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Lernmaterialien für Politik - Herrschaftsbildung in der Demokratie an der Universität Stuttgart

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Was bedeutet "allgemein" in Bezug auf  demokratische Wahlen?

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Allgemein: "Jeder" darf wählen gehen, d.h. es gibt keine Bürgergruppe, die aus Gründen des Geschlechts, der Herkunft, der Religion, des Vermögens- oder Bildungsstandes von der Wahl ausgeschlossen ist.


Allerdings ist der Kreis der Wahlberechtigten durch sachlich zu Rechtfertigende Kriterien begrenzt. Wahlberechtigt ("aktives Wahlrecht") ist bei uns: 

- Wer volljährig (also min. 18 Jahre alt) ist.

- Rechtlich voll handlungsfähig ist.

- Die bürgerlichen Ehrenrechte besitzt.

- Die deutsche Staatsangehörigkeit hat.

- Zum Zeitpunkt der Wahl seinen Wohnsitz in Deutschland hat.

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Was bedeutet "gleich" in Bezug auf demokratische Wahlen?

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Gleich: Jede Stimmt zählt gleich.

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Was bedeutet "frei" in Bezug auf demokratische Wahlen?

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Frei: Jeder darf selbst entscheiden, ob er wählt und wie er wählt.

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Was bedeutet "geheim" in Bezug auf demokratische Wahlen?

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Geheim: Durch den Wahlmodus ist sichergestellt, dass niemand erfährt, wie sie gewählt haben, solange sie es ihm nicht selber sagen.

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Was bedeutet "unmittelbar" in Bezug auf demokratische Wahlen?

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Unmittelbar: Das Volk wählt seine Abgeordneten direkt, nicht auf dem Umweg über Wahlmänner, wie es z.B. bei den amerikanischen Präsidentschaftswahlen üblich ist.

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Welche zwei Möglichkeiten lassen sich hinsichtlich des Verfahrens bei der Wahl unterscheiden?

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- Die Mehrheitswahl (Personenwahl).

- Die Verhältniswahl (Listenwahl).

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Welche sind die Vor- und Nachteile der Mehrheitswahl (Personenwahl)?

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Vorteile:

- Man weiß welcher Person man seine Stimme gibt.

- Es kommt zu klaren Mehrheiten, da nur wenige große Parteien eine Chance haben, einen Kandidaten durchzubringen.

- Für den Abgeordneten selbst liegt ein Vorteil darin, dass er seinen Parlamentssitz selbst erkämpft und nicht von seiner Partei zugesprochen bekommen hat.


Nachteile:

- Viele Stimmen gehen verloren.

- Jeder, der einen anderen Kandidaten als den Sieger gewählt hat, hat seine Stimme für den Papierkorb abgegeben.

- Durch geschickte Aufteilungen der Wahlbezirke können Mehrheiten manipuliert werden.

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Welche sind die Vor- und Nachteile der Verhältniswahl (Listenwahl)?

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Vorteile:

- Es geht keine Stimme verloren.

- Auch kleinere und neue Parteien haben eine Chance.

- Die Parteien können bestimmen, wem sie die ihr zustehenden Sitze geben und können so auch unpopuläre Kandidaten ins Parlament bringen.


Nachteile:

- Es können viele kleinere Parteien ins Parlament gelangen, so dass die Mehrheitsbildung erschwert wird (Dieser Nachteil lässt sich durch eine Untergrenze beheben).

- Der Wähler hat keinen Einfluss darauf, wem seine Stimme zu Gute kommt (Dem begegnet man bisweilen mit einer Modifizierung: Der Wähler hat nicht nur eine, sondern mehrere Stimmen).

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Beschreiben Sie das "Gemischte" Wahlsystem der Bundesrepublik Deutschland!

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Aufgrund bedenken zur Vergangenheit entschied man sich für ein System, das Elemente beider Verfahren enthält und wie folgt funktioniert:


Der Wähler hat zwei Stimmen, mit der ersten wählt er eine Person, mit der zweiten eine Partei. Er hat dabei die Möglichkeit, die Stimmen unabhängig voneinander zu vergeben (er kann also z.B. mit der Erststimme den Kandidaten der Partei A, mit der Zweitstimme aber die Partei B wählen).

