Malerei In England an der Universität Salzburg | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für Malerei in England an der Universität Salzburg

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Malerei in England Kurs an der Universität Salzburg zu.

TESTE DEIN WISSEN

Joschua Reynolds: Borrowings


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TESTE DEIN WISSEN
  • Zitatkunst 
  • Reynolds macht nie geheimnis daraus 
  • Borrowing ist Übernahme eines Gedanke, Haltung oder Figur die im Gemälde fast genau übernommen wird, belegbares Zitat 
    • führt es nicht als eigene Methode ein, sondern verweist auf Rafael 
    • Legitimation - Rafael kann ja nicht aus Einfallslosigkeit gehandelt haben
  • Borrowing ist kein Nachmalen, man tritt in Konkurrenz mit dem Vorbild 
    • verbessern und eigener Vorstellung anpassen 
  • Verfahren vorher bekannt, aber ohne diese Bezeichnung 
  • Imitation ist allgemeinere Nachahmung 
  • schwierigste Methode des Borrowing: Figur fest exakt übernehmen, aber in ganz neuen Zusammenhang setzen 
  • nicht alles was ähnlich aussieht ist wirklich ein Zitat 
  • rechnet auch mit dem Betrachter: Zitate entdecken macht Freude 
    • geschulter Betrachter analysiert vorbildern→ Taste 
    • wichtig welche Vorbilder werden gewählt und welche erkannt
    • Betrachter kann zeigen, dass er gebildet ist und sich als “Man of Wit” präsentieren 
    • Kunden stammen alles aus der Oberschicht 
      • seine Malerei wird zum Identitätssymbol
      • nur Oberschicht konnte die Vorbilder erkennen 
  • Version der Assoziationspsychologie 
    • damals beliebt 
    • man assoziert von Portraitierten auf das Vorbild 
  • zeigt das sein Verhältnis zur Tradition ungebrochen ist 
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TESTE DEIN WISSEN

James Thornhill

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TESTE DEIN WISSEN
  • 1675/ 76 - 1734 
  • ist so gut wie die kontinentalen Maler 
  • keine Info über Ausbildung oder etwas vor Chatsworth
  • 1715 - 1723 ist seine beste Zeit
  • 1718 History Painter to His Majestie 
    • Titel wird zum ersten Mal verliehen 
  • 1720 zum Ritter geschlagen 
  • 1722 zum Abgeordneten im Unterhaus gewählt 
    • Lord Sunderland, sein größter Gönner, stirbt
    • Geschmackswandel
  • 1729 Thornhill hat kaum Aufträge 
  • 1734 stirbt er völlig verarmt 
    • im Nachruf: größter Historienmaler den England je hervor gebracht hatte 
  • keine Monographie zu Thornhill
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TESTE DEIN WISSEN

Wandmalerei in England 

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TESTE DEIN WISSEN
  • arocke Malerei in England: Wandmalerei und Bilder in Sammlungen 
  • Wandmalerei keine christlichen Gemälde
    • Barock kommt in England spät an 
    • Kirche als Auftraggeber fällt weg
  • Auftraggeber: Theater oder Privathäuser 
  • Privathäuser bevorzugen Tapisserien, wegen Kälte
    • erst an der Wende zum 18. Jh nehmen Wandmalereien überhand


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TESTE DEIN WISSEN

Wer war Michael Dahl?

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TESTE DEIN WISSEN
  • 1659 - 1743
  • Schwede und Ausbildung in Stockholm 
  • 1682 nach London, vllt. in Knellers Studio
  • 1685 für 3 Jahre nach Paris und Italien 
  • 1688 Rückkehr und Niederlassung in London 
  • malt schwedischen, diplomatisches Personal in London
  • wird bekannter und bekommt neue Kunden 
  • passt sich Knellers Stil an 
    • sanftere Frauen, weniger Hohlkreuz 
    • Männer wirken steifer, gerader (wird verlangt und ergibt sich aus der Rüstung)
  • ab 1715 wird die Unterscheidung von Kneller und Dahl immer schwieriger
  • nach 1714, tod der Queen Anne, bekommt dahl keine Aufträge von Hof, sondern von der Aristokratie
  • nach Knellers Tod 10 Jahre lang beliebtester Porträtist in London 
  • 1740 hört er zu malen auf 
  • immer in einem Stile gemalt - spätbarock 
    • zum Glück ist die englische Klientel konservativ und bleibt ihm treu
    • Bildstil deckt alles ab was man brauchte und wollte

