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Lernmaterialien für 6 an der Universität Stuttgart

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TESTE DEIN WISSEN

6.4.8 Grafische Varianten von Produktprogrammen

PRODUKTGRAFIK

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Die Produktgrafik ist sowohl im Bereich der Bildzeichen wie bei den Schriften ein wichtiges Kennzeichnungselement für kundentypische Produktvarianten und Variantenprogramme: 

• vom Minimaldesign, zum Beispiel Normschrift 

• bis zum Futurdesign, zum Beispiel aus dem Morandini–Alphabet. 


Diese unterschiedlichen grafischen Versionen oder Handschriften werden heute auch als „Tribal typography“ („Stammes– Typographie“) bezeichnet.

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6.3 Lösungstiefe und –prinzipien von Produktprogrammen


Lösungstiefe eines Produktprogramms

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Gleichteile und Ungleichteile der zugrunde liegenden Teilgestalten Aufbau, Form, Farbe und Grafik, sowie die darauf gründenden Ähnlichkeiten. 


Auf Grundlage der dargestellten Gleichteilevektoren gilt für die Lösungstiefe: 

• geringe Lösungstiefe („flach“) mit einem Gleichteilevektor aus Grafik oder aus Grafik und Farbe. 

• hohe Lösungstiefe („tief“) mit einem Gleichteilevektor aus Form, Farbe und Grafik oder aus Aufbau, Form, Farbe und Grafik.

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BAUREIHEN

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Nach Gerhard ist eine „Baureihe“ eine Größenbaureihe zwischen einer kleinsten Baugröße und einer größten Baugröße, die durch Verkleinerung oder Miniaturisierung bzw. durch Vergrößerung oder Monumentalisierung aus einem so genannten Mutterentwurf entsteht. 


Die umfangreichsten Baureihen sind die Bekleidungsgrößen (DIN G1 515 ff.).

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GRÖßENREIHEN

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Größenreihen werden entweder als arithmetische Reihe oder als geometrische Reihe behandelt: 


• Geometrische Stufung/Reihe, möglichst nach Normzahlen, wenn multiplikative Zusammenhänge vorliegen und sich der Stufensprung gleich/konstant prozentual beschreiben lässt. 

• Arithmetische Stufung, wenn additive oder subtraktive Verknüpfung zwischen den beschriebenen Größen vorliegt, wie zum Beispiel bei Bausteinbildung (Rastermaße) oder antropometrischen Maßen (natürliches Wachstum).

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DESIGNORIENTIERTE BAUKÄSTEN

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Designorientierte Baukästen sind solche mit Bausteinen verschiedener Rangordnung:


• Ausrüstungs– oder Ausstattungsbaukästen
• Zubehör– oder Assecoire–Baukästen
• Anschluss–Baukästen
• „Pakete“ u.a.

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GRUNDBAUSTEIN - AUSSTATTUNGSBAUSTEINE

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Der Grundbaustein kann sichtbar oder unsichtbar sein. Er ist der redundante und stilbildende Anteil der Produktvarianten und dient insbesondere der Herkunftskennzeichnung. 


Die Ausstattungsbausteine sind der innovative Gestaltanteil und dienen insbesondere der kundenorientierten Eigenschafts– kennzeichnung der Produktvarianten, z.B. von einer Einfachausführung bis hin zu einer Profiausführung. 


„Starke“ Designvarianten entstehen, wenn die Ungleichteile im Kontrast zu den Gleichteilen konzipiert werden.

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6.5 Bewertung


Welche Fragestellung behandelt Bewertung?

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BEWERTUNG 

Die Bewertung behandelt die Fragestellung zur Ähnlichkeitsthematik von Produktprogrammen.

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6.4.5 Formvarianten von Produktprogrammen

GESTALTKONZEPTIONEN

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Formvarianten von Produktprogrammen entstehen auf der Basis einer oder mehrere Gestaltkonzeptionen:


• für unterschiedliche demografische und geografische Merkmale,
• sowie für unterschiedliche psychografische Merkmale


der Benutzer.

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BEISPIELE FÜR DEMOGRAFISCHE BEDINGTE FORMVARIANTEN

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• Männerausführung i.U. Frauenausführung oder Erwachsenengerät i.U. Kindergerät mit einem deutlichen Unterschied in der Größe der Formen; 

• Standardversion i.U. Billigversion oder Business–Class i.U. Economy–Class mit einem deutlichen Unterschied in der wirtschaftlichen Wertigkeit der Formen; 

• Juniordesign i.U. Seniordesign mit einem deutlichen Unterschied zwischen aufgegliederter und ungeordneter (bis chaotischer) Formgebung einerseits und zusammengefasster und geordneter (bis minimierter) Formgebung andererseits.