Die Zahl der Sitze, die einer Partei zusteht, wird ausschließlich aufgrund der Zweitstimmen festgelegt. 

Bei den Bundestagswahlen verwendet man seit 2009 das sog. Saint-Laguë-Verfahren zur Berechnung der Abgeordnetensitze. Hierdurch treten die Verteilungverzerrungen zu Gunsten großer Parteien nicht auf, wie es beim D´Hondt-Verfahren der Fall ist. Die Sitzzuteilung nach Saint-Laguë verhält sich neutral zur Stärke einer Partei.


Die Hälfte der Sitze einer Partei wird aber nach dem (relativen) Mehrheitswahlsystem mit der Erststimme vergeben (sog. "Direktmandate"), die restlichen Sitze füllt die Partei von der Landesliste in der Reihenfolge der Listenkandidaten auf, wobei natürlich Kandidaten, die schon ein Direktmandat erhalten haben, übersprungen werden.

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Welche beiden Verfahren zur Berechnung der Abgeordnetensitze in Wahlsystemen mit Verhältniswahl gibt es?

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- Saint-Laguë-Verfahren.

- D´Hondt-Verfahren.

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Womit wird verhindert, dass zu viele kleinere Parteien in den Bundestag einziehen?

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Über eine "Sperrklausel"

Nur eine Partei, die mindestens 5% der gültigen abgegebenen Zweitstimmen oder drei Direktmandate erzielt, kommt in den Bundestag.

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Wie sollen demokratische Wahlen im Allgemeinen sein? Nennen Sie die fünf Stichpunkte!

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Demokratische Wahlen sollen allgemein, gleich, frei, geheim und unmittelbar sein.

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Beispielhafte Karteikarten für deinen Politik - Herrschaftsbildung in der Demokratie Kurs an der Universität Stuttgart - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Was bedeutet "allgemein" in Bezug auf  demokratische Wahlen?

A:

Allgemein: "Jeder" darf wählen gehen, d.h. es gibt keine Bürgergruppe, die aus Gründen des Geschlechts, der Herkunft, der Religion, des Vermögens- oder Bildungsstandes von der Wahl ausgeschlossen ist.


Allerdings ist der Kreis der Wahlberechtigten durch sachlich zu Rechtfertigende Kriterien begrenzt. Wahlberechtigt ("aktives Wahlrecht") ist bei uns: 

- Wer volljährig (also min. 18 Jahre alt) ist.

- Rechtlich voll handlungsfähig ist.

- Die bürgerlichen Ehrenrechte besitzt.

- Die deutsche Staatsangehörigkeit hat.

- Zum Zeitpunkt der Wahl seinen Wohnsitz in Deutschland hat.

Q:

Was bedeutet "gleich" in Bezug auf demokratische Wahlen?

A:

Gleich: Jede Stimmt zählt gleich.

Q:

Was bedeutet "frei" in Bezug auf demokratische Wahlen?

A:

Frei: Jeder darf selbst entscheiden, ob er wählt und wie er wählt.

Q:

Was bedeutet "geheim" in Bezug auf demokratische Wahlen?

A:

Geheim: Durch den Wahlmodus ist sichergestellt, dass niemand erfährt, wie sie gewählt haben, solange sie es ihm nicht selber sagen.

Q:

Was bedeutet "unmittelbar" in Bezug auf demokratische Wahlen?

A:

Unmittelbar: Das Volk wählt seine Abgeordneten direkt, nicht auf dem Umweg über Wahlmänner, wie es z.B. bei den amerikanischen Präsidentschaftswahlen üblich ist.

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Q:

Welche zwei Möglichkeiten lassen sich hinsichtlich des Verfahrens bei der Wahl unterscheiden?

A:

- Die Mehrheitswahl (Personenwahl).