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TESTE DEIN WISSEN

Nennen Sie Literatur zur Wandmalerei in England

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TESTE DEIN WISSEN
  • Croft-Murray, Edward: Decorative Painting in England,
    1537-1837, 2 Bde., 1962/70
  •  Mark Hallett et al. (Hrsg.): Court, Country, City. British
    Art and Architecture, New Haven 2016
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TESTE DEIN WISSEN

Jonathan Richardson d.Ä./Jonathan Richardson d.J.: An Account of some
of the Statues, Basreliefs, Drawings and Pictures in Italy, &c, with
Remarks, London 1722 (frz. überarb. 1728)

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TESTE DEIN WISSEN
  • verfasst zusammen mit seinem Sohn 
  • großer Erfolg
  • nur auf Englisch → französische Übersetztung: überarbeitet
    • wird zum Bestseller
  • praktische Infos: Zugangsmöglichkeiten, wo steht/hängt was, Literatur zum Kunstwerk, Wertung 
  • Vorwort: Einführung zu den großen Sammlungen 
    • Quellenwert
  • viel Platz für Antike Statuen 
  • keine Architektur, weil davon haben sie keine Ahnung 
  • Folgen
    • Clubs für künstlerische Interessen entsteht 
    • neue Zollbestimmungen: Berechnung nicht nach Wert, sondern Größe 
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Was passiert Mitte der 1680er  Jahre in London/ England?

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  • Mitte der 1680er Zustrom ausländischer Künstler in London
  • alle bekommen große Aufträge und spezialisieren sich
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TESTE DEIN WISSEN

Jonathan Richardson d.Ä.: An Essay on the Whole Art of Criticism, as it relates to Painting, 1719

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TESTE DEIN WISSEN
  • Woran erkennt man ob ein Bild gut oder Schlecht ist? 
    • eigenes Urteil bilden 
    • Preis, Herkunft, Meinung anderer darf keine Rolle spielen 
    • man braucht großen Fundus an Vergleichswerken, vor allem guten 
  • Bild muss belehren, das kann nur Historienbild
    • alle anderen Gattungen sind nachgeordnet
  • wie beurteilt man Qualität
    • Betrachtung aus der Entfernung: ist es ausgewogen, vereinen sich die Elemente zu einem Ganzen, Kolorit, Farbverteilung
    • näher herangehen: Komposition und Kontrast (hell-dunkel, Ausdruck), Figurenaufbau
    • ganz nahe herangehen: Ausdruck der Figuren beurteilen, invention (Originel?), Eleganz und Größe (innere Größe, Werte) 
    • Vergabe von Punkten für die Kriterien
  • Einprägen ist wichtig, weil man die Bilder nur einmal sah 
  • Qualität ergibt sich aus dem Vergleich mit gesicherten Werken des Künstlers
  • Historiengemälde: literarische Vorlage muss einbezogen werden, ist es passend ungesetzt 
  • Einheit von Raum, Zeit und Ort, nur ein Moment dargestellt
  • Kostüme historisch getreu 
  • Antikenrezeption - erkennen welche Skulpturen rezipiert werden  
  • Zuschreibung
    • Pinselführung und Details
    • Komponenten eines individuellen Stils
      • einzelne Komponenten können sich überschneiden, aber nie alle 
    • Bereiche wo der Maler seiner Fantasie folgen kann: Hände, Finger, Füße, Ohren, Faltenwurf
    • später auch bei Winckelmann, Morelli, Goethe, Friedländer 
  • Original und Kopie unterscheiden 
    • Kopie lehnt sich in der Art des Pinselstichs an das Original an 
    • Kopie hält sich an Komposition auch wenn Technik, Größe, Material verändert wurden 
    • wenn die Inventio verändert wird ist es ein Original → heute: Variante
    • gedanklicher Entwurf wichtiger als technische Umsetzung
    • Handzeichnung zeigt den wahren Meister 
  • Richten sich an jeden, nicht nur Künstler 
  • Kennerschaft ist lernbar, jeder kann Kunstkenner werden 
    • man freut sich darüber und es treibt die Sammelleidenschaft voran 
  • Vorläufer: 
    • Ludovico Dolce: L´Aretino. Dialogo della pittura, 1557
    • Roger de Piles: Conversations…, 1677
    • Kunstkenner soll selbst einmal gemalt haben → Gefühl für Technik, besseres beschreiben
  • Der Laie darf urteilen, der Weg zum Kritiker und Kunsthistoriker wird offen 
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Landschaften in der englischen Malerei