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HERKUNFTSKENNZEICHNUNG

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Wichtig ist, dass bei Produktprogrammen die herkunfts- kennzeichnenden Formen als konstanter oder redundanter Anteil der Formgebung herausgearbeitet und betont werden. 


Im Wettbewerb von Produktprogrammen ist es die Designaufgabe intern die herstellerkennzeichnende Formähnlichkeit und extern zu den Wettbewerbern die Formenunähnlichkeit zu gewährleisten. 


-> Schwerpunkt der Formgebung.

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6.4.7 Farbvarianten von Produktprogrammen


FARBVARIANTEN

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Es wäre sinnlos zu jedem Kennzeichnungsinhalt eine gesonderte Farbe zu wählen, denn diese würde Produkte mit einer unübersehbaren Farbenvielfalt ergeben. Zu der „Kunst“ oder „Ökonomie“ des Farbdesigns gehört das Wissen, dass Farben mehrdeutig einsetzbar sind und viele Ordnungsbeziehungen ermöglichen. 


Extremfall dieses Gestaltungsprinzips: 

Die geordnete Einfarbigkeit, z.B. mittels einer Kennzeichnungsfarbe und einer unfarbigen Kontrastfarbe, oder einer Kennzeichnungsfarbe, einer komplementären Zusatzfarbe und einer unfarbigen Kontrastfarbe.

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6. Design von Produktprogrammen

Produktprogramm Definition

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Nach Definition wird unter einem Produktprogramm eine Menge an Produktvarianten gleicher Zwecksetzung, aber unterschiedlichen Designs und unterschiedlicher Größe verstanden. Die Produkte stammen von einem Hersteller. 

Ein Produktprogramm besteht aus mindestens 2 Produkten gleicher Zwecksetzung. 


In Kapitel 5.3 wurden die diesbezüglichen Anforderungen behandelt. 


Im Folgenden erfolgt eine Konzentration auf differenzierte Anforderungen und Lösungen bzw. die entsprechenden Gleichteile und Ungleichteile in Produktprogrammen.

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Q:

6.4.8 Grafische Varianten von Produktprogrammen

PRODUKTGRAFIK

A:

Die Produktgrafik ist sowohl im Bereich der Bildzeichen wie bei den Schriften ein wichtiges Kennzeichnungselement für kundentypische Produktvarianten und Variantenprogramme: 

• vom Minimaldesign, zum Beispiel Normschrift 

• bis zum Futurdesign, zum Beispiel aus dem Morandini–Alphabet. 


Diese unterschiedlichen grafischen Versionen oder Handschriften werden heute auch als „Tribal typography“ („Stammes– Typographie“) bezeichnet.

Q:

6.3 Lösungstiefe und –prinzipien von Produktprogrammen


Lösungstiefe eines Produktprogramms

A:

Gleichteile und Ungleichteile der zugrunde liegenden Teilgestalten Aufbau, Form, Farbe und Grafik, sowie die darauf gründenden Ähnlichkeiten. 


Auf Grundlage der dargestellten Gleichteilevektoren gilt für die Lösungstiefe: 

• geringe Lösungstiefe („flach“) mit einem Gleichteilevektor aus Grafik oder aus Grafik und Farbe. 

• hohe Lösungstiefe („tief“) mit einem Gleichteilevektor aus Form, Farbe und Grafik oder aus Aufbau, Form, Farbe und Grafik.

Q:

BAUREIHEN

A:

Nach Gerhard ist eine „Baureihe“ eine Größenbaureihe zwischen einer kleinsten Baugröße und einer größten Baugröße, die durch Verkleinerung oder Miniaturisierung bzw. durch Vergrößerung oder Monumentalisierung aus einem so genannten Mutterentwurf entsteht. 


Die umfangreichsten Baureihen sind die Bekleidungsgrößen (DIN G1 515 ff.).

Q:

GRÖßENREIHEN

A:

Größenreihen werden entweder als arithmetische Reihe oder als geometrische Reihe behandelt: 


• Geometrische Stufung/Reihe, möglichst nach Normzahlen, wenn multiplikative Zusammenhänge vorliegen und sich der Stufensprung gleich/konstant prozentual beschreiben lässt. 

• Arithmetische Stufung, wenn additive oder subtraktive Verknüpfung zwischen den beschriebenen Größen vorliegt, wie zum Beispiel bei Bausteinbildung (Rastermaße) oder antropometrischen Maßen (natürliches Wachstum).

