben Sie die einzelnen vier Phasen des Konjunkturzyklus!

A:

In der Erholungsphase steigen Produktion und Absatz nach einem Zustand der Unterbeschäftigung: Am unteren Wendepunkt sind die Kapazitäten nicht ausgelastet, die Investitionsbereitschaft ist gering. Kredite stehen jedoch in größerem Umfang zu niedrigen Zinsen bereit. 

Antriebskräfte können von innen heraus aus den privaten Sektoren kommen (Investitionen und Konsumausgaben) oder auch von außen durch erhöhte Staatsausgaben und/oder zusätzliche Exportaufträge aus dem Ausland verursacht werden.


Mit fortschreitendem Aufschwung steigen zwar die Preise, Löhne und Zinsen, aber solange die unternehmerischen Gewinnerwartungen günstig sind, wird die Expansion nicht gebremst. Sie wird sogar durch erhöhte Konsumausgaben der privaten Haushalte noch verstärkt, denen durch die Wiederbeschäftigung der Arbeitskräfte und durch Lohnerhöhungen mehr Einkommen zufließt.

Der Aufschwung kann in einen Boom münden mit voller Auslastung der technischen und personellen Kapazitäten.

Irgendwann wird dieser Boom dadurch "gebrochen", weil einige Gruppen der Volkswirtschaft ihr Einkommen nicht in gleichem Umfang steigern können, wie die Preise steigen.


Die Konjunkturabschwächung kann rasch erfolgen und durch Zusammenbrüche und Konkurse gekennzeichnet sein. (Krise). Sinkende Zuwachsraten in der Investitionsgüter- und Konsumgüternachfrage und Absatzschwierigkeiten führen in dieser Lage zu Rückgängen der Produktion  und Beschäftigung, zur Stilllegung von Produktionsanlagen und der Schließung von Betrieben. Preise, Löhne und Zinsen sinken bzw. stagnieren, die allgemeine Stimmung ist pessimistisch.


Der Abschwung kann so tief werden, dass die Wirtschaft mit negativen Wachstumsraten zu rechnen hat, sodass man von einer Depression sprechen kann. Diese Situation ist durch eine allgemein niedrige Auslastung der Produktionskapazitäten und eine entsprechend hohe Arbeitslosigkeit gekennzeichnet. Haushalte und Unternehmen sind pessimistisch. Die Geschäftstätigkeit stagniert bei Unterbeschäftigung.

Q:

Was sind die allgemeinen Aufgaben der Konjunkturpolitik?

A:

Allgemeine Aufgaben der Konjunkturpolitik ist es:

- die zyklischen Schwankungen soweit wie möglich zu dämpfen (zu glätten).

- sich einen erwünschten Entwicklungstrend bei Vollbeschäftigung und Preisniveau-Stabilität anzunähern.

Q:

Konjunkturindikatoren.

Zwischen welchen drei Indikator-Gruppen wird unterschieden?

A:

- Frühindikatoren.

- Präsenzindikatoren.

- Spätindikatoren.

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Q:

Konjunkturindikatoren.

Beschreiben Sie was unter Frühindikatoren zu verstehen ist!

A:

Frühindikatoren zeigen bereits im Voraus Veränderungen, die sich mit einer zeitlichen Verzögerung beim Sozialprodukt oder bei der Kapazitätsauslastung ergeben werden. 

Typische Frühindikatoren sind die Auftragseingänge und -bestände sowie die Lagerveränderungen der Industrie und Baugenehmigungen im Hochbau


Eine Allgemeine Verringerung der Auftragseingänge lässt auf einen Nachfragerückgang schließen, der zu einer Abschwächung der Konjunktur führen kann.


Zu den Frühindikatoren zählt auch der ifo-Geschäftsklimaindex.

Q:

Konjunkturindikatoren.

Beschreiben Sie was unter Präsenzindikatoren zu verstehen ist!

A:

Als Präsenzindikatoren bezeichnet man solche, die sich ohne Zeitverschiebung parallel zur Konjunktur entwickeln, wie z.B. das Bruttoinlandsprodukt, die Sparquote, Preise, Kapazitätsauslastung und die Industrieproduktion.

Q:

Konjunkturindikatoren.

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A:

Spätindikatoren reagieren erst mit einer gewissen Verzögerung auf konjunkturelle Veränderungen. 

Sie erklären die Konjunktur im Nachhinein.


Zu dieser Gruppe zählen unter anderem: 

- die Arbeitslosenquote.

- die Insolvenzen.

- und die Steuereinnahmen des Staates.

Q:

Für was sind Konjunkturindikatoren von Vorteil und für was werden sie genau genutzt?

A:

Aus der Entwicklung verschiedener ökonomischer Größen, die insgesamt als Konjunkturindikatoren systematisch betrachtet werden, lässt sich ein realistisches und zeitnahes Abbild der tatsächlichen ökonomischen Situation einer Volkswirtschaft ermitteln und entsprechende wirtschaftspolitische Maßnahmen zur Beseitigung von Ungleichgewichten einleiten.

Q:

Zwischen welchen fünf Konjunkturtheorien wird unterschieden?

A:

a) Exogene Theorien.

b) Endogene Theorien.

c) Theorien der Überinvestition oder der Unterkonsumtion.

d) Monetäre Konjunkturtheorien.

e) Psychologische Konjunkturtheorien.

Q:

Konjunkturtheorien.

Was versteht man unter der Exogenen Konjunkturtheorie?

A:

Eine exogene (außenwirtschaftliche) Sichtweise betrachtet die Faktoren, die nicht unmittelbar mit der Wirtschaft zu tun haben. 


So sind zum Beispiel Kriege, Naturkatastrophen, Entdeckungen, Erfindungen oder neue Rohstoffquellen Faktoren, die die Konjunktur verändern können.

Auch Umwelteinflüsse sowie politische und wirtschaftspolitische Ereignisse können das gesamtwirtschaftliche Gleichgewicht stören.

Q:

Definieren Sie den Begriff "Konjunkturzyklen"!

A:

Konjunkturzyklen ist der zyklische Wechsel von Perioden des Aufschwungs und des Nachlassens der Konjunktur.

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