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TESTE DEIN WISSEN
  • in der ersten Hälft des 17. JH britische Landschaften, aber alle von NL → Tiefe in ENG nicht bekannt
  • oft auch aus den NL importiert  → bis in die erst Hälfte des 18. JH


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TESTE DEIN WISSEN

Jonathan Richardson d. Ä.: The Science of a Connoisseur, London 1719

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TESTE DEIN WISSEN
  • Nützlichkeit der neuen Wissenschaft 
  • Belehrende und moralische Funktion 
  • Rückgriff auf die literarische Tradition Englands 
  • Malerei bekommt den höchsten Rang
  • Vorteile für kulturelles Ansehen 
  • Motrallischer Aufschwung durch delectare und docere
  • Handelsnation: großer Kunstbesitz holt Touristen her 
  • Ausbildungsmöglichkeit für Künstler dringend notwendig 
  • wenige Leute in England habe Gefühl für gute Kunst 
    • Kunstverstand ist Frage von nationalem Belangen 
    • es gibt schon Kunstsammlungen → Engländer räumen den Kunstmarkt ab 
  • Warnung vor bösen Auktionatoren: Verweise auf Provenienz, Rahmen, zu hohe Zuschreibung 
    • verlassen auf eigenes Urteil, nachdem man Wissen hat 
  • falsche Kenner: Besserwisser 
  • Klare Regeln → Kennertum wird Wissenschaft 
    • angemessen Bezahlung für Gutachter 
  • neues Selbstbewusstsein für Kunstkennerschaft 
  • sorgt dafür, dass Kunst in England wichtig wird 
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TESTE DEIN WISSEN

Denker - Pose 

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TESTE DEIN WISSEN
  • klassische Pose für Männer und Frauen
  • Metapher geistiger Arbeit und Konzentration 
  • Cesare Ripa: Iconologia 
    • “Study” - junger Mann mit Kopf auf der Hand aufgestützt 
  • Aristoteles: geistesgröße und Melancholie
  • MA: Melancholie = geistige Störung 
  • Ficino: Neuentdeckung Aristoteles 
    • Verbindung Melancholie und Saturn → Geisteskraft und Geistesgröße
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TESTE DEIN WISSEN

Louis Laguerre in England

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TESTE DEIN WISSEN
  • 1663 - 1721, geboren in Versaille 
  • als Schüler von Charles Le Burn in Versaille tätig 
  • 1684 in England
  • beginnt bei Verrio als Assistent 
  • 1689 - 1694 malen sie in Chatsworth


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  • 58003 Karteikarten
  • 1067 Studierende
  • 17 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Malerei in England Kurs an der Universität Salzburg - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Joschua Reynolds: Borrowings


A:
  • Zitatkunst 
  • Reynolds macht nie geheimnis daraus 
  • Borrowing ist Übernahme eines Gedanke, Haltung oder Figur die im Gemälde fast genau übernommen wird, belegbares Zitat 
    • führt es nicht als eigene Methode ein, sondern verweist auf Rafael 
    • Legitimation - Rafael kann ja nicht aus Einfallslosigkeit gehandelt haben
  • Borrowing ist kein Nachmalen, man tritt in Konkurrenz mit dem Vorbild 
    • verbessern und eigener Vorstellung anpassen 
  • Verfahren vorher bekannt, aber ohne diese Bezeichnung 
  • Imitation ist allgemeinere Nachahmung 
  • schwierigste Methode des Borrowing: Figur fest exakt übernehmen, aber in ganz neuen Zusammenhang setzen 
  • nicht alles was ähnlich aussieht ist wirklich ein Zitat 
  • rechnet auch mit dem Betrachter: Zitate entdecken macht Freude 
    • geschulter Betrachter analysiert vorbildern→ Taste 
    • wichtig welche Vorbilder werden gewählt und welche erkannt
    • Betrachter kann zeigen, dass er gebildet ist und sich als “Man of Wit” präsentieren 
    • Kunden stammen alles aus der Oberschicht 
      • seine Malerei wird zum Identitätssymbol
      • nur Oberschicht konnte die Vorbilder erkennen 
  • Version der Assoziationspsychologie 
    • damals beliebt 
    • man assoziert von Portraitierten auf das Vorbild 
  • zeigt das sein Verhältnis zur Tradition ungebrochen ist 
Q:

James Thornhill

A:
  • 1675/ 76 - 1734 
  • ist so gut wie die kontinentalen Maler 
  • keine Info über Ausbildung oder etwas vor Chatsworth
  • 1715 - 1723 ist seine beste Zeit
  • 1718 History Painter to His Majestie 
    • Titel wird zum ersten Mal verliehen 
  • 1720 zum Ritter geschlagen 
  • 1722 zum Abgeordneten im Unterhaus gewählt 
    • Lord Sunderland, sein größter Gönner, stirbt
    • Geschmackswandel
  • 1729 Thornhill hat kaum Aufträge 
  • 1734 stirbt er völlig verarmt 
    • im Nachruf: größter Historienmaler den England je hervor gebracht hatte 
  • keine Monographie zu Thornhill
Q:

Wandmalerei in England 

A:
  • arocke Malerei in England: Wandmalerei und Bilder in Sammlungen 
  • Wandmalerei keine christlichen Gemälde
    • Barock kommt in England spät an 
    • Kirche als Auftraggeber fällt weg
  • Auftraggeber: Theater oder Privathäuser 
  • Privathäuser bevorzugen Tapisserien, wegen Kälte
    • erst an der Wende zum 18. Jh nehmen Wandmalereien überhand


Q:

Wer war Michael Dahl?

A:
  • 1659 - 1743
  • Schwede und Ausbildung in Stockholm 
  • 1682 nach London, vllt. in Knellers Studio
  • 1685 für 3 Jahre nach Paris und Italien 
  • 1688 Rückkehr und Niederlassung in London 
  • malt schwedischen, diplomatisches Personal in London
  • wird bekannter und bekommt neue Kunden 
  • passt sich Knellers Stil an 
    • sanftere Frauen, weniger Hohlkreuz 
    • Männer wirken steifer, gerader (wird verlangt und ergibt sich aus der Rüstung)
  • ab 1715 wird die Unterscheidung von Kneller und Dahl immer schwieriger
  • nach 1714, tod der Queen Anne, bekommt dahl keine Aufträge von Hof, sondern von der Aristokratie
  • nach Knellers Tod 10 Jahre lang beliebtester Porträtist in London 
  • 1740 hört er zu malen auf 
  • immer in einem Stile gemalt - spätbarock 
    • zum Glück ist die englische Klientel konservativ und bleibt ihm treu
    • Bildstil deckt alles ab was man brauchte und wollte

Q:

Nennen Sie Literatur zur Wandmalerei in England

A:
  • Croft-Murray, Edward: Decorative Painting in England,
    1537-1837, 2 Bde., 1962/70
  •  Mark Hallett et al. (Hrsg.): Court, Country, City. British
    Art and Architecture, New Haven 2016
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Q:

Jonathan Richardson d.Ä./Jonathan Richardson d.J.: An Account of some
of the Statues, Basreliefs, Drawings and Pictures in Italy, &c, with
Remarks, London 1722 (frz. überarb. 1728)

A:
  • verfasst zusammen mit seinem Sohn 
  • großer Erfolg
  • nur auf Englisch → französische Übersetztung: überarbeitet
    • wird zum Bestseller
  • praktische Infos: Zugangsmöglichkeiten, wo steht/hängt was, Literatur zum Kunstwerk, Wertung 
  • Vorwort: Einführung zu den großen Sammlungen 
    • Quellenwert
  • viel Platz für Antike Statuen 
  • keine Architektur, weil davon haben sie keine Ahnung 
  • Folgen
    • Clubs für künstlerische Interessen entsteht 
    • neue Zollbestimmungen: Berechnung nicht nach Wert, sondern Größe 
Q:

Was passiert Mitte der 1680er  Jahre in London/ England?

A:
  • Mitte der 1680er Zustrom ausländischer Künstler in London
  • alle bekommen große Aufträge und spezialisieren sich
Q:

Jonathan Richardson d.Ä.: An Essay on the Whole Art of Criticism, as it relates to Painting, 1719