- Die Verhältniswahl (Listenwahl).

Q:

Welche sind die Vor- und Nachteile der Mehrheitswahl (Personenwahl)?

A:

Vorteile:

- Man weiß welcher Person man seine Stimme gibt.

- Es kommt zu klaren Mehrheiten, da nur wenige große Parteien eine Chance haben, einen Kandidaten durchzubringen.

- Für den Abgeordneten selbst liegt ein Vorteil darin, dass er seinen Parlamentssitz selbst erkämpft und nicht von seiner Partei zugesprochen bekommen hat.


Nachteile:

- Viele Stimmen gehen verloren.

- Jeder, der einen anderen Kandidaten als den Sieger gewählt hat, hat seine Stimme für den Papierkorb abgegeben.

- Durch geschickte Aufteilungen der Wahlbezirke können Mehrheiten manipuliert werden.

Q:

Welche sind die Vor- und Nachteile der Verhältniswahl (Listenwahl)?

A:

Vorteile:

- Es geht keine Stimme verloren.

- Auch kleinere und neue Parteien haben eine Chance.

- Die Parteien können bestimmen, wem sie die ihr zustehenden Sitze geben und können so auch unpopuläre Kandidaten ins Parlament bringen.


Nachteile:

- Es können viele kleinere Parteien ins Parlament gelangen, so dass die Mehrheitsbildung erschwert wird (Dieser Nachteil lässt sich durch eine Untergrenze beheben).

- Der Wähler hat keinen Einfluss darauf, wem seine Stimme zu Gute kommt (Dem begegnet man bisweilen mit einer Modifizierung: Der Wähler hat nicht nur eine, sondern mehrere Stimmen).

Q:

Beschreiben Sie das "Gemischte" Wahlsystem der Bundesrepublik Deutschland!

A:

Aufgrund bedenken zur Vergangenheit entschied man sich für ein System, das Elemente beider Verfahren enthält und wie folgt funktioniert:


Der Wähler hat zwei Stimmen, mit der ersten wählt er eine Person, mit der zweiten eine Partei. Er hat dabei die Möglichkeit, die Stimmen unabhängig voneinander zu vergeben (er kann also z.B. mit der Erststimme den Kandidaten der Partei A, mit der Zweitstimme aber die Partei B wählen).

Die Zahl der Sitze, die einer Partei zusteht, wird ausschließlich aufgrund der Zweitstimmen festgelegt. 

Bei den Bundestagswahlen verwendet man seit 2009 das sog. Saint-Laguë-Verfahren zur Berechnung der Abgeordnetensitze. Hierdurch treten die Verteilungverzerrungen zu Gunsten großer Parteien nicht auf, wie es beim D´Hondt-Verfahren der Fall ist. Die Sitzzuteilung nach Saint-Laguë verhält sich neutral zur Stärke einer Partei.


Die Hälfte der Sitze einer Partei wird aber nach dem (relativen) Mehrheitswahlsystem mit der Erststimme vergeben (sog. "Direktmandate"), die restlichen Sitze füllt die Partei von der Landesliste in der Reihenfolge der Listenkandidaten auf, wobei natürlich Kandidaten, die schon ein Direktmandat erhalten haben, übersprungen werden.

Q:

Welche beiden Verfahren zur Berechnung der Abgeordnetensitze in Wahlsystemen mit Verhältniswahl gibt es?

A:

- Saint-Laguë-Verfahren.

- D´Hondt-Verfahren.

Q:

Womit wird verhindert, dass zu viele kleinere Parteien in den Bundestag einziehen?

A:

Über eine "Sperrklausel"

Nur eine Partei, die mindestens 5% der gültigen abgegebenen Zweitstimmen oder drei Direktmandate erzielt, kommt in den Bundestag.

Q:

Wie sollen demokratische Wahlen im Allgemeinen sein? Nennen Sie die fünf Stichpunkte!

A:

Demokratische Wahlen sollen allgemein, gleich, frei, geheim und unmittelbar sein.

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