Q:

DESIGNORIENTIERTE BAUKÄSTEN

A:

Designorientierte Baukästen sind solche mit Bausteinen verschiedener Rangordnung:


• Ausrüstungs– oder Ausstattungsbaukästen
• Zubehör– oder Assecoire–Baukästen
• Anschluss–Baukästen
• „Pakete“ u.a.

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Q:

GRUNDBAUSTEIN - AUSSTATTUNGSBAUSTEINE

A:

Der Grundbaustein kann sichtbar oder unsichtbar sein. Er ist der redundante und stilbildende Anteil der Produktvarianten und dient insbesondere der Herkunftskennzeichnung. 


Die Ausstattungsbausteine sind der innovative Gestaltanteil und dienen insbesondere der kundenorientierten Eigenschafts– kennzeichnung der Produktvarianten, z.B. von einer Einfachausführung bis hin zu einer Profiausführung. 


„Starke“ Designvarianten entstehen, wenn die Ungleichteile im Kontrast zu den Gleichteilen konzipiert werden.

Q:

6.5 Bewertung


Welche Fragestellung behandelt Bewertung?

A:

BEWERTUNG 

Die Bewertung behandelt die Fragestellung zur Ähnlichkeitsthematik von Produktprogrammen.

Q:

6.4.5 Formvarianten von Produktprogrammen

GESTALTKONZEPTIONEN

A:

Formvarianten von Produktprogrammen entstehen auf der Basis einer oder mehrere Gestaltkonzeptionen:


• für unterschiedliche demografische und geografische Merkmale,
• sowie für unterschiedliche psychografische Merkmale


der Benutzer.

Q:

BEISPIELE FÜR DEMOGRAFISCHE BEDINGTE FORMVARIANTEN

A:

• Männerausführung i.U. Frauenausführung oder Erwachsenengerät i.U. Kindergerät mit einem deutlichen Unterschied in der Größe der Formen; 

• Standardversion i.U. Billigversion oder Business–Class i.U. Economy–Class mit einem deutlichen Unterschied in der wirtschaftlichen Wertigkeit der Formen; 

• Juniordesign i.U. Seniordesign mit einem deutlichen Unterschied zwischen aufgegliederter und ungeordneter (bis chaotischer) Formgebung einerseits und zusammengefasster und geordneter (bis minimierter) Formgebung andererseits.

Q:

HERKUNFTSKENNZEICHNUNG

A:

Wichtig ist, dass bei Produktprogrammen die herkunfts- kennzeichnenden Formen als konstanter oder redundanter Anteil der Formgebung herausgearbeitet und betont werden. 


Im Wettbewerb von Produktprogrammen ist es die Designaufgabe intern die herstellerkennzeichnende Formähnlichkeit und extern zu den Wettbewerbern die Formenunähnlichkeit zu gewährleisten. 


-> Schwerpunkt der Formgebung.

Q:

6.4.7 Farbvarianten von Produktprogrammen


FARBVARIANTEN

A:

Es wäre sinnlos zu jedem Kennzeichnungsinhalt eine gesonderte Farbe zu wählen, denn diese würde Produkte mit einer unübersehbaren Farbenvielfalt ergeben. Zu der „Kunst“ oder „Ökonomie“ des Farbdesigns gehört das Wissen, dass Farben mehrdeutig einsetzbar sind und viele Ordnungsbeziehungen ermöglichen. 


Extremfall dieses Gestaltungsprinzips: 

Die geordnete Einfarbigkeit, z.B. mittels einer Kennzeichnungsfarbe und einer unfarbigen Kontrastfarbe, oder einer Kennzeichnungsfarbe, einer komplementären Zusatzfarbe und einer unfarbigen Kontrastfarbe.

Q:

6. Design von Produktprogrammen

Produktprogramm Definition

A:

Nach Definition wird unter einem Produktprogramm eine Menge an Produktvarianten gleicher Zwecksetzung, aber unterschiedlichen Designs und unterschiedlicher Größe verstanden. Die Produkte stammen von einem Hersteller. 

Ein Produktprogramm besteht aus mindestens 2 Produkten gleicher Zwecksetzung. 


In Kapitel 5.3 wurden die diesbezüglichen Anforderungen behandelt. 


Im Folgenden erfolgt eine Konzentration auf differenzierte Anforderungen und Lösungen bzw. die entsprechenden Gleichteile und Ungleichteile in Produktprogrammen.

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