A:
  • Woran erkennt man ob ein Bild gut oder Schlecht ist? 
    • eigenes Urteil bilden 
    • Preis, Herkunft, Meinung anderer darf keine Rolle spielen 
    • man braucht großen Fundus an Vergleichswerken, vor allem guten 
  • Bild muss belehren, das kann nur Historienbild
    • alle anderen Gattungen sind nachgeordnet
  • wie beurteilt man Qualität
    • Betrachtung aus der Entfernung: ist es ausgewogen, vereinen sich die Elemente zu einem Ganzen, Kolorit, Farbverteilung
    • näher herangehen: Komposition und Kontrast (hell-dunkel, Ausdruck), Figurenaufbau
    • ganz nahe herangehen: Ausdruck der Figuren beurteilen, invention (Originel?), Eleganz und Größe (innere Größe, Werte) 
    • Vergabe von Punkten für die Kriterien
  • Einprägen ist wichtig, weil man die Bilder nur einmal sah 
  • Qualität ergibt sich aus dem Vergleich mit gesicherten Werken des Künstlers
  • Historiengemälde: literarische Vorlage muss einbezogen werden, ist es passend ungesetzt 
  • Einheit von Raum, Zeit und Ort, nur ein Moment dargestellt
  • Kostüme historisch getreu 
  • Antikenrezeption - erkennen welche Skulpturen rezipiert werden  
  • Zuschreibung
    • Pinselführung und Details
    • Komponenten eines individuellen Stils
      • einzelne Komponenten können sich überschneiden, aber nie alle 
    • Bereiche wo der Maler seiner Fantasie folgen kann: Hände, Finger, Füße, Ohren, Faltenwurf
    • später auch bei Winckelmann, Morelli, Goethe, Friedländer 
  • Original und Kopie unterscheiden 
    • Kopie lehnt sich in der Art des Pinselstichs an das Original an 
    • Kopie hält sich an Komposition auch wenn Technik, Größe, Material verändert wurden 
    • wenn die Inventio verändert wird ist es ein Original → heute: Variante
    • gedanklicher Entwurf wichtiger als technische Umsetzung
    • Handzeichnung zeigt den wahren Meister 
  • Richten sich an jeden, nicht nur Künstler 
  • Kennerschaft ist lernbar, jeder kann Kunstkenner werden 
    • man freut sich darüber und es treibt die Sammelleidenschaft voran 
  • Vorläufer: 
    • Ludovico Dolce: L´Aretino. Dialogo della pittura, 1557
    • Roger de Piles: Conversations…, 1677
    • Kunstkenner soll selbst einmal gemalt haben → Gefühl für Technik, besseres beschreiben
  • Der Laie darf urteilen, der Weg zum Kritiker und Kunsthistoriker wird offen 
Q:

Landschaften in der englischen Malerei

A:
  • in der ersten Hälft des 17. JH britische Landschaften, aber alle von NL → Tiefe in ENG nicht bekannt
  • oft auch aus den NL importiert  → bis in die erst Hälfte des 18. JH


Q:

Jonathan Richardson d. Ä.: The Science of a Connoisseur, London 1719

A:
  • Nützlichkeit der neuen Wissenschaft 
  • Belehrende und moralische Funktion 
  • Rückgriff auf die literarische Tradition Englands 
  • Malerei bekommt den höchsten Rang
  • Vorteile für kulturelles Ansehen 
  • Motrallischer Aufschwung durch delectare und docere
  • Handelsnation: großer Kunstbesitz holt Touristen her 
  • Ausbildungsmöglichkeit für Künstler dringend notwendig 
  • wenige Leute in England habe Gefühl für gute Kunst 
    • Kunstverstand ist Frage von nationalem Belangen 
    • es gibt schon Kunstsammlungen → Engländer räumen den Kunstmarkt ab 
  • Warnung vor bösen Auktionatoren: Verweise auf Provenienz, Rahmen, zu hohe Zuschreibung 
    • verlassen auf eigenes Urteil, nachdem man Wissen hat 
  • falsche Kenner: Besserwisser 
  • Klare Regeln → Kennertum wird Wissenschaft 
    • angemessen Bezahlung für Gutachter 
  • neues Selbstbewusstsein für Kunstkennerschaft 
  • sorgt dafür, dass Kunst in England wichtig wird 
Q:

Denker - Pose 

A:
  • klassische Pose für Männer und Frauen
  • Metapher geistiger Arbeit und Konzentration 
  • Cesare Ripa: Iconologia 
    • “Study” - junger Mann mit Kopf auf der Hand aufgestützt 
  • Aristoteles: geistesgröße und Melancholie
  • MA: Melancholie = geistige Störung 
  • Ficino: Neuentdeckung Aristoteles 
    • Verbindung Melancholie und Saturn → Geisteskraft und Geistesgröße
Q:

Louis Laguerre in England

A:
  • 1663 - 1721, geboren in Versaille 
  • als Schüler von Charles Le Burn in Versaille tätig 
  • 1684 in England
  • beginnt bei Verrio als Assistent 
  • 1689 - 1694 malen sie in Chatsworth


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